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Liberale Jesuitenzeitschrift übt deutliche Kritik an Papst Franziskus

25. März 2019 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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In mehreren Beiträgen haben Herausgeber der Zeitung deutliche Kritik an des Papstes Umgang mit Missbrauchskrise und gefragt, wie ernst es Franziskus wirklich mit der Transparenz nehme: „Werden die McCarrick-Untersuchungs-Ergebnisse veröffentlicht?"


Washington D.C. (kath.net)
Das liberale Jesuiten-Magazin "America" hat in seiner jüngsten Ausgabe deutliche Kritik an Papst Franziskus wegen seines Umgangs mit dem Missbrauchs-Skandal geübt. P. Thomas Reese, der ehemalige Herausgeber der Zeitung, wirft Franziskus vor, dass dieser die Missbrauchskrise bis vergangenes Jahr gar nicht verstanden habe und dass Franziskus bis jetzt noch immer keine klaren Regeln für kirchenrechtliche Verfahren gegen Bischöfe ermöglicht habe. "Franziskus habe zur Transparenz aufgerufen. Der wirkliche Test für diese Ethik wird mit Untersuchungen kommen, welche Menschen im Vatikan was über die Verfehlungen von Theodore McCarrick wussten. Werden die Ergebnisse öffentlich gemacht?" Laut Reese werde es für die letzten beiden Päpste sehr unangenehm werden, falls im Bericht festgestellt werde, dass der Vatikan schon vor der Ernennung zum Erzbischof von Washington wusste, dass McCarrick mit Seminaristen Sex hatte.


In einem weiteren Beitrag kritisieren auch die aktuellen Herausgeber der Zeitung Franziskus, weil dieser keine klaren Regeln etabliert habe, kirchenrechtliche Verfahren bei Bischöfen völlig intransparent seien und vieles von der persönlichen Entscheidungen des Papstes abhänge. "Sowohl der Prozess als auch die Kommunikation müssen verbessert werden, um beim Volk Gottes wieder Vertrauen herstellen zu können", schreiben die Herausgeber.

Kritisch erinnerte die Zeitung auch daran, dass der Vatikan im Herbst die US-Bischöfe davon abgehalten habe, eigene Regeln in Bezug auf die Verantwortlichkeit von Bischöfen zu erlassen. Damals lautete die Begründung, dass man dem Gipfel nicht vorgreifen solle. Nur wurden dann am Gipfel selbst keine klaren Beschlüsse getroffen. Auch die Nicht-Annahme des Rücktritts des französischen Kardinals Philippe Barbarin wird kritisch gesehen, weil nicht erklärt wurde, warum der Rücktritt nicht angenommen wurde.


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 26. März 2019 
 

Diversantig drollig(2)

PF hat doch Francesca Chaouqui rausgeworfen und seine Umgebung ist nun nicht "feministisch" sondern wohl als Homo und Pädo zu bezeichnen... (Coccopalmerio, Ricca, Znchetta, Stockman...)
Und wie gesagt: Bergoglio hat keinen Kurs der Verwirrung eingeschlagen.
Pater-General Kolvenbach SI hat schon Ende der Jahren '80 auf die grundlegende Defizite von Jorge B. hingewiesen.
Insoweit nil novi sub sole.


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 Hadrianus Antonius 26. März 2019 
 

Diversantig drollig(1)

Ad personam: ich heiße Hadrianus Antonius seit nun 274 Jahren (von meinen Eltern so getauft) ;-)
Ein selbstgewählter Name sollte immer mit dem Charakter und der Überzeugung des Persons übereinstimmen.
Und Bergoglio galt nie als "konservativ" in Argentinien.
Das ist einfach Unsinn von @Juan Stephaninus Maria.
Bergoglio war Peronist, Rausschmeißer in einer Bar (verprügelte 2 Männer, sic PF vor einer Schwesternkonferenz im Vatikan), kollaborierte mit der Junta (Jalics, Yorio), legte sich wohl mit den Montoneros an (Fall Grassi)- aber konservativ war er nie.
Setut von @JSM.
Und "strikt" war Bergoglio auch nie.
Er fuhr als Erzbischof mit der U-Bahn (Metro): das hat mit Konservativität nichts zu tun.
Und strikt sind Bergoglios Aussagen in "Sobre la terra y el cielo" (2010) natürlich nicht (@JSM sollte als Chilene nun doch wirklich das Büchlein kennen und gelesen haben) :-)
Daß PF (homofreundlich) "den Feministinnen auf dem Leim gegangen ist", ist kompletter Unsinn :-)


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 Tonika 25. März 2019 
 

Jesuiten sollten mal mit SELBSTKRITIK, Buße und Umkehr anfangen. Franziskus ist einer von ihnen.


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 Hadrianus Antonius 25. März 2019 
 

Wirre Unsinn (2)

Das "argentinische Geld im Vatikan" stammt nicht von den Kirchners, sondern wurde - wie Marcantonio Colonna detailliert berichtet- ab 2005 scheibchenweise aus dem Stiftungsvermögen der UCA(Universitad Catolica de Argentina) unter Ägide des damaligen Großkanzlers Bergoglio nach Rom transferiert um guten Eindruck zu machen; da dieses Stiftungsvermögen in der vatikanischen Bank OIR nichts verloren hatte, wurde es unter Murren und Hartnäckigheit des regierenden Oberkommandos erst ab 2017 scheibchenweise zurückgeführt;#da ist bei leeren Kassen immer ein Problem ;-)
Merkwürdigerweise wurde aus der seit McCarricks Zeiten bestehenden "Papal Foundation" in den USA jezt plötzlich eine riesige Einzelspende getan auf direktem Befehl des GRÖPAZ zu Günsten des IDP (Hautklinik Instituto Dermopatica dell'Immacollata);
wozu und warum ist bis jetzt nicht geklärt.
Nix zu ersetzen.
Dokumentieren bis zum Ende.


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 Hadrianus Antonius 25. März 2019 
 

Nasse Füße (1)

Es scheinen nu wirklich einige liberale Denker in der postkonziliären Kirche nasse Füße zu bekommen.
Wie schon anderswo sehr informativ zu lesen, steht nämlich nicht nur die jetzige Führungsriege im Vatikan und ihre Truppe und Adepten unter Beschuß, sondern steht inhaltlich das 2. Vat. Konzil und die damalige modernistische Riege zur Debatte.
Wird ungerne gehört, ist jedoch die Wahrheit- traurig oder nicht.
@Juan Stephaninus Maria (die Namen werden immer t(r)oller) verkauft Unsinn:
in Argentinien war seine wirre Führung der Jesuitenprovinz in den 70'er Jahren sehr gut bekannt, seine psyciatrische Probleme ebenso.
Sein Agieren in Buenos Aires wurde vor Ort sehr kritisch gesehen (vonwegen "strikt") und von "konservativ" kann auch nicht die Rede sein (die Peronisten waren nie konservativ und haben es nie verdaut, daß in 1955 die Konservativen mit dem Heer Peron wegputschten).
Kard. Bergoglio hatte schwere Differenzen mit Nestor Kirchner, verstand sich jedoch gut mit dessen Frau Cristina.


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 Juan Stephanus Maria 25. März 2019 
 

einige sind noch treu

Auch bei den Jesuiten gibt es offenbar noch ein paar Treue. Weshalb Papst Franziskus diesen Kurs der Verwirrung eingeschlagen hat? Er galt als Bischof von Buenos Aires als eher strikt und konservativ. Doch dann kam die Zeit der Kirchner in Argentinien. Der Papst sagte, diese hätten ihm die Augen geöffnet! Oh mein Gott...und heute lagert wohl ein Teil des durch die Kirchner gestohlenen Geldes im Vatikan! Papst Franziskus ist den Feministinnen auf den Leim gekrochen und wurde zu ihrem Helfer! Er muss ersetzt werden...schnell!


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