Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  4. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  5. „Europa, finde zu dir selbst! Entdecke deine Ideale wieder, die tiefe Wurzeln haben“
  6. Die beiden wichtigsten Gebote
  7. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  8. Bischof Eleganti: "Päpstliche Interviews sind inflationär geworden"
  9. US-Bischof: Die Kirche kann ‚objektiv unmoralische Beziehungen’ nicht akzeptieren
  10. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“
  11. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  12. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  13. Amy Coney Barrett ist US-Verfassungsrichterin! – Senat bestätigt die Kandidatin
  14. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  15. Bischof Voderholzer betont, dass ein Film kein Medium für lehramtliche Verkündigung sei

Bistum: Unzulässige Vereinnahmung des Papstes durch Plakat der Linken

10. Februar 2016 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bistum Speyer: Die Verwendung eines Porträts von Papst Franziskus geschehe «ohne vorherige Anfrage und ohne Zustimmung der katholischen Kirche».


Speyer (kath.net/KNA) Eine «unzulässige Vereinnahmung des Papstes für den Wahlkampf» hat das Bistum Speyer der Partei Die Linke vorgeworfen. Die Verwendung eines Porträts von Papst Franziskus geschehe «ohne vorherige Anfrage und ohne Zustimmung der katholischen Kirche», erklärte die Diözese am Aschermittwoch. Sie reagierte damit «auf Irritationen, die durch das Plakat ausgelöst wurden».


Die Partei hatte Ende Januar großflächige und inzwischen landesweit aufgestellte Plakate präsentiert, auf denen der Papst mit den Worten zitiert wird: «Wenn die Politik wirklich den Menschen dienen soll, darf sie nicht Sklave der Wirtschaft und der Finanzwelt sein.» Dazu die Linke auf ihrer Homepage: «Wir wollen aufrütteln. Und wir hoffen, dass das Franziskus-Wort uns dabei hilft.» Die Linke rufe «Franziskus als Zeugen auf». In Rheinland-Pfalz wird am 13. März gewählt.

Die ´Linke´ wirbt im Wahlkampf Rheinland-Pfalz mit einem großflächigen Papst-Franziskus-Plakat


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Nummer 10 12. Februar 2016 

Wir wärs mit Abmahnung und kostenpflichtiger Unterlassungserklärung?!

Das ist kriminell: Die LINKE gibt sich gottesfürchtig....... Etikettenschwindel pur!


2

0
 
 JohnPaul 11. Februar 2016 

Den Platz auf dem Plakat der "Linken"

hat sich der Papst mit seinen wirklich platten und wesentliche Teile der katholischen Sozialethik ignorierenden Aussagen zur Wirtschaft ganz redlich erarbeitet ... ;-)


1

0
 
 JohnPaul 11. Februar 2016 

@ dalet

Das geht nicht so schnell. Die haben zu viel zu tun. Immerhin müssen sie die viele Kirchensteuer "verwalten".


2

0
 
 Seramis 11. Februar 2016 
 

@Willigis, @Lukas Martin K.

@Willigis: "der Papst muss sich ... damit abfinden, dass seine Worte ... verwendet werden."

Gegen Zitate des heiligen Vaters hat niemand etwas, aber sein Foto auf Wahlplakaten zu verwenden ist eine ganz andere Sache.

@Lukas Martin K.: "... Papst mal nicht als den netten und harmlosen Opa inszeniert (was andere gerne tun), sondern den Heiligen Vater als ernsthaften und entschlossenen Kämpfer für das Evangelium präsentiert."

Bei ihren Worten musste ich an Pasolinis Film "Das 1. Evangelium – Matthäus" denken, der in wortgetreuer Umsetzung des Evangeliums einen menschlichen, aber auch kompromisslosen und strengen Jesus zeigt, ganz im Gegensatz zu den weichgespülten Hollywoodproduktionen. Für mich immer noch die beeindruckenste Verfilmung der Evangelien, die bei Pasolinis linken Genossen für heftige Irritationen gesorgt hat.

Das war's dann aber auch mit den Gemeinsamkeiten.


2

0
 
 petraandrzej 11. Februar 2016 
 

Andere Aussagen...

..des Papstes zu Themen wie Ehe, Familie, Abtreibung u.ä. auf Wahlplakaten einer Partei zu sehen würde mich mehr erfreuen...


8

0
 
 Rosengarten 10. Februar 2016 
 

Es geht hier nicht um die Legitimation, wonach man jede Person des öffentlichen Lebens für eigene Zwecke benutzen darf.

Es ist ein großflächiges Wahlplakat mit dem die Linke, also Kommunisten, auf Stimmenfang gehen. Ein Beweis mehr, dass ihnen jedes Mittel recht ist. Auch wenn viele von ihnen Atheisten sind, sugerieren sie "Begeisterung" für Papst Franziskus und seine Worte.

Gesetzten Falls die Kath. Kirche würde ihre Treue zum Hl. Vater großflächig plakatieren und öffentlich seine Aussagen dokumentieren........
Ja, sie wissens schon......


8

0
 
 Lukas Martin K. 10. Februar 2016 
 

Anderes Papstbild

Ich bin nun wahrlich kein Freund dieser Partei, aber irgendwie finde ich es durchaus sympathisch, dass sie mit der Wahl des Fotos den Papst mal nicht als den netten und harmlosen Opa inszeniert (was andere gerne tun), sondern den Heiligen Vater als ernsthaften und entschlossenen Kämpfer für das Evangelium präsentiert.


3

0
 
 pfaelzer76857 10. Februar 2016 
 

Linke mit Kreuz :-)

Immerhin haben die Kommunisten auf dem Plakat das Kreuz nicht rausgeschnitten. Das ist ja auch mal was!


5

0
 
 Willigis 10. Februar 2016 
 

Albern,...

...der Papst muss sich wie jede öffentliche Person damit abfinden, dass seine Worte von anderen politischen, religiösen oder gesellschaftlichen Akteuren aufgenommen und entsprechend verwendet werden.


6

0
 
 Cremarius 10. Februar 2016 

Unentschlossen...

Die politische Vereinnahmung des Papstes ist selbstverständlich ein Unding. Die Linke mit Vorsicht zu genießen.

Andererseits ist das Papst-Zitat nicht falsch,- um es vorsichtig auszudrücken.

Franziskus schaut grimmig, aber er wird nicht lächerlich gemacht.

Von daher betreibt Die Linke in gewisser Hinsicht (kostenlose) Werbung für Papst und Kirche.

Ich kenne manche Katholiken, die der Kirche fernstehen, Papst Franziskus jedoch wegen seiner (kapitalismus)kritischen Haltung geradezu bewundern.

Diesen Menschen dürften derartige Plakate gefallen und sie sogar in ihrer Auffassung bestärken.

Vielleicht hat der Heilige Geist die Kampagnenmacher doch inspiriert:-)

Ich finde die Aktion nicht gut, kann ihr aber durchaus irgendwie eine positive Seite abgewinnen.

Die Kirche ist in den Nachrichten und es ist diesmal eine gute Presse.


6

0
 
 br.damianus 10. Februar 2016 
 

Ich hatte schon gedacht...

das es um uns so schlecht steht, das die Linken mit dem Papst werben.


6

0
 
 dalet 10. Februar 2016 

Guten Morgen!

Aha, kaum sind zwei Wochen vergangen, gibt es bereits erste offizielle Reaktionen seitens der katholischen Kirche.
Wie schnell Schnecken sich bewegen können. Toll!


24

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Speyer

  1. Das Bistum Speyer trauert um Altbischof Anton Schlembach
  2. Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision
  3. Speyer: Im Domgarten wurde 27-Jährige vergewaltigt
  4. Katholischer Trauergottesdienst für von Ex-Freund ermordete 15-Jährige
  5. Wiesemann: Helmut Kohl ‚kam in das Haus Gottes immer auch als Beter‘
  6. Helmut Kohl wird in Speyer beerdigt
  7. RAUS!! ALLE! - Wie der BDKJ das Jüngste Gericht erlebt
  8. ‚Weihnachtsmannfreie Zone’ in Speyer
  9. Ab 2015 nur mehr 60 Pfarreien im Bistum Speyer
  10. Bistum Speyer bietet Messen im außerordentlichen Ritus an








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan
  2. Päpstliche Endzeit
  3. Schweden: Schüler muss Kreuz für Klassenfoto abnehmen
  4. Umstrittene Papstaussagen - Gebetsaktion am Petersplatz
  5. Benedikt XVI. zeigt wahre Größe – Benedikt distanziert sich von der „Integrierten Gemeinde“ (IG)
  6. Kardinal Burke: Franziskus’ Aussagen im Dokumentarfilm ‚Francesco’ nicht lehramtlich
  7. 'Allahu Akbar' - Islamistenangriff in der Kirche Notre Dame/Nizza - Sakristan der Basilika geköpft
  8. Farbanschlag auf katholische Kirche – „Abtreibungsgegnerinnen: Wir kriegen euch alle“
  9. Die Hybris des Jesuitenpaters James Martin
  10. Einen geistlichen Krieg gilt es zu streiten
  11. "Die Katholiken sind nicht heimatlos geworden!"
  12. Die beiden wichtigsten Gebote
  13. „Papst Benedikt XVI. hat mir eine erste Brücke zur katholischen Kirche gebaut“
  14. Deutsches Gericht: Maskenpflicht gilt auch für Priester
  15. „Päpste und Bischöfe müssen es in Medienwelt von heute lernen, sich klar und eindeutig auszudrücken“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz