Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  2. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  3. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  4. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  5. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  6. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  7. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  8. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  9. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  10. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  11. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  12. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  13. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  14. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  15. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’

Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsunterkünften nimmt zu

10. Dezember 2015 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pfarrer: Übergriffe auch durch muslimische Mitarbeiter des Wachschutzes


Berlin (kath.net/idea) Die Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylbewerberheimen nimmt zu. Manchmal greifen sogar muslimische Mitarbeiter des Wachschutzes Christen an, die sich vom Islam abgewandt hatten. Das berichtet der Berliner Pfarrer Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der sich intensiv um Flüchtlinge kümmert. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea nannte er konkrete Vorfälle. So hätten Ende November fünf muslimische Sicherheitsmitarbeiter in einer Unterkunft in Berlin-Dahlem zwei Iraner verprügelt, als sie in deren Zimmer ein Neues Testament entdeckten. Sie hätten die Christen beschimpft, dass die Bibel Sünde sei, dann an die Wand gedrückt und getreten. Laut Martens ist es für eine bessere Verständigung mit Flüchtlingen zwar sinnvoll, im Wachschutz auch arabischsprachige Mitarbeiter zu beschäftigen, „aber mit der gegenwärtigen Praxis, weitgehend ohne Prüfung arabischsprachige Wachschützer für die Asylbewerberheime anzustellen, holt man sich serienweise radikale Muslime in die Unterkünfte“.


„Wir haben in den deutschen Unterkünften iranische Verhältnisse“

Der Pfarrer schilderte ferner den Fall eines jungen Iraners, der ihm eine 30 Zentimeter lange Wunde auf dem Rücken gezeigt habe. Der Mann sei im Schlaf in seiner Unterkunft von einem radikalen Muslim überfallen worden. Der Angreifer habe die Bibel des Christen zerrissen und ihn mit einem Messer schwer verletzt. Ein anderer Iraner habe durch eine Attacke Blessuren am Hals und im Gesicht erlitten. Eine Iranerin habe berichtet, dass sie aus Angst vor Angriffen in ihrer Unterkunft immer ein Kopftuch trage, um nicht als Christin erkannt zu werden. Martens: „Christen müssen sich in den Heimen verstecken. Diese Menschen sind wegen ihres Glaubens geflohen. Hier sind sie aber genauso gefährdet. Wir haben in den deutschen Unterkünften iranische Verhältnisse.“

„Gestandene Männer flehen mich an, sie (aus den Unterkünften) rauszuholen“

Aus Angst seien die Christen oft nicht bereit, eine Anzeige zu erstatten. Sie befürchteten, in den Heimen dann noch schwerer misshandelt oder gar ermordet zu werden. Das wiederum sei ein Problem, weil die Polizei ohne Anzeige keine Grundlage habe, um tätig zu werden. Mittlerweile kommen laut Martens knapp 1.000 iranische und afghanische Flüchtlinge in seine Gemeinde im Berliner Stadtteil Steglitz. Im Taufunterricht, der Anfang Dezember begonnen hat, habe er 270 Teilnehmer. Die meisten von ihnen hätten große Angst, in ihre Unterkünfte zu gehen: „Gestandene Männer stehen zitternd vor mir und flehen mich an, sie dort rauszuholen.“ Der Seelsorger sprach sich erneut dafür aus, Christen und Muslime getrennt unterzubringen: „Solange dies nicht der Fall ist, werden sich Christen in vielen Fällen öffentlich zu den Übergriffen und Bedrohungen in den Heimen nicht äußern.“ Trotz dieser Situation müsse er alle zwei bis drei Wochen weitere 100 Neue Testamente auf Persisch bestellen. Martens: „Sie werden uns aus den Händen gerissen. Und dabei riskieren die, die eine Bibel mit ins Asylbewerberheim mitnehmen, ihr Leben.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 queenie 12. Dezember 2015 
 

Gewalt gegen christliche Flüchtlinge

ist in der Tat nicht hinnehmbar. Genausowenig ausländerfeindliche Straftaten und Brandanschläge-beides unabhängig von jeder Religion.


3

0
 
 Prophylaxe 10. Dezember 2015 
 

Merkels Willkommenskultur

bekommt Früchte.


14

0
 
 hofi 10. Dezember 2015 

"Was ist los bei uns ?"

DODA hat mehr als recht ! Dazu muß dann noch die Dunkelziffer gesehen werden und da grausts mir, nicht weil ich persönlich Angst hätte, sondern weil so viele unserer Brüder und Schwestern aus der christlichen Weltfamilie weiter leiden müssen.


13

0
 
 Florian75 10. Dezember 2015 
 

Genau, myschkin da sind die Kirchen gefragt. Sie sollten sich an erster Stelle um die Verfolgten Christen bemühen und aufnehmen. Das ist ihre Christenpflicht. Das sind unsere Brüder und Schwestern im Herrn.


13

0
 
 katolikus 10. Dezember 2015 
 

Konsequenzen bei kriminellen Handlungen?

Es war nicht anders zu erwarten, Aggressionen gegen Christen scheint gewollt zu sein. Werden Übergriffe bestraft? Wer hat Interesse daran Europa wirtschaftlich, gesellschaftlich, kulturell zu zerstören? Wenn man sich durch BerlinKreuzKölln bewegt stellt man fest, wie das in diesem Artikel beschriebene Problem den Alltag bestimmt. Vor Kurzem habe ich bei einer Behörde Folgendes erlebt:Die Damentoilette war durch einen Araber blockiert. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, sich in der falschen Toilette aufzuhalten, obwohl zwei große Schilder mit "Nur für Damen" die Tür schmückten! Dieser Mann, statt sich zu entschuldigen, forderte; ihn RESPEKTVOLL BITTEN zu gehen. Mit Verlaub, unter diesen Ethnien ist Frechheit insbesondere Frauen und Christen gegenüber wohl mehr als übermäßig zu vertreten. Diese Menschen werden sich nicht in unsere Gesellschaft einfügen, sie setzten sich frech, rücksichtslos gegen uns durch. Wollen wir unsere Werte aufgeben oder sie verteidigen? Wir müssen handeln!


17

0
 
 myschkin 10. Dezember 2015 
 

Wir haben in Deutschland eine Staatsministerin

Özoguz, die für diese Dinge zuständig wäre. Freilich sind die Brüder dieser Person vom Verfassungsschutz beobachtete Islamisten, die insbesondere durch Judenfeindschaft auffallen. Glauben Sie im ernst, dass diese Ministerin auch nur einen Finger für von Muslimen verfolgte Christen in Flüchtlingsheimen rühren würde? Die schafft es ja noch nicht einmal, ihre Brüder zur Ordnung zu rufen.

In Deutschland haben radikale Muslime eine Lobby bis in allerhöchste Staatsämter hinein (s. o.) Verfolgte Christen hingegen können sich noch nicht einmal auf tatkräftige Hilfe von Seiten der Kirchen verlassen. Das ist schon traurig.


24

0
 
 doda 10. Dezember 2015 

Das muslimische Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten Konvertiten ebenso wie ausländerfeindliche Mitarbeiter bedrohen und misshandeln, hatte ich schon geahnt.
Dennoch lief mir jetzt bei der Lektüre dieses Beitrages ein kalter Schauer über den Rücken.
Was passiert zu Zeit in unserem Land?
Was kann ich, was können wir tun, um unseren Rechtsstaat mit Religionsfreiheit, Recht auf persönliche Entfaltung und körperliche Unversehrt zu erhalten?
Wer überprüft wirksam! die Sicherheitsfirmen und die Zustände in den Unterkünften?
Was ist bei uns los, seitdem Frau Merkel unsere Grenzen grenzenlos öffnete?
Müssen wir diese Übergriffe ohnmächtig zur Kenntnis nehmen?
Ich schäme mich für diese Untaten!


23

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  2. Irak: Erzbischof befürchtet „schwerwiegende Folgen“
  3. Afghanistan: Gezielte Suche nach Christen
  4. "Christen in Not" prangert Übergriffe auf Christen in Pakistan an
  5. Südost-Türkei: Ungeklärter Kriminalfall beunruhigt Christen
  6. Der ‚Big Brother’ der Religionen: Pekings neue Datenbank
  7. Entführter Bischof in Nigeria freigelassen
  8. Moskau: Allianz gegen Christenverfolgung in Afrika bilden
  9. Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt
  10. Ein mehr als aktuelles Thema: der armenische Völkermord







Top-15

meist-gelesen

  1. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  5. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  6. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  7. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  8. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  9. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  10. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  11. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  12. Tolkien über den Sinn des Lebens
  13. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  14. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  15. Wer eine Kirche ohne sakramentales Amt wolle, breche ihr das Genick

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz