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Schutz der Kinder hat einen ganz wichtigen Stellenwert

12. Oktober 2019 in Österreich, 11 Lesermeinungen
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Die Erzdiözese Wien hat am Freitag auf die Anzeige gegen die St. Nikolausstiftung reagiert und gegenüber kath.net die Vorwürfe der Österreichische Familienallianz mit Nachdruck zurückgewiesen.


Wien (kath.net)
Die Erzdiözese Wien hat am Freitagnachmittag auf die Anzeige gegen die St. Nikolausstiftung reagiert und gegenüber kath.net die Vorwürfe der Österreichische Familienallianz mit Nachdruck zurückgewiesen. Diese hatte am Freitag in einer Aussendung im Zusammenhang mit "Doktorspielen" gegen die Stiftung Missbrauchsvorwürfe erhoben, kath.net hat berichtet. Michael Prüller, der Sprecher der Erzdiözese, erklärt gegenüber kath.net nach Anfrage: "Das pädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung baut darauf auf, ‚Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen der Kinder zu respektieren‘. Wenn in internen Schulungsunterlagen für KindergartenpädagogInnen das Thema ‚Doktorspielen‘ behandelt wird, dann ausschließlich dazu, den PädagogInnen einen behutsamen und unaufgeregten Umgang damit nahezulegen, wenn Kinder das Thema aufgreifen. Es geht um den Umgang mit Verhaltensweisen, die Kinder von sich aus oder aus ihrem Lebensumfeld in den Kindergartenalltag mitbringen. Keinesfalls dürfen Erwachsene, auch nicht PädagogInnen, derartige Erfahrungen nahelegen, anregen oder gar anleiten."


Prüller erklärt dann, dass auch in seinen übrigen Teilen das pädagogische Konzept darauf ausgerichtet sei, die Intimsphäre der Kinder zu achten und ein Klima zu schaffen, „in welchem Kinder erleben, dass ihr Körper einzigartig und schützenswert ist, und in dem sie lernen, auf ihre Gefühle zu achten und die der anderen wahrzunehmen, zu respektieren und zu schützen. Damit soll laut Prüller in erster Linie wirksam sexueller Gewalt an den Kindern vorgebeugt werden.

Es sei der St. Nikolausstiftung bewusst, dass der Schutz der Schamgrenzen der Kinder dabei einen ganz wichtigen Stellenwert habe. "Die Grundsätze der pädagogischen Arbeit, so auch der ‚Standard Sexualpädagogik der St. Nikolausstiftung, Präventionskonzept gegen sexuellen Missbrauch‘, werden selbstverständlich allen Eltern mitgeteilt, und eine Informationsbroschüre ist auf der Homepage der St. Nikolausstiftung abrufbar. Auf Wunsch der Eltern gibt es auch vertiefende Elterngespräche im Kindergarten dazu. Die Erzdiözese bedauert, dass die hochqualitative und selbstverständlich sorgfältig von der Gemeinde Wien beaufsichtigte Arbeit in ihren Kindergärten auf diese Weise verdächtigt wird. Selbstverständlich steht die St. Nikolausstiftung für sachliche Gespräche zur Verfügung, um Missverständnisse aufzuklären", erläuterte Prüller.


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Lesermeinungen

 girsberg74 13. Oktober 2019 
 

"Nix gewesen"!

Oder doch, Herr Prüller?


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 Kirchental 12. Oktober 2019 

@Guenter Foit

Stimmt - wenn Kinder den Unterschied festgestellt haben, ist das Interesse meist schnell wieder erloschen.

Ebenso begnügen sich Kinder ziemlich lang mit der Information, dass Babys im Bauch der Mama heranwachsen. Wie sie da hinein kommen und heraus, interessiert eigentlich erst so ab der vierten Klasse.


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 Gandalf 12. Oktober 2019 

Es wird weitergehen...

Die Story wird weitergehen.. next week!


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 Guenter Foit 12. Oktober 2019 
 

.. mit Nachdruck zurückgewiesen,

blablabla. Entweder begreifen die Verantwortlichen in der Diözese nicht, dass sie von den Globalisten hineingezogen wurden/werden in ein verschleiertes 'Frühsexualisierungsprogramm' mit dem Ziel einer später ungehemmten (süchtigen) Triebauslebung 'über alles', o d e r sie stehen selbst jenen im Dienst.
Schon immer gab es im Kindesalter die 'Doktorspiele', - da wurde neugierig geguckt, 'untersucht', der große 'Unterschied' festgestellt, und das Interesse verschwand alsbald, - völlig unnötig hierzu ein angeblich erforderliches Erwachsenenwissen.

Wollen oder können Verantwortungsträger nicht begreifen, dass wir einer gigantischen Hirnwäsche unterzogen werden, - ein Zertrümmern aller guten geistigen Werte zur Schaffung von Dumpfbacken (Monade) in einer neuen, zentralistisch beherrschten Welt, - Dumpfbacken, die in ihren Eigensüchten verfangen sein sollen.

Und glaubensschwache Kircheningenieure laufen dem hinterher, - schauen zu, wie ein neuer Götze errichtet wird !??


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 bernhard_k 12. Oktober 2019 
 

Warum erlaubt man den Kindern überhaupt, sich im Kindergarten auszuziehen?

Was sind das nur für "pädagogische" Konzepte?


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 Diadochus 12. Oktober 2019 
 

Skandal

Herr Prüller von der Erzdiözese Wien ist für mich nur glaubhaft, wenn das "proaktiv sexualisierende Pädagogikkonzept" der Stiftung gestrichen wird. Allein der Umstand, dass es ein solches Pädagogikkonzept an einem christlichen Kindergarten überhaupt gibt, ist ein Skandal. Einen Unterschied zu christlicher und nichtchristlicher Erziehung kann ich da nicht mehr erkennen.


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 lesa 12. Oktober 2019 

Sanfte Gehirnwäsche beenden, Normalität einkehren lassen

@Nazareth: Danke!
@Kirchental: Natürlich wäre das richtig. Der gesunde Menschenverstand fehlt, es wird zu viel herumgefaselt und alles zerredet. Dazu noch im schöpfungswidrigen Genderspeech, der das normale Denken sowieso ausspült.


16

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 Zeitzeuge 12. Oktober 2019 
 

Anbei ein Link als Kommentar zum Thema!

Der katholische Grundsatz:

Das Schamgefühl ist der Schutzmantel
der Keuschheit

darf nicht durch rein säkulare Vorstellungen unterminiert geschweige
denn sogar lächerlich gemacht werden!

www.freundeskreis-maria-goretti.de/fmg/menu2/text23.html


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 griasdigott 12. Oktober 2019 

Doktorspiele

Diesem Treiben muss ein Ende gesetzt werden! Wehrt euch, wehrt euch lautstark! Nicht nachgeben!

In meiner Kindheit bestand Doktorspielen aus Spritze geben mit einer klobigen Plastikspritze, evtl noch Hand verbinden mit einem Schal, Tabletten verabreichen mit Zuckerperlen.

Soviel mir bekannt ist hat man in den letzten Jahren, was sehr positiv ist, den Kindern soweit sie es fassen können, je nach Alter erste Hilfe beigebracht. Notrufnummer, Erwachsene holen, stabile Seitenlange etc. In den Schulen gibt es Erste Hilfe Schülerteams. Das macht Sinn und ist sehr gut.

Diese Perversionen, welche jetzt angedacht sind - dieses Ausloten, ob Widerstand kommt - gehören in die Mülltonne und Verantwortliche dürften nie mehr mit Kindern und Jugendlichen arbeiten!


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 nazareth 12. Oktober 2019 
 

Legitime Hinterfragung

Ich bin der Familienallianz dankbar, dass sie an die Öffentlichkeit gehen. Es gibt grobe Unterschiede in der Vorstellung von behutsamen Umgang. Kinder ziehen sich aus, sind neugierig, begutachten sich gegenseitig.. Aber was macht die Einrichtung dann damit, wie geht sie damit um? Fördere ich eine kindlich unbefangene Neugierde in gesunder Weise indem ich Fragen bezüglich Körper und Geschlecht in dieser Alterstufe anspreche und auch hinweise auf Schamgrenzen und Schutznotwendigkeit, dass niemand anders "Zutritt hat" zu meinem Körper oder ermutige ich zu körperlichem Umgang, der sexuelles Empfinden erweckt, was überhaupt nicht das Thema ist in diesem Alter.Körperwahrnehmung und Empfindungen entdecken ist sicherlich wichtig, schön und vorbereitend auf eine erfüllende Sexualität, aber eingebettet in das Thema Partnerschaft und Familie und nicht als Wildwuchs und verzweckte abgekoppelte körperliche Befriedigung im Alleingang zu sehen. Darauf weist die Klage verantwortlich hin!


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 Kirchental 12. Oktober 2019 

Genauso wurde uns das in der genannten Fortbildung auch erklärt.

Ich persönlich halte es trotzdem für falsch, im Kindergarten einen Raum zu schaffen, wo Kinder - sehr vorsichtig ausgedrückt - ihre Körper erforschen können.

Selbst wenn ich diesen ganzen Duktus ernst und wörtlich nehme, wäre es dann nicht auch richtig, dass Sexualität und nackte Körper etwas sind, was ausschließlich in die Familie gehört??


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