Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

Kardinal Zen: Abkommen mit China führt zur Auflösung der wahren Kirche

27. Oktober 2018 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus Optimismus gegenüber dem kommunistischen Regime in China sei naiv. Mit einem totalitären Regime sei ein gutes Abkommen unmöglich, schreibt der emeritierte Erzbischof von Hongkong.


Hongkong (kath.net/jg)
Das Abkommen zwischen China und dem Vatikan, das dem kommunistischen Regime in Peking eine nicht näher bekannte Mitsprache bei der Ernennung von Bischöfen gibt, sei eine Frucht der Naivität von Papst Franziskus. Das schreibt Joseph Kardinal Zen, der emeritierte Erzbischof von Hongkong in einem Gastkommentar für die New York Times.

Papst Franziskus habe eine „natürliche Sympathie“ für die Kommunisten, weil er diese als die Verfolgten wahrnehme. „Er kennt sie nicht als die Verfolger, zu denen sie werden, sobald sie an der Macht sind“, analysiert er.


Papst Franziskus verstehe die Kommunisten nicht, fügt Zen hinzu. Aus seiner Erfahrung in Südamerika sehe er sie als Verteidiger der Armen gegen Unterdrückung.

Mit einem totalitären Regime sei es jedoch unmöglich, ein gutes Abkommen zu schließen, betont der Kardinal. Das Unglück habe bereits 2002 begonnen, als Jozef Kardinal Tomko als Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker abgelöst worden sei. Tomko habe den Kommunismus verstanden, sein Nachfolger sei „ein junger Italiener ohne Erfahrung mit dem Ausland“ gewesen, schreibt er wörtlich.

Papst Franziskus’ optimistische Einstellung zu den Kommunisten Chinas werde durch „Zyniker um ihn“ verstärkt, die es besser wissen müssten. Angesichts der Erfahrungen der letzten Zeit habe er seine Haltung zu einigen Beratern des Papstes geändert. Er habe Kardinal Parolin als Vatikanischen Staatssekretär zunächst begrüßt. Jetzt sei davon überzeugt, dass es Parolin weniger an der Kirche als an einem diplomatischen Erfolg interessiert sei.

Das nun abgeschlossene Abkommen werde zur Unterdrückung der Bischöfe der Untergrundkirche führen. Es sei abgeschlossen worden, um die Einheit der Kirche in China herzustellen, werde jedoch zur Auflösung der wahren Kirche in China führen, schreibt Zen.

Die mit Rom verbundene katholische Kirche Chinas existiert im Untergrund. Daneben gibt es die „Katholische Patriotische Vereinigung“, die vom kommunistischen Regime gelenkt ist. Sie wurde vom Vatikan bis jetzt nicht anerkannt.


© Foto: Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz