Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  2. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  3. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  4. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  5. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  6. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  7. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  8. Vatikan weist jüdische Kritik an Papstansprache zurück
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  11. Sternbergs Realitätsverlust
  12. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  13. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  14. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  15. Papst Franziskus an die Bischöfe und Priester, Ordensleute und Seminaristen

Meinungsdiktatur in Frankreich - Lebensschützern droht Gefängnis!

17. Februar 2017 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das französische Parlament hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der sogenannte „Fehlinformationen“ über Abtreibung unter Strafe stellt – Lebensschützern, die ihrer Meinung vertreten, droht künftig bis zu zwei Jahre Haft


Paris (kath.net) Das französische Parlament hat am Donnerstag einem Gesetzentwurf zugestimmt, das die sogenannten „Fehlinformationen“ über Abtreibung unter Strafe stellt. Künftig kann man mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und mit Geldstrafe bis zu 30.000 Euro bestraft werden, wenn man im Internet „abschreckende“ Informationen über die Abtreibung verbreitet. Zwar hatte der Senat mit seiner konservativen Mehrheit noch versucht, das umstrittene Gesetz zu verhindern, doch das Parlament mit seiner sozialistisch ausgerichteten Mehrheit konnte das Gesetz durchbringen. Die kanadische Prolife-Seite „LifeSiteNews“ kommentierte dazu gestern: „Frankreich wird eine zunehmend feindliche Umwelt für Leute, die denken, dass Babys im Mutterleib ein Recht auf Leben haben.“


Bei den sogenannten „Fehlinformationen“ handelt es sich um Informationen mit dem Ziel, Schwangere von Abtreibungen abzuhalten.

Christian Kert, der Sprecher der Republikaner, äußerte dazu gemäß Medienangaben, dass dieses Gesetz „die Freiheit des Denkens“ bedrohe und eine echte Regierungszensur errichte. Die Republikaner kündigten an, das Gesetz gerichtlich anzufechten.

Das neue Gesetz erweitert ein bereits seit 1993 existierendes Gesetz nun auch auf die digitalen Medien.

Symbolbild: Breaking News



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 20. Februar 2017 
 

Und vergesst das Fasten nicht...

Eine große Hilfe fürs Fasten, ist der Vortrag von Dr. Johannes Hartl.


0

0
 
 unbedeutend 18. Februar 2017 
 

Gerichtsurteil: Abtreibung darf ‚Kindermord’ genannt werden

http://www.kath.net/news/15222


4

0
 
 mirjamvonabelin 17. Februar 2017 
 

Beten, beten, beten....

Mir ist nur noch schlecht....

Morgen, den 18. 2. ist in Dornbirn Marsch fürs Leben.
Auf der Einladung steht, in Linz, Wien, Innsbruck, Salzburg und Graz wird auch marschiert.
Weitere Infos unter:
marsch-fürs-leben.at

Nicht versäumen, wir können etwas tun, auch wenn es nur ein Tropfen im Meer ist.... bedenkt, das Meer besteht aus vielen Tropfen....


9

0
 
 Rolando 17. Februar 2017 
 

Interssant

Das französische Parlament ist doch bezüglich der Abtreibung selbst Fehlinformationen aufgesessen.


7

0
 
 Matthaeus6 17. Februar 2017 
 

Rechtsstaat

Weder Frankreich noch Deutschland kann man als Rechtsstaaten bezeichnen. Allmählich wird mir auch klar, dass das von Anfang an auch nicht beabsichtigt war. Die Rede, "es müsse nur demokratisch aussehen", war und ist durchaus auch für die westlicen "Demokratien" anwendbar.


9

0
 
  17. Februar 2017 
 

Du sollst nicht töten !!!

Denn wer sich vor dieser treulosen und sündigen Generation meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommt.MK,8


11

0
 
 Ehrmann 17. Februar 2017 

@chris2 - Auslegungen von Gestzestexten sind doch willkürlich - besonders bei "Liberalen"!

Aber wir haben immer noch die Möglichkeit, das halbVOLLE Glas in den Vordergrund zu stellen und allen Frauen den WERT des Lebens - auch und besonders ihres Kindes vor Augen zu führen und vor allem Möglichkeiten der Hilfe zu nützen. Vielleicht nützt dieses Gesetz in diesem Sinn. Und: die Globalisierung trennt Frankreich nicht von der Welt - solange nicht auch das Internet ausgeschaltet wird. Übrigens: z.B. China ZWINGT Frauen gewaltsam zur Abtreibung - und wir treiben fröhlichen Handel mit diesem Land (keine"Sanktionen"!)


9

0
 
 Quirinusdecem 17. Februar 2017 
 

@elmar69

Morddefinition:

1. ..vorsätzliche Tötung eines anderen Menschen
logisches "und"
2. z.b. niedrige Beweggründe, also materialistische oder Geltungssucht etc.

Was stimmt daran nicht? Nur weil die Täterinnen etwas anderes behaupten? Weil das ungeborene Leben etwa kein Mensch ist? Weil die Justiz hier ihre eigenen Regeln außer acht lässt?

Bedenken Sie auch ihre Aussage hinsichtlich der dann fälligen Neubeurteilungen z.B. der nationalsozialistischen Greueltaten: juristische war das damals einwandfrei....


13

0
 
 girsberg74 17. Februar 2017 
 

Die Auswirkungen eines Zweiklassenrechtes

@elmar69 „Meinungsfreiheit …
Eine falsche Tatsachenbehauptung ist z.B. die eine Abtreibung sei Mord - im Sinne des deutschen Strafrechts stimmt das einfach nicht.“

Die Grunddefinition für Mord stimmt doch auch für eine Abtreibung. Dass Abtreibung nicht als Mord behandelt wird, liegt nur am Rechtspositivismus, der per Mehrheitsbeschluss es halt so sehen will, wie es im Gesetzbuch steht.

Das positive Recht ist ja nichts anderes als ein Ausfluss des Utilitarismus, nämlich des Zweiklassenrechtes von Mächtigen über Ohnmächtige.

Hoffentlich werden wir noch „Tötung“ sagen dürfen.


12

0
 
 elmar69 17. Februar 2017 
 

Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit deckt eigentlich nirgends die Behauptung falscher Tatsachen.

Sprachlich muss man zwischen Meinungen, Wünschen und Tatsachen unterscheiden.

Eine falsche Tatsachenbehauptung ist z.B. die eine Abtreibung sei Mord - im Sinne des deutschen Strafrechts stimmt das einfach nicht.


3

0
 
 huegel76 17. Februar 2017 

Falsche Information über Abtreibung?

In Deutschland fiele mir dazu ein: Falsche (viel zu niedrige) Zahlen, falsche Infos über den rechtlichen Status (Antreibung=Tötung=verboten), falsche Auslegung der Menschenrechte etc.


17

0
 
 SpatzInDerHand 17. Februar 2017 

@Thekla: Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Es geht m.W. darum,

nicht über die Realität der Abtreibung aufzuklären. Im Deutschen haben wir ja auch schon diese Sprachverschleierung: "Schwangerschaftsunterbrechung", Entfernen von "Schwangerschaftsgewebe", ein ungeborenes Kind nicht als "Kind" bezeichnen usw.


18

0
 
 Thekla 17. Februar 2017 
 

"à induire intentionnellement en erreur"

Die französischen Quellen geben an, dass die Strafandrohung Fälle von vorsätzlicher / absichtlicher Fehlinformation betrifft.
("à induire intentionnellement en erreur").
Ich denke, wir Lebensschützer haben es nicht nötig, uns vorsätzlicher Fehlinformationen zu bedienen.


13

0
 
 PBaldauf 17. Februar 2017 
 

Liberté

"Vive la France! Es lebe Frankreich" und es sterbe die Freiheit und, falls es beliebt, auch das Kind

So viel zum Thema „Liberté“ und zum Gefasel von Politikern, die „die gemeinsamen westlichen Werte“ betonen. Wie sagte Emmanuel Macron, einer der Präsident-Anwärter, auf einer seiner Wahlkampfveranstaltungen? Seine Botschaft lasse sich in drei Worten zusammenfassen: Liberté, Égalité, Fraternité…


9

0
 
 PBaldauf 17. Februar 2017 
 

Die Dunkelheit, sie hasst das Licht
Sodass das Recht sie einfach bricht
Sie greift, brutal, zu der Gewalt
Verfolgt und inhaftiert, stellt kalt
− Da drängt ein Wort sich aus dem Munde:
Auch ihr schlägt irgendwann: Die Stunde… −


22

0
 
 Kleine Blume 17. Februar 2017 
 

Fällt Abtreibungs-Kritik jetzt auch schon unter Fake-News ("Fehlinformationen")?

In Europa scheint man zunehmend auf die Abschaffung der Meinungsfreiheit hinzuarbeiten!


26

0
 
 Maxim 17. Februar 2017 
 

bücherwurm

Die Entscheidung ist doch von einem bestimmten Sandpunkt aus sehr wohl zu verstehen. Frankreich ist ja immer noch das Land, das sich der Französischen Revolution rühmt. Schauen Sie sich doch einmal ernsthaft in der Geschichte Frankreichs um. dann werden Sie sehr schnell feststellen können, wie die franz. Freimaurer bzw. Revolutionäre in den letzten 3 Jahrhunderten ständig gegen normale Menschenrechte verstoßen haben und sich dessen auch noch permanent rühmen. Wie hat sogar ein franz. Minister erst vor kurzem gesagt: „ Wir Franzosen sollen uns nicht immer der franz. Revolution rühmen, denn Frankreich verdankt seine Existenz eigentlich der Jeanne d'Arc."
Unsere dt. Atheisten rühmen aber ständig auch die Franz. Revolution. Man ist ist eben gegen jeden Glauben.


25

0
 
 Quirinusdecem 17. Februar 2017 
 

Gefängnis

...ich habe mit einem Arbeitskollegen gewettet, dass ich, so ich das Durchschnittsalter erreichen werde, mindestens einmal im Gefängnis landen werde, wegen unliebsamer Meinungsäußerung....- er hat nicht dagegen gehalten und stellte dieses auch für sich in Aussicht und wohlgemerkt in Deutschland!


22

0
 
 Chris2 17. Februar 2017 
 

Das Ende der freien Meinungsäußerung?

Weiß jemand, die Äußerung welcher Tatsachen künftig bestraft werden können? Etwa: "Das Kind ist ein Mensch von Anfang an" (bewiesen beispielsweise durch die Genetik)?


25

0
 
 bücherwurm 17. Februar 2017 

In meinen Augen ist dieses Gesetz schreiendes Unrecht!

Ich fasse es nicht, dass das in einem Rechtsstaat wie Frankreich durchkommt. M.E. sollten die Lebensschutzorganisationen oder auch direkt die französische katholische Bischofskonferenz (die sich ja immer wieder prolife engagiert) klagen, notfalls durch die Instanzen bis hin zum Europäischen Menschenrechtsgerichtshof.


32

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. 10.000 Dollar Schadenersatz für abgesetzten Studentenvertreter
  2. London: Straßenprediger wegen ‚homophober Aussagen’ verhaftet
  3. Kritik an Transgender: Twitter und Facebook sperren Konten
  4. Polens Ministerpräsident: Die Zensur ist in neuer Form zurück
  5. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  6. US-Außenminister Pompeo: Zensur der Technologiekonzerne zeigt autoritäre Tendenz
  7. ‚Big Tech hat der freien Meinungsäußerung den Krieg erklärt’
  8. Kommentator Carlson warnt vor weiteren Grundrechtseinschränkungen in den USA
  9. ‚Mr. Bean’-Darsteller Rowan Atkinson: ‚Cancel Culture’ wie mittelalterlicher Mob
  10. Kanadischer Politiker kritisiert ‚Zensur’ großer Online-Plattformen







Top-15

meist-gelesen

  1. Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt
  2. Nicht geimpft - Schwangere Opernsängerin verliert Job
  3. Wählt die Freiheit! Zeigt den Impf-Spaltern die Rote Karte!
  4. "Lest die Texte auf Homepage des Synodalen Weges!" - Dafür gibt es kein anderes Wort als "Irrlehre"
  5. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  6. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  7. Götzen und Göttern oder Gott dienen?
  8. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  9. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Vatikan weist jüdische Kritik an Papstansprache zurück
  12. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  13. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  15. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz