Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  13. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  14. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

'Merkwürdig: Vor allem linke Parteien setzen sich für den Islam ein'

22. November 2016 in Interview, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienkardinal Kurt Koch in „Rheinischer Post“: „Als merkwürdig empfinde ich es, dass sich vor allem Parteien auf dem linken Spektrum für den Islam einsetzen, obwohl viele Überzeugungen im Islam nicht ihren parteipolitischen Leitlinien entsprechen.“


Düsseldorf-Vatikan (kath.net) „Als merkwürdig empfinde ich es, dass sich vor allem Parteien auf dem linken Spektrum für den Islam einsetzen, obwohl viele Überzeugungen im Islam nicht ihren parteipolitischen Leitlinien entsprechen.“ Dies sagte Kurienkardinal Kurt Koch im Interview mit der „Rheinischen Post“. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass „in Europa nicht die Stärke des Islams, sondern die Schwäche des Christentums das eigentliche Problem“ sei, „die Stimme des Christentums“ sei „besonders in Europa schwach“. Doch Christen müssten „unseren Glauben bezeugen und gerade auch im Dialog mit anderen Religionen Farbe bekennen, was der Inhalt unseres christlichen Glaubens ist“. Weiterhin gebe es aber „auch in Europa lebendiges Christentum“.


Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen bezeichnete es als „erstaunlich“, wie wenig über die Bedeutung des Christentums in der europäischen Geschichte und „seine Auswirkung bis heute bekannt“ sei. Auch sei es „alarmierend“, „wie viele christliche Werte heute, vor allem was das menschliche Leben betrifft, einer Erosion ausgesetzt sind“. Die aktuelle Europakrise lasse sich aber nur durch die Wiederentdeckung der christlichen Wurzeln überwinden, denn „Europa ist nicht nur eine ökonomische, sondern zuerst eine geistig-kulturelle Größe“.

Das Grundanliegen Luthers, die damalige Kirche „wieder zum Kern des Evangeliums zurückzuführen“, würdige er positiv, erläuterte Koch weiter. Luther wollte keine Kirchenspaltung und keine neue Kirchengründung, sondern eine Erneuerung der Kirche. Allerdings ist daraus anderes entstanden, „als das, was er gewollt hat“, dies hänge „auch mit den politischen Verwicklungen zusammen, in die sein Reformanliegen geraten ist“.

Die Kirche muss heutzutage, so erläuterte Koch, nicht zeitgemäß, sondern „vor allem ursprungsgemäß sein“.

Link zum Interview in voller Länge: Kurt Kardinal Koch: „Wir brauchen keinen neuen Luther“

Foto Kurienkardinal Koch




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Koch

  1. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  2. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  3. Was macht die Menschenwürde unantastbar?
  4. Es ist keineswegs das Ende des Zölibats gekommen
  5. Kardinal Koch sieht keine Polarisierung Papst versus Kurie
  6. Kurienkardinal verteidigt Einsatz von Christen für Migranten
  7. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  8. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  9. Kurienkardinal Koch in Eisenstadt: Martin zeigt Gott im Leidenden
  10. Koch: Christen-Spaltung "größtes Hindernis für Evangelisierung"







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  8. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  9. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  10. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  13. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz