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‚Wir müssen Schönheit und Bedeutung der Keuschheit wieder entdecken’

2. März 2015 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Wahre Erfüllung ist in der Liebe Gottes zu finden, nicht in einem zügellosen Leben, sagt Paul Darrow. Vor seiner Bekehrung lebte er seine homosexuellen Neigungen intensiv aus.


Orlando (kath.net/LSN/jg)
Paul Darrow lebte das mondäne Leben eines männlichen Supermodels in New York. Er reiste viel in Europa und den USA und war von Filmstars und berühmten Models umgeben. Darrow lebte seine homosexuelle Neigung intensiv aus. Seine freizügige Lebensweise habe einen zügellosen Hunger nach sexuellen Abenteuern zur Folge gehabt, sagte er in einem Interview mit LifeSiteNews. Doch je mehr er diesen zu stillen versuchte desto größer wurde er. Trotzdem sei er nicht unglücklich gewesen, jedenfalls habe er sich nicht so gefühlt.

Sein Leben änderte sich, als er zufällig im Fernsehen eine „Piratennonne“ sah, die auf eine überzeugende und aufrichtige Weise über Gott sprach, wie er es noch nie erlebt hatte. Wie er später herausfand, war die Nonne niemand geringerer als die ETWN-Gründerin Mother Angelica, die nach einem Schlaganfall im Jahr 2001 für einige Monate eine Augenklappe tragen musste.


Bald darauf bekehrte sich Darrow, beichtete seine Sünden, trat in die katholische Kirche ein und machte seinen Frieden mit Gott. Er trat der Gruppe „Courage“ bei, einer katholischen Selbsthilfegruppe für Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, die nach den Geboten Gottes leben wollen.

Im Rückblick betrachtet sei der homosexuelle Lebensstil von Zügellosigkeit und Egoismus beherrscht gewesen. Es sei nur um die Befriedigung der eigenen Wünsche gegangen. Das keusche Leben, das er seit seiner Bekehrung führe, sei eine Quelle tiefen Friedens und großer Freude, sagte er im Interview. Der Schritt vom „Sexsüchtigen“ zu einem Leben in völliger Keuschheit sei durch die Liebe Gottes möglich geworden. Der Verzicht auf homosexuelle Akte sei ein großes Opfer, das für viele fast unvorstellbar sei. Doch es sei möglich und ihm sei es sogar leicht gefallen, sagte er. Er sei ganz von der Liebe Gottes erfüllt, die ständige Suche nach sexueller Erfüllung sei einfach nicht mehr da.

Keuschheit sei „die gute Nachricht“ der katholischen Kirche für Menschen mit homosexuellen Neigungen, sagte der Priester Paul Check. Er ist der Geschäftsführer von „Courage“. Die Gnade Gottes würde diesen Personen genau so wie allen anderen Menschen zeigen, wer sie in Wahrheit seien. Die Tugend der Keuschheit sei nicht nur dazu da, die sexuelle Begierde zu zügeln. Sie sorge auch dafür, dass das Bedürfnis nach Hingabe und Annahme eines anderen Menschen nach Gottes Plan erfolge. „Wir müssen den Sinn für die Schönheit und Bedeutung der Keuschheit als etwas, das alle, Verheiratete und Unverheiratete, zur Erfüllung führt, wieder entdecken“, sagte Check abschließend.


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Lesermeinungen

 Scotus 2. März 2015 

Eine ganz wichtige Botschaft!

Leider gibt es in D, A und CH keine kirchliche Unterstützung für Menschen in diesen Fragen. Im Gegenteil: Menschen auf der Suche nach einem Ausweg aus ihren Verirrungen werden von diversen kirchlichen Anlaufstellen im Stich gelassen. Und wenn sie das Wort Keuschheit nur in den Mund nehmen, laufen sie Gefahr, der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Nicht von weltlichen sondern von kirchlichen Stellen.
Man bekommt den Eindruck, die Kirche schämt sich für die Keuschheit.


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