Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

An den Kirchenbänken hängen Selfies - Gemeinde reagiert begeistert!

17. März 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Corona-Initiative: Italienischer Pfarrer möchte die Messe nicht vor leeren Kirchenbänken feiern, bittet seine Gemeinde um die Zusendung von Selfies und wird von Fotos geflutet. Von Petra Lorleberg


Robbiano di Giussano (kath.net/pl) Die Lombardei ist wegen der Corona-Pandemie abgeriegelt, die Quarantänemaßnahmen zwingen auch die Priester, ihre Messen vor leeren Kirchen zu feiern. Pfarrer Giuseppe Corbari aus Robbiano di Giussano fand den Anblick niederschmetternd: „Zwar bin ich überzeugt, dass wir in der Gemeinschaft des Glaubens stehen, aber meine Augen sehen die Leere.“ Darüber berichtete RAI In einer via Radio übertragenen Messe rief er die Gläubigen dazu auf, ihm Selfies zuzusenden, er kündigte an, er werde sie ausdrucken und in den Kirchenbänken ankleben, „das ist für mich eine Möglichkeit, mich weniger allein zu fühlen“. Die Beteiligung war spontan derart hoch, dass dem Pfarrer der Druckertoner ausging, berichtete die italienische öffentliche Rundfunkanstalt weiter.

Der Pfarrer ordnete die Fotos ungefähr da an, wo die Menschen normalerweise sitzen: die Ministrantenbilder kleben an den Sedilien, die Orgel trägt das Foto des Organisten, in den Kirchenbänken sieht man vorn die Kinderfotos und weiter hinten die Erwachsenenbilder. In seinen Aufruf ließ er sogar einen Hinweis auf das derzeit nötige Abstand halten (#social distanzing) einfließen, denn er erläuterte eigens, dass er die Fotos mit Sicherheitsabstand aufhängen werde, um den derzeitigen hygienischen Standards zu entsprechen.

Das Fotomaterial von RAI zeigt den Pfarrer nun in einer Kirche, die mit Fotos übersät ist.

Link zur Fotostrecke auf RAI: Coronavirus, Don Giuseppe celebra la messa davanti ai ritratti e ai selfie inviati dai parrocchiani





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 17. März 2020 
 

Ein Problem, dass erst "versus populum"

in dieser Strenge geschaffen hat. Falls die Kirche einen Hochaltar hat, stattdessen einfach dort zelebrieren - oder auf der anderen Seite des Volksaltars und sich getrost Gott zuwenden, dem der Kultus ja auch gilt.
Dennoch: Originelle Idee, um die Leere zu ertragen. Not macht erfinderisch...


1
 
  17. März 2020 
 

Die Superidee eines guten Priesters!

So können die Gläubigen ein Zeichen ihrer "Anwesenheit" setzen!

________________________

@Lilia: Ich glaube, dass sich der himmlische Vater über diese Idee sehr freut!


4
 
 Kleine Maus 17. März 2020 
 

Keine schlechte Idee..

Ideen, wie man mit der jetzigen Situation umgehen soll - gerade auch unter Zuhilfenahme der heutigen technischen Möglichkeiten - sind jetzt notwendig. Hoffentlich hängen nicht nur die Bilder in der Kirche, sondern die Leute sind auch im Gebet mit ihren Herzen dabei. Auch Gebetsstunden fallen aus. Man könnte sich verabreden, um die selbe Zeit weiterhin zuhause zu beten. Auf der Internet-Seite von "Heilig Blut e.V. - Teletabor" gibt es Live-Gebete zum Mitbeten jeweils Mi.,Do. und Fr. um 21.00 Uhr, sonst auch als Video-Aufzeichnung.... Vielleicht haben junge Leute mit ihren Smartphones noch mehr Ideen...


5
 
 SpatzInDerHand 17. März 2020 

@Lilia: Ich denke, das können wir durchaus dem Priester überlassen,

wie er mit dieser Situation umgeht, die ihn ja ganz offensichtlich belastet.


15
 
 Lilia 17. März 2020 
 

Es wäre besser, die Priester würden die Hl. Messe "ad Orientem" feiern,

wenn sie jetzt ohne Gemeinde zelebrieren - und den Blick mehr auf den himmlischen Vater, als auf Menschen richten.
Die Fotos würden dabei übrigens nicht stören.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Krankheit

  1. Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
  2. Franziskus betet für verunglückten Rennfahrer Zanardi
  3. Neben welchen Heiligen möchten SIE am liebsten sitzen?
  4. Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
  5. „Vom Staat erlaubt – von der Kirche verboten“
  6. Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
  7. Kirche und Corona: "Vorherrschend war Eindruck des Bravseins"
  8. „Händchen halten“ war gestern
  9. Kretschmann: Gottesdienste unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen
  10. 100-jährige Ordensfrau besiegt schwere #Corona-Erkrankung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  9. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  10. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  11. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  12. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  13. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  14. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz