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'Wer eine radikale Änderung der Lehre erwarte, der werde enttäuscht'

5. Oktober 2015 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
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Kardinal von Paris zur Synode: "Wenn die Synodenväter einen Weg für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion fänden, dann werde dies keine generelle Lösung sein"


Vatikanstadt (kath.net/KNA)
Der Pariser Kardinal Andre Vingt-Trois, einer der Präsidenten der Synode, dämpfte am Montag die Erwartungen: Wer eine radikale Änderung der Lehre erwarte, der werde enttäuscht. Wenn die Synodenväter einen Weg für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion fänden, dann werde dies keine generelle Lösung sein, so Vingt-Trois. Erzbischof Bruno Forte, der Sondersekretär der Synode, sagte, man habe sich allerdings auch nicht versammelt, um nichts zu ändern. Es handele sich jedoch um eine Synode der Seelsorge, nicht um eine Synode der Lehre.


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 doda 6. Oktober 2015 

Hl. Geist

Ja, der Hl. Geist ist sicher dabei!
Beten wir, daß alle Synodenteilnehmer Ihn als einen der wichtigsten, wenn nicht den wichtigsten! Teilnehmer zulassen. Und so möge sich Kardinal Marx, der in einem heutigen Beitrag mit Blick auf den Abschluss "forderte, die Ergebnisse müssten mindestens auf dem Niveau liegen, das Papst Franziskusmit seinen Äußerungen vorgegeben habe", mit seinen Forderungen an den Hl. Geist und nicht an Journalisten wenden!


4
 
 Rolando 5. Oktober 2015 
 

Beten statt spekulieren

Ich würde lieber beten statt spekulieren, der Hl. Geist ist nämlich auch dabei.


4
 
  5. Oktober 2015 
 

Keine Ehescheidung

Der heilige Vater hat kein Dekret über eine Erscheint erlassen!Manche haben scheinbar das Dekret nicht gelesen oder interpretieren es in ihrem Sinn und erheben sich somit über den heiligen Vater.


0
 
 Diadochus 5. Oktober 2015 
 

@Selene

Ihre Ansicht teile ich. Der Papst ist die große Unbekannte. Ihn kann ich auch nicht einschätzen. Man denke nur an sein Dekret über die Vereinfachung der katholischen Ehescheidung, bzw. Annullierung, was für mich das dasselbe ist. Theologische Spitzfindigkeiten überlasse ich anderen. Nun, die Synode hat gerade erst begonnen. Was ich mir allerdings wünschte, wäre mehr Einmütigkeit im Geiste und kein gespaltenes Lagerdenken.


2
 
 agnese 5. Oktober 2015 
 

agnese

Ich sehe leider nicht so optimistisch punkto Ausgang der Synode, deshalb wäre mir wichtig,ob ich wirklich so allein stehe mit meiner Meinung oder könnten viele kirchliche Persönlichkeiten enttäuscht werden, da die Entscheidugen des Papstes natürlich endgültig sind. Es würde dann aber sicher schwierig werden Enderungen zu akzeptieren die die Lehre nicht erlaubt.Vielleicht ist es nützlich, daß etliche Kardinäle und Bischöfe schon vor der Synode ihre Meinungen einfach verkündeten.


4
 
 Stefan Fleischer 5. Oktober 2015 

@ Einsiedlerin

"Die ewige Angst Schäfchen zu verlieren - zumal im deutschen Sprachgebiet - nervt extrem!"
Das nervt nicht nur, das ist auch extrem kontraproduktiv! Diese Angst spüren die Gläubigen. Und wer will sich denn schon Angsthasen als Hirten? Eine Kirche, die nicht mehr klar sagt, was sie glaubt (und dann auch nicht mehr glaubt, was sie selber sagt) kann einpacken. Ich habe vor einiger Zeit einen Priester erlebt, der selber offensichtlich tief gläubig ist - man spürte es an der Art der Zelebration - aber in seiner Predigt um die reale Gegenwart Christi im Allerheiligsten Sakrament herum tanzte, wie die Katze um den heissen Brei, vermutlich aus "Barmherzigkeit" gegenüber einigen "engagierten" Christen, die das nicht mehr hören wollen. "Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein, alles andere ist vom Bösen!" Alles andere ist unglaubwürdig.


12
 
 Einsiedlerin 5. Oktober 2015 
 

Seelsorge

@doda: Genau richtig! Daher hoffe ich, dass endlich wieder die reine katholische Lehre von oben bis unten verkündet wird - unverwässert und klar. Dass es dazu klare Aufforderungen und auch Überprüfungen geben soll, z.B. auf Universitäten wo katholische Theologie gelehrt wird. Vielleicht könnte der Papst einmal seine Bischöfe genauer unter die Lupe nehmen.
Die ewige Angst Schäfchen zu verlieren - zumal im deutschen Sprachgebiet - nervt extrem!


12
 
 Theodor69 5. Oktober 2015 
 

@agnese

Mir wäre lieber gewesen, wenn die Kardinäle (egal ob sie Kasper oder Burke heißen) weniger im Vorfeld gesprochen hätten.


2
 
 Selene 5. Oktober 2015 
 

Die Stimmen

der synodenväter zu kennen ist insofern unwichtig, weil am Schluss der Papst ALLEINE entscheiden wird.

Nur auf ihn kommt es an und da ist Alles offen, weil er sich bisher nie eindeutig geäußert hat.


5
 
 antony 5. Oktober 2015 

@ agnese: Für "Vor der Synode" ist es aber jetzt zu spät.

Und wozu soll es wichtig sein, die Eizelmeinungen zu erfahren? Das stiftet doch nur Parteiungen.


3
 
  5. Oktober 2015 
 

es ist etwas untergegangen

in den letzten Tagen
nämlich daß niemand weiß was der hl. Vater aus der synode zu machen gedenkt das ist eine große Überraschung daß man nicht weiß was die Konsequenz aus der Synode sein wird alao egal was auf der Synode gesagt osder abgestimmt wird der Papst entscheidet am schluß allein so frei wie noch nie nach einer Synode


12
 
 doda 5. Oktober 2015 

Kohärente Seelsorge

"Erzbischof Bruno Forte, der Sondersekretär der Synode, sagte, man habe sich allerdings auch nicht versammelt, um nichts zu ändern. Es handele sich jedoch um eine Synode der Seelsorge, nicht um eine Synode der Lehre."
Jede wahre Seelsorge erfolgt kohärent aus der wahren Lehre.
Eine Abkopplung der Seelsorge von der authentischen Lehre ist keine wahre Sorge für das ewige Seelenheil der Menschen.
Ich erinnerte mich gerade daran, daß von interessierten Kreisen wiederholt darauf hingewiesen wurde, daß das Zweite Vatikanische Konzil schließlich ein Pastoralkonzil gewesen sei, um dann in die Versuchung der Geringschätzung der Lehre zu geraten.
Die Bischõfe mögen etwas ändern: sie mögen zunächst die authentische Lehre der Kirche verkünden und bezeugen und sich um eine gediegene, kohärente Seelsorge der ihnen anvertrauten Menschen kümmern!


19
 
 antony 5. Oktober 2015 

Bei allem Respekt: Warum können die Synodenväter nicht...

... bis zum Ende der Synode schweigen? Was sollen diese dauernden vorschnellen Statements für die Presse?

Das hatten wir schon bei der Vor-Synode letztes Jahr. Das war damals schon nicht gut.

So eine Art Konklave schiene mir da besser zu sein...


9
 

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