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Französische Bischöfe: Abtreibung ist keine «Anekdote des Lebens»

1. Oktober 2015 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Französische Bischofskonferenz kritisiert staatliche Kampagne zu Abtreibung, Verhütung und Sexualität


Paris (kath.net/KNA) Die Französische Bischofskonferenz hat eine Aufklärungskampagne der Regierung zu Abtreibung, Verhütung und Sexualität kritisiert. Abtreibung sei keine «Anekdote des Lebens», sondern ein ernsthafter und oft tiefgreifender Einschnitt, sowohl für Frauen, als auch für die Männer und die gesamte Familie, so die Bischofskonferenz am Mittwoch in Paris. Es sei bedauernswert, dass sich die Kampagne in der Hauptsache nicht mit dem Leben befasse. Dagegen müsse die Aufklärung und Bildung von Jugendlichen beim Thema Sexualität sowie die Unterstützung von Eltern ausgebaut werden.


Gesundheitsministerin Marisol Touraine (PS) hatte am Montag eine nationale Informationskampagne mit dem Slogan «IVG : mon corps, mon choix, mon droit» (Abtreibung: Mein Körper, meine Wahl, mein Recht) gestartet. «Im Jahr 2015 sollte in unserem Land jede Frau in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, ohne verurteilt zu werden und ohne Fehlinformationen zu haben», so Touraine. Auf einer Website können sich Frauen über Fragen zu Abtreibung, Verhütung und Sexualität informieren. Auch eine kostenlose Hotline wurde eingerichtet.

Primas von Frankreich, Philippe Kardinal Barbarin (Lyon), beteiligte sich am Pariser ´Marsch für das Leben 2014´


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Jaii der Herr 2. Oktober 2015 
 

Rolando drückt ungefähr das aus was ich auch mitteilen wollte, nur ohne Polemik.


1
 
 Rolando 1. Oktober 2015 
 

Fehlinformation

"Im Jahr 2015 sollte in unserem Land jede Frau in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, ohne verurteilt zu werden und ohne Fehlinformationen zu haben», so Touraine", die Ministerin, die die Frauen vor Fehlinformation bewahren will ist selbst total fehl informiert, ja blind, die ganze Kampagne ist eine einzige Fehlinformation. Das ist ja das schlimme, das eigene Getäuschtwerden wird nicht erkannt, und das von der Regierung, nicht nur in Frankreich, sondern Weltweit.
Wir müssen dringend um Sündenerkenntnis und Sündenbewusstsein, sowie Reue und Umkehr beten, besonders für Regierende, Ärzte und Medienleute, weil sich das Volk an Diesen orientiert, und leider nicht mehr an der Lehre der Kirche, dem Gott des Lebens.


4
 

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