Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Eremitin schreibt Roman über eine Eremitin

19. April 2016 in Buchtipp, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anna Maria Leenen ist Diözesaneremitin im Bistum Osnabrück. Ihr Roman bietet anhand einer Beziehungsgeschichte einen ersten Einstieg in die Suche nach Gott. Gastbeitrag von Hans Jakob Bürger


Linz (kath.net) Die Eremitin Anna Maria Leenen kannten wir bisher als Kinderbuchautorin, durch ihre Bücher über das einsame Leben sowie von ihrem Büchlein über Ziegen, von denen wir etwas lernen können. Dazu gibt es ein Buch über Eremiten in Deutschland, das vor 15 Jahren erstmals verlegt wurde. Bei dem nun vorliegenden neuen Buch von ihr handelt es sich um einen Roman, in dem offensichtlich auch Autobiographisches verarbeitet wurde.

Das Buch „Ganz weit draußen“ von Maria Anna Leenen, das mit dem erklärenden Untertitel „Manchmal muss man erst ganz weit raus, um zu sich selbst zu finden“ versehen ist, kann man sicher nicht als abenteuerlichen Roman mit viel Action bezeichnen. Zwar scheint es anfangs, als würde so etwas wie sentimentaler Herzschmerz eine Rolle spielen, doch ein romantischer Roman ist das Buch auch nicht.

Zunächst wird eine einfache Beziehungsgeschichte erzählt, in der es schwer kriselt. Durch eine Fahrradpanne begegnet die Hautdarstellerin des Romans, Tessa, erstmals und rein zufällig der Eremitin Marie. Die daraus erfolgenden Beziehungsprozesse, untereinander, aber später auch zu Gott, werden zum bestimmenden Inhalt des Buches. Während Tessa sich auf dem Weg der Selbstfindung befindet, erkennen wir in ihr wie in ihrer Begleiterin oder Seelsorgerin Marie ein Stück weit die Autorin selbst. Sie ist es wohl, die zunächst „ganz weit raus“ aus sich selber musste, um „zu sich selbst zu finden“. Menschliche Unzufriedenheit sowie Probleme und Schwierigkeiten des Lebens werden aufgearbeitet. Angst vor dem Leben hat wesentlich zu tun mit Angst vor Gott. So wird schließlich auch die Beziehung zu Gott geläutert. Tessa begegnet Gott anders und neu. So werden das Anliegen und die Botschaft der Autorin deutlich, die heißen: auf das eigene Innere, die eigene Sehnsucht hören; diese zu erspüren, zu entdecken suchen; und darin begreifen, dass Gott derjenige ist, der führt. Das geistlich nicht sehr tief gehende Buch ist leicht zu lesen und bietet für Interessierte an menschlichen Schicksalen einen Einstieg in die Suche nach Gott.


Maria Anna Leenen wurde 1956 geboren. Sie ist Konvertitin und trat nach ihrem Übertritt zur katholischen Kirche als Novizin in ein Kloster der Klarissen ein. Seit 1993 ist sie Diözesaneremitin und lebt in einer Wald-Klause im Bistum Osnabrück.

kath.net-Buchtipp
Ganz weit draußen
Manchmal muss man erst ganz weit raus, um zu sich selbst zu finden
Von Maria A. Leenen
Hardcover; 208 Seiten; mit S/W-Fotos
ISBN 978-3-86334-087-2
Preis 18.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eremiten

  1. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien
  2. Saalfelden sucht neuen Eremiten für Einsiedelei auf dem Palfen
  3. Selbst unter Einsiedlern gilt das als außergewöhnlich
  4. Neue Einsiedelei in Pöllauberg?
  5. 'Unser Leben ist ja keine Kuschelecke mit dem lieben Jesulein'






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  6. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  7. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  8. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  9. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  12. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  13. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  14. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  15. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz