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Neue Wende im Missbrauchsskandal um US-Kardinal McCarrick

28. Juli 2018 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Franziskus suspendierte den 88-Jährigen von Ausübung sämtlicher priesterlicher Dienste in der Öffentlichkeit - "Leben in Gebet und Buße" bis zur Klärung.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Der von Missbrauchsvorwürfen belastete frühere Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, hat Papst Franziskus seinen Verzicht auf die Kardinalswürde angeboten. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, nahm der Papst das Gesuch des 88-Jährigen an. Laut Medienberichten soll McCarrick, der von 2001 bis 2006 die Erzdiözese Washington leitete, junge Priesteranwärter zum Sex genötigt sowie auch mindestens zwei Minderjährige missbraucht haben.


Wie das vatikanische Presseamt weiter bekanntgab, ging der Brief McCarricks am Freitag ein. Franziskus habe ihn von der Ausübung sämtlicher priesterlicher Dienste in der Öffentlichkeit suspendiert und zugleich verfügt, dass sich der frühere Erzbischof an einen noch näher zu bestimmenden Ort zurückziehe, um dort "ein Leben in Gebet und Buße zu führen", bis die Anschuldigungen gegen ihn in einem kirchenrechtlichen Prozess geklärt seien.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

  31. Juli 2018 
 

@myschkin

Ihr Wort in Gottes Ohr! Die Realität sieht momentan aber leider ganz anders aus:
Man denke nur an die Ernennung von Kardinal Ticona Porco!


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 myschkin 30. Juli 2018 
 

Solche Leute

schädigen das Ansehen der Kirche nachhaltig. Bevor jemand zum Kardinal erhoben wird, muss die Biografie genau durchforscht werden, damit nicht hinterher ein übler Lebenswandel Skandal machen kann. Ebenso muss bei künftigen Konklaves sehr darauf geachtet werden, dass die zur Wahl stehenden Kandidaten wirklich untadelige Männer sind. Nicht auszudenken, welcher Schaden entstehen würde, im Falle jemand zum Papst gewählt würde, dessen frühere Lebensführung sich wie ein schwarzer Schatten über das Pontifikat legen würde.


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 Gandalf 30. Juli 2018 

Das ist nur 1 kleiner Schritt..

Denn ob der Kardinal noch beim Kardinalskollegium dabei ist oder nicht, ist völlig bedeutungslos. Aber was ist MARADIAGA? Wann gibt es hier Konsequenzen?


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 Hadrianus Antonius 29. Juli 2018 
 

Inkonsequenz beim Oberkommando

Kard. McCarrick wird jetzt innerhalb eines Monats für zulastegelegte homosexuelle Übergriffe an Seminaristen viel schwerer bestraft als der bekannte argentinische Sozial-und Medienpriester "don" Julio Cesare Grassi (Bistum Moròn, untersucht v. Erzbistum Buenos Aires) mit pädophilen Übergriffen auf minderjährige Schutzbefohlenen (2002- 2013 verhaftet).
Grassi wurde trotz archiepiskopaler Schutzmaßnahmen von der weltlichen Justiz rechtskräfti verurteilt- eine Einschränkung seiner priesterlichen Aktivitäten fand überhaupt nicht statt (schon 2014 als sehr merkwürdig in Argentinien aufgefallen).
Im Bistum Brügge wurde bei riesigem pädo- und homosexuellen Mißbrauch kein einziger Priester laisiert oder Beschränkungen des Priesteramts auferlegt "weil das Diplom sonst wertlos würde" (sic das Bistum Brügge am Telefon).


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