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Vatikan empfiehlt Klerikern in China staatliche Registrierung

30. Juni 2019 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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Pastorale Leitlinien veröffentlicht: Heiliger Stuhl akzeptiert es aber, wenn Kleriker Registrierung aus Gewissensgründen verweigern.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der Vatikan hat katholische Bischöfe und Priester in China ermutigt, sich behördlich registrieren zu lassen. Gleichzeitig akzeptiere es der Heilige Stuhl, wenn Kleriker diese Registrierung aus Gewissensgründen verweigerten, heißt es in pastoralen Leitlinien, die der Vatikan am Freitag veröffentlichte. Neue Vorschriften der Regierung in Peking sehen eine solche Registrierung von Klerikern in den staatlichen Religionsorganisationen vor.

Diese Registrierung, ohne die keine offizielle Seelsorgetätigkeit möglich ist, sorgt unter Gläubigen für Unruhe, die zu zahlreichen Anfragen an den Vatikan führten. Der bei der Registrierung zu unterzeichnende Text enthält einen Absatz, in dem der Priester oder Bischof erklärt, dass er sich mit dem Prinzip der "Unabhängigkeit, Autonomie und Selbstverwaltung der Kirche in China" einverstanden erklärt.


Daher empfiehlt der Vatikan gegebenenfalls eine Unterzeichnung mit Vorbehalt. Wenn ein Bischof oder Priester in der zu leistenden Erklärung die katholische Lehre von der Einheit mit dem Papst und der Bischöfe untereinander nicht respektiere, solle der Betreffende in einem Zusatz erklären, dass er die Unterschrift leiste, "ohne seine Pflicht zu verletzen, treu zu den Prinzipien der kirchlichen Lehre zu stehen". Auch eine entsprechende mündliche Erklärung sei möglich. Über eine erfolgte Registrierung sei der jeweilige kirchliche Vorgesetzte zu informieren, heißt es weiter.

An Chinas Katholiken appelliert der Vatikan, sie sollten "nicht nur die Komplexität der Lage verstehen", sondern "offenen Herzens die schmerzliche Entscheidung des Hirten akzeptieren - wie immer sie ausfällt". Es dürfe "kein einschüchternder Druck auf 'inoffizielle' katholische Gemeinden ausgeübt" werden, auch wenn dies bereits geschehen sei.

Hintergrund der Anweisung ist das im September 2018 geschlossene vorläufige Abkommen mit Peking zur Ernennung von Bischöfen. Inzwischen hat der Vatikan auch diejenigen chinesischen Bischöfe anerkannt, die ohne Billigung des Papstes geweiht worden waren.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

  2. Juli 2019 
 

Bei dem Begriff "Pastorale Leitlinien" dreht sich bei mir nicht nur der Magen um!


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 girsberg74 30. Juni 2019 
 

Oh Du lieber Parolin, Parolin, Parolin.

oh Du lieber Parolin, alles ist ...


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 girsberg74 30. Juni 2019 
 

Oh Du lieber Parolin, Parolin, arolin


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 Lukas P. 30. Juni 2019 
 

Das ist doch kein Zufall mehr!

Das ist nur ein Verrat unter vielen: Das Auszeichnen von Abtreibungsbeführwortern und Installation derselben im Institut für das Leben, Rehabilitierung von Häretikern (Befreiungstheologen), Bekämpfung der Ehe durch Akzeptanz des Ehebruchs (amoris laetitia), Unterzeichnung eines Dokumentes das der Islam vom Gott gewollt sei, Verbreitung der Klimalüge als Wahrheit und quasi neue Religion usw. sind viele sichtbare Zeichen des Verrates.

Das sind doch alles keine Zufälle oder Ausrutscher. Das hat System. Es würde mich nicht wundern, wenn die ganzen Gerüchte Bergoglio sei Freimaurer wahr sind. Die Messe in Fatima zum 100 jährigen Jubileum, kann auf Youtube heute noch angesehen werden, wurde mit schwarzen Kerzen und schwarzen Altardecke gefeiert, der dortige Christus mit den beiden Händen nach unten, erinnert an das "zerbrochene Kreuz"/"Nero Kreuz" was als Peace-Zeichen bekannt ist. Das ist doch alles kein Zufall, sondern sichtbare Zeichen.


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 Winrod 30. Juni 2019 
 

Enttäuschend

Hat man denn mit kommunistischen Regimen nicht schon genug einschlägige Erfahrungen gemacht? denen geht es doch nur darum, die Kirche zu spalten.
Diese vatikanische Blauäugigkeit ist einfach enttäuschend und verräterisch.


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 Veritatis Splendor 30. Juni 2019 

Reichskonkordat von 1933...

...war sogar ein Vertrag mit dem schlechthin Bösem (Hitler) - was die Kommunisten in China ja definitiv nicht (mehr) sind.

So ähnlich kann man dieses Taktieren mit der dortigen Führung einordnen.

Die Fassade des ideologischen Kommunismus mag geblieben sein, doch treibende Kräfte sind heute vor allem der Hunger nach Einfluss und Materialismus.

Der Vatikan möchte den Gläubigen nun den Zugang zu den Sakramenten weitestgehend "normalisieren" und staatliche Schikanen - durch offizielles Paktieren eben - vermindern.

Der chinesischen Führung sind nämlich Glaubensinhalte ziemlich egal, solange sie eben nicht die territoriale Autorität bedrohen. Das gilt übrigens für alle ansässigen Religionen in der Patriotischen Vereinigung, bezeichnenderweise nicht für den Islam.

Der chinesischen Führung sind die Muslime zurecht suspekt, sie wissen um deren vertragsbrüchige Taqiyya-Taktik und eigentlichen End-Ziele: überall wo sie können, einen IS zu formieren. Die Chinesen sind nicht blauäugig :-)


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 benedetto05 30. Juni 2019 
 

Bankrotterklärung (Teil 2)

...- anders kann ich das nicht nennen. PF "hat fertig".


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 benedetto05 30. Juni 2019 
 

Bankrotterklärung (Teil 1)

"Der bei der Registrierung zu unterzeichnende Text enthält einen Absatz, in dem der Priester oder Bischof erklärt, dass er sich mit dem Prinzip der "Unabhängigkeit, Autonomie und Selbstverwaltung der Kirche in China" einverstanden erklärt."
Liebe kath.net-Leser,
das müsst Ihr Euch mal auf der Zunge zergehen lassen:
Vom Grundsatz her empfiehlt also die aktuelle Administration der
katholischen Weltkirche in Rom unter Führung von PF den chinesischen Priestern u. Bischöfen eine Erklärung zu unterschreiben, mit der sie ihre UNABHÄNGIGKEIT vom Papst bestätigen. Nur wer das mit seinem
persönlichem Gewissen nicht vereinbaren kann, darf einen Vorbehalt
formulieren oder die Registrierung auch ganz verweigern. Damit dürfte dann allerdings auch das Ende seiner Seelsorgetätigkeit
besiegelt sein o. er darf wieder in den Unter-
grund abtauchen, dann allerdings ohne jede Solidarität des Papstes. JPII dreht sich im Grabe um u. BXVI muss sich doch in
den Allerwertesten beißen.
Bankrotterklärung...


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 Ginsterbusch 30. Juni 2019 

Ja, die neue Barmherzigkeit mit den Kommunisten ist schon erstaunlich

Die katholischen Priester mögen sich registrieren lassen, dann können sie viel leichter inhaftiert werden.
Verstirbt ein Priester in dieser Haft, veröffentlicht der Vatikan auch eine kurze Stellungnahme (wie vor 14 Tagen). Das geschieht nicht immer zeitnah, schließlich fehlt für solches die Zeit. Ich bete für die Katholikin in China.
Der Hahn hat bereits mehrfach gekräht, er kräht so oft, dass er mich schon an einen Wecker erinnert. Aber die verbliebenen Hirten schlafen. Oder fliehen vor Angst. So wie damals, als von den Aposteln nur Johannes unter dem Kreuz stand.
Die anderen waren weg. Aber immerhin haben sie keine Verträge mit Herodes gemacht.


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 Clemens70 30. Juni 2019 
 

Das ist zynisch!

"Heiliger Stuhl akzeptiert es aber, wenn Kleriker Registrierung aus Gewissensgründen verweigern.".......die großzügige "Akzeptanz" ist in Wirklichkeit eine Auslieferung. Tja, biedert euch dem Feind an und tanzt nach seiner Pfeife, verleugnet alles was ihm missfällt und ihr habt Ruhe. Falls nicht, wir haben euch ja gewarnt. .........Der Verrat wir den gläubigen Katholiken schmackhaft gemacht.Übel.


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 Judith-Maria 30. Juni 2019 
 

Erinnert mich an den Judas-Kuss! Welch ein Verrat an den chinesischen Katholiken!


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