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Würzburger Bischof hat Bedenken gegen Tebartz-van Elst-Auftritt

9. März 2016 in Deutschland, 109 Lesermeinungen
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Bischofssprecher: «Persönlich hält Bischof Hofmann die Einladung wegen der Reaktionen der Gläubigen für sehr unglücklich».


Würzburg (kath.net/KNA) Der Würzburger katholische Bischof Friedhelm Hofmann hat Bedenken gegen den geplanten Auftritt des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst (Archivfoto) beim «Forum Deutscher Katholiken» Ende April in Aschaffenburg. «Persönlich hält Bischof Hofmann die Einladung wegen der Reaktionen der Gläubigen für sehr unglücklich», sagte Bischofssprecher Bernhard Schweßinger am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Tebartz-van Elst soll am 24. April beim Kongress «Freude am Glauben» sprechen, der vom «Forum Deutscher Katholiken» veranstaltet wird. Aschaffenburg liegt im Bistum Würzburg.

Hofmann selbst habe mit dem zurückgetretenen Bischof von Limburg Kontakt aufgenommen und ihn angeregt, die Teilnahme zu überdenken, so der Sprecher weiter. Auch den Organisatoren des Kongresses habe er seine Bedenken mitgeteilt. Von dem geplanten Auftritt habe der Würzburger Bischof «erst durch die Presse Kenntnis bekommen».


Laut Medienberichten hat die Einladung von Tebartz-van Elst in Aschaffenburger Katholikenkreisen Unmut ausgelöst. In lokalen Zeitungen gab es dazu auch viele kritische Leserbriefe. Nach Angaben seines Sprechers wurde Bischof Hofmann bei der aktuellen Visitation im Landkreis Aschaffenburg mehrfach nach seiner Position dazu gefragt.

Tebartz-van Elst soll zum Thema «Auf der Suche nach einer Verkündigung der Verlässlichkeit» sprechen. Er ist eingeladen in seiner neuen Funktion als Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung, wo er für Katechese zuständig ist.

Das «Forum Deutscher Katholiken» versteht sich als lockerer Zusammenschluss «papst- und kirchentreuer Katholiken». Zu der dreitägigen Veranstaltung sind weitere deutsche Bischöfe angekündigt, darunter der Kölner Alterzbischof Kardinal Joachim Meisner und der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. Hofmann selbst soll den Eröffnungsgottesdienst halten.

Tebartz-van Elst ist seit Dezember 2014 an der römischen Kurie tätig. Im Oktober 2013 hatte Papst Franziskus nach heftiger öffentlicher Kritik an der Amtsführung und an den hohen Baukosten des Limburger Bischofssitzes den Rücktritt von Tebartz-van Elst als Diözesanbischof angenommen.

Archivfoto Bischof Tebartz-van Elst


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Archivfoto Bischof Tebartz-van Elst (c) Paul Badde


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Lesermeinungen

 Wunderburger 15. März 2016 
 

Sehr schade!

Sehr schade, dass der Bischof nicht nach Aschaffenburg kommen kann, nur weil einige nachtragend sind und nicht selber leben wollen oder können, was sie immer gerne für sich einfordern. Gelebte Barmherzigkeit sieht anders aus. Ob diese Berufsnörgler auch nur ahnen, dass sie mit ihren überzogenen Vorstellungen und Forderungen andere um eine Freude gebracht haben? Wohl eher nicht!


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 Seramis 15. März 2016 
 

@123: Ganz mein Reden

Wie ich in meiner Antwort an M.Schn-Fl von gestern Abend geschrieben habe, hatte ich Franz-Peter Tebartz-van Elst damals hier für seine Aufgabe in Rom alles Gute und viel Erfolg gewünscht und habe auch keine Einwände gegen Vorträge in Deutschland. Meine jetzigen Posts richten sich nicht gegen ihn, sondern gegen diejenigen, die mit "Dolchstoßlegenden", Relativierungen, Angriffen auf die Grothe-Komission und letztlich die Entscheidung des Papstes der Kirche und vor allem TvE selber schaden. Wenn der Hl. Vater seine Entschuldigung akzeptiert und ihm einen Neuanfang ermöglicht, sollten auch wir die Vorgeschichte ad acta legen. Und anderen Foristen keine Rattenhaftigkeit vorwerfen.


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 Klaffer 14. März 2016 
 

Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung

Man liest immer wieder, dass TvE "Delegat im Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung" ist. Kann mir jemand erklären, welche Aufgaben diese Delegaten haben?


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 123 14. März 2016 
 

Zitate von @Seramis am 11.3.2016

“Richtig, aber erst NACHDEM er (Paulus) bekehrt wurde.”

am 11.3.2016
"Mit dem Wissen von heute erkenne ich (Bischof F.-P. Tebartz-van Elst) , dass ich Fehler gemacht habe. Auch wenn sie niemals aus Absicht entstanden, haben sie Vertrauen zerstört. Ich bitte alle um Vergebung, die unter meinen Versäumnissen gelitten haben oder leiden." Zitate Ende.

Der Heilige Paulus hatte eingesehen, dass er falsch gehandelt hatte und als Jesus ihm gerufen hatte, sich ganz im Dienste Jesus Christus gestellt.

Bischof F.-P. Tebartz-van Elst hat sich Entschuldigt und eingesehen, dass er Fehler gemacht hat.
Er wurde vom Stellvertreter Jesus auf Erden ernannt und gerufen.
Der Bischof hat diese Aufgabe angenommen.


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 Vaticano 14. März 2016 
 

@M.Schn-Fl

Na ja, bei einer so wichtigen Sache, sollte der "Apparat" ja eigentlich nichts verschlampen.
Nachdem Bischof Hofamn nun mitgeteilt hat, dass er vom Redebeitrag TvE erst aus der Presse erfahren hat, hat das FDK ja wohl hoffentlich dann insofern reagiert, indem dem Bischof mitgeteilt wurde, dass man die komplette Rednerliste bereits - auch an ihn - am 15. November 2015 zugestellt hat?


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 M.Schn-Fl 14. März 2016 
 

@Vaticano

Ganz kurz:
Ich habe hier schon oft geschrieben - auch in dieser Sache - , dass viele Briefe oft Bischöfe nicht erreichen, weil der Apparat sie verschlampt oder bewusst nicht weitergegeben hat.
Dass die Mehrheit der Bischöfe durch unseren Brief und das Programm erreicht wurden, beweist die die diesmal besonders hohe Zahl der bischöflichen Grußworte.


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 Seramis 14. März 2016 
 

@Antigone

Bischöfe wie Bürgermeister sind aber angehalten, verantwortungsvoll und ökonomisch mit ihren Geldern umzugehen. Sinnlose oder schlecht geplante und mit falschen Berechnungen durchgeboxte Mammutbauten wie Nürburgring, S21, Elphi etc. sind ein großes Ärgernis.

Fakt ist aber, dass überkomplexe Projekte nie vollständig beherrschbar sind und meist finanziell ausufern, auch private wie Hinkley Point. Oder Betriebssysteme: MS liefert ständig neue Patches, juristisch ist Windows aber nicht "mangelhaft", weil Fehler bei solch komplizierten Systemen unvermeidbar sind. Das gilt auch für Bauten, an denen hunderte Firmen und tausende Menschen mitarbeiten.

Es gilt aber nicht für vglw. einfache Bauten wie eine Bischofsresidenz. Der Grothe-Bericht zeigt, wie TvE und Generalvikar Kaspar Kontrollinstanzen ausgeschaltet und die Kosten durch unnötige Sonderwünsche in die Höhe getrieben haben. Ganz andere Geschichte als BER und, wie sie schon sagten, auch nur ein Teil des Problems.


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 Vaticano 14. März 2016 
 

@Pilgervater

Ok, Sie behaupten also, es gaäbe keine Badewanne für € 30.000 und stellen den Prüfbericht in Frage. Woher kommen Ihre Erkenntnisse? Waren Sie bei der Kommission dabei, haben Sie Insider-Wissen, wohnen Sie im Limburger Dom?
P.S. Kostete die Ausstattung des Badezimmers des TvE brutto € 37.000 und einen Koi-Teich gab es für schlappe € 213.000 dazu.
Wie passt das mit Papst Franziskus zusammen?


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 Seramis 14. März 2016 
 

@Pilgerväter

"Er klebt, wie die Masse der Medienhörigen, an der Oberfläche des Protzvorwurfs, den BILD bei jeder Gelegenheit ins Land posaunt. ... Sie aber, die Protzfans, können oder wollen es nicht begreifen.Viel einfacher ist es doch, sich über (nicht existierende) 30 000,-Euro-Badewannen zu ereifern."

Wirklich armselig ist, jemanden mangels Armgumenten wegen untergeschobenen Äußerungen anzugreifen und zu beleidigen, die dieser nicht gemacht hat: Ich niemals Begriffe wie "Protz" oder "Prunk" verwendet und auch nie etwas zur bischöflichen Badewanne geäußert.


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 Seramis 14. März 2016 
 

@Alpenglühen:

Nanu? An der angegebenen Stelle steht ja doch nur wieder das zweite ZEIT-Interview mit dem Stadtdekan zu Eltz, aus dem hier bereits zur Verteidigung von Bischof TvE zitiert wurde ("... kein Protzbischof und kein Verschwender..."). Das soll jetzt plötzlich ein "Gegner" sein? Und inwiefern ist er dann ein "Geisterfahrer", wo doch der Prüfungsbericht von Weihbischof Grothe ihn umfänglich bestätigt?


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 Vaticano 14. März 2016 
 

@M.Schn.Fl

Ich anerkenne, dass Sie feststellen, dass TvE Fehler gemacht hat. Wenn Sie sich aber das Forum hier aufmerksam durchlesen, werden Sie feststellen, dass nicht wenige TvE nachträglich einen Heiligenschein aufsetzen wollen und behaupten, Fehler haben nur die Anderen gemacht, der Untersuchungsbericht sei falsch u.s.w.
Was mich vielmehr interessiert: Wurde Bischof Hofmann am 15.11.2015 vom FDK persönlich über die Gastrede TvE informiert oder nicht. Wenn ja, können Sie dann bestätigen, dass Bischof Hofmann die Unwahrheit erzählt hat (gelogen hat!), wenn er behauptet, er hätte von der Einladung TvE erst aus der Presse erfahren?


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 M.Schn-Fl 13. März 2016 
 

@Alpenglühen: Meine Zustimmung

@Seramis und @Vaticano
Natürlich hat TvE Fehler gemacht. Aber ich kenne auch Gemeindeleiter in der Diözese Limburg, die seine Art des Umgangs und seine Pastoral hoch loben. Zahlreiche Kommentare auf der Liste zu unserer Unterschrifensammlung (ca. 4500) drücken das aus.
Ich könnte hier Bischöfe nennen, die noch ganz andere, in ihren Folgen schwerwiegendere Fehler machen, worüber kaum jemand spricht.
Woher also dieser penetrante, mit "rattenhafter" Wut (H. Böll) vorgetragene Hass auf TvE und Unversöhnlich durch Leute, die sich katholische Christen nennen?
Ich bin weit davon entfernt, die Fehler von TvE beschönigen zu wollen.
Wenn aber "Katholiken" aus katholischen Institutionen auf unserem Kongress Domonstration und Unruhe ankündigen wegen TvE, dann meine ich, haben diese sehr wenig vom wahren Christentum im Jahr der Barmherzigkeit verstanden.
Nach 2 Jahren muss es nun auch einmal gut sein, zumal der Papst es für gut gehalten hat, TvE eine so verantwortungsvolle Position zuzuweisen.


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 Alpenglühen 12. März 2016 

@Seramis

Weisen Sie mir 1 Satz nach, wo ich behaupte, der Bf. hätte keine Fehler gemacht. Sie werden kein einziges Wort finden! Oder fragen Sie bei den Foristen, die auch während der gesamten „Causa Limburg“ hier gepostet haben.
Hätten Sie das Interview auf S. 82 des Pressespiegels (Link s. Post v. 10.03.) bzw. Art. 43472 gelesen, dann müßten Sie wissen, welche Gegner gemeint sind.
@SpatzinderHand
Zitat: „…nichts gelesen habe, das mich überzeugt hätte, dass er dazu gelernt hat…..“ Zitat Ende.
Sie werden auch nichts zu lesen bekommen; denn obwohl Bf. Fr.-P. öffentlich für seine Fehler um Vergebung gebeten hat, braucht nur sein Name zu fallen, u. unter ‚Schnappatmung‘ werden wieder Steine aufgehoben. Zitat: „... Eine erkennbare und glaubwürdige Kehrtwende hätte TvE - und uns! - m.E. äußerst gut zu Gesicht gestanden.“ Zitat Ende. In aller Bescheidenheit: Meinen Sie nicht, daß uns nur die eigene! Umkehr - und nicht die eines anderen Menschen - gut zu Gesicht stände?


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 Antigone 12. März 2016 
 

Ach, Helena,

wir reden doch nicht über Bürgermeister, wir reden über einen Bischof. Und der Umgang mit Geld ist wirklich nur ein Teil des Problems.


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 Helena_WW 12. März 2016 
 

BER Verantworlicher Bürgermeister Wowereit SPD, Nürnburgring Verantwortl.MP Beck SPD Schaden Link

Auf Kosten aller.
https://www.flughafen-berlin-kosten.de/

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/nuerburgring-es-wird-teuer-fuer-den-steuerzahler/6206880-2.html
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Heute-im-Trierischen-Volksfreund-544-Millionen-Euro-Bei-der-Nuerburgring-Pleite-wird-der-Schaden-fuer-den-Steuerzahler-immer-groesser;art806,3826898


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 huegel76 12. März 2016 

Laut domradio ist jetzt sogar eine Petition geplant

gegen die Teilnahme Tebartz von-Elst's. Dazu fällt mir langsam nur noch eines ein (frei nach Albert Einstein):
Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Universum und die Unbarmherzigkeit des Menschen. Wobei: Beim Universum bin ich mit nicht sicher.


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 Helena_WW 12. März 2016 
 

@antigone : Vergleichen wir mal zwei Bürgermeister

Der eine, erste restauriert ein historisches Rathaus, er hat dafür zweckgebundene Mittel zu Verfügung. Trotz unerwarteter zusätzlichen Aufwände, die historische Bausubstanz und Bodenbeschaffenheit, die kostentreibend sind und einiger Entscheidungen,die kritikwürdig sind, die man in der Nachbetrachtung so nicht mehr treffen würde, gelingt die Restauration des historischen Rathauses. Das fertige, qualtiativ hochwertige Gebäude ist im Realwert seine Investition wert.
Der andere, zweite Bürgermeister will einen Flughaufen bauen. Die Milliarden Mittel werden müssen andere, alle aufbringen. Der Bau ist qualitativ desaströs. Das Bauprojekt muss wegen erheblicher Baumängel im Bau schon unterbrochen werden. Milliarden Mittel sind verbrannt.Es stellt sich ein ungeheurer Filzgenossen-Schmu heraus. Ohne das die funktionstüchtige Fertigstellung absehbar ist, kostet das FlughafenRuinenprojekt pro Monat deutlich mehr wie das fertige, hochwertige, funktionstüchtige Rathaus des ersten Bürgermeisters.


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 Paddel 12. März 2016 

@Seramis

Zugegeben, ich habe den Prüfungsbericht nur quer gelesen und Sie?

Mit kommt @Alpenglühen so vor, als habe er sich intensiv mit der Thematik befasst, auch mit dem Prüfbericht.

Es ist nur so, dass ich feststelle, dass es tatsächlich zwei Lager gibt und jedes Lager wirft dem anderen Starrsinn vor, Verblendung, usw.

Echt schwierig.


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 Antigone 12. März 2016 
 

@Pilgervater

Sie haben offenbar ein sehr fest gezimmertes Weltbild. Da passen manche Argumente, und manche passen eben nicht. Da kann man wohl nichts machen. Aber lassen Sie dann Anschuldigungen gegenüber anderen, die besser auf Sie selbst zutreffen würden.


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 Pilgervater 11. März 2016 

...und immer noch nichts begriffen!

Seramis hat wirklich NICHTS verstanden von den Hintergründen der Bischofsvertreibung in Limburg. Er klebt, wie die Masse der Medienhörigen, an der Oberfläche des Protzvorwurfs, den BILD bei jeder Gelegenheit ins Land posaunt. Es sind seit zwei Jahren so viele Argumente und Fakten dazu genannt worden, was das eigentliche Thema war und ist und es lässt sich heute noch nachlesen (z.B. bei 'Una sancta Catholica - Laien...', II. Erklärung). Sie aber, die Protzfans, können oder wollen es nicht begreifen.Viel einfacher ist es doch, sich über (nicht existierende) 30 000,-Euro-Badewannen zu ereifern. Wie traurig - und wie arm.


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 Seramis 11. März 2016 
 

@123

"“Für die Beurteilung des Wirken von” Saulus von Tarsus “gibt es harte Fakten”
Doch die Göttliche Weisheit hat gerade diesen Mann beauftragt für das Reich Gottes zu arbeiten. Er (Paulus) wurde einer der ganz Großen bei der Verkündigung der frohen Botschat der Reiches Gottes."

Richtig, aber erst NACHDEM er bekehrt wurde. Diese 180-Grad-Wende ist eines der größten Wunder und Zeichen der unendlichen Güte Gottes, der ausgerechnet den Verantwortlichen für die Ermordung Stephanus' zu seinem mächtigsten Werkzeug machte. Das ändert aber nichts daran, dass Saulus zuvor ganz schreckliche Dinge getan hatte.

Den größten Schaden aber richten, damals wie heute, die verblendeten Anhänger an, die den Wandel ihres Idols nicht folgen und seine Fehler partout nicht wahrhaben wollen.


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 Seramis 11. März 2016 
 

@Alpenglühen: Gegnern des Bfs.?

Wer sollen denn diese "Gegner" sein? Das Domkapitel, das Franz­-Peter Tebartz­ van Elst aus der Liste der Kandidaten ausgewählt hat? Weihbischof Manfred Grothe, den Vorsitzenden der Prüfungskommission? Generalvikar Dr. Kaspar, der ihn laut Abschlussbericht "loyal" unterstützte? Die Staatsanwaltschaft, die unbestechlich ermittelt hat? Gar der Heilige Vater?

Dann vergessen Sie bitte nicht, auch Franz-Peter Tebartz-van Elsts mit in die Liste ihrer "Gegner" aufzunehmen, der einst schrieb: "Mit dem Wissen von heute erkenne ich, dass ich Fehler gemacht habe. Auch wenn sie niemals aus Absicht entstanden, haben sie Vertrauen zerstört. Ich bitte alle um Vergebung, die unter meinen Versäumnissen gelitten haben oder leiden."


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 myschkin 11. März 2016 
 

@huegel76

Um es mit Helmut Kohl zu sagen: "Die Karawane zieht weiter." ;-)

Deshalb wird Bischof Tebartz in Limburg kein Thema mehr sein, wenn ein neuer Bischof da ist. Noch aber steht die Karawane, um im Bild zu bleiben. Das ist das Problem.


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 Hadrianus Antonius 11. März 2016 
 

Miseria (Elend) statt Misericordia

@chorbisch, 87 Postings innerhalb 48 Stunden sind nun wirklich artilleristisch gesehen "immenses Schiessen".
@myschkin, die große Frage ist,ob B.Fr. Hofmann HIER, in diesem Falle, nicht selbst die von Ihnen bei B. TvE monierte "charakterliche Schwäche" gezeigt hat.
Seine Behörden scheinen doch nicht sehr versiert und tüchtig bei diesem wichtigen Kongress informiert zu haben...
Bei aller Aufregung: wie die Beispiele v. vGheluwe, Danneels, Murphy o'Connor, etc. zeigen, rangiert finanzielle Schädigung in der Kirche qua Bestrafung weit vor Verwicklung in Homo- und Pädosexskandalen;
Kard. Mahony (vor 2 Wochen 80 Jahre alt) wurde übrigens kaum bestraft (und dies bei gewaltigen Summen in Kalifornien); und es war tatsächlich eine Fraude v. 1 Million $ (900 000€) die den Sumpf unter den em. Kard. v. Baltimore und um Kard. Dolan (New York) ans Licht brachte.
Elend adhuc et semel (Buxh. Orgelbuch) O'Brien


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 Paddel 11. März 2016 

@Adson von Melk

Manchmal sind Sie wie ein trotziges Kind, in dem Sie darauf beharren, dass Bischof Tebartz trotzdem ein Verschwender war, obwohl Johannes zu Eltz das Gegenteil behauptet. Wissen Sie es besser als zu Eltz? Erstaunlich, Sie wissen ja sogar schon wer der Nachfolger in Limburg sein wird, vorausgesetzt, er sagt zu.


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 rappix 11. März 2016 

Zuhörer bei em. Bischof Tebartz-van Els

und seinem Thema:

"Auf der Suche nach einer Verkündigung der Verlässlichkeit".

Nur zuhören und sich Gedanken zum Thema "Kommunikation" machen. "Verkündigung" ist Kommunikation. Und zu den gemachten Aussagen zu stehen gehört zur "Verlässlichkeit".

Schweigen zu heiklen Themen in der katholischen Kirche gehört nicht zur "Verkündigung der Verlässlichkeit".

Ich nehme an dass sich die Presse nicht die Mühe nimmt diesem Vortrag live und vor Ort zu zuhören.


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 Marollein 11. März 2016 
 

T v.Elst

Der Vergleich Staat und kirche
gleicht dem vergleich mit Birnen und Äpfel
Man kann nicht Wasser predigen und selber Wein trinken
Der Schaden den TvE angerichtet hat ist enormn Er ist nicht bescheidener geworden.


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 Helena_WW 11. März 2016 
 

@seramis : Harte Fakte mit z.T. wachsweichen Aussagen im Prüfbericht / Jahresabschluß 2013 ignorier

Warum wird denn neben dem Prüfbericht, dessen Kritikpunkte ich sehr wohl sehr ernst nehme, die Jahresabschluß Dokumentation für Jahresabschlüsse zum 31.Dezember 2013 ignoriert ?


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 123 10. März 2016 
 

Zitat von @myschkin

“Verstehe ich Ihren Beitrag richtig? Wollen Sie sagen, dass Bischof Tebartz sich in Limburg vom Paulus zum Saulus gewandelt hat? Das geht m. E. entschieden zu weit.” Zitat Ende.

Wenn Sie meinen Text aufmerksam lesen, so können Sie feststellen, dass bei dem Zitat von von @Seramis die Namen ausgetauscht werden können. Und dieses habe ich getan. Anstelle von Bischof F.-P. Tebartz-van Elst steht nun Saulus von Tarsus.
Über die “harte Fakten” berichtet der Hl. Lukas (vergl. Apg 7,58 -8,3 und 9,1 -2)

So wie heute Kath.net über das Internet katholische Nachrichten verbreitet, hat auch der Hl. Lukas wichtige Nachrichten unter den damaligen Getauften verbreitet. Nur mit viel größeren Schwierigkeiten. An zwei weiteren Stellen seiner Schrift ( Apg 9,13 und 9,26-27)berichtet Lukas über die “harte Fakten” des Saulus. Und dann ist davon nichts mehr zu hören.

Und Heute?
Wie schön wäre es doch wenn die heutigen katholischen Berichterstatter dem Hl. Lukas nachahmen würden.


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 huegel76 10. März 2016 

@myschkin

Was lässt Sie davon ausgehen, dass mit der Ernennung eines neuen Bischofs in Limburg Ruhe einkehrt? Solange dort nicht auch an anderen Stellen personelle Konsequenzen gezogen werden, deutet für mich nichts darauf hin, dass dort Ruhe einkehrt. Da beginnt höchstens ein neues Kapitel.


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 Alpenglühen 10. März 2016 

@Adson_von_Melk

Wollen Sie allen Ernstes „Limburg“ mit „Crystal Meth“ u. „Pädophilie“ gleichsetzen u. vergleichen, wie barmherzig hier im Forum damit umgegangen wird? Oder wollen Sie sich wieder nur darüber amüsieren, daß! man Ihre Äußerung überhaupt ernst genommen hat?


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 Alpenglühen 10. März 2016 

@myschkin vor 21 Std. bzw. am 09.03., Wie wäre es zur Abwechslung mal mit der Wahrheit?

Der Wahrheitsgehalt Ihrer, diesmal indirekten, Behauptung, Bf. TvE sei von Papst Franziskus um Rücktritt ersucht worden, bleibt dennoch bei Null!, egal wie oft Sie das posten. Der Bf. hat von sich aus bereits am 20.10.13 den Rücktritt angeboten, u. dies Angebot wurde am 26.03.14 angenommen. s. Art. 45408. Hätte! es ein solches Ersuchen oder eine Aufforderung gegeben, das wäre garantiert bekannt geworden u. die Medien hätten sich das Maul zerrissen!
Zitat: „Wäre Bischof Tebartz seinerzeit ehrlich gewesen, hätte er in der Diözese seine Stellung gehalten.“ Zitat Ende. Können Sie sich noch im Spiegel ansehen? Der Bf. sollte doch auf jeden Fall geschasst werden! s. Art. 43472
Der Begriff „Ex“ drückt meist ein nicht-mehr-sein aus. z.B. Ex-Gatte, Ex-Abgeordneter, Ex-Nachbar. Mit „ExBischof“ wollen Sie m. E. wahrheitswidrig ganz bewußt suggerieren, daß Bf. TvE überhaupt kein Bf. mehr wäre.


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 myschkin 10. März 2016 
 

@123

Verstehe ich Ihren Beitrag richtig? Wollen Sie sagen, dass Bischof Tebartz sich in Limburg vom Paulus zum Saulus gewandelt hat? Das geht m. E. entschieden zu weit. Er hat Fehler gemacht, mehr nicht. Und jetzt hat ihm die Kirche ein neues Amt zugewiesen, das ihn beflügeln möge und zu Nutz und Frommen aller von ihm hoffentlich gut ausgefüllt werden wird.


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 123 10. März 2016 
 

Zitat von @Seramis

“Für die Beurteilung des Wirkens von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gibt es harte Fakten,” Zitat Ende.

“Für die Beurteilung des Wirken von” Saulus von Tarsus “gibt es harte Fakten”
Doch die Göttliche Weisheit hat gerade diesen Mann beauftragt für das Reich Gottes zu arbeiten. Er (Paulus) wurde einer der ganz Großen bei der Verkündigung der frohen Botschat der Reiches Gottes.


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 Paddel 10. März 2016 

Warum?

Ob IS oder Gender, ob Drogen oder Kindesmißbrauch, ob Verhütung oder Abtreibung, ob Wahlen oder Todesdrohungen, ob Papstansprachen oder sonstige Beiträge, egal sobald der Name Tebartz auftaucht, stellt diese Nachricht alles in den Schatten. Mich würde doch interessieren mit welchem Taschentuch er die Nase schneuzt.
Ich könnte wetten, das wäre hier eine Top Nachricht. WARUM?
TEMPO oder KOKETT?


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 myschkin 10. März 2016 
 

@chorbisch

Weil die Vergangenheit in der Causa Limburg/Tebartz erst begonnen hat, wenn in Limburg ein neuer Bischof im Amt ist, solange sollte sich Bischof Tebartz m. E. mit öffentlichen Auftritten noch zurückhalten. Das ist meine unmaßgebliche Ansicht zur Sache. Freilich handelt es sich lediglich um eine Stilfrage, und letztlich ist es ziemlich egal, ob er in Würzburg zugange sein wird oder nicht. Vielleicht einfach alles tiefer hängen? Ein Sturm im Wasserglas - weiter nichts? So kann man die Sache nämlich auch nehmen. ;-)


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 edithusluxus 10. März 2016 
 

TVE

Ein Jammer....Wo bleibt die Barmherzigkeit....Darf TVE nicht neu anfangen???? Er allein ist der Sculdner von Limburg....Lasst ihn doch kommen. Jesus schenkt ihm den Neuanfang. Barmehrzigkeit will ich nicht Paragraphen.


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 Wynfried 10. März 2016 

@ Vaticano

Sehr richtig!
Die gastgebenden Ortsbischöfe sollten zumindest über die bei den Kongressen auftretenden bischöflichen Mitbrüder PERSÖNLICH informiert werden.
Andererseits erscheint es auch etwas seltsam, dass Bischof Hofmann jetzt, sechs Wochen vor Kongressbeginn, mit seinen Bedenken an die Öffentlichkeit geht. Der Termin des Kongresses steht doch schon seit längerer Zeit fest, auch wenn er über den Auftritt Tebartz-van Elsts erst jetzt aus der Presse erfahren haben will. Alles in allem scheint das ganze Procedere doch wenig professionell. Dass Tebartz eine Reizfigur ist, hätte man doch wissen und von daher geschickter agieren müssen.


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 kathlog 10. März 2016 
 

wie wahr, wie wahr...

@Helena_WW
Sie sprechen von Medienmonopolen und fragen "...worüber wird wieviel berichtet, worüber wird geschwiegen. So etwas nennt man Desinformation... Und worüber wir reden und nicht reden in diesem Thread haben sie @chorbisch auch nicht zu bestimmen, hier herrscht freie Meingungsäußerung"

Wie wahr wie wahr... lassen Sie mich kurz auf Ihre Frage eingehen. Betrachten wir doch mal die Berichterstattung über die Verfehlungen von Volker Beck. Was wurde hier gezielt berichtet und in überflutenden Meinungsbeiträgen nahezu gnadenlos kommentiert.
Und jetzt schauen wir doch mal auf die Berichte über TvE. In wievielen Kommentaren sind seine Verfehlungen hier akribisch verteidigt und manchmal auch kritisiert worden. Nur... jetzt frage ich schon ernsthaft, warum wird hier immer über einen wichtigen Aspekt TvE geschwiegen: er hat eine "eidesstattliche Falschaussage" geleistet und ist dafür verurteilt worden...
Ist das vielleicht die Desinformation, die Sie meinen?
Ich glaube sie ist es...


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 chorbisch 10. März 2016 
 

@ Marie Madeleine; myschkin

Bei allem Respekt vor Reichweite und Bedeutung von kath.net. Aber die Diskussion hier, so heftig sie gerade ist, und Berichte und Leserbriefe in der zuständigen Regionalzeitung kann man doch nicht als ein "immenses Schießen" und Ablenkungsmanöver bezeichnen.

@ myschkin: Warum soll Bischof Tebartz nicht öffentlich auftreten, nur weil es noch keinen Nachfolger in Limburg gibt?

Das Forum hat ihn doch nicht als Bischof eingeladen, sondern damit er einen Vortrag hält, der zu seinem jetzigen Aufgabengebiet gehört. Es wäre doch widersinnig, ihm dieses Amt zu übertragen, und dann zu sagen: "Aber in Deutschland darfst Du vorerst nicht tätig sein!"
Natürlich setzt das Forum mit der Einladung ein Zeichen, das zeigen ja auch die Beiträge von Dr. Schneider-Flagmeyer, wie man dort Bischof Tebartz beurteilt. Aber Bischof Tebartz steht nicht in Acht und Bann, also darf man ihn einladen. Man darf sich dann aber nicht wundern, wenn Kritik kommt.


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 chorbisch 10. März 2016 
 

@ Helena_WW

Richtig, hier herrscht Meinungsfreiheit. Natürlich dürfen Sie hier schreiben, wwas Sie wollen.
Aber die Meinungsfreiheit gilt doch auch für mich, oder?
Daher habe ich das Recht zu schreiben, daß Ihre - und manch andere Beiträge - nichts mit dem Thema zu tun haben.
Meinungsfreiheit bedeutet eben nicht, daß die geäußerte Meinung von anderen still und kritiklos hingenommen werden muß. Tun Sie ja auch nicht, was Ihr gutes Recht ist.

Wenn Sie erst den Nürburgring thematisieren und eine Aussage von Frau Dreyer kritisieren, und dann den Satz anfügen: "Man merkt das da wie Verantwortliche in Politik und Gesellschaft gerne als Nebelkerze und Ablenkungsmanöver das Limburger Bischofshaus medial dauerskandalisieren.", dann lag für mich der Schluß nahe, Sie würden auch der Mainzer Landesregierung unterstellen, das Bischofshaus zu nutzen, um von eigenen Fehlern abzulenken.

Zu Ihren Aussagen zu Medienmonopolen und angeblichen Verschweigen, sage ich nichts, das ist mir zu albern.


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 Theodor69 10. März 2016 
 

Warum hat Bischof Tebartz-van Elst nicht einfach zum Hörer gegriffen

und seinen Bischofskollegen angerufen um diese Angelegenheit mit ihm zu besprechen? Das wäre nicht nur ein Akt der Höflichkeit gewesen, sondern auf diese Weise hätte man sich - unabhängig vom Ergebnis des Gesprächs - viel an neuerlicher Aufregung sparen können.


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 Seramis 10. März 2016 
 

@M.Schn-Fl: Bitte an Fakten halten

Für die Beurteilung des Wirkens von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gibt es harte Fakten, vor allem den Abschlussbericht der Prüfungskommission, Strafbefehl und Interviewvideo sowie seine eigene Stellungnahme zum Prüfbericht. Aus dem Zusammenhang gerissene Bruchstücke aus einem zwei Jahre alten Interview mit einem anfänglichen TvE-Anhänger sind demgegenüber völlig irrelevant.


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 Helena_WW 10. März 2016 
 

@chorbisch : Wer hat Medienmonopole

worüber wird wieviel berichtet, worüber wird geschwiegen. So etwas nennt man Desinformation. Und unterstellen sie mir nichts was ich nicht behauptet habe, lesen sie richtig. Und worüber wir reden und nicht reden in diesem Thread haben sie @chorbisch auch nicht zu bestimmen, hier herrscht freie Meingungsäußerung.


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 Marie Madeleine 10. März 2016 
 

Ablenkungsmanöver

Warum schießt man in Deutschland eigentilch letztens immer auf Spatzen, während man die "großen Tiere" herumwildern lässt? Das alles ist nur ein Ablenkungsmanöver und Feigheit.


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 Wynfried 10. März 2016 

@ Alpenglühen

Sie haben natürlich recht, ich frage mich nur, ob es geschickt war, Bischof Hofmann über den Auftritt des Limburger Altbischofs lediglich "auf dem Dienstweg" zu informieren.
Wenn Tebartz-van Elst jetzt von sich aus absagen sollte, wäre die Blamage für die Organisatoren perfekt.


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 chorbisch 10. März 2016 
 

@ Alle

Könnten wir bitte endlich zum Thema zurückkehren?
Es geht darum, ob man die Einladung an Bischof Tebartz für angemessen hält und wie man das Verhalten von Bischof Hoffmann beurteilt.

Um sonst nichts!

Auch die Frage, ob andere Menschen in Kirche und Welt ihnen anvertraute Gelder verschwenden, ist völlig irrelevant. Der berühmte Koi-Teich wird ja nicht billiger, wenn die Kosten für BER, die Elbphilharmonie oder den Nürburgring steigen!

@ Helena_WW: Habe Sie einen Beleg dafür, daß der ehemalige Ministerpräsident Beck, seine Nachfolgerin Malu Dreyer oder andere führende SPD-Politiker in Rheinland-Pfalz jemals öffentlich Kritik am Nürnburgring mit Verweis auf das Limburger Bauvorhaben herunterzuspielen versucht haben?

@ Vaticano: Laut Dr. Schneider-Flagmeyer wurde das Programm ans Ordinariat geschickt, aber offenbar dem Bischof nicht vorgelegt.
Warum das nicht geschah, weiß ich nicht, vielleicht ist das FDK in Würzburg nicht gut angeschrieben, so daß deren Post gleich aussortiert wird?


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 Helena_WW 10. März 2016 
 

Crosslink : http://kath.net/news/54330 Nürburgring Gutes Wirtschften der RLP: SPD

Anbetracht er mehreren hundert Millionen Euro Steuergeldverbrennung, zu einem Zeitpunkt wo Frau Malu Dreyer schon mitverantwortlich im Kabinett vom verantwortlichen MP Kurt Beck saß, ist die Aussage schon sehr dreist : "Dafür stehen wir. Gutes Wirtschaften ist auch eine christliche Tugend."
Man merkt das da wie Verantwortliche in Politik und Gesellschaft gerne als Nebelkerze und Ablenkungsmanöver das Limburger Bischofshaus medial dauerskandalisieren. Nur dort wurde kein Geld verbrannt, sondern stabiler Realwert geschaffen.Es wurden dort weder Steuergelder, noch Kirchensteuergelder verwendet sondern Zweckgebundene Mittel in einen Realwert, Amtswohnsitz und Begegnungsstätte umgewandelt. Für die sich entsprechend neben dem Dom und der historischen Fachwerkumgebung auf dem Domberg eine angepasste Gestaltung ergibt. Das ist bei allem durchaus auch kritikwürdigen, gemachten Fehlern und nicht nur von einem, gelungen, im Vergleich zur mehreren hundert Millonen teuren Bauruine, Nürburgring.


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 Adson_von_Melk 10. März 2016 

Nein, Doktor, da haben Sie nicht recht, selbst wenn Sie uns ANSCHREIEN mit mehreren Rufzeichen :-)

Bischof Tebartz war Verschwender und er hatte ein seltsames Verhältnis zur Wahrheit. Das steht fest, jenseits jedes vernünftigen Zweifels, und daran ändern auch kritikwürdige Motive nichts, die der Domherr zu Eltz sonst noch hatte.

Allerdings wurde Bischof Tebartz dafür m.E. durch den Amtsverlust auch hinreichend bestraft. Irgendwann muss gut sein, irgenwann muss er auch in Deutschland wieder unbehelligt auftreten können. Das ist praktizierte Barmherzigkeit.

An das Forum:

Barmherzigkeit für Tebartz wird sich an Barmherzigkeit für Beck messen lassen müssen, und umgekehrt. Wenn es zB verwerflich ist, dass Beck sein Mandat behalten hat, wie steht es dann damit, dass Tebartz nach seinem Amtsverlust noch monatelang im Bischofshaus zu Limburg geblieben ist? Auch die beiden Einkommen dürften ähnlich sein.

Öffentliche Reue wäre förderlich, ist aber nicht absolute Bedingung (hat Barmherzigkeit überhaupt Bedingungen?) und wurde bislang von beiden Herren nicht geleistet.


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 Vaticano 10. März 2016 
 

Ich heiße nun wirklich nicht gut,

was TvE in Limburg so alles getrieben hat. Aber bei diesem Treffen geht es nicht mehr um Limburg, sondern um TvE neue Aufgabe und sein Thema liegt in diesem Bereich.
Wenn man aus irgendwelchem Grund Bedenken hat, kann man ihm das mitteilen, aber warum gelangt das an die Öffentlichkeit?
Warum aber weiß Bischof Hofmann von dessen Auftritt aber nur aus der Presse?


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 Damiana 10. März 2016 
 

Das kommt wie gerufen

auch hier im Forum scheint zweierlei Maß angesagt zu sein.Wochenlang (nachweisbar die Schlagzeilen,immer als erste Meldung in den prime time Nachrichten)entrüsteten sich die Medien über den "Protzbischof", da half auch eine öffentliche Begehung seiner Räume nicht.Ich wunderte mich seinerzeit, daß keiner "kreuzige ihn" geschrien hat.Und die selben werden ihn über den Tod hinaus verleumden (möge TvE noch lange leben und seinen Dienst unserem Herren erweisen).Wohingegen Berichte über den Verfechter von Drogen und Pädophilie äußerst sporadisch und verschämt daherkommen.Ebenso über Milliardengräber wie BER (wer wird dort Schadensersatz leisten,@marollein?,das sind ganz andere Dimensionen!).Kein Wunder ,daß die Parole Lügenpresse auftauchte.Zurück zu TvE,ich bin freudig gespannt auf seinen Beitrag. Willkommen zurück!


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 M.Schn-Fl 10. März 2016 
 

@Sydney, wir freuen uns über Ihre Antwort! :-)


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 M.Schn-Fl 10. März 2016 
 

@Marollein und andere

Haben Sie denn noch immer nicht zur Kenntnis genommen, was der Domkapitular zu Eltz der "Zeit" in einem langen Interview gesagt hat nachdem TvE weg war?
Ich fasse zusammen, was er sagte:
Der Bischof war kein Protzbischof und kein Verschwender. Er war freundlichen Wesens etc... siehe hierzu:
http://www.kath.net/news/46333

Zu Eltz machte dann klar, worum es ging.
Es geht um die geistliche bischöfliche Vollmacht, die abgeschafft gehöre.

BITTE LESEN SIE DAS ALLE NOCH MAL NACH!!!


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 wedlerg 10. März 2016 
 

Die Wölfe sind unter uns

Das Pontifikat von Papst Franziskus hat ein gutes. Wir wissen jetzt, dass wir viele nicht-Christen an öffentlichkeitswirksamen Positionen haben: Pressestellen, Gremien und Politzirkeln. Wir wissen auch, dass sie vor Mobbing und Networking nicht zurückschrecken. Dass Ihnen Volker Beck näher ist als das Evangelium ist bemerkenswert.


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 myschkin 10. März 2016 
 

Solange kein Nachfolger im Amt ist,

sollte der Mann sich mit öffentlichen Auftritten zurückhalten. Ihm wurde doch eine neue Tätigkeit in Rom ermöglicht. Reicht das nicht für diese Brückenzeit? Wenn Limburg wieder einen Bischof hat, hat sich die Situation auch für ihn grundlegend geändert. Dann ist sein Versagen in Limburg, das seinen Rücktritt erforderte, aufgearbeitet und wirklich Vergangenheit. Und dann werden seine Aktivitäten auch nicht mehr auf bischöfliche Bedenken, wie sie in Würzburg geäußert wurden, stoßen.


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 SpatzInDerHand 10. März 2016 

@Helena_WW:

Sie können nicht wissen, dass mich das bei anderen Klerikern (Bischöfen, Priestern) ebenfalls stört und dass ich dies auch durchaus öffentlich zu sagen bereit bin.
Dass nicht wenige Priesteramtskandidaten beispielsweise eine überstarke Liebe für die Haute-Cuisine entwicklen, empfinde ich ebenfalls als unnötig und sage es den Betreffenden auch. Ich kann dabei durchaus unterscheiden, falls jemand im Einzelfall Anzeichen für eine Berufung zur Evangelisation in gehobenen Kreisen zeigt - das würde ich unterstützen... aber nicht allgemein eine Neigung zur 5-Sterne-Kost...
Würden Sie mir bitte die Freiheit dazu lassen, von einem Klerus zu träumen, der die Forderungen zu Nachfolge und christlicher Armut (oder zumindest Bescheidenheit) nicht komplett und generell aushebelt?
Und falls Sie mich nun fragen wollen, wie es diesbezüglich in meinem eigenen Leben aussieht, möchte ich Ihnen ebenfalls erwidern: Das wissen Sie nicht. Und Sie werden es auch nicht erfahren :)


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 SpatzInDerHand 10. März 2016 

@Rehtuhl:

wieviel Reue die Genannten empfinden, wissen wir tatsächlich nicht. Aber wir wissen, wieviel Reue sie öffentlich zeigen - und die öffentlich gezeigte Reue ist mir deutlich zu wenig.
@Florian75: Nein, für meine Äußerungen über den Bischof schäme ich mich nicht, und übrigens: ich werde sie auch nicht beichten. Bischof TvE hat unserer Kirche in D unnötig und uneinsichtig schwersten Schaden zugefügt. DAFÜR schäme ich mich - und auch dafür, dass ich ihn früher unterstützt habe.
Außerdem schäme ich mich noch für Ihre Art des Widerspruchs, der dieses Forums hier unwürdig ist. Ich meine dabei Ihre Wortwahl! Dass Sie inhaltlich anderer Meinung sind als ich, damit habe ich keinerlei Problem.


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 Florian75 10. März 2016 
 

SpatzInDerHand

SpatzInDerHand , das war mal wieder voll daneben. Schämen Sie sich eigentlich nicht?


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 Marollein 10. März 2016 
 

T. v. Elst

Protz bleibt Protz v. Bescheidenheit keine Spur-Wo bleibt der Schadenersatz?


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 Helena_WW 10. März 2016 
 

@SpatzInDerHand : Ich kenne viele kirchliche und öffentliche Gebäude mit Brunnenausstattung

Muss man jetzt jede ordentliche, vielleicht auch etwas zu gutgemeinte Ausgestaltung dauerhauf im Übermaß skandalisieren, die so ein Amtsitz ob kirchlich oder öffentlich wie z.B. Rathäuser einmalig erfährt. Hier so nach über 170 Jahren und soll auch für die nächtsen 170 Jahre sein.
Und Bischöfe in alteinsessenen Dienstsitzen, die sich jetzt eifrig Finger zeigend äußern residieren unvergleichlich ausschweifender ausgestaltet fühlen sie sich dort überall auch in ihrem Wohlbefinden gestört @SpatzInDerHand? Personizifzieren sie dort auch und unterstellen das als Privatvergnügen ?


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  10. März 2016 
 

Interessente Parellelen..

Ich finde die parallel laufenden Diskussionen höchst aufschlussreich.

Wir müssen zugeben wie viel Reue die beiden Herrn von Eltz und Beck empfinden wissen wir weder hier noch da zuverlässig.

Die Diskussion hier läuft aber ziemlich eindeutig. Den Hinweis zum Jahr der Buße gibt es wohl nur in einem Duskussionsstrang. Ein typischer Fall von Freund/Feind-Denken: Dem einen wird Bußeunterstellt und damit Rückkehr in die Gemeinschaft gefordert dem anderen nicht. Der Eine ist ganz, ganz sicher Opfer liberaler/linker Verschwörer geworden, der Andere ein schöner Beweis wie verdorben die Grünen doch alle sind.

Mir ist das zu billig. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit uns allen.


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 Paddel 10. März 2016 

@Spatz in der Hand

Nun gut, der Bau des Koiteichs ist schon ein Grund dafür, dass man einen Menschen des Landes verweist.
Ich denke man sollte ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkennen.

Das ist Sarkasmus.

Lieber @Spat in der Hand es gibt Leute hier in Deutschland, die freuen sich auf den Bischof, sie wollen ihn hören. Zu diesen Menschen darf er doch wohl kommen. Es braucht ja sonst niemand hingehen.

Ich weiß echt fast nichts über Limburg, aber eins weiß ich, ein solcher Verbrecher, dass er nicht mehr in sein Heimatland gehen darf ist er nicht. Meine Güte, da geht es ja jedem Kinderschänder besser.
Hartmut von Hentig hat es in das neue Gotteslob geschafft!!!
Er wird immer noch zitiert, auch in christlichen Kreisen.


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 tünnes 10. März 2016 
 

Traurig

Ich finde es traurig, dass man einen Bischof (der sicher Fehler gemacht hat), der letztlich darüber gestolpert ist, dass einigen Leuten seine Amtsführung nicht passt, (die goldenen Wasserhähne, u.A., waren primär vorgeschobene Gründe, was Domkapitular zu Elz wohl offen zugegeben hat) weiterhin wie die Sau durchs Dorf treiben will. Eine Versöhnung darf es offensichtlich unter keinen Umständen geben!!! Dazu ist jedes Mittel recht. Schade, dass sich der Bischof von Würzburg willig vor diesen Karren spannen lässt.


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 Adson_von_Melk 10. März 2016 

Richtig, @Chorbisch, irgendwann muss es gut sein, auch für Tebartz

Es wird einem durch die wortreiche Uneinsichtigkeit der Unentwegten zwar nicht leicht gemacht, aber dafür kann Tebartz nichts mehr, und @Spatz hatte eine ausgezeichnete Antwort.

Für Tebartz selbst muss irgendwann auch wieder der 'Normalfall' eintreten dürfen. Konkret ist er als anerkannter Experte eingeladen zur Pastoraltheologie zu sprechen.
Andererseits ist die Einladung durch das FDK natürlich eine 'Demonstration', es besteht keine Pflicht begeistert zu sein. Insbesondere bei Bischof Hofmann, der ein Stück Unfrieden in seiner Diözese ausbaden muss.

@Thomas05
"wo sind die ganzen Volker-Beck-Versteher geblieben?"
"gibt es Barmherzigkeit nur für die, die [...] vorher abschwören?"

Ich zitiere Dr. Schneider-Flagmeyer (kath.net/news/54323)

"Häme und Schadenfreude sind keine christlichen Haltungen, während Mitleid und Nachsicht es durchaus sind. Das setzt aber einen Umkehrprozess voraus."

Bei Tebartz wie bei Beck: Barmherzigkeit ist nicht dasselbe wie Freispruch.


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 Sydney 10. März 2016 

@M.Schn-Fl

Danke! Sie haben natürlich recht. Der Termin bleibt im Kalender und die Frankfurter aus dem Bistum Limburg werden dabei sein!


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 kreuz 10. März 2016 

das Abendbrot,

@ lb. Waldi, war sicher gut.


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 SpatzInDerHand 10. März 2016 

@Helena_WW: MIR und meinem persönlichen Wohlbefinden der Kirche gegenüber

hat beispielsweise der Koi-Karpfenteich massiv geschadet. Über 200.000 Euro für die Anlage (ich weiß nicht, ob ohne oder ob mit Viechern) - darin sind noch nicht die Ausgaben fürs Personal, die das hätten pflegen müssen. Der holde Bischof wollte ja wohl nicht mit eigener Hand den Algenbefall aus dem Bassin wegschrubben??
Können Sie mir erklären, Frau Helena, wieso die Kirche einem Bischof ein Privathobby finanziert - kann ich mich auch für die Finanzierung meines Hobbys anmelden? Ich "brauche" nämlich auch dringend Entspannung! Oder war es kein Hobby von TvE - was hat dann ein teuerer Koi-Karpfenteich im Bischofsgarten zu suchen? Verstehen Sie mich recht: ich habe kein Problem, wenn ein Bischof Entspannung von seinem anstrengenden Beruf sucht - aber er muss sich das selbst finanzieren, in diesem Fall meinetwegen auf kirchlichem Grund, aber aus seiner eigenen Tasche (er nagte ja nicht am Hungertuch ;) ).


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 Helena_WW 10. März 2016 
 

@SpatzInDerHand : Und hat die ganze Causa nicht letztendlich das alle Bistümer transparenter

ihr Wirtschaften darlegen. Was sie alle auch schon vorher hätten tun können. Und was bei Weltbild Skandal und ZDK noch bis heute fehlt. Oder wird die aus der Causa ausgelöste Forderung nach mehr Tranzparenz und das insbesondere nicht nur im Geldbereich sondern im Glaubensverkündungsbereich, die mit der Causa einhergehend ausgelöste Grundsatzdiskussion über den Kurs der Kirche, deutsche Kichenvertreter mit deutschen "Los von Rom" Weg versus römisch - katholische Weltkirche Glaubenverkündung, Neuevangelisierung, wird grade das als der "Große Schaden" von manchen deutschen Kirchenvertreter empfunden?


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 Helena_WW 10. März 2016 
 

@SpatzinderHand : Wer hat geschadet, wohl ehr die unsachliche hochtreibend skandalisierende Medien

Geschadet hat die unsachliche hochtreibend skandalierende Medienberichterstattung und solche die auf die Einseitigkeit hereineinfallen. Das wird nicht besser wenn man dauerhaft darauf kleben bleibt und nicht in der Lage ist auf eine sachliche Ebene zurückzukehren.
Man sollte sich eben umfassender Informieren, über Problematik und auch Fehler eines bereits vorher begonnenen, sich als wesentschlich schwieriger als erwartet herausstellenden Bauprojekt. Es wurde bei der Umwandlung von Bisch. Stuhl zweckgebund dafür gedachten Mitteln : Bankgeld+Liegenschaften in einen Realwert, _keine_ Mittel aus den Bistumsaufgaben entnommen und auch recht keiner außerhalb belastet.
Bistum Limburg Bistumseinnahmen/ausgaben, damit zuerfüllende Bistumsaufgaben, blieben völlig unberührt vom Bauprojekt.Das ist in den 2014 veröffentlichten Bilanzen nachzulesen. Zu Bistumsaufgaben gehört auch die Unterstützung der Weltkirche seit vielen Jahrzehnten. Kirchensteuer wurden nur für die Bistumsaufgaben verwendet.


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 studiosus 10. März 2016 

tja...

aber sonst sind wir ja "Barmherzig" und sehen gerne "großzügig" über alles hinweg... außer bei den vogelfrei ausgestoßenen...

https://www.facebook.com/Benedetto-Verlag-885371884914462/?fref=nf


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 myschkin 10. März 2016 
 

@Alpenglühen

Regen Sie sich auf, wie sie wollen. In Limburg ist er ganz klar der Ex-Bischof, seine Weihe ist davon natürlich nicht beeinträchtigt. Wir in Limburg bekommen bald einen hoffentlich erfolgreicheren und kompetenteren Nachfolger, so dass hoffentlich kein Papst Tebartzens werten Nachfolger im bischöflichen Amt um Rücktritt ersuchen muss.

Wäre Bischof Tebartz seinerzeit ehrlich gewesen, hätte er in der Diözese seine Stellung gehalten. Ich war lange einer derer, die den Herrn Bischof verteidigten, solange er nicht der Lüge überführt war. Durch sein charakterliches Versagen war aber der Schaden, den er im deutschen Katholizismus anrichtete, so groß, dass man ihn nun wirklich nicht mehr verteidigen muss. Aus diesem Grund wäre von seiner Seite Zurückhaltung, bis in Limburg ein Nachfolger in Amt und Würden ist, angebracht gewesen. Aber Stil, Rücksicht und Bescheidenheit sind Tugenden, die halt nicht jeder aufzuweisen hat.


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 bedrohter Christ 10. März 2016 
 

tja,

was dem Einen 0,6 Gramm weißes Pulver ist, sind dem Anderen güldene Wasserhähne.


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 M.Schn-Fl 9. März 2016 
 

@Sydney

Gerade dann sollten Sie zum Kongress kommen, um zu demonstrieren, dass Sie fest hinter dem Programm stehen und hinter unserem Anliegen. Es geht ja bei diesem Kongress nicht um eine einzige Person, sondern um den Glauben der Kirche und die Hoffnung der Menschen.
Es gilt gerade in diesen Zeiten fest zusammen zu stehen und nicht irgendwelchem Druck ausweichen, denen auch viele Bischöfe ausgestzt sind.


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 Christa.marga 9. März 2016 
 

Barmherzigkeit gilt nicht für alle...

...das habe ich in kirchlichen Kreisen auch schon festgestellt. Wenn jemand in Ungnade gefallen ist, dann setzt man alles daran, dass die betreffende Person nicht mehr auf die Fuesse kommt. Nicht mal seine Mitbrüder im Glauben, die Bischofskollegen, strecken ihm die Hand des Friedens und der Versöhnung hin. Stattdessen versucht man, TvE wieder auszuladen.
Das ist unbarmherzig. Alle wollen bloß schön dastehen und ja nichts mehr mit TvE zu tun haben.
Wo bleibt die Nächstenliebe, die gilt wohl nicht für alle Menschen.


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 Thomas05 9. März 2016 
 

Gesinnungskontrolle und kein Ende

Dass die Ausmaße von Gesinnungskontrolle auch innerhalb der deutschen katholischen Kirche inzwischen im gesamtgesellschaftlichen Vergleich gut mithalten können, ist nichts Neues mehr.

Dennoch bleibt es erstaunlich, dass einem im Päpstlichen Rat tätigen Geistlichen die Rede während einer katholischen Tagung verweigert werden soll, unter was für fadenscheinigen Vorwänden auch immer.

Wer nimmt sich dazu die Autorität heraus?

Welchen moralischen Scharfrichtern steht das zu?

Und wo sind die ganzen Volker-Beck-Versteher in diesem Forum geblieben?

Und die Barmherzigkeitsprediger?

Oder gibt es Barmherzigkeit nur für die, die dem Nonkonformismus vorher abschwören?

Die Gnadenlosigkeit, mit der viele Bischof Tebartz-van Elst begegnen, lässt mich erschaudern.


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 Waldi 9. März 2016 
 

Eines ist sicher:

wegen seiner "barmherzigen" Bedenken gegen den Bischof Tebartz-van Elst hat der Würzburger kath. Bischof Friedhelm Hofmann für sich, völlig deutsch-katholisch korrekt, dicke und fette Pluspunkte gesammelt. Ich kann nicht genau feststellen, ob mir deshalb so speiübel ist - oder vom Abendbrot! Dass ich mich in meiner Haut als Katholik nicht mehr richtig wohl fühle, liegt nicht an Rom oder der universalen katholischen Weltkirche - sondern am von Überheblichkeit und Unbarmherzigkeit aufgedunsenen Deutsch-Katholizismus, wo Gott auch im Jahr der Barmherzigkeit kaum noch eine Rolle spielt! Auch wenn man zugeben muss, dass Tebartz-van Elst Fehler begangen hat, so stehen sie in keinem Verhältnis zum widerlichen und erbarmungslosen Rufmord, den man gegen ihn entfacht hat! Der Stadtdekan von Frankfurt, Johannes zu Eltz, der Urheber der Limburger Tragödie, lebt heute zurückgezogen in einem Kloster, und strikt seinen Heiligenschein, während van Elst immer noch als Unmensch verfolgt wird!


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 chorbisch 9. März 2016 
 

@ SpatzInDerHand; Alpenglühen

@SpatzInDerHand, ich gehöre auch nicht zu den "Tebartzianern", aber wie lange soll man den Bischof denn in der "Verbannung" leben lassen?

Vielleicht ist Bischof Tebartz tatsächlich "uneinsichtig", aber er hat er sehr hohen Preis bezahlt, für dessen "Höhe" er beileibe nicht allein verantwortlich ist.

Und irgendwann muß es einfach auch mal gut sein!

Nicht nur dem Bistum Limburg und seinen Gläubigen, auch Bischof Tebartz-van Elst hat ein Recht auf einen Neuanfang, bei dem man ihm unbefangen begegnet und sich nicht im Hinterkopf fragt, was er wohl in seiner Wohnung in Rom wieder alles hat umbauen lassen :-)

@ Alpenglühen: Sachlich und rechtlich ist Ihre Aussage wohl korrekt. Aber den "zuständigen" Ortsbischof über eine solche Veranstaltung vorab zu informieren gehört sich meiner Meinung nach einfach - Erst Recht für eine traditionell , und nicht am "Gremienkatholizismus" orientierte Vereinigung, wie das Forum Deutscher Katholiken.


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 Sydney 9. März 2016 

Bischof TvE darf bzw. soll nicht in Würzburg auftreten?

Wie barmherzig und katholisch ist das denn?
Sollte es eine Ausladung durch Bischof Hofmann geben, dann gilt diese auch für mich und sicher einige andere Katholiken aus Frankfurt!


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 Alpenglühen 9. März 2016 

Kongreß "Freude am Glauben" 2

@myschkin
Bf TvE als „Exbischof“ zu bezeichnen, ist –Entschuldig. an das Forum- u.a.S. Dann wäre Bf. Kamphaus auch ein „Exbischof“! Denn emeritiert ist emeritiert. Ob nun altersbedingt – oder aus anderen Gründen! Bf. TvE ist nach wie vor geweihter Bf. Eine Bf.-Weihe kann nicht zurückgenommen werden, die bleibt bis zum Lebensende - auch wenn das Ihnen nicht paßt. Wie tief muß der Haß in Ihnen stecken, daß Sie immer noch gegen Bf. TvE hetzen!
@Scotus u. @Wynfried
Der Kongreß „Freude am Glauben“ tagt in der Stadthalle am Schloß. „Raumtechnisch“ gesehen, ist das Bistum nur für den Ort der Feier der hl. Messe involviert = Muttergottespfarrkirche. Veranstalter u. Gastgeber des Kongresses ist das „FDK“ - nicht der Bf. von Würzburg. Das „FDK“ ist keine Vereinigung nach „kirchlichen Gnaden“ u. braucht keine Erlaubnis, wer als Redner eingeladen werden darf. Es ist nicht Sache eines Bistums, einen vom "FDK" geladenen Redner „ausladen“ zu wollen. Aber ich fürchte, @Waldi könnte Recht haben.


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 chriseeb74 9. März 2016 
 

Also...

meines Wissens nach ist es üblich, dass Bischöfe sich nur untereinander informieren, wenn sie liturgische Handlungen in einem anderen Bistum vornehmen; hier hält Bischof TvE einen Vortrag, darüber hinaus bei einer Institution, die nicht der Würzburger Diözese unterstellt ist; von daher vollkommene Entwarnung, der Kongress findet ja mal hier und mal dort statt.
Ob es geschickt ist zu kommen, darüber muss der Bischof TvE selbst nachdenken ; immerhin ist er ein guter Theologe und sein Vortrag handelt ja nicht um "Einsparungen bei diözesanen Baumaßnahmen".
Von daher bin ich auch der Meinung vieler anderer hier, dass im Jahr der Barmherzigkeit es ein gutes Zeichen der Versöhnung wäre, ihn auf dem Kongress reden zu lassen.
Im übrigen verstehe ich Katholiken aus Aschaffenburg nicht, die hier nachtreten. Christlich finde ich solche Verhaltensweise nicht!


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 Paddel 9. März 2016 

Ohne Worte:

'Planned Parenthood'-Chefin hält Vortrag an katholischer Uni


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 Alpenglühen 9. März 2016 

Kongreß "Freude am Glauben"

@sttn
Ob u. ggf. welcher Schaden tatsächlich! entstanden ist, u. nicht nur einfach behauptet wird, weil es so gut „in den Kram“ paßt, ist bis heute nicht nachgewiesen. Ich habe jedenfalls, trotz meiner mir von Anderen nachgesagten streng gläubigen Ausrichtung am KKK, mehr unter dem Verhalten gegenüber Bf. TvE gelitten als an dem angeblich angerichteten Schaden.
@nachgedacht
Fahren Sie mal wieder runter! Eine Anfrage bzw. Information ist nur dann erforderlich, wenn Bf. TvE ein Pontifikalamt würde feiern wollen. Also eine hl Messe im vollen Ornat u. mit Hirtenstab als Bf! Er wurde eingeladen, einen Vortrag zu halten, u. da braucht er niemanden um Erlaubnis zu bitten. Selbst wenn er zum Abschluß seinen priesterlichen Segen erteilen würde.
@M.Schn-Fl.
Ich fürchte, da liegt kein Mißverständnis vor, sondern der Versuch, dem „FDK“ klarmachen zu wollen, wo „der Bartl den Most holt“. Meine Bitte: auf keinen Fall nachgeben!


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 huegel76 9. März 2016 

Wenn TvE nicht kommt, komme ich auch nicht...

Das Zd"K" gibr vor, auch mich zu vertreten, gibt mir aber keinerlei Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen, von welcher Person. Und dem Forum Deutscher Katholiken will nan die Referenten vorschreiben? Ich erwarte, dass das Forum Deutscher Katholiken diesen Akt der Umbarmherzigkeit mit aller Deutlichkeit zurückweist!


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 queenie 9. März 2016 
 

Zurückhaltung von allen

ist im Interesse aller.


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 carolus romanus 9. März 2016 

Jahr der Barmherzigkeit

Franziskus lehrt uns, dass die Barmherzigkeit Gottes allen Menschen gilt. Allen.

In einem anderen Artikel in kathnet wird in diesem Moment über einen Menschen diskutiert, der als gnadenloser Moralist und erbitterter Kirchengegner gerade völlig versagt hat und für den man sich jede Häme als unchristlich verbittet. Ich habe mich dazu nicht geäußert.

Dies ist nun für jeden (!) eine Probe der persönlichen Glaubwürdigkeit, ob wir die Botschaft von der unendlichen Barmherzigkeit Gottes ernst nehmen oder instrumentalisieren - dann wäre das Jahr der Barmherzigkeit Makulatur und völlig vergebens.


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 Philipp Neri 9. März 2016 

Barmherzigkeit - doch nicht für alle Sünder?

Man kann den Eindruck gewinnen, dass in Deutschland das Jahr der Barmherzigkeit anscheinend eine andere Bedeutung hat, als wie es z.B. der Papst vorlebt und versteht.
Oder sollte ich mir noch einmal die vielen Reden des Papstes zu dem Thema Barmherzigkeit durchlesen, ob ich da vielleicht etwas falsch verstanden habe?


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 Paddel 9. März 2016 

Ich verstehe Bischof Hofmann

auch wenn ich seine Meinung nicht teile.
Es würde ihm Mut abverlangen, zu Bischof Tebartz-van Elst zu stehen.

Bischof Hofmann hat vermutlich einfach nur Angst um seine eigene Haut.


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 Nachgedacht 9. März 2016 
 

@Winfried

Genau diese Frage stelle ich mir auch. Dann hätten die Bischöfe das untereinander ohne jegliche Öffentlichkeit klären können. Vielleicht gab es das aber auch? @M.Schn-Fl kann da sicher Licht ins Dunkel bringen.


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 Wynfried 9. März 2016 

@ M.Schn-Fl

Nur zur Vorgehensweise:
Bischof Hofmann wurde also im November lediglich angeschrieben mit der Beifügung des Programms. Ob die Sendung den Würzburger Bischof nun erreicht hat oder nicht: Ich finde, dass man ihn besser PERSÖNLICH über den geplanten Auftritt seines Mitbruders Tebartz-van Elst hätte informieren müssen, und zwar BEVOR das Programm gedruckt wurde. Wird so etwas beim Forum Deutsche Katholiken nicht mit dem gastgebenden Bischof abgesprochen???


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 SpatzInDerHand 9. März 2016 

Nun gebe ich allerdings zu, dass ich von Bischof TvE

nichts gelesen habe, das mich überzeugt hätte, dass er dazu gelernt hat. Mit dem Limburger Bau (ich weiß, er ist nicht allein dafür verantwortlich, ich weiß auch, dass da durchaus bleibende Immobilienwerte entstanden sind, immerhin) hat er aber uns Katholiken in Deutschland massiv geschadet.

Wir spüren das bis in die konkreten Bauvorhaben in den Pfarrgemeinden hinein!

Eine erkennbare und glaubwürdige Kehrtwende hätte TvE - und uns! - m.E. äußerst gut zu Gesicht gestanden.

Man kann doch nach einem derartigen Desaster nicht weitermachen, als ob nichts geschehen wäre.


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 Scotus 9. März 2016 

Nicht "dass", sondern "wie" finde ich problematisch

Ist es eigentlich nicht üblich,wenn ein Bischof irgendwo auswärts einen Auftritt hat, dass er sich zuvor mit dem ortsansässigen Diözesanbischof abspricht? Wäre es nicht angebracht gewesen, dass Bischof Tebartz-van Elst mit Bischof Hofmann Kontakt aufnimmt, und nicht umgekehrt?

Aber grundsätzlich möchte ich fragen: Warum sollte Bischof Tebartz-van Elst nicht eine Katechese im Rahmen seiner neuen Funktion halten dürfen?


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 doda 9. März 2016 

"Hofmann selbst habe mit dem zurückgetretenen Bischof von Limburg Kontakt aufgenommen und ihn angeregt, die Teilnahme zu überdenken, so der Sprecher weiter."
Auf mich wirkt das wie ein Erpressungsversuch.


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 123 9. März 2016 
 

Zitat von @sttn:

“Deshalb ist es besser wenn er ersteinmal nicht kommt. Denn es wird nur wieder alles aufgewärmt werden und genau das brauchen wir nicht.” Zitat Ende

Nach diesen Kriterien wäre Petrus nie der erste Papst geworden. Nach dem „der Hahn zum zweiten Mal” gekräht hatte erinnerte sich Petrus, „dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen” (Markus 14,72).

Und genau dieser Petrus, der total versagt hatte, wurde von der Göttlichen Weisheit zum ersten Stellvertreter Christi eingesetzt.

Und wie heißt es im , Vaterunser: “Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.”


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 Waldi 9. März 2016 
 

Beim Zustand des Deutsch-Katholizismus,

würde es mich nicht wundern, wenn man Volker Beck oder Claudia Roth dem Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst als Gastredner vorziehen würde! Mit der Brüderlichkeit unter den Deutschen Bischöfen scheint es nicht weit her zu sein!


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 Christa 9. März 2016 

Sind wir nicht im Jahr der Barmherzigkeit?

Wieso stärkt Bischof Hofmann seinem Mitbruder nicht den Rücken? Hat nicht jeder Mensch eine zweite Chance verdient.
@sttn: die strenggläubigen Katholiken haben nicht wegen des Bischofs gelitten, sondern wie der Fall Limburg mit Hilfe der Presse von den Reformkatholiken hochgespielt wurde.


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 spes 9. März 2016 

Wenn Bischof Hofmann nur in anderer Richtung auch aktiv würde....

Seit Jahren hängt im Zugang des Augustiner-Klosters in Würzburg ein Faltblatt mit Bild und Text von Bischof Gaillot, worauf ich Bischof Hofmann auch persönlich hingewiesen habe. Ich weiß nicht, ob Bischof Hofmann hier dann auch den Kontakt gesucht hat, damit der Aushang überdacht wird... Meine Anregung das Blatt entfernen zu lassen zeigte zumindest keine erkennbare Wirkung....


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 Marie Madeleine 9. März 2016 
 

Hofmann gegen Papst Franziskus???

Einen Bischof, den Mann direkt in Rom angestellt hat, sollte man den nicht allein schon als Zeichen der Treue zu Rom reden lassen.


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 myschkin 9. März 2016 
 

Altbischof Tebartz

könnte mit öffentlichen Auftritten ja vielleicht auch abwarten, bis sein Nachfolger in Limburg in Amt und Würden ist.
Die Übergangszeit in Limburg böte sich doch auch für ihn als Karenzzeit an: sozusagen im Abklingbecken.

Interessant an der Meldung ist vor allem, dass der Würzburger Bischof mit dem Exbischof bereits Kontakt aufgenommen hatte, um ihn von einer Teilnahme abzubringen. Offenbar zeigte sich Tebartz wieder einmal halsstarrig und uneinsichtig. Das ist die einzige logische Folgerung, die aus dieser Meldung zu ziehen ist. Man kennt dieses Fehlverhalten ja von ihm aus früherer Zeit.


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 serafina 9. März 2016 
 

Die Einstellung von Bischof Friedhelm Hofmann wundert mich eigentlich nicht, hat er sich doch schon damals während der akuten Phase Limburg nicht hinter seinen Mitbruder gestellt sondern eher noch gegen TvE polemisiert.

Eigentlich sollte er sich selbst besser etwas zurückhalten. Immerhin hat sein Dienstwagen nach einem Unfall im Januar d.J. mit einem Notarztfahrzeug einen wirtschaftlichen Totalschaden von 80.000 Euro. Ein Dienstauto in dieser Preisklasse ist ja auch nicht gerade ein Pappenstiel.

Ob sich allerdings TvE mit seinem Auftritt beim Forum "Freude am Glauben" persönlich einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Ich selbst schätze ihn immer noch sehr, aber die Zahl seiner Gegner ist groß. Leicht dürfte es jedenfalls für ihn nicht werden.


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 Herbstlicht 9. März 2016 
 

Einladungen?

Cecile Richards, als Präsidentin von Planned Parenthood Amerika eine erklärte Abtreibungsbefürworterin wird von der katholischen Georgetown University eingeladen.
> http://kath.net/news/54316

Aufgrund einer Initiative der Katholischen Jugend Salzburg wird Firmgruppen Bekanntschaft mit dem Islam ermöglicht in der Person eines islamischen Religionslehrers.
> http://kath.net/news/54314

Und da sollte es nicht machbar sein, einen Bischof, der vermutlich auch noch katholisch ist, einzuladen?
Was der Uni, was der Salzburger Jugend möglich ist, sollte wohl fairerweise auch dem Forum Deutscher Katholiken zugestanden werden, nämlich die Gästeliste selbst zu bestimmen.
Ganz als so "sehr unglücklich" kann ich die Entscheidung des Forums nicht ansehen, zumindest nicht so unglücklich wie die der Washingtoner Elite-Uni.


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 Dottrina 9. März 2016 
 

Als Mitglied im "Forum dt. Katholiken"

habe ich beim Studieren des Programms den Namen Tebarz-van Elst mit Freude festgestellt. Egal, was für Fehler er damals gemacht hat; mal muss doch Schluss sein! Der Mann hält ein Referat zu einem Thema, damit hat sich's. Dass er gut referieren kann, hat er bereits auf einem früheren Kongress unter Beweis gestellt. Ich fände es schade, wenn er ausgeladen würde. Jahr der Barmherzigkeit in Deutschland - na klasse :-(


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 Lämmchen 9. März 2016 
 

Wow

ist beim Würzburger Bischof angekommen, dass wir uns im Jahr der Barmherzigkeit befinden, das anscheinend für alles mögliche und mögliche zwar gilt, aber nicht für einen (in der DBK) unliebsamen Bischof? Hast du solche "Freunde", brauchst du keine Feinde. Jedes Mal, wenn er darauf angesprochen wurde, hätte er die Gelegenheit beim Schopf fassen können und Neuevangelisierung betreiben können, statt Unbarmherzigkeit zu verstärken. In der freien Marktwirtschaft rammt man sich nicht so offen das Messer in den Rücken wie bei Kirchens...


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 M.Schn-Fl 9. März 2016 
 

Zur Information (Forum Deutscher Katholiken):

Hier möchte ich jetzt für das Forum Deutscher Katholiken nur einen Punkt zur Aufklärung ansprechen.
Am 10. November sind alle deutschen Diözesanbischöfe angeschrieben worden mit Beifügung des Programms, natürlich in erster Linie der Ortsbischof Hofmann.
Das Missverständnis können wir uns nur so erklären, dass diese Sendung den Hochwürdigsten Herrn Bischof Hofmann nicht erreicht hat.
Andere Bischöfe hat sie erreicht; denn es liegen bis jetzt 6 bischöfliche Grußworte vor - unter ihnen das des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz SE. Reinhard Kardinal Marx. Weitere Grußworte sind angekündigt.


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 Helena_WW 9. März 2016 
 

Kirchenvertreter dies sich bisher nicht über Christenverfolgung in Deutschland

laut vernehmbar äußern konnten. Für die verfolgten Christen weltweit und verschleppten, versklavten Kinder und Frau weltweit auch überhaupt nicht den Mund aufbekamen. Kirchenvertreter, die nicht in der Lage waren frühzeitig Übergriffe auf Kinder und Frauen in Flüchtlingsheimen und im öffentlichen Raum zu erkennen, zu benennen, zu unterbinden, solche Kirchevertreter sollte besser schweigen anstatt jetzt lauttönend hervorzukommen und sich mit einem HaudraufAufruf auf TvE in den Medien zu inszenieren.


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 Nachgedacht 9. März 2016 
 

Ist es nicht üblich,

dass ein Bischof, wenn er in einem anderen Bistum öffentlich auftritt, den Ortsbischof informiert? Dachte ich bisher zumindest. Wenn das erfolgt wäre, dann hätte man das längst intern besprechen können. Wenn es zuerst in der Presse war, ist das halt auch mal wieder richtig ungeschickt.


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 Gandalf 9. März 2016 

Es geht nichts über ein dt. bischöfliches Kasperltheater...


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 sttn 9. März 2016 
 

Bischofs Tebartz-van Elst hat großen Schaden angerichtet

Man kann das ganze sehen wie man will und ich gehöre sicher zu denen die viele diskussionen wegen ihm geführt haben und ich weiß sehr genau welche schlimmes Spiel die Presse - gerade der Spiegel und die FAZ - mit ihm gespielt haben.

Aber er hat es damit befeuert das er sich alles andere als geschickt verhalten und als Beratungsresistent erwiesen hat. Den Schaden der angerichtet wurde, ist sehr groß. Gerade streng gläubige Katholiken haben sehr darunter gelitten.

Deshalb ist es besser wenn er ersteinmal nicht kommt. Denn es wird nur wieder alles aufgewärmt werden und genau das brauchen wir nicht.


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 sommer 9. März 2016 
 

Wie brüderlich, tolle Aussenwirkung Herr Hoffmann

Mir Schein TVE soll aus öffentlichen Auftritten gerobbt werden. Zu katholisch!

Lieber ihn als Marx, Kasper, Becker, ...


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 Eremitin 9. März 2016 
 

der ehemalige Bischof von Limburg hat eben von

der Kirche "lebenslänglich" bekommen ,ohne Aussicht auf Amnestie-schlimm und das im Jahr der Barmherzigkeit! Mit der Liebe Jesu für die Sünder hat das nichts zu tun.


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