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Kirche in Deutschland – ein Trauerspiel

10. Jänner 2017 in Kommentar, 34 Lesermeinungen
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„Wir wundern uns über eine reizlose Kirche, in der die Lichter auszugehen drohen?“ Gastbeitrag von Heike Sander


Bonn (kath.net/Blog Heike Sander) Man möchte verzweifeln, vor Wut in die Tischplatte beißen, das HB-Männchen geben - oder sich einfach wortlos umdrehen und gehen.

Gerne werden kirchlicherseits die sich stetig weiter leerenden Kirchen beklagt.

Was tut man dagegen?

Man schließt Kirchen, verkauft sie, verwandelt sie in Wohnhäuser, Kletterkirchen oder "bestenfalls“ in steinerne Friedhöfe.

Ebenfalls gerne genommen werden Klagen über sinkendes bis nicht mehr vorhandenes Glaubenswissen und über sinnentleerte kirchliche Festtage.

Was tut man dagegen?

Man holt die Menschen dort ab, wo sie stehen, und bringt sie – nirgendwohin.

„Houston, wir haben ein Problem.“

Eines? Oder viele? Schauen wir doch mal...

Es sind die Bischöfe, die von der Kirche „nach außen“ hin reden machen. Und was hört man? Man hört von der „Zulassung zur Kommunion wiederverheiratet Geschiedener“. Pro und Contra. Das Thema ist wie ein alter Kaugummi, der seit Jahren unter der Tischkante klebt, um bei jeder Gelegenheit wieder und wieder durchgekauft zu werden. Gelegentlich – der Abwechslung halber – greift man noch zur zweiten Geschmacksrichtung namens „Frauenpriestertum“. Auch schon bestens durchgekaut.

Jau! Das wird die Kirchen füllen und die Christen zurück zum Glauben führen. Klappt bei Evangelens erwiesenermaßen ja auch hervorragend.

Das Gros der Deutschen zeigt bei diesen Kaugummithemen die achselzuckende Statler-und-Waldorf-Reaktion:
„The question is: WHO CARES?“
(„Die Frage lautet: Wen interessierts?“)
Und wie nehmen wir unsere Kirchenoberen sonst wahr?

Wir erfahren, dass sie in vorauseilendem Gehorsam gerne auch schon mal ihr Kreuz abnehmen, wenn es gewünscht wird. Man will ja nicht anecken, oder gar auf alberne Weise stur wirken. (War da nicht mal was? So mit dem Kreuz als Torheit und Ärgernis? Ach, egal.)

Wir hören auch, dass sie sich lieber nicht einmischen, wenn es um bedrohte und verfolgte Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften geht. Man will lieber nicht Partei ergreifen. Nicht mal für die „eigenen Leute“.


Und was passiert vor Ort? In den Gemeinden, in den Kirchen?

Da werden „CityKirchen“ geschaffen, in denen munter Kaffee getrunken, Suppe gegessen, Handel betrieben, musiziert und vor dem Altar getanzt wird. Das wollen die Leute so, besonders die „jungen Leute“. Komisch, dass man zu solchen Anlässen aber immer nur ergrauten Alt-68ern begegnet.

Die jungen Leute findet man stattdessen z.B. auf Nightfever-Events. Nightfever, das ist eine im Jahr 2005 auf dem Kölner Weltjugendtag gestartete Initiative, die sich anschließend als Selbstläufer erst über Deutschland und dann in aller Herren Länder verbreitet hat. Und was machen sie da, die Veranstalter und all die Menschen, die an solchen Abenden mal so „aus Versehen“ in eine Kirche geraten? Die beten! Eucharistische Anbetung. Mit sowas kann man eine weltweite Bewegung starten. Gut nur, dass vorher niemand gefragt hat, wie „Kirche“ dafür die Chancen einschätzt.

Die Menschen sollen doch bitte wieder zur Messe gehen, zur Eucharistie, so der Wunsch. Aber die sehen den sonntäglichen Kirchgang nur noch als lästige Zeitverschwendung an - und nehmen Abstand. Wieso auch nicht? Schaut man sich an, wie so mancherorts Eucharistie „gefeiert“ wird, kann man es ihnen nicht verdenken. „Feiern“ hat etwas mit „feierlich“ zu tun, und davon ist die heutige Messe in Deutschland sehr oft sehr weit entfernt. Ich habe Messen erlebt, in denen wirklich gefeiert wurde - nicht in großen Kathedralen, und ganz sicher nicht in „CityKirchen“. Es waren kleine Kirchen, aber seltsamerweise waren diese Messen zu jeder Zeit bestens besucht. Fast, als hätten die Menschen, jung und alt, eben doch noch ein Gespür dafür, was die Eucharistie ihnen bedeuten kann. Es muss eben, einfach ausgedrückt, am Altar verstanden, gefühlt und umgesetzt werden, was auch in der letzten Kirchenbankreihe ankommen soll.

Stattdessen lautet die Devise, das Kirchenvolk - so es denn die Kirche zur Messe überhaupt noch betritt - nur ja nicht zu beunruhigen, indem man es z.B. mit einer Tageslesung aus dem Schlaf des Gerechten holt, die so gar nicht in das Wohlfühlgemauschel heutiger Gottesdienste passen will. Also wird die Lesung eingekürzt, ausgetauscht oder weggelassen, frei nach unserem Innenminister:
„Ein Teil dieser Botschaft würde Sie verunsichern.“
Aaaaaah, aber zum Glück stehen unseren Kirchenoberen, Pfarrern, Priestern und Diakonen ja heutzutage die PGR helfend zur Seite! (Wer es nicht weiß: Hiermit sind die PfarrGemeindeRäte gemeint.)

Sie verfassen z.B. die monatlichen Pfarrbriefe. Mit Informationen über Sammelbörsen, Kleidertauschbörsen, Seniorennachmittagen, Kirchenchorausflügen, Messdienerfahrten, Talentbörsen, Leprabasaren......... Gut, ok, Gott kommt da jetzt irgendwie nicht vor. Aber wir wollen uns nicht um Nichtigkeiten streiten, richtig?

Ansonsten sind sie aber wirklich hilfreich, die PGR. Erstmal wegen der Börsen und Basare und Ausflüge (siehe oben). Und die Verwaltung! Vergessen wir bloß die Verwaltung nicht! Was wäre Kirche ohne Verwaltung! Verwaltung der Leere ist schließlich auch Verwaltung.

Gelegentlich gibt es auch einen PGR, der zur Hochform aufläuft und einen aus dem Ruder gelaufenen Pfarrer mit vorgehaltener Flinte aus der Stadt jagt. Man stelle sich vor: Ein Pfarrer, der sich anmaßt, über die Gestaltung der Messfeier das letzte zu Wort haben zu wollen!

Die vorgehaltene Flinte war natürlich eine Erfindung meinerseits - sie wird lediglich ins Korn geworfen, und zwar von den Pfarrern, die letztendlich um ihre Versetzung bitten.

Und das einfache Kirchenvolk? Das noch in die Messe geht? Ja, ja...

Da hatte ich heute ein feines Erlebnis: Vollbesetzte Kirche (ja, einen von „denen“ - siehe oben), eine Bankreihe aber war noch fast frei. Dafür hätte ich an der Dame auf dem äußersten Platz direkt am Gang vorbeigemusst. Auf mein freundliches „Darf ich?“ mit Geste zu den freien Plätzen neben ihr wurde ich von oben bis unten gemustert und mit einem eisigen „Sie glauben doch nicht, dass ich für Sie aufstehe.“ bedacht. (Nein, sie war weder sehr alt noch gebrechlich noch körperbehindert.) Nein, nach dieser Antwort glaubte ich das allerdings nicht mehr. Ich kletterte also mühsam an ihr vorbei und musste mich sehr beherrschen, nicht „aus Versehen“ auf ihre Füße zu treten.

Dass sich die gute Dame keiner Schuld bewusst war - also, wirklich gar keiner Schuld, nicht nur jener der Unhöflichkeit - bewies sie durch ihre völlige Sprach- und Reglosigkeit beim Schuldbekenntnis. Naja, und natürlich durch den Empfang der Kommunion. Den ich mir nicht erlauben konnte. Wegen der Wut im Bauch, und des Gedankens „DER gebe ich gleich nicht die Hand - der Friede soll ihr im Hals steckenbleiben!“. „Der da oben“ war und ist bestimmt so gar nicht zufrieden mit mir.

Bestimmt wähnte sie sich aber völlig im Recht. Als KirchensteuerzahlerIn erkauft man sich eben gewisse Rechte. Auch die auf schlechtes Benehmen.

Ist dieser eine Fall symptomatisch für das heutige Kirchenvolk in Deutschland? Natürlich nicht. Genau wie bei den Kirchenoberen, den Pfarrern und Priestern, den PGR und allen anderen gibt es auch hier „solche“ und „solche“. Aber das Bild der Kirche von außen wird durch „solche“ geschaffen, die verärgern, abstoßen oder - noch schlimmer - die einfach nur bis zum Abwinken langweilen.
„Ihr seid das Salz der Erde.“
„Ihr seid das Licht der Welt.“
Wo ist das Salz? Wir haben ihm so viel zuckrige Süße beigemischt, dass es keine Würzkraft mehr hat.

Wo ist das Licht? Wir haben so viele Scheffel darübergestülpt, dass es keine Leuchtkraft mehr hat.

Und wir wundern uns über eine reizlose Kirche, in der die Lichter auszugehen drohen?

Symbolbild



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Lesermeinungen

 Quirinusdecem 17. Jänner 2017 
 

Zum PGR..

Glaubt denn irgendwer, das zumindest die Mitglieder des PGR oder des Kirchenvorstandes zur sonntäglichen Messe gehen? Weit gefehlt. sie glänzen durch Abwesenheit, es sei denn ein von ihnen inszeniertes Happening steht auf dem Programm. Dann, ja dann sind sie da und schwadronieren in allen Plattitüden die der Zeitgeist so hergibt.....


0
 
 Konrad Georg 16. Jänner 2017 
 

Der Geist des Konzils

@ Egon47

ist die Ursache der Verwerfungen, des Niedergangs und der VerWAHRlosung in der Kirche. Und der Geist Luthers lastet auf Deutschland.

Die Reformation genannte Revolution fand ihre Fortsetzung nach dem Konzil.


1
 
 JohannBaptist 13. Jänner 2017 
 

"Das Konzil hat der Messe die Seele geraubt"

@goegy, das war treffend gesagt. Die Einführung des NOM von Bugnini hat der Banalität Tür und Tor geöffnet.
Es ist ein Kniefall vor dem Protestantismus. Ich erkenne immer mehr wie Lefebvre recht hatte.
Ehrlicherweise ist in vielen Gottesdienstanzeigern der Begriff "hl.Messe" durch Eucharistiefeier ersetzt worden.
Alle schütteln sich die Hände und feiern sich selbst.


4
 
 ProVita 13. Jänner 2017 
 

Der Zug fährt weiter

jeder hat seine Sicht auf den Glauben oder wie die Messfeier ablaufen muss. Die einen wollen was dazulernen, sie wollen Priester wie Jesus. Die anderen wollen nur drinsitzen wie schon immer und auf die Uhr schauen ob der Pfarrer schon überzieht und ob er ein schönes Gewand anhat.


0
 
 Henry_Cavendish 12. Jänner 2017 
 

@wedlerg: Und wie wollen Sie so jemanden erreichen? #2/2

Dabei kann ich Ihnen für meine Person versichern: die Frage, wann und durch wen genau die Evangelien geschrieben wurde hatte aber auch genau nix mit meinem Austritt zu tun. Ich persönlich bin auch nie auf jemanden gestoßen, der/die gesagt hätte: An dieser Frage, +/- 25 Jahre hängt mein Verbleib im Glauben (obwohl ich schon als Jugendlicher Kreationisten schrullig fand).
2.) Die Sache mit den Wundern. Gibt es Dinge zwischen Himmel und Erde, Wedlerg, die meine Schulweisheit sich nicht träumen lässt? Natürlich!
Aber wenn wir anfangen, auf irgendwelche Phänomene einfach das Attribut "Wunder" zu kleben, warum dann nur bei katholischen Christen? Wie sieht es mit Protestanten aus? Oder Hindu? Voodoo? Jesiden? Mormonen? Schamanen?
Am Ende hören wir auf, die Dinge zu erforschen, wollen keine physikalischen oder mathematischen Erklärungen mehr sondern begnügen uns mit unserem jeweiligen Glauben.


0
 
 Henry_Cavendish 11. Jänner 2017 
 

@wedlerg: Und wie wollen Sie so jemanden erreichen? #1/2

Bevor ich zum Kern meiner Frage komme, erst einmal einen Einwurf: G.Wedler war Chemiker, nicht Physiker. Er hat ein Standardwerk für physikalische Chemie verfasst.
Zu meiner Frage:
1.) Warum sollten die eben selben Instrumente, mit denen Historiker und Linguisten die vielen Werke der anderen antiken Autoren (sagen wir Sueton) untersuchen nicht gelten für die Autoren der Evangelien? Und ich habe echt nochmal zwei, drei Stunden darauf verwandt zu recherchieren, ob sich seit meiner Zeit an der Uni Signifikantes (neue Funde, neue Erkenntnisse) dazu ergeben haben. Gab es aber nicht. Ob und wie sich Theologen dazu oder zum Heliozentrismus oder zu Jerusalem als Drehpunkt des Universums verhalten ist mir mit Verlaub geistes- und naturwissenschaftlich egal. Aber die gesamte historisch-kritische oder quellenkritische Methode so in Abrede zu stellen schafft sonst nur der Marxismus! Ich kenne weder Historiker, Astrophysiker noch Biologen, die Ihre Befunde als ultimative Wahrheit" darstellen.


0
 
 Kostadinov 11. Jänner 2017 

@Egon47: glaubwürdige Messfeiern...

http://www.pro-missa-tridentina.org/heilige-messen/index.htm


2
 
 Egon47 11. Jänner 2017 
 

@Trierer

@Egon47, aus wirklichem Interesse, warum um Himmelswillen, klatscht man bei Ihnen während der Wandlung?

Ich kann es Ihnen nicht sagen, es gab/gibt dazu keine Erklärung! Der Priester lässt vor der Wandlung alle Kinder um den Altar versammeln und sie dann klatschen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt verlasse ich die Messe - und gehe inzwischen in eine andere Kirche, in der der Propst dann die hl. Kommunion von Laien verteilen lässt, selbst am Altar sitzen bleibt! Es ist wirklich zum Verzweifeln und eine würdige Messfeier zu finden eine echte Herausforderung. Es müsste eine App geben, in der solche glaubwürdigen Messfeiern abgefragt werden können.


4
 
 Philip 11. Jänner 2017 
 

@wedlberg

Wenn ich etwas nicht verstehe, können Sie mir mit der Beantwortung folgender Fragen doch sicherlich helfen:

1.) Alle der genannten haben zu politischen Veränderungen im Kampf gegen Abtreibung aufgerufen. Warum ist dies für Sie in Ordnung? Das ist aktive Einmischung in die Politik.

2.) JPII war der größte Kämpfer gegen den Kommunismus und hat diesen Kampf auch durch aktive Politik gewonnen. Ist dies für Sie nicht eine Grenzüberschreitung, da aktive Aufforderung zur Veränderung?

3.) Benedikt XVI. hat mit seiner Regensburger Rede u.a. auf die weltlichen Gefahren eines polit. Islams verwiesen. Ist das für Sie nicht seine Aufgabe?

4.) Kolping und McGivney haben sich nicht nir auf das Predigen beschränkt, sonderm auch einen aktiven polit. Kampf für gesellschaftliche Veränderungen im Sinne des Evangeliums geführt. Ist das i.O.?

5.) Wenn all das in Ordnung ist, warum dürfen Ihrer Ansicht nach unsere Bischöfe/Priester nicht in die Fußstapfen dieser großen Vorbilder treten?


2
 
 ThomasR 11. Jänner 2017 
 

überall dort wo die beide liturgischen Formen (alt und neu) gepflegt werden

dort werden wieder Lichter angemacht und die bereits leer gewordenen Kirchen füllen sich neu auf.
In der Zeit als Kirchen profaniert und zum Teil abgerissen werden (ab 2000 über 140 Kirchen in Deutschland: v.A. Bistümer Paderborn, Münster, Essen, EB Berlin) kaufen und renovieren die Gemeinschaften des alten Ritus trotz eines sehr beschränkten Budgets, da ausschliesslich auf Spenden angewiesen, heruntergekommene Gotteshäuser (Stuttgrat und Berlin)
Beide Ausbildungsstätten des alten Ritus: Wigratzbad und Berlin (Danke Propst Gösche!) leiden, ähnlich Collegium Orientale (Danke Bischof Mixa!) eher mehr am Platzmangel als am Bewerbermangel.
Dazu kommt noch Phänomen Heiligenkreuz, wo die Lehre von Papst Benedikt am vollständigsten umgesetzt wurde und jetzt in Treue zu Franziskus in Österreich gepflegt wird -wie einWunder in der Wüste- Heiligenkreuz zieht inzwischen auch Jugendliche aus Deutschland an.
Nach der Übernahme Kloster Neuzelle in Brandenburg Heiligenkreuz wird auch Deutschland!


5
 
 Trierer 11. Jänner 2017 

Das ist so eine Sache mit "den Deutschen", die sich "gegen" den Papst stellen, @julifix,

ich lese hier im Forum in den letzten Monaten wenig, äußerst wenig, papstfreundliches, gleichzeitig macht man aber den Bischöfen den Vorwurf "keine Filiale" Roms sein zu wollen. Ganz offensichtlich sind die Leser bei kath.net inzwischen bei weitem weniger eine "Filiale" Roms als die deutschen Diözesen. Ich mache daraus niemandem einen Vorwurf, viele Vorgänge im Vatikan verstehe ich ja auch nicht, wollen wir aber eine hierarchische Kirche, (und das tun wir doch, oder nicht?) dann werden wir Konservativen noch eine Weile in diesem Spannungsfeld ausharren müssen, so wie früher die "Fortschrittlichen" wenig Freude an unserem geliebten Benedikt hatten. Ich bin aber tief überzeugt davon, dass der Herrgott sich bei allem für uns unverständlichem etwas "gedacht" hat und bin daher mit dem "Papstbashing" eine Spur vorsichtiger als so mancher hier.
@Egon47, aus wirklichem Interesse, warum um Himmelswillen, klatscht man bei Ihnen während der Wandlung?


4
 
 Helena_WW 10. Jänner 2017 
 

Nightfever gibts auch in der Provinz und nicht nur in den Ballungsräumen

Man kann sich auch selbst engagieren damit es Nightfever oder eucharistische Gebetsabende/nächte, Rosenkranzandachten etc dort gibt, wo man beheimatet ist.


4
 
 wedlerg 10. Jänner 2017 
 

@Philip: die Kirche soll nach Draussen - aber um zu missionieren

Offenbar verstehen Sie immer noch nicht, was ich meine: Die Kirche soll sich einmischen und in die Welt gehen. Aber um zu missionieren, um das Evangelium zu verkünden. Genau das haben JPII., Adolf Kolping und Benedikt XVI. vorgelebt. Keiner hat je ein politisches Ziel verfolgt. JP. II. hat vielmehr die ganze Welt bereist und missioniert, hat sich als Marienverehrer eingemischt und den Kommunismus praktisch weggebetet. Benedikt hat Dutzende Bücher geschrieben, allesamt mit dem Ziel Christus zu verkünden. Darum gehts.


11
 
 Beerhalter 10. Jänner 2017 
 

"CityKirchen"

"Da werden „CityKirchen“ geschaffen, in denen munter Kaffee getrunken, Suppe gegessen, Handel betrieben, musiziert und vor dem Altar getanzt wird."

Danke für den guten Artikel und die zahlreichen bestätigenden Zuschriften!

Bekannt geworden ist die "City Kirche" der Presbyterianer an der Eastside des Grand Central Parks in New York City:
Zunächst sollte ein Schild "Coffee Shop" auf eine kirchliche Gemeinschaft mit Wellness-Einrichtung zum Besuch einladen. Nur wenige Jahre später war der Hinweis zu lesen: "For Sale". -
Als Folge des schal gewordenen Salzes im Inneren scheint auch unsere DBK-geführte Kirche den äußeren Bankrott trotz eines jährlichen Kirchen-Budgets von ca. 8 Mrd. Euro zu schaffen.


6
 
 Philip 10. Jänner 2017 
 

@Tadeus; @wedleberg

@Tadeus: Ihre Wortwahl ist genauso fragwürdig wie manche Position der genannten. Aber nun ja. Manche sind eben katholischer als andere, nicht? Wer glauben Sie eigentlich zu sein, sich ein solches Urteil über diese Männer erlauben zu können? Lesen Sie doch einmal Matthäus 7,1... Oder wie wäre es mit Jakobus 4,11? Aber die zählen für Sie vermutlich nicht... Können Sie mir verraten, warum?

@wedlberg: Nur so ein paar katholische Sozial"politiker":

Leo XIII.
JPII.
Benedikt XVI.
Adolf Kolping
Father McGivney
Alfonso Maria de' Liguori

Allesamt in die Gesellschaft und Politik hinein wirkend und aktiv mit einem gesellschaftlichen Veränderungsprogramm. Allein diese vier reichen aus, den wahnwitzigen und v.a. atheistischen Anspruch, die Kirche und die Glaubensausübung sollten im privaten und in den dafür vorgesehenen Gebäuden verbleiben, zu widerlegen.


3
 
 Heinzkarl 10. Jänner 2017 
 

Ganz einfach

die Kirche ist die Tankstelle,
und gefahren wird draußen!


4
 
 wedlerg 10. Jänner 2017 
 

Noch etwas zur Sozialpolitik

J. Hartl hat in einem denkwürdigen Beitrag zu den Weltreligionen (auf youtube abrufbar) einen sehr wichtigen Fakt erklärt, der mir so nicht klar war: in keinem Land der Welt müsste Elend und Hunger sein - denn in allen Ländern gibt es genügend Ressourcen, auch und gerade in der dritten Welt.

Er erläutert, dass dort, wo das Evangelium unterdrückt wird oder Aberglaube herrscht, auch die materielle Not am größten ist. Er beschreibt aus Erfahrungen in der 3. Welt: Korruption und Totalitarität, Gewalt und Atheismus bzw. Ideologie gehen Hand in Hand mit Verelendung und Not.

Den Ärmsten der Armen hilft im übrigen in KEINER KULTUR irgendjemand außer christlichen Missionaren. Diese bleiben bis zuletzt in Kriegsgebieten, Seuchenregionen und Terrorgegenden, die meisten davon im übrigen Ordensfrauen.

Für mich ist das Zeugnis für Christus und Mahnung für das, was die Kirche braucht: Missionierung und Hingabe VOR allen anderen Engagements. Denn das tägliche Brot gibt der Vater dann umsonst.


10
 
 wedlerg 10. Jänner 2017 
 

@Philip: ein gesegnetes 2017!

Das ist mir echt ein Anliegen, dass es Ihnen in 2017 gut geht und Sie im neuen Jahr endlich lesen und verstehen lernen!

1. Der Name ist Wedlerg (das ist einem Physiker nachempunden, der einige Lehrbücher verfasst hat: Gerd Wedler).
2. Mein Beitrag ging über die historische Wahrheit des Evangliums. Was Sie kommentieren hat einen anderen (guter) Beitrag betroffen.
3. Stephanus war kein Sozialpolitker, sondern ein von den Aposteln bestellter Missionar unter den Juden. Er wurde für seine Mission und als Zeuge der Auferstehung zum ersten Märtyrer und das schon 2 Jahre nach der Kreuzigung Jesu.
4. Alles weitere ist ziemlich wirr, was sie schreiben. Man kann es nur erahnen, was Sie meinen.
5. In der Tat haben Sie recht, Spiritualität und Werke dürfen nicht entkoppelt werden. Leider ist diese Erkenntnis im Sozialbereich ziemlich wenig weit durchgedrungen. Es bräuchte gerade unter Sozialberuflern und Poltkern eine Neuevangelisierung.


7
 
 Tisserant 10. Jänner 2017 

Sehr guter Artikel!

Das Problem sind Glaubensverdunstung und Glaubensleugnung, verdrehen von Glaubensinhalten von Bischöfen, priestern, Diakonen, Pastoral- und GemeindereferentInnen und ProfessorInnen, letzten Frau Polak!

Auch der Individualismus, jeder ist sich selbst der Nächste und glaubt was er oder sie glauben will, solange bis es paßt!

Die kath Kirche ist in weiten profanisierter Protestantismus, es ist ja eh alles gleich und eh egal was man macht, wir kommen ja doch alle in den Himmel; denn die Hölle hat man ja abgeschafft!

Und dann sind da noch die LaiendarstellerInnen, die Wort"Gottes"dienst zwar vorgeben zu feiern, aber selbst dann eigener Papst oder Pästin, Bischof, Bischöfin, PriesterIn sind und predigen und irgendwo mal was gelesen zu haben!

Und auch das Thema Zölibat, ja da wird eifrig diskutiert meistens von PGR Frauen im jugendlichen Alter von Ü 60.

Mein Fazit: Man muß aufpassen nicht irre zu gehen an der Situation und den intoleranten Toleranz alt 68 ziger!


18
 
 Tadeusz 10. Jänner 2017 

Leider kann die Kirche in Deutschland nur...

...so weiter krepieren, weil es nur wenige Priester, dafür aber zu viele antikatholische Gestalten, die als Priester maskiert sind, beherbergt (siehe die antikatholische "priesterliche" Gestalten aus dem Artikel auf katholisch.de)

http://katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/weil-uns-die-kirche-nicht-gleichgultig-ist


12
 
  10. Jänner 2017 
 

genau so ist!

Bischöfe spielen Politiker , Pfarrer Sozialpädagogen, dafür Laien Priester und so weiter...und die , die noch immer glauben, hoffen, lieben--na die werden gar nicht erwähnt,sondern als Gestrige und Fundis im Stich gelassen. Komisch nur, dass eine MEHR 10000ende anzog, dass Night-fever jungen menschen in die Kirche bringt, dass die alte Messe bei den Jungen beliebt ist, dass konservative und traditionelle Gemeinschaften boomen. Kirche ist nicht verloren, nur die offizielle geht den Bach runter und das wollen so manche Verantwortliche nicht ändern.


23
 
 Adamo 10. Jänner 2017 
 

Realistische Situationsbeschreibung von Heike Sander.

Was tut man dagegen?

AUF DEN HEILIGEN VATER PAPST FRANZISKUS HÖREN! Wie folgt:

Es gibt drei Aufgaben, um Sicherzustellen, dass Jesus der Mittelpunkt unseres Lebens ist!......

Dann sei es der Heilige Geist, der nachher seine Arbeit tue.

(Hier abgedruckt in "Der Mittelpunkt" am 09.Januar 2017, 13:00 Uhr)

Bitte höchste Beachtung schenken!


3
 
 Msgr.Westenfeld 10. Jänner 2017 

Man könnte so manches sagen zu den einzelnen Beiträgen. Viele der Verfasser haben vermutlich recht. Aber: Bitte nicht vergessen zu differenzieren. Als langjähriger Pfarrer einer Großstadtgemeinde kann ich nur feststellen: Die Gottesdienst-Mitfeiernden sind dankbar für eine nicht gekünstelte, saubere Gestaltung der Eucharistiefeier. Klar muss sein: Der Zelebrant hat seine klare, vorgegebene Liturgie zu feiern. Das kann man auch ohne eigenmächtige Ergänzungen (als ob die Verfasser der liturgischen Texte nicht auch etwas gedacht hätten!) Der Dienst der Laien ist dem Priester zugeordnet. Er endet nicht "nach der Messe", sondern hat seinen eigenen Auftrag (siehe II. Vatikanum). Ich stimme Egon47 ausdrücklich zu. Keine Klerikalisierung der Laien aber auch keine "Laisierung der Kleriker". - Und wir brauch wieder "fromme" Priester, deren Leben ein Glaubenszeugnis ist. Das ist sicher nicht leicht. Und wir suchen nach Bischöfen, die uns wahre Vorbilder sind. Es gibt solche in Deustchland.


32
 
 wedlerg 10. Jänner 2017 
 

Bildung und historische Wahrheit

Entscheidend für den Glauben ist die Verkündigung und die Glaubwürdigkeit der Glaubenden. Hierzu braucht es klare Vorstellungen der historischen Wahrheit der biblischen Gestalten, v.a. des Wirkens, Leidens und der Auferstehung Jesu, der Verkündigung und des Märtyrertums der Apostel. Leider hat die liberale Theologie des 18., 19. und 20. Jh,. hier viele Spekulationen in die Welt gesetzt, die sich - obwohl als unwahr erwiesen - heute noch halten. V.a. die Bibelfälschung durch überbordende "historisch-kritische" Auslegung ist hier zu nennen. Dabei ist diese Methode eigentlich unhistorisch, da sie die Evangelien ins 2.Jh. datiert, wohingegen neueste Forschungen die Evangelien in der heutigen schriftlichen Form zwischen 37 und 67 n.Chr. ansetzen. Ein weiteres Problem ist die kategorische Leugnung übernatürlicher Phänomene, mit den abstrusen Argument, Wunder passen nicht in das naturwissenschaftliche Weltbild. Als Naturwissenschaftler kann ich nur das Gegenteil als plausibel annehmen.


14
 
 julifix 10. Jänner 2017 

@goegy

[Zitat] "Die nach-konziliare Messe vermittelt recht
wenig Spiritualität und katholische Ästhetik. Das Konzil hat der Messe die Seele geraubt." [Zitat Ende]

Entschuldigung, aber nicht das Konzil hat der Messe die Seele graubt, sondern die willkürliche Auslegung des Konzils durch entsprechend liberal gesinnte Hirten hier im Lande! Die Crux war und ist, dass das Konzilsende genau in die 68iger "Revoluion" fiel und diesem Zeitgeist grade recht kam.
Doch begonnen hat der Niedergang bereits früher: mit der Königsteiner Erklärung, mit der sich der Deutsche Klerus GEGEN den Papst gestellt hat. Dieser (Un-)Geist herrscht immer noch: "...Wir sind keine Filiale von Rom!" (Kard. Marx).
Solange diese nicht endlich ernsthaft zurückgenommen wird, wird sich nichts ändern. Je länger mit der echten Umkehr gewartet wird, desto unwahrscheinlicher wird diese.


18
 
 Ad Verbum Tuum 10. Jänner 2017 

Freude am Glauben ..

soll aus uns sprechen. Ich versuche es - dennoch - weiterhin. Die Zustände kennt jeder.
Ganz besonders will ich auch @Egon47 zustimmen. Der Auftrag aus dem II.Vatikanum war die Entweltlichung des Klerus. Der Missionsauftrag, der Übersetzungsauftrag in den Alltag erging an die Laien. Das ist unsere eigentliche Berufung: Unser Umfeld soll unsere Freude an Glaube und Kirche im Alltag erfahren können.


13
 
 goegy 10. Jänner 2017 
 

Dieses Problem ist kein deutsches. Es besteht im ganzen Sprachraum. Es gibt keine Monokausalität der Problematik. Die Gründe sind vielfältig.
Die wirtschaftlichen Verhältnisse brachten es mit sich, dass die Mütter beruflich tätig wurden. Wer sollte dann den Kindern den Glauben noch weiter geben?

Hinzu kamen TV und andere Medien, welche die Zeit für familiäre Gespräche über Religion, Traditionen etc zusätzlich beschnitten.
Die nach-konziliare Messe vermittelt recht
wenig Spiritualität und katholische Ästhetik. Das Konzil hat der Messe die Seele geraubt. Wenn der Priester dann zudem noch ein wenig begabter Prediger ist und der Organist mit modernen Liedern experimentiert, die niemand kennt, ist für viele die Sache gelaufen! Sie kommen nicht wieder.
Die Priester scheinen bezüglich gesellschaftlich-sozialen Aspekten wenig ausgebildet.
In Frankreich und im angelsächsischen Raum stehen die Pfarrer nach der Messe vor der Tür und suchen das Gespräch. Auch gibt's Kaffee und Gebäck!


14
 
 Herbert Klupp 10. Jänner 2017 
 

Klartext

Dieser Artikel beschreibt pointiert genau die Lage. Arme Kirche. Reich an Geld, arm an Geist. Verwaltung der Leere ist auch eine Verwaltung, die Kraft kostet und Aktionen rechtfertigt. Das ist alles richtig beschrieben. Aber Achtung. Die Lösung, also die Wiedergeburt unserer katholischen Kirche in Deutschland ist ganz leicht machbar: von oben runter, Bischöfe und Pfarrer müßten nur ihr Gutmenschtum ablegen, und - so wie sie es doch mal gelernt haben (!!!) - von Himmel und Hölle wieder sprechen. AUFWACHEN IHR PRIESTER ! Wer hat euch denn zu Sozialpolitikern, Flüchtlingshelfern, Umweltschützern und nach allen Seiten offenen Weltmenschen bestellt ? Jesus Christus ist euer Herr und Meister. Sprecht so, wie ihr es von ihm gelernt habt ! Überwindet die Lüge in eurem Kopf, die Menschen würden noch mehr wegbleiben, wenn man in der Strenge Jesu predigt. Das exakte Gegenteil ist der Fall. Sie werden aufhorchen - und kommen - und wieder zuhören - und wieder ihr Leben geistlich gestalten. SDG !


22
 
 Selene 10. Jänner 2017 
 

Kann ich weitgehend bestätigen

und kann den anderen Bloggern nur zustimmen, die schon alles gesagt haben, was ich auch zu sagen hätte.


12
 
 Herbstlicht 10. Jänner 2017 
 

Eine Einschätzung, mitten aus dem kirchlichen Leben gegriffen, die wir hier wahrscheinlich fast alle bestätigen können.
Viel kirchliche Aktivitäten, gleichzeitig gepaart mit wenig Spiritualität.
Dafür zusätzlich noch bischöfliche Ermahnungen, politisch bloß richtig zu denken und zu handeln.
Der weiteren Banalisierung sind wohl kaum Grenzen gesetzt. Wir müssen also selber schauen, wo wir geistige Nahrung herbekommen.
In diesem Sinne also: Werden wir "mündige Christen" und übernehmen selbst Verantwortung für unser Seelenleben: Durch Besuche der hl. Messe, die diesen Namen auch verdienen, durch die Möglichkeit der geistlichen Begleitung und durch die Lektüre geeigneter Bücher.


22
 
 Egon47 10. Jänner 2017 
 

Das Problem ist die Klerikalisierung der Laien!

Statt als Laie die Kirche in den Beruf, die Arbeitswelt und ins gesellschaftliche Leben zu tragen und so durch gutes Beispiel christlichen Lenbens für die Kirche zu "werben", klerikalisieren sie sich sich, sind im Gottesdienst kaum noch von Priestern zu unterscheiden. Hier verkehrt sich der falsch verstandene "Geist des Konzils" ins genaue Gegenteil!
So wird den letzten Treuen noch die Teilnahme an der heiligen Messe vergrämt - das ist das Problem in der "deutschen" Kirche! Der Pfarrer sitzt am Altar und lässt Laien die Eucharistie verteilen, während der Wandlung wird lauthals geklatscht usw. - aus lauter Verärgerung kann ich kaum noch selbst würdig zur Kommunion gehen. Und bei des Piusbrüdern soll es nicht gültig sein?? Wo liegt denn die Lösung?


30
 
 julifix 10. Jänner 2017 

Treffer....

...versenkt!
Bis auf wenige Ausnahmen genau so.


18
 
 Vermeer 10. Jänner 2017 

Ist leider so.

Und der Fisch stinkt vom Kopf her. Damit meine ich nicht den Papst, aber so manchen Kardinal in Deutschland.


21
 
 Philip 10. Jänner 2017 
 

...

Das Problem ist nicht der PGR an sich, sondern dass die PGR sich 1.) in geistliche Angelegenheiten einmischen und 2.) die Kirchensteuer jede Verantwortung für die eig. Gemeinde abnimmt.

Aus meiner Zeit in den USA kenne ich komplett eigenfinanzierte Gemeinden, die sich tatsächlich regelmäßige Katechese leisten und die Priester sich nicht um Verwaltung kümmern müssen.

Es wäre schon ein Fortschritt, wenn alle Ehrenamtlichen einer Gemeinde Sonntags kommen würden und nicht nur, wenn ein Jubiläums- oder anderweitiger Kreativgottesdienst ansteht.

Und junge Leute in der Messe am Sonntag? Bei mir bin ich so ziemlichbder einzig unter 30-jährige... Schön ist das auch nicht immer.

Aber Nightfever ist schon eine tolle Aktion, leider nur in Ballungsräumen zu finden...


19
 

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