SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nicht mehr ernst zu nehmen
- Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
- Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
- 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
- ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
- Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
- Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
- Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
- US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
- Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
- Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
| 
An den Kirchenbänken hängen Selfies - Gemeinde reagiert begeistert!17. März 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Corona-Initiative: Italienischer Pfarrer möchte die Messe nicht vor leeren Kirchenbänken feiern, bittet seine Gemeinde um die Zusendung von Selfies und wird von Fotos geflutet. Von Petra Lorleberg
Robbiano di Giussano (kath.net/pl) Die Lombardei ist wegen der Corona-Pandemie abgeriegelt, die Quarantänemaßnahmen zwingen auch die Priester, ihre Messen vor leeren Kirchen zu feiern. Pfarrer Giuseppe Corbari aus Robbiano di Giussano fand den Anblick niederschmetternd: Zwar bin ich überzeugt, dass wir in der Gemeinschaft des Glaubens stehen, aber meine Augen sehen die Leere. Darüber berichtete RAI In einer via Radio übertragenen Messe rief er die Gläubigen dazu auf, ihm Selfies zuzusenden, er kündigte an, er werde sie ausdrucken und in den Kirchenbänken ankleben, das ist für mich eine Möglichkeit, mich weniger allein zu fühlen. Die Beteiligung war spontan derart hoch, dass dem Pfarrer der Druckertoner ausging, berichtete die italienische öffentliche Rundfunkanstalt weiter.
Der Pfarrer ordnete die Fotos ungefähr da an, wo die Menschen normalerweise sitzen: die Ministrantenbilder kleben an den Sedilien, die Orgel trägt das Foto des Organisten, in den Kirchenbänken sieht man vorn die Kinderfotos und weiter hinten die Erwachsenenbilder. In seinen Aufruf ließ er sogar einen Hinweis auf das derzeit nötige Abstand halten (#social distanzing) einfließen, denn er erläuterte eigens, dass er die Fotos mit Sicherheitsabstand aufhängen werde, um den derzeitigen hygienischen Standards zu entsprechen.
Das Fotomaterial von RAI zeigt den Pfarrer nun in einer Kirche, die mit Fotos übersät ist.
Link zur Fotostrecke auf RAI: Coronavirus, Don Giuseppe celebra la messa davanti ai ritratti e ai selfie inviati dai parrocchiani


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKrankheit- Papst ruft im Februar zum Gebet für schwerkranke Kinder auf
- Spiritualität verbessert Lebensqualität von Krebspatienten
- Franziskus betet für verunglückten Rennfahrer Zanardi
- Neben welchen Heiligen möchten SIE am liebsten sitzen?
- Bistum Eichstätt gibt Lockerungen angesichts Corona bekannt
- „Vom Staat erlaubt – von der Kirche verboten“
- Kirchliche Gästehäuser in Italien bleiben zur Hälfte geschlossen
- Kirche und Corona: "Vorherrschend war Eindruck des Bravseins"
- Händchen halten war gestern
- Kretschmann: Gottesdienste unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen
| 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
- Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
- Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
- „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
- Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
- ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
- Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
- ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
- Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
- Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
- Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
|