Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Papst sprach mit seinem Botschafter in Deutschland

20. Oktober 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch Nuntius Eterovic jetzt auf langer Liste von Gästen aus Deutschland, die Franziskus in den vergangenen Wochen traf - Über "Synodalen Weg" und mehrere teils damit zusammenhängende Themen zur Zukunft der Kirche gibt es offenbar Gesprächsbedarf


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Montag erneut einen Kirchenvertreter mit Deutschland-Bezug im Vatikan empfangen. Diesmal sprach er mit seinem Botschafter in Berlin, Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic. Zu Anlass und Inhalt der Begegnung machte der Vatikan keine Angaben. In den vergangenen Wochen hat Franziskus jede Woche zwei bis drei seiner Botschafter empfangen, zuletzt unter anderem die neu ernannten Nuntien in Belarus und Großbritannien. Die beachtlich lange Liste von Gästen aus Deutschland, die Papst Franziskus in den vergangenen Wochen getroffen hat, ist aber für Vatikan-Kenner auffällig.

So kamen neben dem Bischofskonferenz-Vorsitzenden Georg Bätzing und dem Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, die amtierenden Diözesanbischöfe Bertram Meier (Augsburg), Heiner Wilmer (Hildesheim), Fuldas Altbischof Heinz-Josef Algermissen in den Vatikan. Auch zwei Politiker waren beim Papst zu Gast: der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und - erst Ende vergangener Woche - der deutsche Altbundespräsident Christian Wulff.


Wulff kam dabei in seiner Funktion als Präsident der Deutschlandstiftung Integration zum Gespräch mit Franziskus. Gleichzeitig habe er aber auch "als Katholik dem Papst ein Stimmungsbild aus der katholischen Kirche in Deutschland geben und für den Synodalen Weg werben" wollen, wie er sagte.

Gesprächsbedarf zu Synodalem Weg

Über diesen Reformdialog und mehrere teils damit zusammenhängende Themen zur weiteren Zukunft der Kirche gibt es ganz offensichtlich Gesprächsbedarf. Schon 2019 gab es teils heftige Auseinandersetzungen, nicht nur "zwischen Rom und Deutschland", auch innerhalb deutscher Kirchenvertreter. Neben dem Synodalen Weg ging es dabei etwa um die Handreichung zur Kommunion für konfessionsverschiedene Ehepaare oder den Brief des Papstes "an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland".

Heuer folgten im Juli ein vatikanisches Papier zu Reformen in Pfarrgemeinden, mit der Rom klare Grenzen für die Zusammenlegung von Pfarren und die Beteiligung von Nicht-Priestern an deren Leitung setzt. Im September sorgte ein von Nuntius Eterovic verschicktes Schreiben der Glaubenskongregation, mit dem der Vatikan gegenseitigen Abendmahls-Einladungen von Katholiken und Protestanten eine Absage erteilt, für Aufsehen.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 proelio 20. Oktober 2020 
 

Wenn Don Camillo in Rom wäre,...

... würden sicher die Fäuste fliegen! Manchmal kapieren es die Kommunisten eben nicht anders...


6
 
 matthieu 20. Oktober 2020 
 

Eigeninteresse Wulf

Ich erinnere mich, dass er beim Besuch von Papst Benedikt gleich beim Empfang erwähnte (oder betonte?), wie wichtig es sei, die Situation "wiederverheiratet Geschiedener" neu zu bewerten. Seine Funktion ausnutzend für ein Eigeninteresse, um das es in dem Moment thematisch gar nicht ging.
Diese Leute wollen die Kirche als Marktplatz der Interessen anstatt die Regeln unseres Herrn zu akzeptieren.
Wie sehne ich mich nach einem Basta aus Rom


9
 
 nicodemus 20. Oktober 2020 
 

Wulf - als Katholik?

Wieder einer, der sich für den "Synodalen Weg" aufplustert! Alles treue,brave und praktizierende Katholiken! Fehlt nur noch, dass er auch im ZdK sitzt!


4
 
 Chris2 20. Oktober 2020 
 

Selbst wenn Rom die DBK nur deswegen maßregeln will,

weil das Vorpreschen über die Ränder des katholischen Glaubensspektrums hinaus andere Erdkreise verschreckt und damit die "Modernisierung" der gesamten Kirche gefährdet, ist es gut so. Denn dann hat der deutsche Sonderweg wenigstens abschreckende Wirkung auf andere. Wie bei Merkels verantwortungsloser Zuwanderungsanarchie, der das BKA gerade erst wieder ein buchstäblich mörderisches Zeugnis ausgestellt hat (14,9% der Verdächtigen bei Mord und Totschlag bei angeblich unter 2% der Bevölkerung). Und weil das noch nicht reicht, hat unsere Negierung gerade den Familiennachzug auf die Verwandtschaft erweitert. Man weiß nicht, was schlimmer ist: Lakitalverbrechen oder die, die sie ermöglichen und später auch noch Strafverfolgung und Verurteilung girlkottieren.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz