Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Wahrheit ist heilsrelevant
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

Wien: Syrisch-orthodoxe Christen warnen vor islamischer Expansion

23. September 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Chorepiskopos Aydin: "Europa darf seine christlichen Wurzeln nicht vergessen"


Wien (kath.net/KAP) "Europa darf seine christlichen Wurzeln nicht vergessen!" - Diesen Appell hat der syrisch-orthodoxe Chorepiskopos Emanuel Aydin in Wien via "Pro Oriente" an die Öffentlichkeit gerichtet. Auf dem Hintergrund der eigenen historischen Erfahrung seien die orientalischen Christen sehr sensibel, wenn es Anzeichen für islamische Expansionsgelüste gebe, betonte der Chorepiskopos. Er erinnerte daran, dass viele Repräsentanten der syrisch-orthodoxen Kirche in Europa Entwicklungen vorausgesagt hätten, die jetzt allgemein beklagt würden: "Aber man hat uns nicht zugehört, man hat uns nicht geglaubt".


Der Nahe Osten - von Palästina bis Anatolien, von Syrien bis Mesopotamien und Persien - sei ursprünglich ganz christlich gewesen, "das erste Gebiet der Mittelmeerwelt, das zur Gänze christlich wurde". Nach der Entstehung des Islam hätte dann die innere Uneinigkeit der orientalischen Christen dazu beigetragen, dass die Christen unter dem Druck der neuen islamischen Obrigkeit immer weniger wurden, weil viele sich entschlossen, "lieber das Glaubensbekenntnis Mohammeds zu rezitieren statt die Sondersteuer für die Christen zu zahlen".

Chorepiskopos Aydin betonte, dass die syrisch-orthodoxen Christen keinerlei Abneigung gegen die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten hätten: "Wir betrachten sie als unsere Brüder und Schwestern". Mit Entschiedenheit seien die syrisch-orthodoxen Christen aber gegen alle Versuche islamistischer Gruppierungen, in der europäischen Öffentlichkeit "aufzutrumpfen". Aydin wörtlich: "Wir möchten, dass in Europa, aber auch im Nahen Osten, in unserer Urheimat, gleiche Bürgerrechte für alle herrschen, gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Alles andere ist gegen die Menschenrechte und gegen die Demokratie".

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionen

  1. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  2. „EU bekräftigt ihr Engagement für Religionsfreiheit“
  3. Coronavirus: Papst ruft zu Gebetstag aller Religionen am 14. Mai auf
  4. 16 Kirchen und Religionsgemeinschaften beim UNO-Gedenktag gegen Gewalt
  5. Weltversammlung von "Religions for Peace" am Bodensee beginnt
  6. 10 Millionen Euro für „House of One“
  7. Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung
  8. Religionskritik ja, Islamkritik nein
  9. Lackner: Religionen haben Verantwortung für Gewalt in ihrem Namen
  10. Ist der Islam 'nur' eine christliche Irrlehre?






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Wahrheit ist heilsrelevant
  12. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Eine katholische Heldin
  15. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz