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Verhaltenskodex im Bistum Passau: "Fühle mich stigmatisiert"

4. März 2019 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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Der neue Verhaltenskodex des Bistums Passau zur Prävention von Missbrauch und Grenzüberschreitungen sorgt für sehr gemischte Reaktionen


Passau (kath.net)
Für den neuen Verhaltenskodex des Bistums Passau zur Prävention von Missbrauch und Grenzüberschreitungen gibt es offensichtlich nicht nur bei Priester sehr gemischte Reaktionen. Darüber berichtet die PNP (Passauer Neuen Presse) in ihrer jüngsten Ausgabe. So meinte Alois Kaiser, Pfarrer in Haidmühle: "Ich habe von dem Kodex erst heute aus der Zeitung erfahren. Ich habe keine Schwierigkeiten mit dem Inhalt. Aber ich fühle mich stigmatisiert und unter Generalverdacht gestellt." Auch ein anderer Pfarrer meint, dass er davon aus der Zeitung erfahren habe. Andere Pfarrer wie Josef Tiefenböck, Pfarrer aus Ruhstorf, meinten gegenüber der PNP, dass ohnedies schon vieles gelte. Im neuen Verhaltenskodex sind für 10.000 Beschäftigte des Bistums sowie für viele Ehrenamtliche Regeln aufgestellt. Untersagt sind in Zukunft unter anderem gemeinsame Urlaube mit Minderjährigen oder regelmäßige private Einladungen. Körperkontakt ist nur erlaubt, wenn es um Trost, Erste Hilfe oder Pflege geht. Vor jeder Berührung müsse außerdem um Einverständnis gefragt werden.




In der Fastenzeit Friedenspfeife rauchen - Video Blog Montag #5 from kath.net on Vimeo.

Foto: Symbolbild


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