Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  8. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  12. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  15. Mehr protestantisch brauchen wir nicht

Neues Weltfriedenstreffen in Assisi geplant

19. Juli 2016 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen versammeln sich im September im italienischen Assisi zu einem erneuten Weltfriedenstreffen – Ob Papst Franziskus teilnimmt, ist bisher nicht bekannt


Rom (kath.net/KAP) Führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen versammeln sich im September im italienischen Assisi zu einem erneuten Weltfriedenstreffen. Ob auch Papst Franziskus daran teilnehmen wird, ließen die Organisatoren von der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio in ihrer Mitteilung vom Dienstag offen.

Das letzte derartige Treffen fand 2011 auf Initiative von Benedikt XVI. in Assisi statt. Teilnehmer und Programm der vom 18. bis 20. September geplanten Veranstaltung sollen am Mittwoch im benachbarten Perugia vorgestellt werden.

Man müsse angesichts der weltweiten Bedrohung durch Gewalt, Terror und Kriege gemeinsam für die Verteidigung des Friedens und des Lebens einstehen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Begegnung falle in einen "empfindlichen historischen Kontext".


Vor 30 Jahren erstes Treffen

Vor 30 Jahren, 1986, hatte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) die Vertreter anderer christlicher Kirchen und Religionen erstmals zu einem Gebetstreffen nach Assisi eingeladen. Gemeinsam legten sie ein feierliches Bekenntnis zum Frieden ab und verurteilten jegliche Gewalt im Namen der Religion.

Unmittelbarer Anlass für das zweite Weltfriedenstreffen am 24. Januar 2002 waren die Terroranschläge vom 11. September 2001. Auf europäischer Ebene fand ein weiteres Friedenstreffen im Jahr 1993 vor dem Hintergrund des Balkankrieges statt.

Seit dem ersten Weltfriedenstreffen lädt die katholische Gemeinschaft Sant'Egidio jährlich an wechselnden Orten zu interreligiösen Zusammenkünften im Geiste von Assisi ein. Nach dem jüngsten Terroranschlag in Nizza hatte Kurienkardinal Kurt Koch, der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, ein neues Treffen der Religionen in Assisi gefordert. Es sollte bezeugen, dass "die Zwillingsschwester der Religion Friede heißt und nicht Gewalt", so der Schweizer Kardinal.

Geschenk von Papst Franziskus an das Europaparlament/Straßburg: Mosaik der Friedenstaube


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto oben (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 HFischer 19. Juli 2016 

Gutes Zeichen

Es geht bei den Treffen in Assisi eben nicht darum, die Religionen zu vermischen oder Unterschiede beiseite zu schieben. Es geht darum, gegenseitigen Respekt, Friede und Toleranz zwischen den Weltreligionen zum Ausdruck zu bringen. Dies ist ein wichtiges Signal für unsere Welt, in der religiöse Konflikte immer stärker aufflammen.


0

0
 
 Theobald 19. Juli 2016 
 

und trotzdem

Ja, ich weiß, viele FOristen werden sich beklagen. Die Kirche mache sich gemein mit "anderen", sein wenig trennscharf, vermische, etc.
All das ist nicht völlig unwahr. Gleichwohl ist es allein die katholische Kirche, die es "im Kreuz" hat (wie passend!), so ein Treffen überhaupt zu organisieren und in guter Atmosphäre und Respekt abzuhalten. Keine andere Religion und keine weltliche Regierung ist dazu auch nur entfernt in der Lage.
AUCH DAS sollte man bedenken. bevor man wieder über Papst Franziskus zu schimpfen beginnt.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Friede

  1. Taiwans Präsidentin: Offener Brief an Papst Franziskus zu ‚Dialog’
  2. Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr
  3. Frieden steht überall auf dem Wunschzettel
  4. Gute Politik steht im Dienste des Friedens
  5. Papst Franziskus reist nach Abu Dhabi: Frieden zentrales Thema
  6. Trump-Kim-Gipfel: Bischof sieht neue Hoffnung auf Frieden
  7. Südkorea will Friedensnobelpreis für zwei Österreicherinnen
  8. Papst: "Samen des Friedens einsäen"
  9. Vatikan will sich mit Japan für Abrüstung einsetzen
  10. Papst: Weltreligionen sollen ein Weg des Friedens sein








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  7. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  8. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz