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"Tun wir so als wäre da nichts"

19. Oktober 2020 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
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Da stellt sich der Regens eines Bistums in die Kapelle des Priesterhauses und predigt die Revolution, für alles mögliche außer für ein katholisches Bekenntnis und die Hirten schweigen - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Eine Predigt geht viral. Wow! Gratulation an den Prediger, der es geschafft hat, ohne jegliche Unterstützung klassischer Medien und ohne Werbeetat seinen Weg auf die Smartphones und PC-Bildschirme der Nutzer gefunden hat. Davon träumt so manch ein Bischof, der sich regelmäßig montags die Haare rauft, warum denn seine weltbewegende Predigt, an der Referenten und Sekretäre wochenlang gefeilt haben, nicht die Weltpresse stürmt.

Da stellt sich der Regens eines Bistums in die Kapelle des Priesterhauses und predigt die Revolution. Na, schönen Dank auch! Für Frauenordination, für Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften - für alles möglich außer für ein katholisches Bekenntnis. Wer die Predigt hört, kommt durchaus zu der Erkenntnis, dass der Mann hinter seinen Worten steht. Das ist einerseits gut und richtig, denn wer so schwafelt, dass sowohl der Schwafelhans als auch das Geschwafel austauschbar sind, wird sicher keine Zuhörer gewinnen. Doch halt: Hier predigt der Leiter der Priesterausbildung eines Bistums exakt gegen das, wozu er seine Schutzbefohlenen ausbilden beauftragt ist.


Die Weihe von Frauen zu Priestern ist in der katholischen Kirche ebenso unmöglich, wie auch Irritationen über das Wesen der Ehe zu vermeiden sind. Da ist nun einmal in einer Gesellschaft, die die Ehe und die Familie (immerhin der Kern und die Keimzelle jeder gesunden Gesellschaft) dekonstruiert, ein klares und unmissverständliches Zeugnis nötig. Das hat nichts mit Hass auf oder verächtlich machen von eben jenen zu tun, die aus welchem Grund die Regeln der Kirche in ihrem Leben nicht in ihre Lebensrealität umsetzen können. (Wer kann das schon?)

Mit den Thesen des Regens mag sich auseinandersetzen, wer sich dazu berufen fühlt, im Grunde ist zu all diesen Themen bereits alles gesagt. Nur die entscheidenden Personen fehlen: Die Hirten der Kirche. Die schweigen alle, tun vielleicht professionell betroffen und machen gemäß dem Rat ihrer Zuarbeiter einfach weiter, wie gehabt.

Die Predigt des Limburger Regens ist ein Medienphänomen. Man kann daraus erkennen, dass jemand, der etwas sagt, was er a) selber wirklich und aus voller Überzeugung glaubt und b) dies so tut, dass es jeder kapiert, dass dem so ist, dann bekommt man Aufmerksamkeit.

Warum gehen Bischofspredigten nicht viral? Weil sie entweder nicht mitgefilmt werden oder schrecklich langweilen, meistens beides. Sind Bischofspredigten deshalb schlecht? Definitiv nicht. Die allermeisten sind sogar theologisch, geistlich, pastoral völlig in Ordnung. Aber sie ecken nicht an, sie provozieren nicht, sie reizen nicht. Man nickt zustimmend oder schüttelt den Kopf und findet das ja ganz nett. Oft ist es sogar so, dass man den Eindruck gewinnt, dieser oder jener Bischof hat wirklich die ernste Absicht, den Glauben seiner Zuhörer zu stärken.

Was passiert nicht? Diese Gesellschaft ist inzwischen so weit vom Glauben der Kirche entfernt, dass man den Menschen die einfachsten Dinge erklären muss. Selbst denen, die zur Zeit noch in den Kirchen sitzen, es sind wenige, selbst diesen wenigen muss man oft genug erklären, warum Frauen keine Priester werden können und gleichgeschlechtliche Paare nicht heiraten können. Tut das einer? Nö. Wir machen „synodalen Weg“.

Statt dieser sauteuren Veranstaltungen, von denen am Ende nichts als Verwirrung, Enttäuschung, Spaltung und Verärgerung zu erwarten ist, wäre eine mitreißende missionarische Initiative mal eine richtig gute Idee. Man müsste sich dann nicht über die Revolutionspredigt eines Limburger Priesters ärgern, man könnte sich darauf verlassen, dass ihm eine bischöfliche Antwort gegeben wird. Was müssen jetzt junge Priesteramtskandidaten in Limburg denken, da die Irrtümer, die ihr Regens verbreitet von ihrem Bischof, dem sie später Gehorsam geloben sollen, unwidersprochen und unkommentiert im Raum stehen bleiben. Mit Gandalf dem Grauen, der seine Freunde vor dem Balrog schützen will, mag man ihnen mit letztem Atem zurufen: „Flieht, Ihr Narren!“ Wie soll man in so einem Umfeld Priester sein?

Würden Bischöfe mit klaren Worten ohne Abstriche, mit dem gleichen Grad an Überzeugung und Überzeugtheit die ewigen Glaubenswahrheiten verkündigen, wie es der Limburger Regens mit seinen Irrtümern tut, auch Predigten von Bischöfen gingen zuweilen viral. Aber will man das? Tut man doch lieber so, als wäre da nichts.


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Lesermeinungen

 cooperatorveritatis 21. Oktober 2020 
 

Gegenpredigt wäre gut!

Ich würde mir wünschen, wenn ein glaubenstreuer Theologe (Priester,
Bischof) eine rhetorisch ebenso geschliffene Gegenpredigt halten und
z.B. über kath.net verbreiten würde, nur eben ohne Sophismen, wie sie der Regens im Brustton tiefster Überzeugung in seiner Predigt vorge-tragen hat.

Ich meine nämlich, dass ein Priester, der die vom Regens angegriffenen
Wahrheiten mit Überzeugung vertritt, deshalb nicht ein schlechter
Seelsorger ("Türsteher") sein muss und auch einladend für die
Nachfolge Christi werben kann auch gegenüber Frauen, WvG und gleich-
geschlechtlichen Partnerschaften.


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 proelio 20. Oktober 2020 
 

Sitzt in Rom der Antichrist?

Das ist die konkrete Frage, die ich mir stelle, wenn ich sehe, dass nicht nur in Deutschland die komplette kirchliche Lehre auf den Kopf gestellt wird und die hl. Sakramente geschändet werden. Warum ist man bis heute in Rom nicht in der Lage, auf den von vier Kardinälen vorgebrachten Häresieverdacht von Amoris laetitia zu antworten? Immerhin stehen hier drei Sakramente auf dem Spiel. Warum schickt man in China die Untergrundkirche in den Abgrund und arrangiert sich mit dem kommunistischen und menschenverachtenden Regime? Warum deckte man lange Zeit einen perversen Kardinal und Missbrauchstäter McCarrick, sodass ein hochrangiger Bischof dem Papst sogar eine Lüge unterstellt? Warum lässt man einen Kardinal Pell eiskalt fallen undhaut uns ständig die Irrlehren der Befreiungstheologie um die Ohren? Warum unterstützt man bei den Maltesern ein Mitglied, das Kondome in Afrika verteilen lässt? Diese Liste kann man noch beliebig verlängern. Jedenfalls stinkt etwas in Rom gewaltig zum Himmel!


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 Sureno 20. Oktober 2020 

Traurig - ja - der Rede wert - eigentlich nicht

Die ganz überwältigende Mehrheit der deutschen Bischöfe vertritt doch die gleichen verkeherten Positionen, die der katholischen Lehre entgegenstehen. Der Regens liegt doch voll im Trend, vielleicht wird er bald Bischof.
Es bringt doch nichts, wenn man sich einredet, dass das ein Problem eines "schlechten" Regens und eines "schlechten" Bischof wäre.
Die Wahrheit ist zwar sehr traurig, aber nur sie macht frei.
Wenn es (nicht nur in der deutschen!) Kirche so schlimm aussieht, ändert das doch nichts daran, dass Jesus alles genau so vollenden wird, wie das schon seit jeher geplant ist.
Für einen selber kann diese rasch zunehmende Verwirrung doch nur bedeuten, dass es umso wichtiger ist, im Gnadenstand zu sein und zu bleiben, sich zu prüfen, ob man eigene schwere Fehler nicht jetzt endlich in Angriff nehmen sollte, so lange noch Zeit ist.


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 Chris2 20. Oktober 2020 
 

Positiv betrachtet ist der Spuk Anfang 2022 vorbei.

Dann ist "der Synodale weg" und die übriggebliebenen können sich wieder daranmachen, Deutschland zu rechristianisieren. Leider werden die, die ganz bewusst eine neue, andere, Kirche wollen, viele mit sich mitreissen. Beten wir um den Hl. Geist für alle Verantwortlichen und für alle Gläubigen, dass sie Christus treu bleiben und "die Geister unterscheiden" können...


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 Kephas_de 20. Oktober 2020 

Kleine Korrektur

Gandalf schützt die Gefährten nicht vor dem Balrog, der ja bereits im Begriff ist, in den Abgrund zu stürzen, sondern vor der Rache der Orks, die bald ihr eigenes Entsetzen überwunden haben und zur Verfolgung ansetzen werden.
Aber dennoch stimmt der Ruf »Flieht, ihr Narren!« immer.


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 lesa 20. Oktober 2020 

Anleitung zur Willensverderbtheit anstatt zur Nachfolge Christi

@Norbert Schnecker: Danke für die Präzisierung!
"Immer mit Jesus vereint sein, das ist mein Lebensplan." (Sel. Carlo Acutis) Das wäre das angemessene Thema, wollten Sie wohl sagen.
Aber "es werden viele falsche Propheten auftreten, sie werden viele irreführen. Und weil die Missachtung von Gottes Gesetz überhandnimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten." (aus Mt 24)
Ein Regens der angehenden Priestern die Rebellion gegen Gottes Offenbarung eintrichtert! Dazu ein Heiliger der neueren Zeit: "Den sogenannten Freiheiten zum Bösen muss man mutig entgegentreten. Sie sind die Töchter der Willensverderbtheit, die Enkelinnen der schlimmen Begierden, die Urenkelinnen der Erbsünde. Sie stammen, mit einem Wort, in direkter Linie vom Teufel ab."


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 Norbert Sch?necker 19. Oktober 2020 

@ proelio und @lesa

@proelio
Keine Sorge, ich bin kein Protestant.
Die Eucharistie - sowohl die Messe als auch die Anbetung - hätten in meine wohl etwas zu hastig abgefasste Liste der wichtisgsten Glaubensinhalte hineingehört.
Aber ich bin überzeugt: Je mehr ein Priester nach Heiligkeit strebt, desto mehr wird er Freude haben am Zölibat (bei aller bleibender Versuchung). Und je mehr ein Laie nach Heiligkeit strebt, desto weniger wird er sich für das Sexualleben von Priestern interessieren.
So war das von mir gemeint.

@lesa
Auch ich bin der Meinung, dass ein Regens in erster Linie die Freude am Lehramt vorleben sollte, statt sich an Theorien an der Grenze zur Häresie zu ergötzen (!).


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 SalvatoreMio 19. Oktober 2020 
 

Norbert Sch?necker Willkommen im Protestantismus !

@proelio: Ich möchte Partei ergreifen für eine Person, die ich nicht kenne; das kann daneben gehen, aber so krass wie Sie verstehe ich Herrn Sch?necker nicht. - Im Grunde hat er ja Recht: was für Zeit und Kraft wird jetzt verschleudert um Themen, die eigentlich nicht sein sollten: wir müssten Christus verkünden, stattdessen geht es um diese elenden Frauenordinationen, wo in Kürze noch weitere Geschütze aufgefahren werden, und um den Niedergang unserer Moral. - Aber Sie haben auch Recht, proelio: es muss Stellung genommen, WIR MÜSSEN PROTESTIEREN, wenn nicht jetzt, wann dann? Vielleicht geht sowieso alles den Bach runter, aber dann hat man wenigstens seine Meinung gesagt! Und vergessen wir nicht das Gebet!


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 Labrador 19. Oktober 2020 
 

Lieber Norbert Sch?necker - wirklich?

“Aber in der Öffentlichkeit sind das Pseudothemen”

Ja, Sie haben recht, es sind Pseudothemen, darüber hat Lütz schon vor mehr als zwei Jahrzehnten geschrieben

Wirklich, warum beschäftigt sich die Hierarchie dann ständig damit? Und der Synodale Weg mit zwei seiner vier Themen?

Sollten sie dass nicht viel lauter ihrem Bischof in die Ohren blasen als uns hier? Sind wir hier wirklich die richtigen Empfänger für Ihre Botschaft?

Und weil Danisch darauf verlinkt hat, hier ebenfalls der link. Klar das ist ein Protestant, nicht alles was er sagt, funktioniert auch bei uns. Das mit der Anzeige und den Kirchenjuristen funktioniert nicht bei uns. Lernen kann man trotzdem davon!

www.youtube.com/watch?v=mu8tofTKsLs


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 Passero 19. Oktober 2020 
 

Subito!

Bischof und Regens: Bitte zurücktreten! Subito!


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 jabberwocky 19. Oktober 2020 

Tja, und genau deshalb platzt Heiligenkreuz aus allen Nähten und die diözesanen Priesterseminare nicht.


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 Zeitzeuge 19. Oktober 2020 
 

Nachtrag - Die lange Vorgeschichte der heutigen "Limburger Verhältnisse"

ist gut dargestellt in dem von mir verlinkten

kath.net-Artikel von S.E. Kardinal Brandmüller!

Der "antirömische Affekt" nicht nur im Bistum

Limburg, wurde leider von "ROM" aus selbst ge-

fördert, da man seit der Nachkonzilszeit nicht

oder nur sehr zaghaft das kirchliche Strafrecht

bzgl. Lehrabweichler angewendet hat.

Dabei ist die hl. Kirche hier auf Erden, die

ecclesia militans, lt. Papst Benedikt XVI.

eben nicht nur Liebes- sondern auch Rechtskirche!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

kath.net/news/44747


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 J. Rückert 19. Oktober 2020 
 

.... lass die Reiter los!

Wieder ein montaglicher „echter Winnemöller“!

Was der Regens macht ist spiritueller Missbrauch seiner Schutzbefohlenen. Und wie damals schauen die Hirten weg.
Nach Rilke:
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf die Fluren lass die Reiter los!


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 Zeitzeuge 19. Oktober 2020 
 

Dr. May war bereits vor seinem Amtsantritt als Bischofsvikar gem. Ca. 833 (5) CIC

verpflichtet, die Professio fidei, also

Glaubensbekenntnis u n d Treueid, vgl.

Link, abzulegen.

Seine sog. "Predigt" enthält Forderungen, die

in wichtigen Punkten nicht mit der kath. Glaubens-

und Sittenlehre übereinstimmen.

Folglich müßte der Nuntius ein kirchenrechtl.

Anhörungs- und ggfls. Strafverfahren gegen

Dr. May in ROM beantragen.

Ich fürchte aber, das wird nicht geschehen!

Zum Schaden der hl. Kirche und dem Seelenheil

vieler getaufter Katholiken.

Custos quid de nocte?


Die notorischen, anscheinend reflexartigen "Rote-

Daumendrücker" (wenn es um die Darlegung bzw.

Verteidigung der verpflichtenden kath. Doktrin

geht)


bestätigen oft ungewollt die Ausführungen


der konservativen Stimmen hier im Forum hinsicht-

lich des Zustandes der kath. Kirche, speziell

auch in Deutschland!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html


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 proelio 19. Oktober 2020 
 

@Norbert Sch?necker Willkommen im Protestantismus !

Ich bin entsetzt: Genau so argumentieren die Protestanten und lassen dabei das kirchliche Lehramt und die hl. Sakramente unter den Tisch fallen. Gute Nacht!


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 agora 19. Oktober 2020 
 

Zurücktreten

oder Zurückgetretenwerden! Gilt für Regens und für Bischof. Das alles ist doch nur noch Irrsinn, nicht mehr katholisch.


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 Lilia 19. Oktober 2020 
 

Kein Wunder, dass Tebartz v. E. von dort weggemobbt wurde

Das Bistum Limburg ist zu einem Sammelbecken linker Kleriker verkommen. Da ist alles erlaubt - nur nicht katholisch sein!


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 lesa 19. Oktober 2020 

Irreführung wird durch Duldung gefördert und verbreitet

@Norbert Sch?necker: Anstatt der gottgemäßen Verkündigung werden Signale geduldet, die die Irrwege bestätigen, auf denen Menschen ins Elend geraten.


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 SalvatoreMio 19. Oktober 2020 
 

Danke, lesa, dass Sie an diese Wahrheit erinnern:

"Wir sind nicht gesandt, uns selber oder unsere persönlichen Meinungen zu verkünden, sondern das Geheimnis Christi und, in ihm, den Maßstab des wahren Humanismus."


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 ottokar 19. Oktober 2020 
 

Der Zug ist doch längst abgefahren (2)

Was macht man, wenn der Zug abgefahren ist? Man Wartet auf den nächsten Zug oder man wandert zu Fuss zum Ziel. Das wird mühsam, aber der Weg wird leichter, wenn sich sukzessive Gleichgesinnte anschliesen.Und die werden sich ganz sicher finden. Jetzt brauchen wir Rufer in der Wüste, die die Menschen sammeln, Rufer, die keine Angst vor Presseschelte oder linkem Pöbel haben, Persönlickeiten, die uns anleiten und führen, unseren Glauben auch unter Hinnahme gesellschaftlicher Nachteilen zu leben. Und wir mussen in unserer gesellschaftlichen Umgebung Abtreibung verurteilen, Homoehe und Genderisnmus als nicht gottgewollt ablehnen, den Zölibat verteidigen. Dazu sollten uns die verbliebenen treuen Priester und Bischöfe immer wieder Material zur Verteidigung dieser Nöte in die Hand geben. Man kann nur rufen: Steht auf ihr Osters, ihr Vorderholzers ,ihr Woelkis , ihr alle, die ihr euch noch mutig zum wahren Glauben unserer Kirche bekennt.


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 ottokar 19. Oktober 2020 
 

Der Zug ist doch längst abgefahren

Das erkennt man hier nicht nur an den zahlreichen roten Daumen, sondern an dem fehlenden Aufschrei glaubenstreuer Priester, Bischöfe oder Theologieprofessoren bei derartigen Limburger Predigten.Eine Gesellschaft, in der Ehe für Alle, Homosexualität oder gendergerechte Kindererziehung durch unsere Volksvertreter gesetzlich eingeführt wurden, in der Gegenrede als homophil beschimpft wird und der Glauben, der uns alle vor solchen Veränderungen schützen könnte, völlig verloren gegangen ist,kann und wird sich nicht von alleine erholen.Woran sollen sich die Menschen, besonders die Jugend orientieren, wenn alles ,was unser Glaube als Sünde ansieht, staatlich erlaubt ist und sich das, was erlaubt ist, viel unbeschwerter leben lässt.Solange die uns von Gott gegebene unendliche Freiheit derart missbraucht wird, kann es nur ein zurück geben, wenn wieder grosse, glaubwürdige, charismatische Persönlickeiten auftreten, die auch mutig der Gesellschaft widersprechen.Gibt es sie noch?


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 Norbert Sch?necker 19. Oktober 2020 

Was ist wichtig?

Innerhalb der Priesterausbildung mögen die Themen Zölibat und Frauenordination ja eine gewisse Bedeutung haben.

Aber in der Öffentlichkeit sind das Pseudothemen, aufgeblasen, um von der eigentlichen Frohen Botschaft abzulenken:

Gott der Allmächtige hat die Welt erschaffen!
Gott der Allmächtige hat uns erschaffen als Sein Ebenbild!
Der Sohn Gottes, selbst Gott, ist Mensch geworden.
Gott ist wegen unserer Sünden am Kreuz gestorben.
Er hat den Tod besiegt.
Er hat uns den Heiligen Geist gesandt, damit wir Anteil haben an Ihm.

Und worüber wird in der Kirche pausenlos gesprochen? Über Zölibat und Frauenordination. Statt über das Wirken Gottes.

Wem gefällt diese Ablenkung wohl am besten???

Deshalb empfehle ich, in diese Diskussion möglichst wenig einzusteigen und stattdessen, wie Winnemöller schreibt, "die ewigen Glaubenswahrheiten verkündigen". Nämlich die wichtigen!


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 proelio 19. Oktober 2020 
 

Kleine Korrektur, Herr Winnemöller!

Die Predigt wurde nicht in der Kapelle des Priesterhauses gehalten, sondern, wen wundert`s, in der Kapelle des Bischofshauses. Zudem ist Hw. Dr. May nicht nur Regens, sondern auch Mitglied des Domkapitels und Bischofsvikar für Kirchenentwicklung.


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7
 
 lesa 19. Oktober 2020 

NIHILISTISCHES anstatt Leben in Fülle als kirchliches Angebot?

Danke, Peter Winnemöller!
" ... als wäre da nichts".
@laudetur JC: Genau! Dort IST ETWAS. Die Quelle des Seins!
"Nur wer sakramental denkt ... versteht die Untrennbarkeit der Erlösungsordnung von der Schöpfungsordnung – zum Beispiel die Bedeutung der Geschlechterdifferenz von Mann und Frau für die sakramentale Darstellung des Verhältnisses Christi zu seiner Kirche. Eine Reform der Kirche, die diesen Namen verdient, ist immer praktische Christologie: Bindung der Christen an Christus und deshalb Sakramentalisierung der Getauften. (K.H. Menke, in: D. Wahrheit, die Christus ist, TP)
"Wir sind nicht gesandt, uns selber oder unsere persönlichen Meinungen zu verkünden, sondern das Geheimnis Christi und, in ihm, den Maßstab des wahren Humanismus."
"Nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes klärt sich das Geheimnis des Menschen wahrhaft auf. (Benedikt XVI. GS 22)

Wie können die Verantwortlichen stumm und untätig so einen verirrten, ANTI-VERKÜNDIGER weiter in der Kirche beschäftigen ?


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 Morus 19. Oktober 2020 
 

Ich hatte mal ein ernstes Gespräch mit einem Diözesanbischof, dessen Pressesprecher und für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlicher Mitarbeiter Häresien verbreitete. Und sonst nur Themen wie Umweltschutz und Entwicklungshilfe (beides natürlich gegendert)produzierte, den der Bischof aber für loyal hielt und nicht entlassen wollte. Als der Bischof mir dann den Themenkalender für die nächsten drei Jahre zeigte, schlug ich vor, er solle doch die nächsten beiden Schwerpunktthemen gegen Zölibat und Priesterberufungen austauschen und seinen Mitarbeiter beauftragen, dazu ein entsprechendes Konzept ausarbeiten. Wenn er loyal sei, werde er dies tun, auch wenn er (privat) anderer Meinung sein möge. Da meinte der Bischof, sein Mitarbeiter sei für die Medienarbeit da, die Glaubensverkündigung sei die Aufgabe des Bischofs, also seine. Ich habe dann das Thema gewechselt ...


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 SalvatoreMio 19. Oktober 2020 
 

Man sieht den "Schrei" bei Edvard Munch ... aber die Kirche?

Wenn es so weitergeht in der Kirche, wird bald keiner mehr entsetzt aufschreien. Segnung homosexueller Paare ist VERBOTEN: Na, und?
Pfr. Schießler, München: tut es.
Pallottinerpater Modenbach, Fulda, tut es.
EB Marx, München, hat keine Einwände.
Regens May, Limburg, predigt zukünftigen Priestern die "neue Sittenlehre";
Pfr. Behrens, Bistum Dresden: kein Problem! Bischof Bode ist auch dafür;
Jesuitenpater Wucherpfennig, ebenfalls;
Emerit. Weihbischof Geerlings, Bistum Münster, kein Problem. - Woher also das SCHWEIGEN und kein SCHREI? Weil viele einverstanden sind. Nun kommen sie mutig aus den "Mauselöchern", einer nach dem anderen. - Komisch nur, dass Homo-Paaren spezielle Seelsorger gewährt werden und sogar Extra-Eucharistiefeiern, obwohl ihr Miteinander doch ganz normal sein soll, wie die Bischöfe herausgefunden haben. - Andere Gläubige können bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten, bis mal ein Seelsorger für sie Zeit hat!


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 proelio 19. Oktober 2020 
 

Abgekadertes Spiel

Bischof Bätzing steht doch zu hundert Prozent hinter den Thesen seines Regens. Eine Antwort aus katholischer Sicht ist von ihm überhaupt nicht zu erwarten. Übrigens stehen die allermeisten Priester des Bistums Limburg hinter diesen Thesen und größtenteils werden sie ja auch schon seit Jahren in der Praxis umgesetzt. Rom wäre eigentlich gefordert, aber da weiß ja auch eine Hand nicht was die andere tut. "Amoris laetitia", "Pachamama", "McCarric", "Becciu" etc. zeigen, dass Rom ebenfalls im Glauben und der Moral völlig abgebrannt ist. Allein unser Herr Jesus Christus wird es schon richten!


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 hape 19. Oktober 2020 

Unschickliches Schweigen.

Den Nuntius hatte Bf. Bätzing kürzlich getadelt, weil der vor den synodalen Häresien gewarnt hatte. Genau diese Häresien predigt aber nun der Limburger Regens, dessen Vorgesetzter Bätzing ist. Wieso schweigt Bätzing? Er wird doch wohl keine Angst vor der Frankfurter LGBTQ-Szene haben? Oder hat er Angst davor, wie einst TvE unter das Trommelfeuer eines medialen Kesseltreibens zu geraten? Oder stimmt Bätzing mit seinem Regens inhaltlich überein?

Bätzing teilt nicht die Sorge vor dem Entstehen einer deutschen Nationalkirche. Muss er auch nicht. Denn die ist schon längst da. Der Regens von Limburg spricht nur aus, was in der synodalen Kirche als neues Lehramt geplant wird. Nämlich genau jene Häresien, vor denen der Nuntius gewarnt hatte, weil sie die deutsche Teilkirche von der Weltkirche definitiv trennen.


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 laudeturJC 19. Oktober 2020 

Priestertum, Opfer(theologie) und Liturgie

sind konstituierend katholisch. Und genau an diesen Punkten fehlt es eben...dort müsste die Erneuerung ansetzen.


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