Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Osteuropäische Bischöfe kritisieren 'neue Sichtweisen zur Familie'

29. Mai 2015 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Vernetzungstreffen diente der Vorbereitung der Bischofssynode - Bischöfe wandten sich gegen die Genderideologie


Zagreb (kath.net/KAP) Die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen von Ostmittel- und Osteuropa werten ihr Vernetzungstreffen in Bratislava, das im Zeichen der Familiensynode gestanden hat, als Erfolg. Das betonte der Vorsitzende der Kroatischen Bischofskonferenz, Erzbischof Zelimir Puljic, gegenüber der neuesten Ausgabe der Zagreber katholischen Wochenzeitung "Glas Koncila. "Eine erfolgreiche, fruchtbare Gesellschaft beruht auf gesunden Familien, aus denen viele Kinder kommen", sagte Puljic. Der starke Geburtenrückgang und die Bevölkerungsabnahme sind zentrale Sorgen der kroatischen Kirche.

Thema der Tagung am 11./12. Mai in Bratislava war "Zeitgenössische Kultur und Familienpastoral". Die Initiative kam vom Präsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE), Kardinal Peter Erdö, und dem slowakischen Konferenzvorsitzenden Erzbischof Stanislav Zvolensky. An dem Treffen nahmen die Präsidenten der Bischofskonferenzen der Slowakei, der Ukraine, Weißrusslands, Tschechiens, Ungarns, Polens, Kroatiens und Litauens teil. Die Tagung hatte den Austausch von Erfahrungen, Visionen, Vorschlägen und Schwierigkeiten in Bezug auf die Familien zum Ziel. Sie diente der Vorbereitung für die Familiensynode im Oktober in Rom und der synodalen Diskussion über die Familie.


Die Bischöfe verwiesen laut Kommunique auf "neue Sichtweisen zur Familie in der postmodernen Zeit", durch die "Normen auferlegt werden, die nicht im Einklang mit der klassischen Sichtweise über die Familie stehen". Analysiert worden sei auch länderweise der Zustand der mitteleuropäischen Staaten 25 Jahre nach dem Fall des Kommunismus. Dabei sei auch der Beitrag der Kirchen zum Versöhnungsprozess in den postkommunistischen Ländern behandelt worden. Diese Frage sei insbesondere im Blick auf den Konflikt in der Ukraine angeregt worden. Es sei erörtert worden, was die Kirchen in dieser Situation tun könnten.

Erzbischof Puljic übte in seinem Statement Kritik am Individualismus, der alle Lebensbereiche umfasse und die familiären Beziehungen verarmen lasse. Die Familie bilde demgegenüber ein Modell für die Gesellschaft. Puljic nannte Egoismus und Glaubensverlust als Ursachen der familiären Probleme.

Die Bischöfe diskutierten laut Kommunique auch über die Genderideologie. Diese sei in ihren Ländern präsent. Das Bildungswesen, die Gesetzgebung und die Lehrpläne seien diesbezüglich beeinflusst. "Wir haben erörtert, was in der menschliche Natur vorprogrammiert und was in der Heiligen Schrift beschrieben ist. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau - und nicht 35 menschliche Identitäten", so Puljic.

Während der Tagung in Bratislava hätten die Bischöfe zum Gebet für das Gelingen der Familiensynode eingeladen, damit sie eine neue Inspiration für die Pastoral und die Familie bewirke, berichtete der Erzbischof: "Allen Familien, die die Werte des Evangelium der jüngeren Generation weitergeben, haben die Bischöfe ihren Dank ausgesprochen. Denn wenn die Werte in der Familie zusammenbrechen, bricht auch die Gesellschaft zusammen."

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischofssynode

  1. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  2. Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
  3. Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
  4. Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
  5. Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
  6. Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
  7. ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
  8. Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
  9. Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
  10. Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  3. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  4. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  7. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  8. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  9. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  10. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  13. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  14. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  15. Was auch immer Synodalität sein soll

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz