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Rom: Kinderschutzkommission weist Fittipaldi-Vorwürfe zurück

20. Jänner 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Deutscher Jesuit Zollner: Papst setzte nach Vorschlägen der Kommission konkrete Maßnahmen - Journalist Fittipaldi behauptet in seinem am Donnerstag in Italien erschienen Buch "Lussuria" (Wollust), die Kommission habe "wenig oder nichts" bewegt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der deutsche Jesuit Hans Zollner hat Vorwürfe gegen die päpstliche Kinderschutzkommission zurückgewiesen, die ein neues Enthüllungsbuch erhebt. Die Darstellung der Kommission und ihrer Arbeit "wimmelt von Fehlern, Ungenauigkeiten und Vermutungen", sagte Zollner im "Kathpress"-Interview am Donnerstag in Rom.

Außerdem sei der Autor Emiliano Fittipaldi offensichtlich nicht auf dem neuesten Stand. Er nehme nur die Entwicklung bis 2014 oder Anfang 2015 zur Kenntnis, so der Leiter des Kinderschutzzentrums der Päpstlichen Universität Gregoriana. Das gelte seinem Eindruck nach auch für weite Teile des gesamten Werks.


Fittipaldi behauptet in seinem am Donnerstag in Italien erschienen Buch "Lussuria" (Wollust), die päpstliche Kinderschutzkommission habe außer der Organisation von Seminaren und Workshops und dem Vorschlag eines Weltgebetstages für Missbrauchsopfer "wenig oder nichts" bewegt. Zudem wirft er ihr mangelnde Unabhängigkeit vor. Die Kinderschutzkommission war im März 2014 auf Initiative von Papst Franziskus eingerichtet worden und besteht aus Fachleuten und Missbrauchsopfern.

Zollner verwies hingegen darauf, dass Papst Franziskus viele Vorschläge der Kommission aufgenommen habe. So bestehe etwa seit September die Möglichkeit einer kirchenrechtlichen Sanktionierung von Bischöfen, die ihrer Sorgfaltspflicht im Kampf gegen sexuellen Missbrauch nicht nachkämen.

Das Anliegen Fittipaldis, die Kirche zu einem entschlossenen Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch zu ermahnen, sei zwar gut und richtig, sagte Zollner weiter. Es werde jedoch durch die Mängel des Buches diskreditiert.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 23. Jänner 2017 
 

Leider zutreffend

Hans Zollner ist offensichtlich nicht gut informiert.
Hervorstechend hier der Fall von Jozef DeKesel, 1995 Professor Fundamentaltheologie usw. am Großseminar in Gent und rechte Hand v. Bischof Luysterman (Affäre Roeach3: ein Religionunterrichtsbuch für 14-15-jährigen mit pädophilisierenden Abbildungen); anschliessend 10 Jahre Hilfsbischof v. Danneels in erbärmlichsten Umständen f.d. nordbelgische Kirche; 2014 als Bischof v. Brügge Vertuscher/ Wiederinsverkehrbringer v. pädophilen Priestern (TF,JC,AvS,usw.), dabei auch die Kongreg. fd Glaubvenslehre betrügend (hier auch Kard. Gerhard Müller namentlich zu compromittieren versuchend), dann "schwer angeschlagen" und 2015 v. P. Franziskus zu Erzbischof v. Mechelen-Brüssel ernannt und 2016 Kardinal ernannt.
Nach seiner Kreierung übrigens noch ein "nettes Erinnerungsfoto" in Rom mit Sup.Gen. René Stockman der "Brüder v. Liebe", schwerst verbrannt i.d. Fall "Anneke" versus Bruder P***(Zensur).
Santé!


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