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Neuer Jesuitenchef relativiert Jesus-Worte über Scheidung

23. Februar 2017 in Weltkirche, 91 Lesermeinungen
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Fr. Arturo Sosa Abascal meint, dass man bei den klaren Jesus-Worten im Matthäus-Evangelium "unterscheiden" müsse, gemäß dem "Gewissen" jedes Einzelnen


Rom (kath.net)
Der neue Generalobere der Jesuiten, Pater Arturo Sosa Abascal, hat die biblischen Worte von Jesus über die Scheidung relativiert. In einem Interview mit Giuseppe Rusconi im Blog Rossoporpora meinte der Pater, dass man diese Worte "unterscheiden" müsse, gemäß dem "Gewissen" jedes Einzelnen. Die Worte von Abascal greifen damit direkt und klar die Worte von Christus im Matthäus-Evangelium an. Bei Mt 19,7 heißt es: "Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch."



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