Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  8. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  12. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  15. Mehr protestantisch brauchen wir nicht

Baden-Württemberg beschließt hochumstrittenen Gender-Aktionsplan

17. Juni 2015 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grün-rotes Landeskabinett verabschiedete hochumstrittenen Aktionsplan zur Gleichstellung sexueller Minderheiten – Auch Eingriffe in die Bildungsarbeit ab Kindheit – Starke Kritik von CDU - «Demo für alle» am 21.6.2015 in Stuttgart gegen Aktionsplan!


Stuttgart (kath.net/KNA/red) Das grün-rote Landeskabinett in Baden-Württemberg hat am Dienstag den hochumstrittenen Aktionsplan zur Gleichstellung sexueller Minderheiten verabschiedet. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) betonte am Dienstag vor Journalisten in Stuttgart, der Plan diene dem Zusammenhalt der Gesellschaft. Es gehe «um die Verfasstheit von Menschen, nicht um Sex». Notwendig seien Toleranz und Akzeptanz.

Der Aktionsplan beschreibt laut Landessozialministerium, was die Regierung in dieser Legislaturperiode tun will, um Diskriminierungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgendern, intersexuellen und queeren Menschen abzubauen und Baden-Württemberg «zu einem Vorreiter für Offenheit und Vielfalt zu machen». Abgedeckt würden «alle Lebensphasen von der Kindheit über die Jugend bis ins Seniorenalter». Konkret geht es etwa um Bildungsarbeit zu dem Thema, eine diskriminierungsfreie Arbeitswelt, die Arbeit von Polizei und Justiz oder die Sensibilisierung von Pflegekräften.


CDU-Fraktionschef und Spitzenkandidat Guido Wolf kritisierte, er hätte sich «mehr Fingerspitzengefühl und ein ehrliches Zugehen auf die Kritiker gewünscht». Die rot-grüne Landesregierung riskiere eine Auseinandersetzung, «die eher das Trennende als das Gemeinsame betonen wird». Wolf forderte wörtlich, dass «höchstpersönliche Themen wie die Sexualität wieder mehr ins Private verlagert» werden.

Am 21. Juni 2015 wird auf dem Stuttgarter Schillerplatz wieder die «Demo für alle» stattfinden. Sie steht unter dem Motto «Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder» und wendet sich gegen die Weichenstellungen, die die grün-rote Landesregierung vor dem Ende ihrer Amtszeit noch schnell gegen erheblichen Unwillen der Bürger durchsetzen will. Die Zahl der Teilnehmer an der «Demo für alle» wächst ständig.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 denkmalnach 23. Juni 2015 
 

Ich war da und habe mich von agressiven Homos anschreien lassen....

.... allerdings habe ich Bischof Fürst vermisst. Dieser hätte seinen löblichen Worten über die (Ablehnung der) Homo-Ehe auch Taten folgen lassen können und als Empfänger öffentlicher Mittel eben dieser Landesregieung auf dem Schlossplatz mit gegen seine Politik demonstrieren können. Oder ist ihm das etwa verboten? Eigenartig leise ist es um die katholische Kirchenführung in Deutschland, wenn es um Demos geht - ganz anders als die Amtsbrüder in Frankreich, welche nicht vom dortigen Staat finanziert werden. Diese laufen auf der Straße gegen die Homoehe mit!


0

0
 
 Krisi 19. Juni 2015 
 

...

Homosexuelle ergeht es in Rechtsfragen inzwischen besser als einer ganz gewöhnlichen Durchschnittsfamilie in Deutschland.

Ich bin wirklich schockiert über die Entwicklungen...

In einer demokratischen Gesellschaft war es bisher immer so, dass es Menschen gab die in einer Minderzahl leben.

Es gibt aber auch Personen, welche nun in einer Überzahl leben.

Wenn es der einfache Mensch mit einer gesunden Identität ist...ergeht es einer Gesellschaft gut.

Das Genderkonzept ist Kindeswohlgefährdend...

Ein Minderheit kann in einer Gesellschaft für Akzeptanz werden aber niemals über der Mehrheit stehen.

Dieser falsche stolz...ist anstrengend.

Bringt unsere Kinder in Gefahr...

und ist mit dem Grundgesetz eigentlich nicht vereinbar...

Wo sind die Kinderpsychologen?????


7

0
 
 marienkind 18. Juni 2015 
 

@markus huber

Informationen gibt es genug. Und selbst die unaufgeklärtesten (siehe frühere Zeiten) haben es trotzdem geschafft sich fortzupflanzen.

Sie haben nicht das Recht Eltern pauschal Inkompetenz zu unterstellen. Wahrscheinlich kennen Sie keinen einzigen Fall und haben diese Vorurteile aus den Medien. Ich kenne es ( wirklich) anders herum: Übersexualisierte Kinder und Jugendliche, die Ausprobieren wegen der Aufklärung und viel zu liberaler Eltern.

Diese Aufklärung ist privat!

Kein Mensch braucht Unterricht über Sexualpraktiken! Der Staat hat hier keine Legitimation.


12

0
 
 Markus Huber 18. Juni 2015 
 

Sexualkunde in der Schule

ist für die meisten Kinder leider doch die beste Informationsquelle. Sehr viele Eltern sind da sehr unfähig und sind ihren Kindern keine Unterstützung. Die Freunde und das Internet bringen noch mehr Verwirrung. Gut vorbereitete Lehrer mit Feingefühl sind somit nötig.


3

0
 
 PBaldauf 17. Juni 2015 
 

Ach, man gibt sich gern betroffen
Mahnt ‘Vielfalt‘ an, für alles ‘offen‘
Hier sieht man schon, mit etwas Licht
Woran im Grund es gebricht:

Wo findet man, in dieser Welt
Orientierung, die dauerhaft hält?
Orient, Osten, Sonnenaufgang, meint LICHT:
das in JESUS CHRISTUS, dem WORT zu uns spricht!

Wer glaubt sich von IHM zu ‘emanzipieren‘
Wird – auf Dauer – nur scheitern und sicher verlieren:
Sie faseln von PLAN, der betitelt: AKTION
Doch all dieses 'Gender' ist ein einziger Hohn

Ach, dass Deutschland-Europa es doch niemals vergisst:
Unsere Rettung und Heil ist die Wahrheit: Jesus Christ

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


12

0
 
 Herbstlicht 17. Juni 2015 
 

eigenartig!

Während uns immer wieder gesagt wird, das Religiöse gehöre ausschließlich in den Privatbereich, wird die Sexualität, die doch im körperlichen Bereich zum Intimsten, Persönlichsten und Sensibelsten gehört, zum politischen Programm erhoben.
Warum?


16

0
 
 resistance 17. Juni 2015 
 

Beugehaft für Unterrichtsverweigerer

Karlmaria: Das hört sich gut an. Wenn ich mich aber erinnere, wie Eltern in Beugehaft genommen wurden, wenn sie ihre Kinder nicht in Sexunterricht lassen wollten, dann habe ich Zweifel an der Wirksamkeit Ihres Vorschlags.


7

0
 
 Chris2 17. Juni 2015 
 

Am Sonntag nach Stuttgart

zur "Demo für alle"! Bis die Eltern merken, was ihren Kindern da angetan werden soll, sind so manche schon zutiefst verstört. Kinder brauchen Zuneigung, Zärtlichkleit (aber nicht die aus dem berüchtigten Cohn-Bendit-Video bei Youtube), Sicherheit und sanfte Führung, um sich gut entwickeln zu können. Keine Sexkoffer, keine Lehrer oder andere Respektspersonen (!?), die über alle (un-)möglichen sexuellen Spielarten dozieren und auch keine in diversen Fächern versteckte Indoktrinierung. Nicht auszudenken, was in kleineren Kindern vorgeht, die zwangsweise (!) über SM oder ähnliches informiert werden oder sich vorstellen sollen (bzw. es nach einem verstörenden Unterrichtstag "privat" tun), der Papa sei zwar "anders, aber auch in Ordnung" und würde jetzt zu seinem (besten) Freund ziehen. Die Grünen sind eine ideologische Zeitbombe, die zumindest den Baden-Württembergern gerade um die Ohren fliegt. Wer solche Gesetzgeber hat, braucht keine Feinde mehr...


11

0
 
 hortensius 17. Juni 2015 
 

Strafrecht

Dieser Plan verstößt doch sicher gegen verschiedene Jugendschutzbestimmungen. Eine Frage an Juristen: Kann gegen diese Regierung nicht Anklage erhoben werden,falls die Justiz noch unabhängig ist? Dann müssten auch die Medien berichten, die zugunsten der Grünen und Roten diesen Plan unterschlagen. Nachrichten -Unterschlagung!
Eduard Werner


16

0
 
 Reichert 17. Juni 2015 
 

Der MP Kretschmann sitzt auch im angeb-
lichen Zd"K" und kein Hahn kräht danach,
wieso das möglich ist. Ach, ich habe ja
vergessen, das in der Kirche 2015 nichts
unmöglich ist, seitdem die "Barmherzig-
keit" Gottes Gebote ersetzt. Dem Durch-
einanderbringer kann das nur recht sein.
Je weniger er thematisiert wird, desto
besser laufen die Dinge in s e i n e m
Sinne!


23

0
 
 Karlmaria 17. Juni 2015 

In Deutschland gibt es das Elternrecht

Ich kenne das von der anderen Seite. Eine befreundete Lehrerin hat oft geklagt wie die Eltern wieder einmal durch das Elternrecht die pädagogischen Bemühungen hintertreiben. Das Elternrecht ist tief in der Verfassung verankert. Da kann man fast unendlich lange prozessieren. Man muss auch nichts beweisen. Nur vermuten dass das gegen die Verfassung verstößt genügt schon!


12

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. Wenn das Gendersternchen gesprochen wird
  2. Gesellschaft für deutsche Sprache rät vom Genderstern ab
  3. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  4. Irischer Minister will ‚Geschlechtsänderung’ für Jugendliche vereinfachen
  5. Geschlechtsverwirrung in den Niederlanden
  6. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  7. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  8. Transgender: Die feministische Revolution frisst ihre Kinder
  9. US-Regierung definiert ‚Gender’ als biologisches Geschlecht
  10. Kritik an Joanne Rowling im kanadischen Kinderfernsehen








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  7. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  8. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz