Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Priester zu Amazonien-Synode: Indigene wurden instrumentalisiert

21. Februar 2020 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ignacio Maria Doñoro wirkt seit zehn Jahren im peruanischen Amazonas. Die Menschen im Amazonas brauchen engagierte, zölibatäre Priester, die ihr Leben ganz Gott widmen und den Menschen das Heil bringen, sagt er.


Bellavista (kath.net/lifesitenews/jg)
Die Menschen der Amazonas-Region haben wenig bis kein Interesse an der Amazonien-Synode gezeigt, sagte ein Priester aus dem Gebiet in einem Interview mit Infovaticana. Ihre Situation sei dazu benutzt worden, um Projekte eines verbürgerlichten und weltlichen Christentums zu unterstützen, insbesondere die Weihe verheirateter Männer oder eine Diakonatsweihe für Frauen, sagte Ignacio Maria Doñoro.

Doñoro, ein spanischer Priester der im peruanischen Amazonasgebiet ein Heim für Knaben und Jugendliche gegründet hat, sagte, die Region brauche engagierte, zölibatäre Priester, die ihr Leben ganz Gott widmen und den Menschen das Heil bringen. Die Menschen im Amazonas seien „hungrig nach Gott“ und würden mit großer Freude die Priester willkommen heißen, auch wenn diese nur einmal im Jahr kommen könnten, um eine heilige Messe zu feiern.


Rafael Escudero, der Bischof von Moyobamba (Peru) und einer der Synodenväter, habe vor der Weihe verheirateter „viri probati“ gewarnt, sagte Doñoro. Diese würden eine Art „Priester zweiter Klasse“ bilden. Die Identität des katholischen Priesters würde auf eine rein sakramentale Funktion reduziert; er wäre nicht mehr der Hirte der Gemeinde, kein Lehrer des christlichen Lebens und keine Vergegenwärtigung Christi, sondern ein „Funktionär der Messe“.

Zur Verehrung der „Pachamama“-Statuen in Rom sagte Doñoro, dass die Jungen seines Heimes wahrscheinlich genau so reagiert hätten, wie die beiden jungen Menschen, welche die Statuen in den Tiber geworfen hätten. Er selbst sei schockiert gewesen, diese Statuen im „Herz der Kirche“ über den sterblichen Überresten der Apostel Petrus und Paulus zu sehen.

Die Diskussion um die „Pachamama“-Statuen wecke in ihm erneut den Eindruck, dass die Bewohner der Amazonas-Region instrumentalisiert würden. Er sei seit zehn Jahren in Peru, habe aber die in Rom gezeigten Statuen nie zuvor gesehen. Die Katholiken in seinem Wirkungsbereich hatten kein gutes Gefühl als sie die Statuen gesehen hatten. Die Skulpturen hatten keine Bedeutung für sie.

Das Interview wurde vor der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens „Querida Amazonica“ durchgeführt und publiziert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  10. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  11. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  12. Wenn der Sturm den Glauben prüft - Der Friede Christi mitten im Gegenwind
  13. Was Papst Leo XIV. in Südamerika erwartet
  14. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  15. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz