Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  2. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  5. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  6. Vertuschung im Mammut-Stil
  7. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau
  8. Britisches Bistum Nottingham verbietet katholischen Schulen Teilnahme am Pride-Monat
  9. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  10. Israelischer UNO-Botschafter: "Was kommt als nächstes? Eine Schweigeminute an Hitlers Todestag?"
  11. Die Angst des Teufels vor Maria
  12. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  13. Anschlag auf ‚Ungläubige’ geplant: Vierzehnjährige in Österreich verhaftet
  14. "Die Welt tut genau das, was die Hamas-Terroristen wollen"
  15. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast

WDR-Werbung mit umgedrehtem Kreuz

26. April 2016 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein umgedrehtes Kreuz ist auf der Pandamaske des Rappers Cro, mit dem der WDR Werbung für den Musiksender "1-live" machte.


Köln (kath.net) Ein umgedrehtes Kreuz ist auf der Pandamaske des Rappers Cro, mit den der WDR Werbung für seinen Musiksender „1-live“ machte. Die Werbung im Kölner Raum im März häufig zu sehen gewesen. Ein Leser schrieb kath.net, dass er das umgedrehte Kreuz als aggressives antichristliches Symbol empfunden habe. Außerdem erläuterte der Leser, dass er den WDR, die GEZ-Stelle sowie die katholische und evangelische Kirche Köln mit der Bitte um Stellungnahme angeschrieben habe, allerdings sei ihm nicht geantwortet worden.


Der Musiker trägt seit Jahren Pandamasken als Markenzeichen. Darauf sind die umgedrehten Kreuze mal in feinerer, mal in kräftigerer Ausgabe zu finden. Teilweise benutzt er auch Masken ohne umgedrehtes Kreuz, dem WDR wäre also auch Bildmaterial zur Verfügung gestanden, das auf Christen nicht anstößig gewirkt hätte.

Der Musiker wurde im Laufe der Jahre bereits mehrfach auf das umgedrehte Kreuz angesprochen. Das Zeichen sehe „einfach nur cool aus“, sagte er an einer Stelle. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erläuterte er 2012 im Interview: „Das ist völlig sinnlos und hat überhaupt keine Bedeutung. Anfangs war die Maske so leer, dann lag da ein dicker Stift herum, und mittlerweile gehört das Kreuz eben dazu.“ Zwei Jahre später erklärte er beim Openairfestival Frauenfeld: „Ich war auf einer Party und wir waren alle besoffen und morgens bin ich aufgewacht und hatte ein Kreuz auf der Stirn“, während er auf das umgedrehte Kreuz auf seiner Pandamaske deutete.

Im christlichen Kulturkreis gilt das umgedreht Kreuz häufig als Zeichen der Verneinung des Christentums bzw. als satanisches Zeichen.

Siehe auch Beitrag auf der Seite des WDR.



Foto © kath.net/privat


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Alleswirdgut 27. April 2016 

Aufwachen

Natürlich ist die Musikbranche von satanischen Begriffen durchzogen. L. Cohen, K. Richards, K. Perry haben öffentlich im TV bekannt, dass sie einen Pakt mit Luzifer geschlossen haben,bevor sie Ruhm bekamen.....
Wieso jetzt die Kirchen dazu schweigen und der GEZ-zwangsfinanzierter WDR damit Werbung macht halte ich für skandalös!!!
Gott zum Gruß.


3
 
 Krisi 27. April 2016 
 

Soetwas ist für Kinderaugen meiner Meinung nicht bestimmt. Es verwirrt sie und macht angst!
Auf übergroßen Plakaten an jeder Bushaltesstelle schoneinmal mehr. unmöglich. Fehlt bloß noch, dass Eltern gezwungen sind Ihren Kindern Scheuklappen umzubinden, um mit einem einigermaßen guten Gefühl zum Bus zulaufen. Ja, da dürfte unsere Kirche mehr Einhalt gebieten.


2
 
 Leonore 27. April 2016 
 

Jedenfalls sieht der Panda auf dem Bild keineswegs lieb und

niedlich aus, wie es sonst eigentlich immer der Fall ist.

Insofern: Ich habe ganz stark ein ungutes Gefühl, daß es hier um die "Umwertung der Werte", das Verherrlichen des Bösen geht.


3
 
 Leonore 27. April 2016 
 

Ohne überinterpretieren zu wollen - in der Hip-Hop-Musik,

zitiert Gabriele Kuby einen Studenten, der die Szene kritisch beobachtet, seien immer mehr okkultistische /satanistische Tendenzen zu verzeichnen.

Die Musik werde sexualisiert (mit pädophilen und Vergewaltigungsanspielungen) mittels Videos an Jugendliche gebracht.

Lady Gagas Song "Born This Way" enthalte die Zeile "It doesn't matter if you love him or capital H-I-M.
A different lover isnot a sin. Believe capital H-I-M (hey-hey-hey)".

Bei der Rockband "H-I-M" steht der Name für "His Infernal Majesty". Lady Gaga spiele im Video, das voller okkulter Symbole sei, Maria Magdalanea, die sich in Judas verliebt und ihn zum Verrat an Jesus anstiftet.

("Die globale sexuelle Revolution. Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit" 2014, S. 209 ff)

Die aus der Frankfurter Schule stammenden und "durch die Institutionen marschierten" globalen Kulturrevolutionäre wollen die Zerstörung von Nationen, Familien und Christentum.

Die setzen an vielen Stellen ihre Hebel an.


4
 
 Krisi 27. April 2016 
 

Sinnvolle Beiträge...

Genau da stimme ich Ihnen zu Agonstikath. man zieht dort eine Grenze, wo es andere Mnschen in ihren Religiösen Gefühlen verletzt. Sicherlich wäre ein richtig gedrehtes Kreuz auch nicht schlecht gewesen. Nur leider mögen Menschen in der Welt die bösen und grusseligen unklaren, mystischen Dinge mehr als die eindeutig Guten. Da wären mir Kondome auf der Stirn irgendwie lieber gewesen. Das hätte wohl auch mehr Aussagekraft gehabt, als ein umgekehrtes Kreuz.


0
 
 Agnostikath 26. April 2016 
 

Völlig sinnfreie Diskussion

1) Nur weil ich einen Brief an eine offizielle Stelle schreibe, habe ich noch kein Recht, dass ich eine Antwort bekomme.
2) Ist aus dem Text erkennbar, dass es dem Künstler nicht um ein primär religiöses Statement geht.
3) Da das Christentum nicht Staatsreligion ist - wie der Islam im Iran - gibt es auch gar keinen Grund, das zu unterbinden. Was ist dann der nächste Schritt: Werbung in/ für Unterwäsche zu verbieten? Für Kondome? Sexspielzeug? Für verzinste Bankprodukte? Für mehr Frauen in Ingenieurberufen? Für Parteien oder Gruppen, die säkular/ laizistisch / gegen religiöse Vorschriften sind?
Wo ziehen wir die Grenze? Oder provokanter gefragt: Wann beginnt die Gleichschaltung?


0
 
 rosengarten1997 26. April 2016 

...denn sie wissen (oft) nicht was sie tun!

ich bezweifle, dass das Verwenden von bestimmten Symbolen mehr bedeutet als nur Schmuck. Ich bin weder Fan, noch kenne ich den Sänger Cro besonders gut, aber ihm eine Nähe zu Satanisten zu unterstellen ist einfach absurd. Man sollte den Sänger vielleicht mal selbst auf diese missverständliche Bedeutung hinweisen, ich kann mir gut vorstellen, dass ihm das einfach nicht bewusst ist, vielleicht dreht er es dann einfach um!?


0
 
 Christina81 26. April 2016 

Eine ehrliche Frage

Die Hinweise auf das umgekehrte Kreuz des Hl. Petrus sind gut, weil sie helfen, die Bedeutung eines Symbols zu verstehen. Daher ein Dank dafür.
Im konkreten Fall aber ist auf die Frage, ob man das umgekehrte Kreuz auf diesem Plakat in Verbindung bringen kann mit dem Hl. Petrus. Ehrlichh gesagt, kommt mir beim Anblick des Plakates der Apostelheilige nicht in den Sinn.


3
 
 ernstus 26. April 2016 
 

Umgekehrtes Kreuz

Wie schon erwähnt ist das auf dem Kopf stehende Kreuz für uns Christen keinesfalls - wie ja oft behauptet wird - ein Satanskreuz, sondern das Kreuz des hl. PETRUS. Auch wir bei der Hospitalite Notre Dame de Lourdes haben tragen auf unserem Medaillenband das PETRUSKREUZ!


2
 
 Dirk 26. April 2016 
 

Symbol für den Hl. Petrus

Das umgedrehte Kreuz ist das Symbol für den Hl. Petrus. Warum sollte man sich darüber aufregen, wenn damit geworben wird?


2
 
 Veritasvincit 26. April 2016 

andere Deutung

Das umgekehrte Kreuz kann auch als Treue zum Papst gedeutet werden, da Petrus mit dem Kopf nach unten gekreuzigt worden sein soll.


3
 
 Krisi 26. April 2016 
 

Finde es auch nicht schön!

Manche junge Menschen ahmen das z.B. in Bildungsberufen als Bühnenshows nach...in kirchlichen Trägerschaften wohl gemerkt.


6
 
 Christina81 26. April 2016 

Erstaunen am Morgen

Ja, ich habe das ähnlich erfahren wie der Leser, der an kath.net geschrieben hat. Seit einem halben Jahr wohne ich in Köln und komme jeden Morgen auf dem Weg zur Straßenbahn an einem Werbeposten vorbei. Als ich im März das erste Mal dieses Plakat sah, war ich sehr erstaunt. Ich habe zunächst nicht an eine Werbung vom WDR, von dem ich eigentlich viel halte, gesehen, sondern nur dieses Bild und habe mich gewundert, wie es möglich ist, dass man ein umgekehrtes Kreuz auf deinem Plakat abbildet. Auch ich habe es mit etwas "Unchristliches" verbunden. In jedem Fall überhaupt kein aufbauendes Bild. In den folgenden Tagen sah ich, dass jemand neben dem umgekehrten Kreuz auf der Pandamaske ein mir unverständliches Zeichen mit rotem Graffithi gesprüht hatte.
Jetzt hängt dort ein anderes Plakat. Ich würde mir wünschen, dass man eine bessere Auswahl der Bilder trifft und keine umgekehrten Kreuze auf Plakate abbildet, wenn man sie vermeiden kann.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  2. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  3. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  4. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  5. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes
  6. US-Stadt will barbusige Frauen in öffentlichen Parks erlauben
  7. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  8. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"
  9. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  10. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder






Top-15

meist-gelesen

  1. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. "NEIN" - Papst Franziskus klar gegen Priesterinnen und Diakoninnen!
  4. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  5. Das Wunder, das Carlo Acutis zum Heiligen macht
  6. Jana for Rosenkranz - Freikirchliche Influencerin wirbt für Rosenkranz-Challenge
  7. Raymond Arroyo: Gästehaus Santa Marta viel komfortabler als der ‚zugige’ päpstliche Palast
  8. 'Synodale Kirche ODER wie man Katholiken (nicht nur in Österreich) für dumm verkauft
  9. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  10. Santo subito - Heiligsprechung von "Cyber-Apostel" Carlo Acutis
  11. Kirche ist die ,allerletzte Instanz, die Menschen wegstoßen sollte‘
  12. Vertuschung im Mammut-Stil
  13. Kardinal Koch: die arianische Irrlehre gehöre „nicht einfach der Vergangenheit“ an
  14. Niger: Christen fliehen nach Einführung der Scharia
  15. Präfekt Fernández versichert Koptenpapst Tawadros: Ehe nur zwischen Mann und Frau

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz