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No money for Killings!

10. Juni 2015 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
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Der Katholischen Nachrichtenagentur war die Kölner Veranstaltung zum Lebensschutz (mit Wolfgang Bosbach und Kardinal Meisner) keine noch so kleine Berichterstattung wert. Berichtet die KNA lieber anderes? Kommentar von Martin Lohmann


Köln (kath.net) Es ist doch immer wieder erstaunlich, was der kirchensteuergepamperten Katholischen Nachrichten-Agentur viel Platz für Berichterstattung wert ist. Und: Wofür sie immer wieder ganz wenig Platz hatten. So kann man jetzt in einer offenbar sorgfältig mit Zitaten umgehenden Meldung lesen, dass Amnesty International besorgt darum ist, wie konsequent – KNA nennt sie „streng“ und „rigoros“ – die irische Gesetzgebung hinsichtlich der Abtreibung, also der Tötung noch nicht geborener Menschen ist.

In der Meldung freilich sucht man Wörter wie „noch nicht geborene Menschen“ oder „ungeborene Kinder“ vergebens. Statt dessen wird, ganz brav angepasst, mehrfach der „Fötus“ genannt. Das schafft wohl Neutralität, Distanz – und lenkt ab von den eigentlichen Opfern. Aber es ist wohl die Sprache von Amnesty International! Und über die wird ja berichtet. Mit viel Verständnis offenbar. Für die Frauen, die Mütter, die da leiden müssten, weil sie nicht abtreiben, also nicht töten dürfen. Und die Opfer, die sich noch nicht selbst äußern können?

Schade übrigens, dass die Kölner Veranstaltung zum Lebensschutz vor wenigen Tagen, bei der immerhin Wolfgang Bosbach und Kardinal Meisner mitwirkten, der KNA keine noch so kleine Berichterstattung wert war. Dafür gab es also keinen Platz. Obwohl es viele interessante Nachrichten gab, die man hätte weitergeben können. Sicher ein Versehen, oder? Doch zurück zur aktuellen Irland-Abtreibung-Meldung der Katholischen Nachrichten-Agentur:


Die KNA macht hier ihre ganz normale Agenturarbeit. Das lässt hoffen hinsichtlich der Berichterstattung über den diesjährigen Marsch für das Leben. Denn da sind dieser „katholischen“ Agentur in den vergangenen Jahren immer wieder „kleine“ Fehler passiert, weil man sich nicht bei Veranstalter erkundigte, sondern sich auf Dritt-“Quellen“ verlassen hatte. Und so passierte es mehrfach, dass zum Beispiel bei der Teilnehmerzahl einfach eine Null am Ende vergessen wurde. Dabei ist es schon ein Unterschied, ob 600 Menschen für das Lebensrecht eines jeden Menschen friedvoll und tolerant demonstrierten – oder eben, wie tatsächlich geschehen, mehr als 6000. In Worten: mehr als sechstausend! Mal sehen, ob die Kollegen diesmal selbst dabei sind und sich ein maßstabsgerechtes Bild machen werden, das sie dann fair und sauber weitergeben. Dann könnten auch die Bischöfe mal diesbezüglich korrekt informiert werden über diesen Marsch.

Wer aber wie Amnesty International so eiskalt für das nach wie vor nicht gegebene „Recht“ auf Tötung Ungeborener plädiert, sollte von niemandem, dem das Humane noch ein Anliegen ist, Spendengelder mehr bekommen, oder? Wer lediglich darauf verweist, dass Irlands Abtreibungsgesetz „Frauen in Lebensgefahr“ bringe, dabei aber verschweigt, dass kleine Menschen durch die Abtreibung der tödlichen Lebensgefahr durch Zerreißen und Giftspritzen nicht ausweichen können, verdient keine Unterstützung.

Wer etwas Gutes tun will, sollte seine Gelder dorthin spenden, wo sie ausschließlich zum Schutz des Lebens von Kindern, Frauen, Müttern, Vätern und Männern eingesetzt werden. Das ist zum Beispiel der Fall beim Bundesverband Lebensrecht, BVL, der ausschließlich von Spendengeldern getragen wird, und der für seinen FriedensMARSCH für das Leben ALLER, der glücklicherweise von Jahr zu Jahr wächst, viel Unterstützung verdient hat und braucht. Spenden FÜR das Leben sind hier höchst willkommen: DE69 52060410 000 8003203 (GENODEF1EK1)

Link zum Marsch für das Leben

Auch Papst Franziskus unterstützt den Marsch für das Leben: Papst verband sich mit den Teilnehmern des Marsches für das Leben 2014 im Gebet.

EWTN Reporter - Marsch für das Leben 2014 - Rede Martin Lohmann


Primas von Frankreich, Philippe Kardinal Barbarin (Lyon), beteiligte sich am Pariser ´Marsch für das Leben 2014´


Marsch für das Leben 2015 in Ottawa/Kanada - Unter den Sprechern auch der Vorsitzende der kanadischen Bischofskonferenz, EB Prendergast SJ


Foto Lohmann (c) Martin Lohmann


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Lesermeinungen

  10. Juni 2015 
 

Die Lüge von den Frauen in Lebensgefahr

Die Abtreibungslobby beschuldigt die Lebensschützer, dass diese das Leben der Mutter in Gefahr brächten, wenn sie die gesetzliche Abtreibung nicht zulassen wollen. So z.B. auch in einer Fernsehsendung von ARTE. Das Austragen eines Kindes gefährdet das Leben der Mutter normalerweise nicht. Würden die schwangeren Frauen auf die angebotene Hilfe der Lebensschützer eingehen, müssten sie nicht zu gefährlichen Abtreibungspraktiken greifen. Sie wären Lebensförderer und nicht Lebensvernichter.


1
 
 bücherwurm 10. Juni 2015 

Lieber Ehrmann,

ich fürchte, Sie irren sich. Herr Lohmann kommt aus Deutschland und setzt sich in Deutschland für den Lebensschutz ein.
Und wir als Online-Zeitung setzen uns mit all unseren Möglichkeiten ebenfalls für den Lebensschutz ein... wir haben auch ein Spendenkonto, für jene, die unser Engagement in diesem Bereich unterstützen wollen :)


6
 
 Chris2 10. Juni 2015 
 

Allgemeine Amnes(t)ie?

Ich glaube, "Amnesty international" hat den eigenen Namen falsch verstanden: Amnestie (zum Tode verurteilter) politischer Gefangener, nicht eine allgemeine, präventive, Amnestie für das Töten der eigenen Kinder. Das Ganze auch noch als "Recht" zu propagieren, ist hochgradig schizophren und bei einer "Menschenrechtsorganisation" ganz besonders bigott. Konsequenterweise wäre dann der nächste Schritt das Recht auf Tötung von Neugeborenen, oder sehe ich das falsch? Internationale Amnesie bei dem elementarsten Menschenrechten...


6
 
 Ehrmann 10. Juni 2015 

Und Österreich?

Herr Lohmann, Sie kommen doch aus Österreich-oder irre ich mich? Warum dann bitte keine Spendenmöglichkeit für Österreicher? Da gibt es doch auch eine Gruppe, die ideologisch sicher ist - alle sind es leider auch bei uns nicht.


1
 
 SpatzInDerHand 10. Juni 2015 

Herr Lohmann, Sie haben den Nagel wieder mal punktgenau auf den Kopf getroffen!


16
 

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