Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

'Merkwürdig: Vor allem linke Parteien setzen sich für den Islam ein'

22. November 2016 in Interview, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienkardinal Kurt Koch in „Rheinischer Post“: „Als merkwürdig empfinde ich es, dass sich vor allem Parteien auf dem linken Spektrum für den Islam einsetzen, obwohl viele Überzeugungen im Islam nicht ihren parteipolitischen Leitlinien entsprechen.“


Düsseldorf-Vatikan (kath.net) „Als merkwürdig empfinde ich es, dass sich vor allem Parteien auf dem linken Spektrum für den Islam einsetzen, obwohl viele Überzeugungen im Islam nicht ihren parteipolitischen Leitlinien entsprechen.“ Dies sagte Kurienkardinal Kurt Koch im Interview mit der „Rheinischen Post“. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass „in Europa nicht die Stärke des Islams, sondern die Schwäche des Christentums das eigentliche Problem“ sei, „die Stimme des Christentums“ sei „besonders in Europa schwach“. Doch Christen müssten „unseren Glauben bezeugen und gerade auch im Dialog mit anderen Religionen Farbe bekennen, was der Inhalt unseres christlichen Glaubens ist“. Weiterhin gebe es aber „auch in Europa lebendiges Christentum“.


Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen bezeichnete es als „erstaunlich“, wie wenig über die Bedeutung des Christentums in der europäischen Geschichte und „seine Auswirkung bis heute bekannt“ sei. Auch sei es „alarmierend“, „wie viele christliche Werte heute, vor allem was das menschliche Leben betrifft, einer Erosion ausgesetzt sind“. Die aktuelle Europakrise lasse sich aber nur durch die Wiederentdeckung der christlichen Wurzeln überwinden, denn „Europa ist nicht nur eine ökonomische, sondern zuerst eine geistig-kulturelle Größe“.

Das Grundanliegen Luthers, die damalige Kirche „wieder zum Kern des Evangeliums zurückzuführen“, würdige er positiv, erläuterte Koch weiter. Luther wollte keine Kirchenspaltung und keine neue Kirchengründung, sondern eine Erneuerung der Kirche. Allerdings ist daraus anderes entstanden, „als das, was er gewollt hat“, dies hänge „auch mit den politischen Verwicklungen zusammen, in die sein Reformanliegen geraten ist“.

Die Kirche muss heutzutage, so erläuterte Koch, nicht zeitgemäß, sondern „vor allem ursprungsgemäß sein“.

Link zum Interview in voller Länge: Kurt Kardinal Koch: „Wir brauchen keinen neuen Luther“

Foto Kurienkardinal Koch




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Koch Kardinal

  1. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  2. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  3. Was macht die Menschenwürde unantastbar?
  4. Es ist keineswegs das Ende des Zölibats gekommen
  5. Kardinal Koch sieht keine Polarisierung Papst versus Kurie
  6. Kurienkardinal verteidigt Einsatz von Christen für Migranten
  7. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  8. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  9. Kurienkardinal Koch in Eisenstadt: Martin zeigt Gott im Leidenden
  10. Koch: Christen-Spaltung "größtes Hindernis für Evangelisierung"







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz