Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak

Linksextremer Anschlag auf Christen in Tübingen

2. Jänner 2020 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine „Feministische Autonome Zelle“ hat sich einem Anschlag auf die evangelikal-charismatische Gemeinde TOS in Tübingen bekannt - Inzwischen ermittelt der Staatsschutz


Tübingen (kath.net) Eine „Feministische Autonome Zelle“ schreibt auf einer linken Internetplattform, dass sie vergangene Woche bei der evangelikalen Freikirche „Tübinger Offensive Stadtmission“ (TOS) in Tübingen einen Gemeindebus angezündet und das Gebäude mit Farbe beschmiert habe. Ob das Schreiben echt ist, kann die Polizei derzeit noch nicht sagen. Das berichtete der SWR. Der Sachschaden belief sich auf etwa 40.000 Euro, auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) hatte sich empört gezeigt, kath.net hat berichtet. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“ sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen auf Anfrage, dass das Schreiben derzeit auf seine Echtheit überprüft werde. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz.


Auf der Internetplattform de.indymedia.org finden sich im Bekennerschreiben Sätze wie die folgenden: „Die TOS ist dieses Weihnachten nicht zum ersten Mal angegriffen worden. So wurde beispielsweise im Frühjahr 2018 das Leipziger Gemeindehaus von Feminist_innen angegriffen.xxiii Wir würden uns über weitere Aktionen gegen antifeministische Institutionen und Akteure freuen. Denn diese gibt es überall - bildet Banden – macht sie platt!“ Denn in der TOS würden „koloniale Kontinuität, antifeministische Einstellungen und reaktionäre Grundstimmung“ „grassieren“.

Guido Kasch, Pastor der TOS-Gemeinde Tübingen, hatte nach dem Anschlag erklärt: „Wir sind von diesem Anschlag geschockt, jedoch angesichts des zunehmend feindlichen Klimas gegen evangelikale Christen leider nicht überrascht. In den letzten Monaten gab es in Tübingen, insbesondere aus der linken Szene, ein aggressives Bedrohungsszenario gegen die TOS Gemeinde.“

Foto: (c) TOS Tübingen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Halgal 20 18. Juli 2020 
 

Nicht nur zu verurteilen - sondern richtig DUMM!

Und das Dumme dabei ist, mit solch einer blödsinnigen Aktion ist NIEMANDEM gedient. Natürlich gehört die TOS zu den extremcharismatischen, konfliktträchtigen Gruppen. Seit Jahrzehnten berichten Aussteiger über die problematischen Strukturen und den machtmissbräuchlichen Umgang mit Mitgliedern. Und immer noch stellt sich die TOS nicht diesen Vorwürfen und ihrer eigenen Vergangenheit. Aber durch solche Aktionen wird doch nur von diesen Problemen abgelenkt und die TOS kann sich selbst in eine Opferrolle katapultieren.
Wissen diese Linksextremisten, dass sie Gruppen wie der TOS damit indirekt einen Bärendienst erweisen? Nicht nur dass solch eine Aktion von Gewalt zu verurteilen ist, sie ist auch noch richtig dumm und kontraproduktiv.


0
 
 Chris2 2. Jänner 2020 
 

Neujahr der neue 1. Mai der Linksextremisten?

Angesichts teils massiver Gewalt von Linksextremisten in mehreren Städten in der Neujahrsnacht (u.a. mit einem Mordversuch an einem Polizisten) fragt man sich schon, ob unsere Politik die Geister, die sie für das Niederbrüllen regierungskritischer Kundgebungen rief und aus dem Topf "gegen rächz" alimentiert, nun nicht mehr loswird. Aber so lange Linksextremisten keine G-Irgendwas-Treffen verunschönen (wie mit den brennenden Hamburger Stadtvierteln), genießen Sie offensichtlich immer noch Narrenfreiheit. Sind ja, wie Islamisten, keine bösen Rechten und andere Andersdenkenden, verbreiten also auch nicht "Hass und Hetze"...


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelikale

  1. Beten statt Arzt - Fünf Jahre Haft für evangelikales Ehepaar
  2. Franziskus empfängt evangelikale Gemeinschaften
  3. Offener Brief: Parzany kritisiert Allianz-Vorsitzenden Diener
  4. Ehe ‚Der Spiegel‘ Evangelikale würdigt, ‚wird der Papst evangelisch‘
  5. Papst empfängt Vertreter protestantischer Pfingstkirchen
  6. Papst preist Vorzüge der 'ernsthaften' Evangelikalen
  7. Evangelikaler Theologe Schirrmacher war beim Vatikankongress 'Ehe'
  8. Papst: Katholiken und Evangelikale können voneinander lernen
  9. Papst bittet Evangelikale um Vergebung für Verfolgungen
  10. Kardinal: Katholische Kirche muss Dialog mit Evangelikalen führen







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz