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Domkapellmeister Büchner rudert zurück23. Juli 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner hat sich am Donnerstag von dem Eindruck distanziert, er habe in einem Interview Vorwürfe gegen Georg Ratzinger erhoben
Regensburg (kath.net) Der Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner hat sich am Donnerstag von dem Eindruck distanziert, er habe in einem Interview Vorwürfe gegen Georg Ratzinger erhoben. Büchner meinte in der "Zeit" über seinen Vorgänger Georg Ratzinger, dass es ein "System der Angst" gegeben habe. Büchner, der seit 1994 Chorleiter ist, warnte davor, die Vorfälle zu verharmlosen. Es habe sich aber meist nicht um Missbrauch, sondern um Schläge gehandelt. Es wurde gewütet und es waren Körperverletzungen." Was die Vorwürfe gegen Ratzinger angehe, habe er lediglich entsprechende Passagen aus dem am Dienstag vorgelegten Abschlussbericht des Sonderermittlers Ulrich Weber zitiert. "Das waren nicht meine Vorwürfe", erklärt Büchner auf der Homepage der Domspatzen. 
Er äußerte außerdem Respekt für den Umgang Georg Ratzingers mit der Vergangenheit, da er bereits 2010 öffentlich bekannt habe, als Chorleiter auch Ohrfeigen ausgeteilt zu haben. Persönlich habe er sogar das schon sehr viel früher auch gegenüber ehemaligen Schülern bedauert. "Diese offene Ehrlichkeit habe ich immer geschätzt und respektiert", so Büchner.
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Lesermeinungen| | lakota 24. Juli 2017 | | | | @ulrichmoskopp Ich habe den Abschlußbericht gelesen. EINMAL und das reicht mir! Es sind da furchtbare Dinge beschrieben, die jeder normal empfindende Mensch verabscheuen muß. Aber so oft, wie Sie auf den Bericht hinweisen, müssen Sie ihn regelrecht studieren und sehr gute Nerven und einen guten Magen haben. Trotzdem ist es auch eine Tatsache, daß in den 60-70iger Jahren Ohrfeigen, Tatzen und mal ein paar auf den Hintern normal waren und es war auch nicht verboten. Heute ja und das ist gut so! |  3
| | | | | Carlotta 24. Juli 2017 | | | | warum erst hinterher? Besser wäre gewesen Büchner hötte erst nachgedacht, bevormöglichst beider Ratzinger-Brüder gierenden Presse andiente. Er hätte sich das mühsame Zurückrudern erparen können. |  5
| | | | | Vermeer 24. Juli 2017 | |  | Und haben Sie das schon gelesen? S.379 im Bericht! Anbei der link auf den Bericht. Auch S. 212-218 ist zu nennen.
http://uw-recht.org/fileadmin/user_upload/Abschlussbericht_Domspatzen.pdf uw-recht.org/fileadmin/user_upload/Abschlussbericht_Domspatzen.pdf |  2
| | | | | lakota 24. Juli 2017 | | | | @Bernhard Joseph Sie haben völlig recht! Meine Lieblingslehrerin war streng, aber auch sehr gerecht und immer für uns Schüler da. Ich bekam mal 2 Ohrfeigen von ihr, weil ich ein paar mal meine Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Sie blieb trotzdem meine Lieblingslehrerin.
Was Domkapellmeister Büchner angeht, hätte er lieber den Mund halten sollen, statt zuerst Gift verspritzen (ob's von ihm kam oder nur Zitate waren ist egal) und jetzt wieder Unschuld heucheln. |  8
| | | | | Bernhard Joseph 24. Juli 2017 | | | | Was ist das alles für eine Heuchelei Da wird der ehemalige Regensburger Domkapellmeister Georg Ratzinger als wütender Unmensch hingestellt und so getan als gäbe es heute nicht viel subtilere Formen der Gewalt als eine Ohrfeige.
So kann ein verdeckt aufgebauter Leistungsdruck bei Kindern dazu führen, dass diese sich in einer Weise selbst unter Druck setzen, die sonst nicht erreichbar wäre und daran nicht selten seelisch zerbrechen.
In der Odenwaldschule - dem Vorzeigeprojekt antiautoritärer Erziehung - gab es keine Ohrfeigen, dafür aber andere Auswüchse von Gewalt, die als solche von den Kindern nicht einmal erkannt wurden, weil sie auf perfideste Weise die Naivität und das Vertrauen des Kindes missbrauchten.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Lehrer aus der Generation Ratzingers integerste Charakter sein konnten, auch wenn sie mal eine Ohrfeige verteilten.
Ein Kind verzeiht eine solche Entgleisung(!) viel eher als subtile Formen der seelischen Herabsetzung, wie man sie heute oft sieht. |  8
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