Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  10. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. Leere der kirchlichen Lehre
  15. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren

Turnschuhe gegen Kutte – und am Ende siegt die Sympathie

21. März 2016 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im ARD-Film „Frau Pfarrer und Herr Priester“ wurden am Freitagabend nicht nur kirchliche Klischees bedient. Auch wichtige Glaubensfragen kamen zur Sprache. Eine Rezension von idea-Redakteurin Julia Bernhard


Wetzlar (kath.net/idea) Eine katholische und eine evangelische Gemeinde in einem Berliner Vorort streiten. Grund des Zwistes: Das gemeinsame Jugendzentrum soll auf Wunsch der Katholiken, die es finanzieren, in eine Seniorenresidenz umgewandelt werden. Es ist ihnen ohnehin zu chaotisch und liberal dort. Die Protestanten, die für die Veranstaltungen in dem Zentrum zuständig sind, wehren sich. Die Kinder brauchten doch einen geschützten Raum. Und schon ist der Zuschauer mittendrin im scheinbar traditionellen Zoff zwischen den Konfessionen. Ein Klischee nach dem anderen wird von den Produzenten des Films munter bedient. Hier kämpfen evangelisch gegen katholisch, Turnschuhe gegen Kutte, liberal gegen konservativ.


Eine gemeinsame Aufgabe schweißt zusammen

Pfarrerin Rieke Schmidt und Priester Anton Seidl sind die Protagonisten in diesem Fernsehspiel. Er will ein solides christliches Fundament für die Kinder, sie möchte lieber unkonventionell sein und offen für alle. Schließlich siegt aber die Sympathie der beiden füreinander. Außerdem schweißt sie eine gemeinsame Aufgabe zusammen. Die Patentochter von Rieke Schmidt hat Leukämie. Die lebensrettende Therapie wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Also sammeln die Pfarrerin und der Priester Geld. Das Jugendzentrum gerät in den Hintergrund. Am Ende wird es gar für die Therapie geopfert.

Mehr als eine kirchliche Schmonzette

Die Story bietet eine prima Kulisse für eine weitere kirchliche Schmonzette mit wenig Tiefgang. Eigentlich. Denn der Zuschauer wird überrascht. Es geht tatsächlich – zwischen all den Klischees – auch um die Kraft des Gebets, um christliche Barmherzigkeit und Gottvertrauen. Dabei wirkt der katholische Priester etwas fester im Glauben als seine protestantische Kollegin, der er schon mal seelsorgerlich zur Seite stehen muss – gelebte Ökumene eben. Als sich allerdings schließlich auch der jüdische Rabbiner sowie der muslimische Imam in die Rettung des Mädchens einschalten, wird es ein bisschen viel gewollte Einigkeit. Ob dieser Zusammenschluss der Religionen dem krebskranken Teenager tatsächlich hilft, bleibt offen. Aber am Ende ist allen Beteiligten klar: Man kann einiges tun, der Rest aber liegt in Gottes Hand.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

TV

  1. KIKA-Sendung korrigiert Alter eines Flüchtlings, jetzt 19 - UPDATES!
  2. Krimis greifen Themen auf, die einst der Theologie vorbehalten waren
  3. USA: Neue TV-Serie ‚Der Exorzist’
  4. 'Ihr beide habt eine Person gezeugt'
  5. Wenn der 'Tatort' zur gegenderten Persiflage wird
  6. Wenn Christen im 'Tatort' beten und auf Gott vertrauen
  7. NRW-Ministerium informiert sich über Sat.1-Kuppelshow
  8. 'Wort zum Sonntag': Hohe Einschaltquote und viel Kritik
  9. Fernsehnachrichten: Religion und Kirche bleiben Randthemen
  10. Christen protestieren gegen ZDF-Sendung






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Maria, die Mutter des Friedens
  6. Leere der kirchlichen Lehre
  7. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  8. Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
  9. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  10. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  11. Tausende beim „March for Life“ durch London – 15 katholische Bischöfe mit dabei
  12. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  13. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  14. Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
  15. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz