Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  11. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  12. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

Bischof Oster: Mozart-Fans können Christen Vorbilder sein

9. August 2016 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Passauer Bischof beim Altmann-Fest im Stift Göttweig: Wenn Freundschaft schon gegenüber einem verstorbenen Komponisten gelingt, dann ist sie Christen erst recht mit Jesus möglich, der lebt


Furth (kath.net/KAP)
Der christliche Glaube in Europa braucht nach Aussagen des Passauer Bischofs Stefan Oster eine innere Verbindung des Einzelnen zu Jesus Christus, bei der die Verehrung, die großen Komponisten entgegengebracht wird, Vorbild sein kann. So könnten Musiker mit Mozart "befreundet" sein und sich durch das Studium seiner Musik und Biografie "tief in die Ausdrucksweise seines Schaffens einfühlen" - so weit, dass mancher sogar als "kleiner Mozart" bezeichnet werde. Gelinge diese Freundschaft schon mit einem Verstorbenen, dann sei sie erst recht mit Jesus möglich, der auferstanden sei und lebe, betonte Oster am Sonntag bei einer Predigt im Stift Göttweig.


Anlass von Osters Besuch im Benediktinerstift war der Gedenktag des heiligen Bischofs Altmann von Passau, der Göttweig im Jahr 1083 gegründet hatte. Altmann, der am 8. August 1091 starb, hatte hier Zuflucht genommen. Er liegt auch in Göttweig begraben.

Die stürmischen Zeiten seines Vorgängers aus dem 11. Jahrhundert seien durchaus vergleichbar mit der unruhigen und unsicheren Gegenwart, so Bischof Oster. So wie damals müssten sich die Gläubigen auch jetzt um eine neue Zuwendung zu Christus bemühen, "der in persönlicher Freundschaft mit jedem einzelnen leben will", legte der 2014 geweihte Bischof, der dem Orden der Salesianer Don Boscos angehört, dar.

Bischof Oster warnte vor einem weit verbreiteten "Patchwork-Glauben", bei dem man nach eigenem Gutdünken aus Christentum, anderen Weltreligionen, Philosophie und Esoterik zusammensuche. Im Gegensatz zu einem selbstgebastelten Konstrukt von Glaubensinhalten sei der Glaube an Jesus Christus aber "vor mir und unabhängig von mir da". Er sei eine Wirklichkeit, die den Menschen berühren, ergreifen und damit auch verändern könne, "manchmal sogar auch gegen manche Vorliebe und manchen Geschmack", so Oster. Biblischer Glaube lebe zudem grundlegend aus Bekehrung, für welche es jedoch heute in der Kirche weitgehend an Erfahrungshintergrund fehle.

Nach dem Pontifikalamt betete Oster am Grab Altmanns und nahm sich anschließend Zeit zu Begegnungen mit den Gottesdienstbesuchern und dem Benediktinerkonvent. Die Beziehungen zwischen Stift Göttweig und dem Passauer Bischof sind aufgrund der gemeinsamen Geschichte traditionell freundschaftlich geprägt, heißt es seitens der Diözese St. Pölten.


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Foto: (c) Bistum St. Pölten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Oster

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Bischof Oster verteidigt Benedikt XVI.
  3. ZDF: „Am Feiertag #Fronleichnam gedenken viele ihrer Toten“
  4. Bischof Oster skeptisch zu synodalen Veränderungswünschen
  5. Bischof Oster: Zölibat lässt sich nur aus dem Glauben heraus verstehen
  6. Teilnahme an Klimademo: Kritik aus der CSU an Bischof Oster
  7. Passauer Bischof warnt vor Kirchenspaltung
  8. Bischof Oster: „Gefahr einer Spaltung würde größer werden“
  9. Bischof Oster: Lehramtliche Fragen trotzdem noch mit Rom besprechen
  10. Bischof Oster unterstützt Papst Franziskus






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz