Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Hagia Sophia: Mosaiken und Fresken weiterhin ständig verdeckt

31. August 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Angekündigt war Verdeckung nur zeitweise während der muslimischen Gebetszeiten gewesen - Medien: Frauen ist Zutritt zur Hagia Sophia nur mehr mit Kopftuch gestattet


Istanbul  (kath.net/KAP) Entgegen der Ankündigungen der türkischen Behörden, dass die christlichen Kunstwerke der Hagia Sophia außerhalb der islamischen Gebetsstunden zugänglich sein würden, sind Mosaiken und Fresken immer noch verdeckt. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass Frauen, die keine Kopftücher tragen und nicht entsprechend gekleidet sind, keinen Zutritt mehr in der Hagia Sophia haben. Kopftücher und Umhänge würden an den Eingängen gratis an die Touristinnen verteilt, berichteten zuletzt türkische und internationale Medien. Laut anderen wird dafür auch eine Gebühr verlangt.

Zuletzt stand  in der Auseinandersetzung um die Hagia Sophia auch die russische Botschaft im Mittelpunkt des Interesses. Der russische Botschafter in der Türkei, Aleksij Jerchow, sagte im Hinblick auf Anfragen zahlloser russischer Touristen, die türkischen Behörden hätten versprochen, den Zugang zu den christlichen Kunstschätzen in der Hagia Sophia wieder zu öffnen, "sobald die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen sind". Wörtlich erklärte der Botschafter laut dem Pro Oriente-Informationsdienst: "Man hat uns versichert, dass derzeit lang vorgesehene Restaurierungsarbeiten in der Hagia Sophia im Gang sind, nach Abschluss dieser Arbeiten würden Touristen wieder die Galerien aufsuchen und die einmaligen byzantinischen Mosaiken dort besichtigen können". Im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur "Nowosti" fügte Jerchow hinzu: "Wir hoffen aufrichtig, dass alle diese Versprechungen gehalten werden".


 Nach Angaben der Botschaft fragen russische Touristen ständig, wann endlich die "Vorhänge" in der Hagia Sophia entfernt werden, damit die Bilder in der Apsis und im Narthex wieder gesehen werden können. Zumindest wollen viele Besucher aus Russland Zugang zu den Galerien erhalten, um die dortigen Kunstwerke bewundern zu können. Botschafter Jerchow teilte mit, die türkischen Behörden hätten ihre Bereitschaft erklärt, alle Bedingungen der UNESCO im Hinblick auf den Zugang zur Kathedrale zu erfüllen.

Mittlerweile ist auch die Besorgnis russischer Diplomaten im Hinblick auf die Erlöser-Kirche im Komplex des einstigen Chora-Klosters deutlich geworden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte, die türkischen Behörden müssten Sorge tragen, dass das "kulturelle und historische Erbe" der Kirche und des Klosters bewahrt werde. Wörtlich sagte die Sprecherin: "Wir hoffen, dass das Gotteshaus im Chora-Komplex in völliger Übereinstimmung mit seinem Status als Weltkulturerbe-Stätte der UNESCO erhalten wird und dass keinerlei Aktivität an diesem einmaligen Ort den freien Zutritt des Publikums behindern wird". Maria Sacharowa verwies darauf, dass Mosaiken und Fresken praktisch überall in der Erlöser-Kirche erhalten seien, daher sei das Gotteshaus ein "außerordentliches Beispiel der Weltkultur und der christlichen Zivilisation". Es sei von unheurer Bedeutung, "all dies intakt zu halten".


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz