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Kritik von David Berger: Woelki spricht lukrative Flüchtlinge 'heilig'

2. Juni 2016 in Kommentar, 68 Lesermeinungen
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Scharfe Kritik des Kölner Publizisten: „Zum Fronleichnamstag ließ Woelki eigens ein Flüchtlingsboot importieren, um es als Altar und Kanzel zu nutzen und damit die auch für die Kirchen äußerst lukrativen Flüchtlinge gleichsam heilig zu sprechen.“


Köln (kath.net)
Der Kölner Publizist David Berger hat den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Foto) wegen dessen „sakraler Flüchtlingsromantik“ scharf kritisiert. „Zum Fronleichnamstag ließ Woelki eigens ein Flüchtlingsboot importieren, um es als Altar und Kanzel zu nutzen und damit die auch für die Kirchen äußerst lukrativen Flüchtlinge gleichsam heilig zu sprechen“, schreibt Berger in einem Kommentar für die deutsche Wochenzeitung „Junge Freiheit“.


Kardinal Woelki habe dabei sogar in Kauf genommen, dass „das zum religiösen Fetisch erhobene Flüchtlingsboot nur weniger Meter von jenem Ort entfernt aufgestellt wurde, an dem in der Silvesternacht mehr als tausend Frauen vor allem durch Asylbewerber und Asylsuchende vergewaltigt, sexuell bedrängt, verletzt oder ausgeraubt wurden. So wurden die Opfer ein zweites Mal gedemütigt“, kommentiert Berger.

Parteien wie die AfD seien „eine Gefahr für solch sakrale Flüchtlingsromantik“. Deshalb sei die AfD auch „zeitgleich mit dem Flüchtlingsbootimport vom Katholikentag verbannt worden“, meint der Publizist.

Archivfoto Kardinal Woelki


Foto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 rappix 4. Juni 2016 

Flüchtlinge - oder Nacht fiel über Gotenhafen

Ein Film über das Schicksal von Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten durften!

Gewisse ?au_leiter verboten den einfachen P-Genossen, selbstverständlich auch für die Nicht P-Genossen, die Flucht vor dem siegreichen, rachevollen Feind.

https://www.youtube.com/watch?v=RenSjozaryM

Ein führender Mann dieser Gottlosen, ihr Gott war der Verführer, stellte einmal die Frage an die P-Genossen:

"Wollt ihr den total Krieg"?

Und der Krieg wurde wie gewünscht der "totale Krieg"!

Viele ?au-Leiter vergassen ihre heroischen Worte und verdrückten sich rechtzeitig vor dem Zorn der Sieger!


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 landpfarrer 4. Juni 2016 
 

@Walter Knoch (2)

Hier meine ich konkret z.B.
-Kontakte mit Pegida - zumindest solange dort nur diffamiert wird und Galgen für Politiker mitgetrage werden.
-Ein Landesvorsitzender, der behauptet, es gebe evolutionär bedingt ein anderes Fortpflanzungsverhalten zwischen europäischer und afrikanischer Rasse.
-Einen Landtagsabgeordneten, der sich mit dem Zwischenruf profiliert, nach dem das Verhalten z.B. in Algerien und Marokko gegenüber Homosexuellen beispielhaft für Deutschland sein sollte. Er betont darauf zwar, er habe nicht Gefängnisstrafen gemeint, sondern man solle einfach die homosexuelle Veranlagung im Verborgenen leben müssen. Nun: Das macht die Sache nicht viel besser.


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 landpfarrer 4. Juni 2016 
 

@Walter Knoch

Mit den Besorgnissen, wie sie z.B. auch von der AfD ausgedrückt werden, muss man sich in der Tat auseinandersetzen. Auch haben Sie völlig Recht, dass die AfD in manchen Themenbereichen Positionen vertritt, die vor vielleicht 30 Jahren Grundkonsens der CDU waren und dia AfD deshalb Leute anspricht, die sich parteipolitisch heimatlos fühlen. Zu bedauern ist jedoch, dass moderatere Stimmen dort verstummt sind, seit Lucke u.A. nicht mehr dabei sind. Man hat den Eindruck, dort tummeln sich Leute, die sich eine Freude daraus machen, zu provozieren. Mit Leuten wie Meuthen z.B. kann man wohl durchaus diskutieren. Man wird zu Recht den "Grünen" vor, sich in der Frühzeitt nicht von pädophiliefreundlichen Überzeugungen Einzelner distanziert zu haben. Analog dazu sollte sich die AfD entschieden von dumpfem Nationalismus und Xenophobie distanzieren -und zwar nicht nur mit Lipenbekenntnissen sondern auch mit klaren personellen Schnitten.


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 Bernhard Joseph 4. Juni 2016 
 

@Walter Knoch III

Bassam Tibi beklagt zu Recht die Naivität in unserem Land, verstrickt sich aber dabei in Widersprüche, da er einerseits dem Islam anempfiehlt, was er dem Christentum als Mangel anlastet. Einerseits ist der Liberalismus das Kernübel andererseits soll der Islam an ihm gesunden. In Wahrheit will auch Bassam Tibi die Konsequenz nicht ziehen, die sein philosophischer Lehrer nicht ziehen wollte.

Auch Kardinal Woelki redet dem alles zersetzenden Relativismus das Wort, indem er die Frage nach den Folgen von Migration apodiktisch zur Untat erklärt. Solches Verhalten ist kein Ausdruck intakter Moral und Kultur, sondern eher ein Zeichen seines Niederganges. Allein durch schöne Reden wird ein schlechter Zustand nicht in sein Gegenteil verkehrt, er bleibt eben was er ist.

Dass aber in unserem Land Kultur einen hohen Stellenwert hätte, sehe ich nicht, da sind mir die Lippenbekenntnisse der AfD auch nur Schein und ich mag mich nicht vor einen Karren spannen lassen.


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 Bernhard Joseph 4. Juni 2016 
 

@Walter Knoch - II

Die Ursachen der Dekadenz unserer Wohlstandsgesellschaft muss man nicht lange suchen, sie liegen in der Abkehr von Gott, vom Glauben als Fundament des Lebens. Wo dieses Fundament fehlt, löst sich Kultur in unendliche Spielarten auf, die am Ende im "großen Stumpfsinn" münden, wie es schon Thomas Mann treffend im "Zauberberg" beschrieben hat.

Die AfD bietet hier keine Alternative, weil sich in ihr, wie in allen etablierten Parteien auch, lediglich eine bestimmte Ausdrucksform des Ressentiments zusammenfindet. Christentum wird lediglich als Vehikel empfunden, das man solange nutzt, wie es der politischen Strategie nutzt. Das Räsonieren von einer stets diffus bleibenden Kultur soll bei der AfD darüber hinwegtäuschen, dass der Begriff Kultur in unserem Land schon seit langem fragwürdig geworden ist, weil Dekadenz Kultur auflöst und nicht hervorbringt. Ich sehe bislang keine ernsthafte Auseinandersetzung in der AfD mit der Dekadenz, die der Positivismus erst hervorgebracht hat.


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 Bernhard Joseph 4. Juni 2016 
 

@Walter Knoch

Vieles von dem, was Sie schreiben, teile ich. Die Sorge, unser Land könnte an der eigenen Dekadenz (nicht Liberalität!) scheitern, ist nicht unbegründet. Deshalb lässt sich aber nicht alles, was von der AfD kommt, als lauterster Ausdruck intakter Kultur auffassen. Ein alter Bekannter, der früher ein glühender Anhänger und Aktivist der GRÜNEN war, ist heute mit ebensolchem Eifer bei der AfD in einem Kreisvorstand tätig. Mit dem Christentum hat er nur insofern etwas am Hut als er es taktisch gegen den Islam als Kulturargument ins Feld führt. Seine Grundhaltung war seit je elitär und er ist aus tiefstem Herzen Darwinist und Atheist. Seine Kenntnis des Islam erschöpft sich in Rezitationen einiger Textstellen. Religionen hält er schon immer für das Grundübel der Menschheit und nur ein verabsolutierter Positivismus könne die Welt "retten", wozu natürlich auch Selektion(Überbevölkerung) gehöre. Dieser Eklektizismus ist heute in unserem Land nicht selten anzutreffen.


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 Walter Knoch 4. Juni 2016 

Ein Resümee - und ein Abschied II

Was in der ganzen Diskussion fehlt, ist eine ordentliche Analyse mit Folgenabschätzung. Dabei haben wir die erste Welle der Einwanderung aus dem islamischen Raum noch nicht verkraftet und sind kräftig dabei unsere Kräfte in einer noch größeren Herausforderung zu überdehnen. Ich will jetzt nicht mehr meinen Standpunkt vortragen: aber ich nenne Namen, die stellvertretend stehen. Z. B. Ralph Giordano, tot. Auch Imre Kertész, verstorbener Holocaust- Überlebender und Literatur-Nobelpreisträger, schreibt zum Thema in seinem letzten Buch: „Europa wird bald wegen seines bisherigen Liberalismus, der sich als kindlich und selbstmörderisch erwiesen hat, untergehen.“ Bassam Tibi äußert sich in „Die Welt“: „Patriarchalisch gesinnte Männer aus einer frauenfeindlichen Kultur lassen sich nicht integrieren. Ein europäischer, ziviler Islam, den die Islamfunktionäre hierzulande als Euro-Islam ablehnen, wäre die Alternative. Zurzeit ist er chancenlos.“ Hamed Abdel Samad äußerst sich ähnlich.


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 Walter Knoch 4. Juni 2016 

Ein Resumee - und ein Abschied I

Bei der Analyse der Beiträge von „Landpfarrer“ fällt auf, dass er die Positionen der AfD etc. explizit „ad Personam“ angreift, die Gegner sind Konsorten, sie haben „unsere“ Verachtung verdient. Eine Sprache, die vernichtet. Mit obigen Menschen muss man sich nicht auseinandersetzen. Sie stehen außerhalb des zulässigen Diskurses. Pack eben. Seltsam – aber in Übereinstimmung mit Kardinal Woelki – für einen katholischen Priester.
Immer wieder reibt er sich an dem Gegensatz von Gesinnungs- und Verantwortungsethik. Es muss hier also ein wunder Punkt vorliegen. Und es gibt ihn. Er offenbart sich in dem geflügelten Wort: Das Gegenteil von gut ist nicht schlecht. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Der Begriff „Gutmensch“ wird daher von entsprechender Seite sehr oft als diskriminierend angegriffen. Und doch arbeitet dieser mit dem Stilmittel der Ironie nur heraus, dass der Gutmensch das Gegenteil eines „guten“ Menschen ist. Der Gutmensch jedoch weiß, felsenfest: Er steht auf der „guten“ Seit


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 Steve Acker 4. Juni 2016 
 

Walter Knoch - danke für den Hinweis auf

Serap Cileli. Hab grad den Eintrag über sie in Wikipedia über sie gelesen. echt erschütternd.
Allen die meinen dass der Islam zu Deutschland gehöre, sei dies zur Lektüre empfohlen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Serap_%C3%87ileli


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 ilomego 3. Juni 2016 

Nein, von diesen Armen rede ich nicht

@Charles X
... sondern von denen, die über das Mittelmeer kommen und mehrere Tausend Dollar für einen Platz auf dem Flüchtlingsboot bezahlt haben. Das nennen Sie an "an Leib und Leben bedroht"?
Ich stimme mit ihnen überein, dass den wirklich Armen geholfen werden muss, aber bitte vor Ort.
Schauen Sie sich einfach mal die Anzahl der Einwohner Afrikas an, die Bevölkerungswachstumsraten und das BIP/Kopf, dann sollten auch Sie mein Anliegen etwas besser.


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 queenie 3. Juni 2016 
 

Alle Worte sind hier zu viel

Nur noch Taten zählen; der Mensch ist
schlimmer als Tiere. Den westeuropäischen Kirchen sei Dank für ihre überzeugende Haltung. Die osteuropäischen und ihre Anhänger sollten sich schämen.


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 Steve Acker 3. Juni 2016 
 

David Berger hat zuletzt eine sehr erfreuliche

Wandlung weg vom Homolobbyismus gemacht.
Weil er festgestellt hat,dass die Homolobbyisten die intolerantesten überhaupt sind.So manches was er vorher gesagt hat, hat er inzwischen öffentlich bereut.
Die Boot-Aktion finde ich total daneben.
Es ist etwas völlig anderes,wenn der Papst auf Lamepedusa, wo viele Flüchtlinge gestrandet sind, ein Boot als Altar verwendet,als wenn Woelki für teures Geld (reiche dt.Kirche !) ein Boot aus Malta herbringen lässt,um auf der Fronleichnamsprozession eine Politshow zu machen.Bezeichend dass der WDR ausführlich über die Bootaktion berichtet hat, und überhaupt nicht über die Fronleichnamsprozession.
Es war bisher nicht so bewusst dass die kirchl.Organisationen für die Flüchtlingsbetreuung reichlich Geld vom Staat bekommen.Zeigt mir auf jeden Fall dass das alles nicht so "selbstlos" ist.
Das hilft dann die hohe Zahl der Mitarbeiter in kirchl.Organs.zu rechtfert.:1950: 100.000,heute: 700.000
Entweltlichung tut dringend not.
Kirche ist kein Sozialverein.


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 placeat tibi 3. Juni 2016 
 

@Joseph Bernhard

Nur kurz:
1) Mißverständnis: Ich habe nicht Ihre Posts mit ¨herabsetzend¨ gemeint. Sind sie auch nicht.

2) Ja, es wäre dann verwerflich, wenn es tatsächlich dabei um das Geschäftemachen ginge. Stimme zu.

Und @Landpfarrer hat insofern recht, daß die Kirche bei den gegebenen organisatorischen Verbindungen mit der Caritas durchaus von deren Aktivitäten berührt wird.


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 Walter Knoch 3. Juni 2016 

Herr Pfarrer,

das Forum hier - davon bin ich mittlerweile überzeugt - kann die Diskussion unmöglich leisten. Vielleicht darf ich sie bitten, sich den Artikel in der Welt von Bassam Tibi anzueignen. Er zeigt auf, was in Zukunft aus uns zukommen wird, was wir unseren Kindern aufladen. Die Vielen, aber ich wiederhole 1000mal Gesagtes, werden hier keine Zukunft haben. Viele werden sich überhaupt nicht in unsere Gesellschaft integrieren wollen. Für Sie sind kulturelle, religiöse, geografische Prägungen und fundamentale Unterschiede vernachlässigbar. Wer sie anspricht, schwadroniert. Deutschland wird mit Sicherheit nicht im ganzen islamisiert, aber wir werden immer mehr abgeschottete Gebiete haben, in denen andere Gesetze als das Grundgesetz gelten; Areale wie sie jetzt schon in vielen Städten existieren. Die finanziellen Lasten der Zuwanderung sind exorbitant, sie werden den Sozialstaat sprengen. Und die Politik stellt, unterstützt von den Kirchen, Wechsel aus; einlösen wird sie der gemeine Bürger müssen


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 Charles X. 3. Juni 2016 
 

@Landpfarrer

Ich denke beim Schutz der Flüchtlinge und im Humanitären sind wir wirklich zusammen! Und das ist um Christi willen mehr wert als ein Disput über theologische Details.


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 Tisserant 3. Juni 2016 

Ich frage mich, was dieser Unsinn soll!

Eines Tages wird der Wind sich drehen und drehen sich dann auch der Kardinal und seine politkonformen Mitstreiter auch?

Ich kann nur den Kopf über so viel Naivität und Anbiederung an den politischen Zeitgeist schütteln!


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 Walter Knoch 3. Juni 2016 

Landpfarrer III - Schluss

"Die Welt" lenkte vor 2-3 Tagen den Blick auf das Problem der Ehen mit minderjährigen Mädchen, die mitten in Deutschland angekommen sind. Dieser riesige Komplex wird nicht mit einem: "Kommt alle, die ihr mühselig und beladen seid" auf einen guten Weg gebracht. Ein Staatswesen muss auf das Ende schauen. Deshalb meine Unterscheidung - und Sie haben recht, natürlich wertet diese - in Gesinnungs- und Verantwortungsethik. Zuletzt: Mit Woelki und den neuen Papst kann ich gar nichts anfangen.
Schlussbemerkung: Wir - ich subsummiere die, die dem Mainstream nicht folgen - empfinden sehr wohl Empathie - aber - jetzt werde ich bewusst polemisch - sie verbinden Empathie mit kühlem Verstand. Ich halte es mit Broder, mit Hamed Abd el Samad, mit Frau Kelek, mit Frau Ayan Hirsi Ali. Aber nach Woelki sind wir ja an dem Elend der sogenannten 3. Welt schuld. Er überhöht die Problematik religiös und impft noch jedem eine gehörige Portion Schuld ein. Er, steuer-finanziert satt, kann sich das leisten.


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 landpfarrer 3. Juni 2016 
 

@Placeat Tibi

Natürlich ist die Caritas auch in ihren Strukturen ein Teil der Kirche. Das sieht nicht nur der Staat so sondern ist auch vom Kirchenrecht so. Gerade dadurch unterscheidet sie sich von manch anderen Hilfswerken.Das heisst natürlich nicht, dass bei der Caritas alles rund läuft oder dass es nicht auch anzustrebende Änderungen gibt. Auf jeden Fall untersteht die Caritas der Aufsicht der Hierarchie und ist in Diözesanverbänden strukturiert.Es gilt prinzpiell "kirchliches Arbeitrecht" Die Caritas Deutschland gehört der Caritas Internationalis an, die im Vatikan angesiedelt ist. Auch wenn Caritas z.B. Essen für Senioren austeilt oder eine Flüchtlingsunterkunft betreibt, wirkt hier die Kirche (dies glt auch dann, wenn der Staat die Caritas für diese Aufgaben entschädigt).


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 landpfarrer 3. Juni 2016 
 

@Knoch

Natürlich können nicht alle kommen die wollen und nicht alle hierbleiben, die da sind. Kriminelle schon gar nicht. Das ist klar, und hier hat man auch teils falsche Signale gesendet. Aber zurückschicken in ein Land, in dem z.B. Folter droht, ist auch bei Straftätern aufgrund der Menschenrechte kaum möglich und auch widerrechtlich. Prioritär muss auch die Hilfe vor Ort bzw. in der Region sein. Aber oft wollen Parteien wie AfD ja auch z.B. Entwicklungshilfe kürzen. Oder man verlangt als Gegenleistung für Entwicklungshilfe, dass der betreffende Staat Flüchtlinge zurücknimmt. Prinzipiell nicht schlecht, aber es muss sichergestellt sein, dass dort die Menschenrechte respektiert werden und z.B. keine Folter droht, oder die erfolgte Flucht nicht als Grund für Strafe gilt.


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 Walter Knoch 3. Juni 2016 

Landpfarrer II

Serap Celili, die sich um Opfer von Zwangsheiraten kümmert, schreibt: ‚Eure ‚Toleranz‘ wird uns muslimische Frauen noch umbringen. Dieses naive Toleranzverständnis von vielen politischen Sonntagsrednern schadet uns. Uns türkischen Frauen wäre viel Leid erspart geblieben, wenn man in Deutschland mehr über den Alltag v. muslimischen Frauen geredet hätte.‘ Duisburg Marxloh ein weiteres Menetekel an der Wand -als Pars pro Totis. Unterstellen Sie nicht, dass die von rechts- wobei ich noch zu unterscheiden gelernt habe (rechts, reaktionär, rechtsradikal- kein Herz hätten. Nein, sie sehen die Gefahren durch die Wechsel auf die Zukunft. Sie möchten Lösungen, die vor Ort ansetzen -mit Schutzzonen. Die riesigen Probleme - siehe Afrika mit einem jährlichen "Bevölkerungsüberschuß" im 2stelligen Millionenbereich. Punkt für Punkt müsste diskutiert werden. Die kulturellen Unterschiede anzusprechen, heißt für Sie schwadronieren.
Wir führen ein Freilandexperiment durch, das nicht mehr rückholbar ist


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 Walter Knoch 3. Juni 2016 

Landpfarrer

Es hat eh wenig Zweck zu diskutieren, wenn die Positionen so einbetoniert sind.
Aber eines erlaube ich mir: Ihre Wortwahl ist eines Pfarrers eher nicht angemessen.
Und Ihre Unterstellung, der AfD lägen dem Menschen gemäße Positionen nicht am Herzen, liegt voll daneben.
Die ganze Schieflage der Diskussion zeigt sich schon am Begriff "Flüchtlinge". Es sind eben nicht alles Flüchtlinge, die kommen. Wie schreibt Bassam Tibi - vielleicht auch einer der Konsorten -, mit denen die kommen auch die Täter.
Sabatina James warnt vor einer Islamisierung, ebenso Boualem Sansal. Die Hilfe vor Ort - in den Flüchtlingslagern - leidet Not. In der Mehrzahl kommen junge Männer. Frauen, Kinder und Alte bleiben zurück. Köln, Darmstadt, Hamburg ... Menetekel. Düsseldorf - vereitelter Anschlag. Was können wir, den Menschen bieten. Auf Jahre Sozialhilfeempfänger - mit all dem ganzen Frustpotential. Juden ins Gas auf deutschen Straßen. Paralleljustizen, die schwerste Straftaten nach islamischem Recht "regeln".


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 Bernhard Joseph 3. Juni 2016 
 

@placeat tibi

Habe ich David Berger als Person herabgesetzt? Bitte etwas konkreter!

"Und wo bitte hätte ich die Caritas mit der Kirche gleichgesetzt?"

Sie nicht, aber David Berger schon und genau da setzte meine Kritik an, die Sie partout nicht verstehen wollen. Berger schreibt wörtlich:"auch für die Kirchen(!!) äußerst lukrativen Flüchtlinge".

Für mich geht aber die Kirche nicht in der Caritas auf. Wie Sie nun selbst sagen, für Sie auch nicht.

Es wäre in der Tat mehr als verwerflich, wenn die Not und das Leiden von Menschen für di Kirche ein äußerst lukratives Geschäft wäre.

"Und apropos Logik: Brände sind sogar die Existenzberechtigung von Feuerwehren ;-)"

Existenzberechtigung meint doch etwas anderes als "äußest lukrativ". Genau da liegt ja der Unterschied. Für die Feuerwehr sind Bränden doch nicht lukraziv, weil sie sie bekämpft!

Im übrigen stimme ich völlig mit Ihnen überein, dass sich die Kirche von solchen Trägerschaften wie der Cariatas zurückziehen sollte.


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 landpfarrer 3. Juni 2016 
 

@Charles X

Kommt eher selten vor aber in diesem Punkt stimme ich Ihnen voll und ganz zu.


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 Charles X. 3. Juni 2016 
 

@ilomego

"D.h. die andre Hälfte sind Wirtschaftsmigranten, die aus Armut, aber ohne Bedrohung an Leib und Leben nach Europa kamen."

1) Bedroht Armut etwa nicht Leib und Leben eines Menschen? Haben Sie eine Vorstellung davon, was Armut in Afrika bedeutet? Nämlich keine ärztliche Versorgung zu haben, nicht zu wissen, was man morgen isst und trinkt, keine Arbeit zu haben - nach christlicher Sozialethik eine notwendige Bedingung zur Verwirklichung des Menschseins. Und da wagen Sie es zu sagen, dass die Flüchtlinge nicht an Leib und Leben bedroht sind?
2) "Wirtschaftsmigranten" - das ist ein hübscher Euphemismus, mit dem man verdunkelt, dass die nördliche Hemisphäre die südliche schamlos ausplündert. Armutsflüchtlinge fordern nichts als ein menschenwürdiges Leben, das die Nordamerikaner und Europäer ihnen vor Ort unmöglich machen. WIR sind mitverantwortlich für das Elend in der früher so genannten 3. Welt. Also müssen auch WIR dem Elend abhelfen.


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 Walter Knoch 3. Juni 2016 

Der gute Hirte und das verlorene Schaf

Was mir in der letzten Stunde aus gegebenem Anlass durch den Kopf ging! Da gibt es doch im Neuen Testament dieses Gleichnis. 100 Schafe. Eines geht verloren. Gute Hirte. Wüste. Suchen. Wer verstehen will, verstehe. Auch wenn er Pfarrer ist. Nein, ich verzwerge das Thema nicht. Ich suche die großen Linien. Und komme von x auf Y. Wie wäre es mir eigentlich im MA mit meinen Zweifeln und Nöten unter der Herrschaft des Fürstbischofs von Speyer gekommen. In der Vergangenheit verteidigte ich in x Diskussionen - schriftlich wie mündlich - die katholische Kirche gegen Angriffe aus der atheistischen, auch aus der links-grünen Ecke. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich mit meinen Verteidigungen die Problematik von Kirche, Macht, Geschichte, Päpste, Verfolgung, Meinungsfreiheit, Gewissensfreiheit richtig erfasst habe. Eher: Nein. Ich werde - auch dank meiner häufigen Besuche auf diesem Forum mit seinen "Denkanstößen" - meine Position revidieren müssen.


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 Bernhard Joseph 3. Juni 2016 
 

@M.Schn-Fl

"Jetzt zeigt sich, dass er im Grunde seines Herzens doch ein "konservativer" Katholik geblieben ist."

Drückt sich das für Sie tatsächlich in dem Satz aus: "... die auch für die Kirchen äußerst lukrativen Flüchtlinge gleichsam heilig zu sprechen"?

Wenn an dieser Aussage mittlerweile schon das Forum Deutscher Katholiken nichts auszusetzen hat, dann werde ich wohl Prälat Dr. Klaus Krämer bitten müssen, mir zu erklären, warum er mich um eine Spende für Hilfsprojekte zur Linderung der Not von Flüchtlingen bittet.


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 ilomego 3. Juni 2016 

Mit Herz UND Verstand

@landpfarrer
Die Fakten: Von den Flüchtlingen in 2015 werden rund 50% als Asylanten anerkannt. D.h. die andre Hälfte sind Wirtschaftsmigranten, die aus Armut, aber ohne Bedrohung an Leib und Leben nach Europa kamen. Angezogen von Frau Merkels Einladung im September hat sich die Anzahl der "Flüchtlinge" pro Monat mehr als verdreifacht (!).
Einige davon sind im Mittelmeer ertrunken und Christen wurden auf ihrem Weg in Libyen von IS-nahen Schleusern geköpft. Ja, Frau Merkel und auch unsere Bischöfe tragen dafür eine Mitverantwortung. Hätten Sie aber die Grenzen komplett geschlossen, wären echte Flüchtlinge in Kriegsgebieten zu Tode gekommen.
Die in meinen Augen beste Lösung betreiben Länder wie Australien oder Spanien, die alle Bootsflüchtlinge in Auffanglager zurückbringen und nach Prüfung die echten Asylanten sicher in ihr Asylland bringen. Die Anzahl der ertrunkenen Flüchtlinge in Australien geht inzwischen gegen Null. Diesen Weg propagieren auch Prof. Sinn, Theo Sarrazin und die AfD.


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 Bernhard Joseph 3. Juni 2016 
 

@Weinberg

Sind Caritas und Diakonie also für sie deckungsgleich mit Kirche?

Und ein Kardinal betreibt also eine PR Aktion, um den Profit der Kirche zu mehren, wobei ehrenamtliche Helfer lediglich als dumme Aushängeschilder des Karitativen dienen?

Wirklich erstaunlich!

Ich bin wahrlich kein Freund der Staatsnähe der Kirche in unserem Land und Missstände bei der Caritas und Diakonie sind mir auch bekannt, aber solche Unterstellungen sind einfach nur absurd. Dann sind für die Kirche also Hospize auch lukrativ, weil eben dort Sterbende gepflegt werden und dies Arbeitsplätze bedeutet?

Diese Logik ist zynisch und sonst nichts.


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 Leonore 3. Juni 2016 
 

@Landpfarrer Halten Sie Ihre Unterstellungen

gegenüber der AfD eigentlich für gut christlich? Sie wiederholen einfach, was die konkurrierenden Parteien und die ihnen leider fast unisono nach dem Mund redenden Medien ÜBER die AfD sagen! Ist es zuviel verlangt, sich selbst zu überzeugen, wofür die AfD steht? Wäre die AfD "homophob", gäbe es bestimmt keine Bundesinteressengemeinschaft der Homosexuellen innerhalb der Partei, wäre Dr. Alice Weidel sicher nicht in den Vorstand gewählt worden. Die AfD hat seit März 2013 gemahnt, zwischen Zuwanderung und Asyl zu unterscheiden, damit für die wirklich Verfolgten (dazu würde ich zur Zeit hauptsächlich die Christen im Nahen Osten zählen - die können nämlich nicht, wie Muslime, in ein Nachbarland fliehen, ohne auch dort Unterdrückung und sexuelle Ausbeutung der Frauen und Kinder (!) zu erleiden). Daß glaubensfern in der DDR Aufgewachsene durch die Hetze gegen AfD und Pegida vollends in Ablehnung des Glaubens getrieben werden, halte ich für die schlimmste Folge des kirchlichen AfD-bashings.


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 alfons.schaefers1 2. Juni 2016 
 

Berger und die Flüchtlingskrise

Bergers Kommentar über die Fronleichnamsliturgie auf dem Kölner Rocalli-Platz ist eher ein schlagender Beweis, wie sehr er sich von der katholischen Kirche entfernt hat. Es ist bodenlos pervers, zwischen dem Gottesdienst und den Vorgängen auf dem Vorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof vom 31.12.2015 eine moralische Verbindung herzustellen. Zwischen den beiden Orten liegen nicht einige Meter, sondern der gesamte Kölner Dom mit seiner Ehrfurcht einflößenden Masse. Genauso pervers ist die Unterstellung, für die Kirchen sei die Flüchtlingskrise ein lukratives Geschäft: Für die Feuerwehr sind Brände auch eine geschäftsfördernde Angelegenheit. „Würde Jesus leben, säße er auch im Flüchtlingsboot“ (Kardinal Woelki). Ich würde ihn vermutlich eher in den Flüchtlingslagern oder in Aleppo bei den bedrängten Christen vermuten. Jedenfalls ist das keine Sakralisierung der Flüchtlinge, sondern ein nachdrücklicher Aufruf zur Stärkung der Hilfsbereitschaft aller Christen in Deutschland. AS Bonn


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 wandersmann 2. Juni 2016 
 

David Berger

Ich würde mich freuen, wenn er ein guter Katholik werden würde.

Vielleicht will er sich ja wirklich ändern lassen.


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 Cölestin 2. Juni 2016 

@ Fröhlich

Nur weil es David Berger sagt, muss es nicht immer falsch sein. Hier stimme ich ihm absolut zu.


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 landpfarrer 2. Juni 2016 
 

@Weinberg:

Sie schrieben:
"Die Flüchtlingsboot-Fronleichnams-Aktion war ein unwürdiges und schädliches Spektakel, weil durch solche Bilder, die sich im digitalen Zeitalter mit rasender Geschwindigkeit in aller Welt verbreiten, noch mehr Menschen auf eine gefahrvolle Reise gelockt werden. So sind dann auch in den Tagen nach Fronleichnam besonders viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken."
---
Das können Sie ja doch nicht ernst meinen ! Konsequenterweise müssten Sie Papst Franziskus auch eine Mitschuld an im Mittelmeer untergegangenen Flüchtlingen machen, denn er hat auf Lampedusa das gleiche getan wie Kard. Woelki und das ist sicher noch mehr um die Welt gegangen als die Kölner Fronleichnamsmesse.
Falls Sie Ihre Behauptung ernstmeinen, dann schreiben Sie bitte : "Papst Franziskus hat ein unwürdiges Spektakel in Lampedusa veranstaltet und ist Schuld am Tod von ertrunkenen Flüchtlingen !


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 Fröhlich 2. Juni 2016 

David Berger und sein altbekannter Kampf gegen die Kirche

Nun also hat David Bergers Kampf gegen die Kirche ein neues Thema gefunden: Flüchtlinge. Das Thema ändert sich, sein Angriffsziel nicht. Da hat er sich festgebissen.


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 Hoppe 2. Juni 2016 
 

Schutzbedürftigkeit

Solange Kardinal Woelki beim Marsch für das Leben nicht in Erscheinung tritt, so lange halte ich sein Eintreten für „Schutzsuchende“, ohne auch nur irgendwie den Grad ihrer tatsächlichen Schützbedürftigkeit zu unterscheiden, für bigott.Demgegenüber ist das ungeborene Leben nämlich durchweg schutzbedürftig.


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 Weinberg 2. Juni 2016 
 

Wenn es regnet ,

und David Berger sagt, dass es regnet, dann wird dies nicht unrichtig dadurch, weil David Berger es gesagt hat.

Die Flüchtlingsboot-Fronleichnams-Aktion war ein unwürdiges und schädliches Spektakel, weil durch solche Bilder, die sich im digitalen Zeitalter mit rasender Geschwindigkeit in aller Welt verbreiten, noch mehr Menschen auf eine gefahrvolle Reise gelockt werden. So sind dann auch in den Tagen nach Fronleichnam besonders viele Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken.

Das lukrative Geschäft mit der "Flüchtlingsindustrie" von Caritas und Diakonie wird durch Tausende kostenloser
ehrenamtlicher Arbeitskräfte optimiert, zumal nahezu sämtliche Dienstleistungen auf Staatskosten honoriert werden. Da ist so eine PR-Aktion an Fronleichnam durchaus eine lohnende Investition.


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 Kleine Blume 2. Juni 2016 
 

normaler Altar am besten

Für Fronleichnam halte ich einen normalen Altar für am angemessensten.

Instrumentalisierungen halte ich auf beide Weisen für unglücklich:
> Man sollte weder auf einem Boot aus Solidarität mit den Flüchtlingen zelebrieren
> noch auf einer Restmülltonne mit den Kleiderfetzen der in der Silvesternacht bedrängten Frauen.

Fronleichnam hat aus sich heraus einen Stellenwert und sollte nicht mit anderen Inhalten gefüllt werden!


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 placeat tibi 2. Juni 2016 
 

@Bernhard Joseph

Selbstverständlich sind die großen Hilfswerke Wirtschaftskonzerne, ganz unabhängig davon, ob der finanzielle Aufwand für ihre Arbeit ganz, in Teilen oder auch weniger gesellschaftlich lohnend ist. Im Kern sind dort Profis tätig, die von ihrer Arbeit leben, und keine ¨barmherzigen Samariter¨. Das ist einfach Fakt, warum soll das verschleiert werden?

Lesen Sie dazu auch @wedlbergs konkretisierenden Post.


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 placeat tibi 2. Juni 2016 
 

Dank an @M.Schn-Fl und @Thomas05

der Tonfall einiger hier gegen die Person David Berger ist unakzeptabel und widerwärtig.

Auch ich habe manche seiner Tiraden von vor zwei Jahren nun alles andere als goutiert.
Aber seine öffentliche Distanzierung von seiner damaligen Aussage, ¨Homophobe¨ hätten kein Rederecht im ÖRF und dafür auf Twitter u.a. bei der mitgemeinten Hedwig von Beverforde um Entschuldigung bat, zeigt doch, daß er wie jeder andere seine Irrwege verlassen kann.
Bezeichnend, daß viele, die ihm früher in seinem ¨Ragemodus¨ applaudierten, nun über ihn herfallen, auch Katholiken.

Danke auch Wedlberg für die Konkretisierung!


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 Gloria Patri 2. Juni 2016 
 

@Thomas05

Dass es in der Kirche an finanzieller Transparenz mangelt, möchte ich gar nicht bestreiten.

Nur bedeutet eben nicht jeder Euro Umsatz auch automatisch einen Euro Gewinn. Wenn Herr Berger aber von "äußerst lukrativen Flüchtlingen" spricht, dann entsteht der Eindruck, dass es sich bei den Flüchtlingen um willige Goldesel handele, die von den Bischöfen nach allen Regen der Kunst gemolken werden. Da kann sich Berger doch auch mit Herrn Bystron von der AfD zusammen tun, der behauptet hat, die Kirchen hätten die Flüchtinge nur aus Gewinnstreben ins Land geholt. Da würde ich mir von einem studierten Menschen wie Herrn Berger doch etwas mehr erhoffen als haltloses Geschwätz.


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 Cremarius 2. Juni 2016 

Sicherlich verdient die Kirche an der Krise,- doch sie reinvestiert auch

Das DRK hat vor einigen Monaten erklärt, dass es die "Flüchtlingsunterkünfte" wirtschaftlich betreibe, d. h., es solle Gewinn erwirtschaftet werden. Da das DRK gemeinnützig ist, fließt der Erlös jedoch nicht in irgendwelche privaten Taschen, sondern kommt anderen Projekten zugute.

Bei der Kirche dürfte es ebenso liegen.

Völlig anders schaut es dagegen aus, wenn ein privater Anbieter, wie bspw. European Homecare, diese Sache stemmt.

Hier verdient in der Tat ein Privater gut an der Notlage Fremder.

Die Kirche sollte nicht den Fehler begehen, dies abzustreiten. Es ist auch nicht ehrenrührig, denn auch die Kirche muss vernünftig haushalten. Tut sie es nicht, siehe (einst) die Bistümer Aachen/ Berlin, gerät auch sie gehörig in Schieflage.

Kirchliche Seniorenheime/ Pflegedienste arbeiten auch gewinnorientiert.

Die Kirchen sind "big player" im Sozialbereich.

Das Geldverdienen darf nur nicht Selbstzweck, alles andere verdrängen.

Hier verdient, dort reinvestiert.


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 landpfarrer 2. Juni 2016 
 

@M.Schn.Fl Thomas 05

Mag sein, dass Berger manchmal auch eine Sache richtig sieht. Trotzdem sehe ich keinen Grund ihn hier zu verteidigen. Er betreibt weiterhin die Agenda der "Homo-Lobby" auch wenn er die Gender-Ideologie ablehnen mag, war Redakteur eines widerlichen Homo-Blattes, bis er dort entlasen wurde.
Habe bisher nichts davon mitbekommen, dass er sich bei Papst Benedikt für den verleumderischen Vorwurf entschuldigt habe , dieser würde sich homophob äussern und das deshalb weil er selbst eine homosexuelle Veranlagung habe.
Des Weiteren: Ein wie guter Theologe ist jemand, der wiederum Papst Benedikt vorwarf, er vertrete eine "obsolete Philosophie" als er in seiner Bundestagsrede mit dem Naturrecht argumentierte ?
Wenn er hier widerruft (diese Grösse haben und hatten echte Theologen wie z.B. Augustunus mit seinen "Retractationes" und sich entschuldigt, kann man diese Person evtl. wieder ernstnehmen vorher wohl kaum !


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 antonius25 2. Juni 2016 
 

Die Caritas ist Deutschlands größter privater Arbeitgeber

gefolgt von der evangelischen Diakonie. Die Finanzierung erfolgt weit überwiegend aus Steuergeldern, beispielsweise durch die Asylbewerberunterbringung, plus Sprachkurse, Integrationskurse,... Das ist ein Geschäft mit Hunderten Milliarden. Bis 2020 kündigt allein der Bund ein Budget von 100 Milliarden an. Ausgaben der Länder und Kommunen kommen dazu. Das muss man aussprechen; wer einem das verweigert hat keine guten Motive. Mit Nächstenliebe hat dieses Geschäft nichts zu tun, denn Nächstenliebe üben zum Beispiel die Spender oder die freiwilligen Helfer. Die gibt es auch, aber das ändert nichts am Geschäft mit Hunderten Milliarden Umfang. Da verblassen die meisten Industriekonzerne.


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 antonius25 2. Juni 2016 
 

Die Domplatte ist auch Tatort

des bisher größten Verbrechens durch "Flüchtlinge" in Deutschland. Kardinal Woelki weigert sich zwischen verschiedenen Einwanderern zu unterscheiden und nennt alle pauschal Flüchtlinge und Schutzsuchende. Wenn er das Schlepperboot jetzt auf dem Domplatz als Altar benutzt und behauptet, Jesus wäre auch darin gesessen, ist das durchaus geschmacklos, auch gegenüber den Opfern der sexuellen Übergriffe. Darum geht es. Nicht darum, was Herr Berger in der Vergangenheit gemacht hat.


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 Chris2 2. Juni 2016 
 

Der verlorene Sohn?

@M.Schn-Fl Ich kann nur jedes ihrer Worte von Herzen unterstreichen. Und bin im Übrigen Abonnent der keinesfalls kirchenfeindlichen (aber sehr wohl kirchenstaatsnähenkritischen) jf. Leider komme ich viel zu selten dazu, sie auch zu lesen...


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 Thomas05 2. Juni 2016 
 

Abstoßend, was einige Foristen hier vorbringen

@M-Schn-Fl: Danke für Ihren Beitrag, volle Zustimmung zu den menschlich und theologisch richtigen Ausführungen.

Was hier einige Foristen an Schmähungen gegen Berger vortragen, ist abstoßend und selbstentlarvend. Berger hat in der letzten Zeit sehr viel Vernünftiges publiziert, z.B. in Sachen Christenverfolgung. Nur darüber sollte man reden; wer im Schlamm wühlt, ist selbst sehr schnell dreckig.

@Gloria Patri: Dass beide großen Kirchen keine Gewinntransparenz pflegen, ist hinlänglich bekannt. Allerings: Welche immensen Beträge von den kirchlichen Sozialdiensten im Rahmen der Migrationskrise in Rechung gebracht werden, können sich die meisten hier wohl kaum vorstellen. Da meine Frau als Beamtin in der kommunalen Finanzverwaltung tätig ist, bin ich darüber im Bilde. Zu bedenken ist, dass Tausende von Freiwilligen persönlich nur Verpflegung erhalten, ihre Arbeitsleistungen aber nicht selten in einem größeren Projektkontext doch vergütet werden. Da macht man sich schon seine Gedanken.


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 wedlerg 2. Juni 2016 
 

Die These: Kirche profitiert von der Willkommenskultur

...ist eigentlich nicht schwer zu belegen. Die Sozialverbände mit kirchlicher Trägerschaft betreiben Flüchtlingsheime, die die Kommunen bezahlen, sie setzen hauptamtliche Mitarbeiter (Sozialarbeiter, Sozialpädagogen) ein, die der Staat bezahlt. Die Sozialverbände in D setzen ca 100 Mrd pro Jahr um (i.d.R Steuergelder). Ein solcher Apparat muss Arbeitsnachweise liefern, um seine Arbeitnehmerzahl rechtfertigen und halten bzw. ausbauen zu können. Allein aus diesem Grund ist die Kirche in einem Interessenskonflikt. Gerade Caritas et al. haben ein valides Interesse daran, dass mehr zu betreuende Personen ins Land kommen. Das muss man nicht einmal moralisch werten, das ist ökonomisch nicht von der Hand zu weisen. Insofern ist die undifferenzierte Willkommenskultur auch eine materialistisch unterfütterte Lobbyaussage von Sozialverbänden, auch innerhalb der Kirche. Ich halte das für diametral zum Entweltlichungsaufruf, den die beiden noch lebenden Päpste getroffen haben.


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 M.Schn-Fl 2. Juni 2016 
 

"Wer umkehrt, dem kommt man entgegen"

@Theobald
Schon seit wenigstens einem Jahr ist David Berger sehr deutlich auf dem Weg der Rückkehr. Man sieht das an allen seinen Publikationen. Noch vor 2 Jahren habe ich mich mit ihm auf "Cicero" gefetzt.
Sie wissen ja, dass über einen einzigen, der umkehrt, im Himmel mehr Freude herrscht als über 1000 Gerechte.
Berger war und ist ein hervorragender Theologe und Thomist. Das hat er viele Jahre lang in Rom und mit der Leitung von "Theologisches" bewiesen.
Jetzt zeigt sich, dass er im Grunde seines Herzens doch ein "konservativer" Katholik geblieben ist. Über seinen tiefen geistlichen und intellektuellen Fall sollte nun keine Selbstgefälligkeit ausgegossen werden Wichtig für Gott ist nur, dass er wieder aufgestanden ist.
@Bernhard Joseph
Man kann die "Junge Freiheit" mögen oder sie auch ablehnen. Ich selbst gehöre nicht zu ihren Lesern (nur ganz selten). Aber sie betrachtet die Kirche wohlwollender als die meisten anderen Printmedien. Übrigens: Berger hat Gender sehr scharf kritisiert.


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 placeat tibi 2. Juni 2016 
 

Von nix kommt nix

Es ist doch jedem klar, daß die Leistungen kirchlicher Hilfswerke gegenüber Migranten finanziert werden müssen, ebenso das Personal, und je mehr es sind, desto mehr Geld fließt diesen Hilfswerken zu. Wirtschaftlich gesehen ist das durchaus ein Milliardengeschäft, und ich vermute, daß dies vorwiegend Steuergelder sind.
Ich verstehe also nicht, wie man sich über diesen Teil von David Bergers Einlassung so echauffieren kann.


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 Cremarius 2. Juni 2016 

Anmerkung: Jesus als "Sozialrevolutionär"?

Dem Zeitgeist scheint es zu entsprechen, Jesus vor allem als "Sozialrevolutionär" zu sehen, obgleich er weder die Sklaverei noch die Steuern abgeschafft habe. Nicht einmal kritisiert hat er sie.

Er ging an die "Ränder", nicht, um sich zu solidarisieren, sondern um für den Glauben zurückzugewinnen, verlorene Schafe einzusammeln.

Kardinal Woelki behauptete nun, er sei sich gewiss, dass Jesus heute in einem Flüchtlingsboot säße. Ich halte diesen Satz zumindest für "lückenhaft". Wenn er dies täte, dann hätte er wohl, während der Überfahrt, alle zum christlichen Glauben bekehrt und getauft.

Die Mission/ Aufruf zur Umkehr war das Seine, nicht die sozialpolitische Aktion!

Wer in Jesus primär einen "Achtundsechziger" sehen möchte und die religiöse Dimension ausblendet bzw. vermindert, der wird, meiner Ansicht nach, dem historischen Christus in keiner Weise gerecht.

Er läuft Gefahr, dass der Glaube verdampft,- wie bei der Theologie der Befreiung: Es bleibt nur "Sozialismus"...


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 Cremarius 2. Juni 2016 

"Show" und "unterkomplex"?

Wie viele Menschen sterben jedes Jahr an Mangelernährung, Malaria, verunreinigtem Wasser, etc.? Darüber berichtet fast niemand, vielleicht weil diese Todesart wenig "medienwirksam" ist.

Warum fliehen fast ausschließlich muslimische Afrikaner? Hat das etwa etwas mit dem Islam zu tun?

Inwiefern trifft die EU eine Schuld daran, da sie afrikanische Bauern und Fischer massiv benachteiligt? Welche Rolle spielen internationale Saatgutkonzerne?

Warum wird dies nicht offen angesprochen? Warum wird die politische, wirtschaftliche Elite derart geschont?

Der Vorvorgänger, Kardinal Höffner, hätte es wohl besser verstanden, komplexe Fragen nicht unterkomplex zu behandeln.

Wer auf Show setzt, extrem vereinfacht und Wichtiges ausblendet, auch die Schattenseiten, der läuft Gefahr, nicht wirklich ernst genommen zu werden.

Über das Boot hat der rotgrüne WDR ausführlich berichtet, über das Fest Fronleichnam nicht. Doch sollte nicht der Leib des Herrn im Mittelpunkt stehen?


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 Bernhard Joseph 2. Juni 2016 
 

@Chris2

Es geht nicht um reflexartige Reaktionen, sondern um das, was David Berger da in seinem Artikel als Kernaussage behauptet: dass die Flüchtlinge ein lukratives Geschäft für die Kirche seien.

Lässt man eine solche Aussage unwidersprochen, dann ließe sich problemlos der Schluss ziehen, dass der Papst deshalb die Not der Flüchtlinge so sehr beklage, weil ein lukartives Geschäft für die Kirche damit verbunden sei.

Ich denke, man muss nicht sonderlich betonen, wie abgeschmackt, ja perfide eine solche Argumentationstaktik ist, wie sie hier David Berger klassisch anwendet.

Natürlich kann und darf man fragen, ob Kardinal Woelki mit solchen populistischen Aktionen den Auftrag der Kirche, den Glauben und nicht politische Weltanschauung zu verkünden, verfehlt.

Das Thema ist zudem komplex und das beste, was ich in letzter Zeit dazu gelesen habe, ist ein Interview mit dem Dalai Lama in der FAZ, sicher ein Mann der die Not des Flüchtlings kennt, wie wenig andere.


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 landpfarrer 2. Juni 2016 
 

Den Berger muss doch wirklich keiner mehr ernst nehmen !
Homo-Lobbyist und selbsternannter "Verteidiger des christlichen Abendlandes !
Unterstellung homosexueller Veranlagung bei Papst Benedikt !
Vehementer Kritiker der Theologie karl Rahners und dann Kritik an Papst Benedikt, weil er sich auf "Naturrecht" beruft (seine Rede im Deutschen Bundestag).


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 HerzMariens 2. Juni 2016 
 

Balken im eigenen Auge nicht übersehen

Herr Berger dürfte im Licht des Evangeliums zuerst seine eigene Lebensgeschichte verarbeiten, um Kritik an einem Bischof zu üben. "Herr, erneuere deine Kirche und fange bei mir an". Hr. Kardinal Woelki ist ein Geistlicher, den wir mit Respekt und wohlwollender Fürbitte begleiten sollten.


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 Sebi1983 2. Juni 2016 
 

Seltsam!

Man mag zur Flüchtlingsboot-Fronleichnamsaktion von Kardinal Woelki stehen wie man will. Dass hier aber Herrn Berger, der mit seinem Homo-Outing und seinen widerlichen Kommentaren über Papst Benedikt der Kirche massiv geschadet hat, hier ein Forum bietet, erstaunt doch sehr.


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 HerzMariens 2. Juni 2016 
 

Herr Berger dürfte zu allererst seine eigene Vergangenheit nach


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 Helena_WW 2. Juni 2016 
 

OT : Was ist mit denen die unter schwierigsten Bedingungen in einem Land bleiben und aufbauen wollen

Ich habe den Eindruck, dass diese vergessen werden und möchte OT, bitten auch an diese Menschen zu denken und sie zu unterstützen. Was ist mit denen und was können wir tun für sie, die in schwierigsten Bedingunge bleiben und die Lage vor Ort verbesseren wollen, z.B. in Afrika aufbauen oder innerhalb des Kontinets fliehen in bedingt friedlichen Teile und dort in sich wirtschaftlich aufstrebenden Gegenden eine Existenzen aufbauen wollen. Was ist mit denen die innerhalb Afrikas Flüchtlinge aufnehmen und integrieren wollen wie bspw. Kongo. Was ist mit denen die garnicht flüchten können, weil ihnen Mittel und Möglichkeiten fehlen.


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 AlbinoL 2. Juni 2016 

D. Berger, wie ein Gummiball, von scharf rechts, nach scharf links und wieder zurück...

wenn man seine Geschichte kennt kann man den Mann eigentlich nicht wirklich ernst nehmen...
Dass ein kleiner Teil von Aylbewerbern sich schlecht verhalten hat ist keine Frage.
Dass es kein Zustand ist das weiterhin Menschen im Mittelmeer ertrinken ist ebenfalls klar.
Wer den Kardinal kennt, weiß dass seine Sorge um Flüchtlinge nicht aber auch rein gar nichts auf finanzielle Perspektiven zurückzuführen ist. Das gilt für einen Großteil der Kirche.
Dass es unter den Kirchenfunktionären und Cartias Managern auf allen Ebenen solche gibt die auf die Möglichkeit schielen, mag sein. Unter Bischöfen und Priester glaube ich aber nicht...


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 sttn 2. Juni 2016 
 

Man muss das nicht wollen was Kardinal Woelki machte

aber es mit einem Geschäftsmodell zu verbinden ist schon übel. Ja, die Caritas bekommt Geld für ihre Hilfestellungen, aber warum auch nicht? Ist nicht verboten und ohne Mittel vom Staat könnte man kein Angebot in der Art lange aufrecht erhalten.
Ein Gewinngeschäft ist es nicht.

Immer noch hat Herr Berger nicht verkraftet das sein Lebensweg und seine Veranlagung das eigentlich Problem für ihn ist. Er ist sicher ein hochintelligenter Mensch, aber mit diesen Äußerungen macht er das mal wieder deutlich.


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 sardanapal 2. Juni 2016 
 

Wer nimmt diesen Herrn noch ernst?

Einen wie auch immer gearteten Zusammenhang zwischen Woelkis Zelebration und den Silvester-Ereignissen herzustellen halte ich gelinde ausgedrückt für verquer.


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 MariaAnna 2. Juni 2016 
 

Kardinal Wölki hat es fast geschafft: jetzt denke auch ich ernsthaft an einen Kirchenaustritt! Lieber würde ich meine Kirchensteuern der Priesterbruderschaft St. Petrus zur Verfügung stellen und noch lieber würde ich Priester aus diesem Kreis an der Spitze deutscher Bistümer sehen!

@ Theobald, Josepf und modest:
David Berger ist ein entschiedener Gegner des Genderunsinns, ein Kämpfer FÜR ein christliches Abendland, er hat alle Versuche, ihn aus dem Schuldienst zu entfernen, gerichtlich erfolgreich angefochten; seine Suspendierung vom Schuldienst erfolgte übrigens, nachdem er öffentlich auf die islamische Haltung zur Homosexualität aufmerksam machte (Berufsverbot für Islamkritiker?). Man sollte ihm nur aufgrund seiner Homosexualität nicht gleich alles Mögliche unterstellen!


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 donjbosco 2. Juni 2016 

Bischöfe als Politiker

Immer mehr treten unsere Bischöfe als Politiker in erscheinung geziert mit frommen Sprüchen und hohlen Phrasen. Sie werden genauso unglaubwürdig, wie die Politikerklasse, die tagtäglich ihren Mist an die Leute bringen, Hauptsache sie können ihre Macht ausspielen. Nur wenigen Hirten ist wirklich noch zu trauen. Der Geruch des Teufels macht sich in der Kirche breit.


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 Liberaler 2. Juni 2016 
 

David komm auf den Boden der Tatsachen zurück

Es wäre gut, wenn Berger und andere Kritiker an den Aussagen des Kardinals ihre Kritik begründen könnten:

https://www.domradio.de/sites/default/files/pdf/rcw_pr_160526_fronleichnam.pdf

Unter anderem dort auch langes Zitat von Johannes Chrysostomos u.v.a.


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 Thomas05 2. Juni 2016 
 

Kardinal Woelki tritt mehr als ein politischer Aktivist denn als ein Geistlicher in Erscheinung

Warum ist eine Kritik, die sachlich eindeutig zutreffend ist, weniger vernehmenswert, wenn sie aus der "falschen Ecke" kommt? Wir sind hier nicht im Grundseminar "Gesinnungsethik".

Kardinal Woelki ist es, der der Kirche schweren Schaden zufügt, nicht wenige haben sich auch seinetwegen aus der Kirche zurückgezogen. Seine Inszenierung auf der Kölner Domplatte fand ich beschämend und geschmacklos, auch mit Blick darauf, was dort zur Jahreswende geschehen ist.

Woelki kann ich inzwischen nur noch als einen politischen Aktivisten wahrnehmen, der in der Partei Die Linke wohl kaum auffallen würde.

Was die Lukrativität der Massenmigration für die Kirchen anbetrifft, möchte ich darauf hinweisen, dass Caritas und Diakonie sowie deren Suborganisationen Malter, Johanniter etc. den staatlichen Behörden für jegliche diesbezügliche Dienstleistung Rechnungen ausstellen, die nach politischer Vorgabe umgehend ohne kritische Prüfung beglichen werden, das ist wohl kein schlechtes Geschäftsmodell, oder?!


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 Chris2 2. Juni 2016 
 

Bitte sachlich bleiben.

Wo David Berger den Finger in die Wunde legt, sollte man nicht reflexartig aufschreien, nur, weil es Berger gesagt hat. So habe ich jüngst ein kurzes Statement von ihm zu Gender gelesen, das präzise wie ein Skalpell war. Dass er es vor dem Hintergrund des Meinungshoheitskampfes zwischen Gender- und Homolobby geschrieben hat, macht seine Argumente ja nicht unglaubwürdig. @ modest Was glauben Sie, ging den Opfern aus der Silvesternacht durch den Kopf, als sie den "Altar" sahen, waren doch fast alle Täter "Flüchtlinge" bzw. "Schutzsuchende"! Und den Schaden hat die Kirche (in Deutschland) sich durch ihre unkritische Staatsnähe schon selbst zugefügt...


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 modest 2. Juni 2016 

Berger ist kein unbekannter Publizist

Zunächst muss man inhaltlich fragen, was starkes öffentliches Eintreten für christliche und europäische Werte seitens des Kardinals mit kriminellen Handlungen auf der Domplatte zu tun hat. Umgekehrt könnte man Herrn Berger fragen, ob es besser ist tausende Kriegsflüchtlinge sterben zu lassen, weil später ja kriminelle Handlungen passieren könnten? Wie tief geht's eigentlich noch? Herr Berger war mal Kurienmitarbeiter und Geistlicher, in jüngster Zeit wird er zum "richtigen" Mann mit AfD-würdigen Einstellungen. Die Deutsche Aidshilfe hat seiner Zeitschrift deswegen bereits die Werbemittel gestrichen. Dass Kirche "gestern war" kann man aus seiner Sicht noch nachvollziehen, aber etwas Restchristentum und Menschlichkeit vermisst man dann doch. Gruselige Entwicklung!


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 Bernhard Joseph 2. Juni 2016 
 

Junge Freiheit

Diese Zeitung fällt nicht gerade durch eine wohlwollende Betrachtung der Kirche und des Glaubens auf.

David Berger nutzt wieder einmal die Gelegenheit zur Schmähung der katholischen Kirche, wobei er dies auch noch in eine angebliche Sorge verpackt.

Die eigentliche Kernaussage seines Artikels liegt doch in der Behauptung, Flüchtlinge seien für die Kirchen äußerst lukrativ. Weiter begründen kann er diese dreiste Behauptung nicht, sondern stellt sie einfach so in den Raum, damit sie ihre Wirkung beim Leser nicht verfehlt.

Bergers Motivlage ist nicht allzuschwer zu erraten.

Die Kritik an Kardinal Wölki, ohne die einleitende Unterstellung, durchaus berechtigt, soll also nur verdecken, worum es David Berger eigentlich geht, nämlich der Kirche einen massiven Ansehensschaden zuzufügen und so weiter Druck aufzubauen, dass diese sich der Gender Ideologie endlich öffne.


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 Theobald 2. Juni 2016 
 

David Berger...

Man weiß, woher der Wind weht, wenn David Berger schreibt. Nicht nur von scharf rechts, sondern auch aus der schwul-lesbischen Ecke, wofür ihm die Lehrerlaubnis entzogen wurde.
Dass der an Woelcki kein gutes Haar kässt und in die rechte Propaganda ("lukrative Flüchtlinge") einstößt, ist klar. Kann man ignorieren.


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