Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Leere der kirchlichen Lehre
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Maria, die Mutter des Friedens

Amnesty International ist keine Menschenrechtsorganisation mehr

14. August 2015 in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schwester Lea Ackermann: Man sollte Amnesty International, die als Menschenrechtsorganisation gilt, diesen Titel aberkennen.


Rom (kath.net)
Die vermeintliche Menschenrechtsorganisation Amnesty International steht nach der Forderung, dass Prostitution global legalisiert werden soll, weiter unter Druck. Schwester Lea Ackermann, die seit 1980 mit Frauen arbeitet, die sich prostituieren müssen, übt in einem Interview Kritik, wie "Radio Vatikan" berichtet. "Ich finde das ungeheuerlich. Das hat dazu geführt, dass ich gedacht habe, man sollte Amnesty International, die als Menschenrechtsorganisation gilt, diesen Titel aberkennen. Ich finde das unglaublich. Sie müssen sich mal überlegen, was mit Frauen in der Prostitution geschieht. Da geht man immer leichtfertig drüber hinweg." Auch internationale Stars wie Meryl Streep oder Kate Winslet haben inzwischen scharfe Kritik an "Amnesty International" geübt.


Für Ackermann stehe fest, dass eine Legalisierung nicht den Schutz der Prostituierten fördere, sondern nur den Zuhältern und Freiern helfe. In Deutschland, wo Prostitution seit 2002 legal ist, habe das Gesetz den Bordellbetreibern, den Menschenhändlern, den Zuhältern unendlich viele Möglichkeiten geschaffen. Diese seien in den Wellness-Bereich ausgewichen. Sie konnten nun wunderschöne Bordelle herstellen. "Es ist ungeheuerlich. Bei uns ist die Prostitution und der Handel mit Frauen zur sexuellen Ausbeutung seit 2002 ständig gewachsen.“ Deutschland sei das Bordell Europas heißt es. Ackermann verweist dann auf Länder wie Schweden, Norwegen oder Kanada. Dort sei die Prostitution zum Schutz der Frauen verboten. Für Lea Ackermann gibt es nur eine einzige Möglichkeit, um die Frauen vor sexueller Ausbeutung und Menschenhandel zu schützen: „Der einzige Schutz und die einzige Möglichkeit den Frauen zu helfen, ist den Kauf von Sex zu verbieten. Das ist die einzige Möglichkeit, die Frauen auf die gleiche Stufe wie die Männer zu stellen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Labrador 17. August 2015 
 

Lieber PhraLuang - zu Ihrer Information,

in Schweden zahlt nicht die Prostituierte, sondern der Freier die Strafe. Das macht den Unterschied.

Wenn in Thailand dasselbe eingeführt würde, wenn also schmerbäuchige (ältere) Europäer, Russen, Amerikaner und Asiaten eine empfindliche Strafe zahlen müssten anstelle der "Polizeiabgabe", die, wie von Ihnen beschrieben, thailändische Prostituierte derzeit zahlen, wie würde sich das auf die Tourismusindustrie Thailands auswirken? Die Thai Airways, den Flughafen, die Hotels, die Taxies, die Straßenhändler ...

Die Methode "Schweden" bewirkt etwas (man kann den Rückgang von Prostitution und Frauenhandel "beklatschen" oder die Verdrängung der verbleibenden Prostitution in den Untergrund beklagen), die Methode "Thailand" ist nur Nepp und daher sinnlos wie Sie richtig bemerkt haben.

Ihr "Hmmm" trifft also für Thailand voll ins Schwarze, gegenüber zB Schweden ist es aber nur überheblich und daher entbehrlich.


0
 
  14. August 2015 
 

Hmmm

Frauen und auch Männer verkaufen Sex. Fakt!
In Thailand werden als Feigenblatt von Zeit zu Zeit mal weibliche Prostituierte, Stricher und Ladyboys von der Polizei eingesammelt.
Da werden die Daten aufgenommen, ein "Täterbild" erstellt und dann muß der/die Straftäterin den Strafbefehl und das Geständnis unterschreiben.

Es wird eine Geldstrafe von 100 Baht fällig ... 2 Euro 50 und dann geht es zurück an den Strand. Ist damit jemandem geholfen ...


1
 
 Fink 14. August 2015 
 

Warum erst jetzt ?

Seit Jahren fordert Amnesty International das freie Recht auf Abtreibung ("reproduktive Gesundheit") ! Ein Protest der Christen gegen AI ist seit Jahren angebracht. Erst die Forderung nach Legalisierung der Prostitution ("Prostitution" ist seit Jahrzehnten das Hauptthema der feministisch angehauchten Schwester Lea Ackermann) wird- zu Recht - protestiert. Warum nicht schon früher?


6
 
 Waldi 14. August 2015 
 

Ein tiefes, intuitives Misstrauen,

hat mich seit jeher daran gehindert, diese fadenscheinigen Organisation "Amnesty International" mit einer Spende zu unterstützen! Amnesty International ist gerade dabei, die Prostitution als erstrebenswert salonfähig zu machen, ohne zu bedenken, dass dadurch Frauen zu einem billigen und seelenlosen Sexinstrument degradiert und in ihrer Menschenwürde zutiefst verletzt werden! Über dieses Ansinnen von "Amnesty International", wird sich besonders die Pornoindustrie mächtig freuen!


6
 
 mirjamvonabelin 14. August 2015 
 

Es ist so ungeheuerlich

was heutzutage alles gefordert wird und wie sich Kriminelle in caritative Organisationen hineinspenden und dann von diesen fordern für ihre Zwecke zu arbeiten und nicht mehr für Menschenwürde.

Sr. Ackermann hat recht, man muss Amnesty International dringend den Titel aberkennen.


7
 
 elmar69 14. August 2015 
 

Fehlender Wertemaßstab

Hier zeigt sich wieder einmal, wohin es führen kann, wenn man die christlichen Wurzeln unserer Kultur vergisst.

Wenn man Mammon huldigt, ist es selbstverständlich, dass jede Art der Selbstausbeutung erlaubt sein muss.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frauen

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  4. Vatikan-Kommission: Frauen können nicht zur Diakonenweihe zugelassen werden
  5. Lebe deine Sehnsucht als Frau - Leseprobe 3
  6. Lebe deine Sehnsucht als Frau - Leseprobe 2
  7. Lebe deine Sehnsucht als Frau
  8. Geschlechtsspezifische Abtreibung in Indien: Jedes Jahr werden mehr Jungen als Mädchen geboren
  9. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  10. Gloria von Thurn und Taxis: Die Anti-Baby-Pille ist kein wahrer Feminismus






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  4. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  5. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  6. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  7. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  8. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  9. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  10. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  11. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  14. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  15. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz