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BDKJ Bayern sucht Bewerber für sogenannte „Geisterstelle“ – gemeint ist geistlicher Verbandsleiter11. September 2020 in Deutschland, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Irritierender Facebookpost des größten Dachverbands katholischer Kinder- und Jugendverbände in der Bundesrepublik Deutschland
München (kath.net) „Unsere ‚Geisterstelle‘ wird frei. Gesucht werden Kandidat*innen für das Amt der*des Geistlichen Verbandsleiterin*Geistlichen Verbandsleiters oder des BDKJLandespräses und des*der Vorsitzenden der Landesstelle für Katholische Jugendarbeit.“ So flapsig formuliert der BDKJ Bayern auf seinem Facebookauftritt eine Information über eine Stellenausschreibung für hauptamtliche kirchliche Mitarbeiter. Bewerben können sich gemäß Ausschreibung Personen mit „kirchlicher, theologischer bzw. religionspädagogischer Ausbildung mit 2.Dienstprüfung.Voraussetzung für die Wahl ist die Festanstellung im kirchlichen Dienst und die Freistellung durch den Ortsbischof.“ Für Begriffsstutzige wird der Post garniert mit einem Bild, das gespenstisch wirken soll: Eine Hand vor diffusen Lichtquellen, deren Fingerglieder an der letzten Spitze gekürzt wirken.
Der BDKJ ist der größte Dachverband katholischer Kinder- und Jugendverbände in der Bundesrepublik Deutschland. 
Zur Dokumentation - BDKJ Bayern sucht Bewerber für sogenannte „Geisterstelle“ – gemeint ist der/die Geistliche Verbandsleiter Mehr dazu auf kathtube:
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Lesermeinungen| | Chris2 12. September 2020 | | | | @lakota Ja, ich bis dankbar, dass ich diesen wunderbaren Priester, der auch eine großartige Persönlichkeit war (ja, so etwas gab es "früher" noch), noch kennenlernen durfte. Und sein Werk wird weitergeführt, auch, wenn der von ihm gegründete Orden schon lange aus ihrem Kloster in Mussenhausen verjagt worden ist (und das nicht von der ortsansässigen Bevölkerung). Aber SJM (Orden) und KPE (Pfadfinder) gibt es nach wie vor... |  2
| | | | | Lilia 12. September 2020 | | | | Der Name sagt doch schon aus, dass man B ei D enen K einen J ob übernehmen soll Da erübrigt sich jede Diskussion! |  3
| | | | | lakota 11. September 2020 | | | | @Chris2 Ihr Kommentar läßt mich wehmütig werden, nämlich im Gedenken an Pater Hönisch und seine Pfadfinder, die ich öfter in Maria Vesperbild getroffen habe.
Welch ein Priester, der die Jugendlichen auf dem Schulhof schon zum Rosenkranzbeten aufgerufen hat!
Und die Pfadfinder, die ganze Nächte an der Grotte gebetet haben.
Was für trauriges Völkchen ist der BDKJ dagegen! |  6
| | | | | ThomasR 11. September 2020 | | | | Millionen EUR, die jährlich in die BDKJ fließen sind dringendst gefragt im Lebensschutz
(v. A. für die Einrichtung der zusätzlichen Plätze in Frauenhäusern ausgerechnet für jugendliche und sozialschwache Mütter- es ist davon auszugehen, dass bis zu 80% der jugendlichen Müttern unter 16 Jahre alt entscheiden sich für die Abtreibung u.A. da sie von kaum jemanden Hilfe bekommen)
BDKJ existiert nur dank Kirchensteuerfinanzierung. Es ist die Aufgabe der Amtskirche (bei der Verteilung der Kirchensteuereinnhamen haben die Gläubigen keine Mitsprache)BDKJ braucht dringendst unabhängige römische Visitation /bzw. selbst kommisarische Leitung aus Rom |  5
| | | | | agora 11. September 2020 | | | | Das kommt davon, wenn Irrlichter eine Geisterstelle ausschreiben!
Die Bischöfe haben doch die Verantwortung für den BDKJ! |  9
| | | | | Salvian 11. September 2020 | |  | Hilfe!!! Tagein tagaus werden wir hier mit neuen Meldungen über den Abfall katholischer Verbände vom Glauben, über das Versagen oder den Verrat von Bischöfen oder über ekelerregende Machtspiele beim "Synodalen Weg" bombardiert.
Wie kann ich unter diesen Umständen noch einem der zahllosen Mitmenschen, die nichts mehr vom christlichen Glauben wissen, begreiflich machen, wie unendlich wertvoll dieser Glaube für das Leben und das Sterben eines jeden Menschen sein kann? |  7
| | | | | Chris2 11. September 2020 | | | | Auch, wenn bei Jugendverbänden mal flapsig formuliert wird, ist die Kombination aus Wort und vor allem Bild zu heftig. Ein lachender, dynamischer, junger Priester im Collar dazu oder Michelangelos Schöpfungsfinger Gottes - OK. Aber das ist eben typisch BDKJ, der auch schon mal den Satz "damit aus diesen Steinen Brot werde" plakatiert hatte (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich hatte die Ehre, noch den geistlichen Gründer eines anderen katholischen Jugendverbandes kennenlernen zu dürfen, der auch gerne Wortspielchen machte. Gott hab P. Hönisch selig, aus dessen Pfadfinderverband sogar ein eigener Orden hervorgegangen ist, der beide (sic!) Riten pflegt. Aber er hätte niemals so über sakrale Themen gesprochen. Wer den BDKJ geistlich betreuen darf, ist nicht zu beneiden. Oder er macht alles mit, wozu vor allem die Verbandsspitze aufruft und hat ein leichtes Leben auf dem breiten Weg. So wie die Kanzlerin, als sie sich spätestens im Herbst 2015 die ewige Nibelungentreue der gesamten Opposition aus "Grünen" und SED gesichert hatte... |  3
| | | | | Diadochus 11. September 2020 | | | | Verwechslung Auf so eine Stelle würde ich mich bestimmt nicht bewerben. Das ist abschreckend und abstoßend. Der BDKJ hat da irgendwie den Geist verwechselt. Das Bild könnte einem gruseligen Horrorfilm entstammen. Werden vielleicht sogar genau solche Bewerber gesucht, die der Antikirche entsprechen? |  7
| | | | | SpatzInDerHand 11. September 2020 | |  | äh... nun! Gibt es eigentlich irgendeine Peinlichkeit, die der BDKJ uns zu ersparen bereit ist??? |  7
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