Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Erzbischof Cordileone betete lateinischen Exorzismus am Sockel der vandalisierten Junipero-Statue

19. Oktober 2020 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Cordileone: „Die Experten auf diesem Gebiet sagen mir, dass Latein gegen den Teufel tendenziell wirksamer ist, weil er die Sprache der Kirche nicht mag.“


San Franzisco (kath.net/pl) Einen Exorzismus in lateinischer Sprache betete der Erzbischof von San Franzisco, Salvatore Cordileone, an der Stelle, wo vor einigen Tagen die Statue des Missionars Junipero Serra von ihrem Sockel gestürzt worden war. Etwa 150 Menschen nahmen an der Zeremonie teil. Das berichtete „Fox News“. Zuvor war die Ankündigung bereits breit durch die US-amerikanischen Medien gegangen. Angekündigt war auch gewesen, dass nach dem Exorzismus ein besondere Messe gefeiert werden würde und der Erzbischof danach mit einer Prozession vor eine Abtreibungsklinik der Organisation „Planned Parenthood“ ziehen würde. Bisher sind noch keine weiteren aktuellen Mediendarstellungen dazu verfügbar.


 

In einer Erklärung nach der Zerstörung der Statue hatte Erzbischof Cordileone erklärt: „Es steht außer Frage, dass die indigenen Völker unseres Kontinents unter den Europäern, die hierher kamen, und ihren Nachkommen gelitten haben ... Doch Pater Dr. Serra ist das falsche Symbol für diejenigen, die diese Beschwerde ansprechen oder beheben möchten.“

 

Zum Thema der Sprache des Exorzismus zitierte „Fox News“ Cordileone mit folgenden Worten: „Die Experten auf diesem Gebiet sagen mir, dass Latein gegen den Teufel tendenziell wirksamer ist, weil er die Sprache der Kirche nicht mag.“

 

Bereits im Juni hatte Cordileone einen Exorzismus vollzogen in Reaktion auf eine damalige Zerstörung einer Statue des hl. Junipero durch Blacklivesmatter-Aktivisten, kath.net hat berichtet.

 

Archivfoto Erzbischof Cordileone (c) Erzdiözese San Franzisco


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 sindbad 19. Oktober 2020 
 

Die Kirchensprache

@Stefan Fleischer
Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass Latein falsch unterrichtet wurde (1960er Jahre). Es hat mir jahrelang das Sprache-lernen verleidet (im ausland). Das schliesst natürlich nicht aus, dass Sie mit Ihrer Vermutung Recht haben könnten.


0
 
 Hansjoerg07 19. Oktober 2020 
 

Teufel und Latein

Ja, in den jetzigen Zeiten haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur.
Ich denke, ein richtiger Teufel spricht alle Sprachen.


1
 
 padre14.9. 19. Oktober 2020 

Erzbischof von San Franzisco, Salvatore Cordileone

sehr gut. Die richtige Entscheidung am richtigen Ort. Bravo verehrter Bischof Cordileone!


12
 
 Stefan Fleischer 19. Oktober 2020 

Die Kirchensprache

"dass Latein gegen den Teufel tendenziell wirksamer ist, weil er die Sprache der Kirche nicht mag.“
Könnte das auch einer der Gründe sein, weshalb die Kirchensprache Latein heute so unbeliebt ist, oder zumindest so vernachlässigt wird?
Übrigens, auch als Symbol und Werkzeug der Einheit wäre sie immer noch sehr nützlich, und zur Förderung der Ehrfrucht vor Gott und allem, was mit Gott zu tun hat, ebenfalls.


11
 
 mphc 19. Oktober 2020 

Schön, dass Erzbischof Cordileone

"Löwenherz" nicht nur zum Gebet aufruft, sondern selbst den Exorzismus macht. Wann wird dieser tapfere Gottesmann endlich zum Kardinal ernannt?


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  2. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  3. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  4. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  5. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  6. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  7. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  8. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  9. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  10. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  11. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  12. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  13. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  14. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  15. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz