Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  8. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Meinungsdiktatur in Frankreich - Lebensschützern droht Gefängnis!

17. Februar 2017 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das französische Parlament hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der sogenannte „Fehlinformationen“ über Abtreibung unter Strafe stellt – Lebensschützern, die ihrer Meinung vertreten, droht künftig bis zu zwei Jahre Haft


Paris (kath.net) Das französische Parlament hat am Donnerstag einem Gesetzentwurf zugestimmt, das die sogenannten „Fehlinformationen“ über Abtreibung unter Strafe stellt. Künftig kann man mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und mit Geldstrafe bis zu 30.000 Euro bestraft werden, wenn man im Internet „abschreckende“ Informationen über die Abtreibung verbreitet. Zwar hatte der Senat mit seiner konservativen Mehrheit noch versucht, das umstrittene Gesetz zu verhindern, doch das Parlament mit seiner sozialistisch ausgerichteten Mehrheit konnte das Gesetz durchbringen. Die kanadische Prolife-Seite „LifeSiteNews“ kommentierte dazu gestern: „Frankreich wird eine zunehmend feindliche Umwelt für Leute, die denken, dass Babys im Mutterleib ein Recht auf Leben haben.“


Bei den sogenannten „Fehlinformationen“ handelt es sich um Informationen mit dem Ziel, Schwangere von Abtreibungen abzuhalten.

Christian Kert, der Sprecher der Republikaner, äußerte dazu gemäß Medienangaben, dass dieses Gesetz „die Freiheit des Denkens“ bedrohe und eine echte Regierungszensur errichte. Die Republikaner kündigten an, das Gesetz gerichtlich anzufechten.

Das neue Gesetz erweitert ein bereits seit 1993 existierendes Gesetz nun auch auf die digitalen Medien.

Symbolbild: Breaking News



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  5. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  6. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  7. Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe
  8. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  9. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  10. Meinungsfreiheit auf katholisch






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Ein Akt der Demut?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz