Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

USA bitten Vatikan um Hilfe bei Schließung von Guantanamo

16. Dezember 2014 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Außenminister John Kerry hat den Vatikan um Hilfe bei der Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo gebeten. Der Heilige Stuhl solle «bei der Suche nach passenden humanitären Lösungen für die derzeitigen Insassen» mithelfen.


Vatikanstadt (kath.net/KNA) US-Außenminister John Kerry hat den Vatikan um Hilfe bei der Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo gebeten. Der Heilige Stuhl solle «bei der Suche nach passenden humanitären Lösungen für die derzeitigen Insassen» mithelfen, sagte Kerry laut Radio Vatikan bei einem Treffen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Montag in Rom.


Der Vatikansprecher Federico Lombardi erklärte dazu vor Journalisten, die Kirchenleitung begrüße die Bemühungen der USA um eine Auflösung des Lagers. Das Problem sei jedoch der Verbleib der Gefangenen. Hier könne der Vatikan «Lösungen unterstützen». Details nannte Lombardi nicht. Als Kardinalstaatssekretär ist Parolin der zweithöchste Amtsträger im Vatikan nach dem Papst und dessen oberster Diplomat.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Richelius 17. Dezember 2014 
 

Die Amis wissen vermutlich schon selber nicht mehr, welcher Gefangene dort ein Terrorist ist und welcher nur ein Resultat ihrer Paranoia.


1
 
  17. Dezember 2014 
 

Ganz einfach:

Diejenigen, die wirklich etwas angestellt haben (und ich meine keine unter Folter erpresste "Geständnisse"), werden vor Gericht gestellt und verurteilt. Die Übrigen bekommen einfach die amerikanische Staatsbürgerschaft und können dann gehen, wohin sie wollen. Sie haben ja lange genug auf amerikanischem Terrortorium gelebt...


1
 
 Regensburger Kindl 17. Dezember 2014 

Versagen

Nicht mal das können die Ami´s!!! Wenn ich im Vatikan was zu sagen hätte, würde ich sagen, dass sie ihr Lager gefälligst selber räumen sollen!!! Schließlich haben sie auch dieses Lager aufgebaut, mit Folter... Den Heiligen Stuhl um Hilfe bitten, ist für mich sehr daneben!!! Ich habe da kein Verständnis, tut mir leid!!!!


2
 
 ChemMJW 16. Dezember 2014 
 

@Monsventosus

Seien Sie nicht blauäugig. Bei den Mars-Robotern besteht keinerlei Gefahr, dass diese einer islamistischen, terroristischen Gruppe anschliessen. Bei den Guantanamo-Gefangenen besteht höchstes Risiko, dass diese sich erneut einer solchen Gruppe anschliessen, würde man sie zurück in die Heimat schicken. Ich bin der festen Meinung, dass sie dort bleiben sollen, wo sie zur Zeit sind: im Knast und weit weg von der restlichen Welt. Wenn Sie aber der Meinung sind, man sollte die Gefangenen nach Hause gehen lassen mit der Anweisung, bitte keine Terroranschläge mehr verüben, dann sollten Sie froh sein, dass die USA sich tatsächlich um Ihr Anliegen bemühen. Aber die USA zu kritisieren weil sie dafür Partner suchen, um das hohe Risiko einer terroristischen Wiederbetätigung etwas zu verringern, macht keinen Sinn.


1
 
 confrater-stefan 16. Dezember 2014 
 

Das Problem dürfte sein, dass einigen Insassen eine Rückkehr in die Heimat, z.B. wegen politischer Verfolgung, unmöglich ist. Sechs ehemalige Insassen leben bspw. seit kurzem in Uruguay. Vielleicht findet sich ja noch das eine oder andere Land, Venezuela, Ecuador (vielleicht ganz pragmatisch und banal: Kuba), wo sich die Regierung erweichen lässt...


1
 
  16. Dezember 2014 
 

Geld ist da

Wenn das Gefangenenlager Guantanamo erstmal geschlossen wird, sparen die USA so viel Geld, dass sie den ehemaligen Gefangenen eine kleine Rente zahlen kann. Diese können dann nach Afghanistan, etc. zurückkehren. Die Rolle des Vatikans erschließt sich mir nicht. Soll der Vatikan die ehemaligen Gefangenen versorgen?


4
 
 Monsventosus 16. Dezember 2014 

Wie bitte?

Die Amerikaner können Autos über den Mars fahren lassen, aber ohne Hilfe keine Gefangenen nach hause schicken? Kann mir das jemand erklären?


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  8. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  9. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  10. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz