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7 Ideen für eine würdige heilige Messe

16. August 2014 in Weltkirche, 60 Lesermeinungen
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Ein amerikanischer katholischer Blogger hat sieben Vorschläge für die würdige Feier der heiligen Messe zusammengestellt. Pfarren in denen sie umgesetzt würden, hätten viel Segen erfahren, schreibt er.


Irondale (kath.net/jg)
Der amerikanische Blogger Pat Archbold hat sieben Vorschläge für eine würdige Feier der heiligen Messe nach dem neuen Ritus zusammengestellt. Auch wenn sie nicht üblich sind, kann jeder Priester sie nach eigenem Ermessen einführen. Er braucht dazu keine Erlaubnis einholen.

1. Zelebration „Ad orientem“

Priester und Gläubige sind (liturgisch) nach Osten ausgerichtet. Die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil schreibt nicht vor, dass der Priester der Gemeinde gegenüber stehen muss. Dieser Schritt würde mehr als alle anderen dazu beitragen, die Gläubigen und die Priester die richtige innere Haltung einnehmen zu lassen, schreibt Archbold.

2. Gregorianik und mehrstimmiger Gesang

Der gregorianische Choral ist der der römischen Liturgie eigene Gesang, zitiert Archbold die Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ (SC) des Zweiten Vatikanischen Konzils. Andere Arten der Kirchenmusik, besonders die Mehrstimmigkeit, seien nicht ausgeschlossen, wenn sie dem Geist der Liturgie entsprechen würden, heißt es weiter (SC 116).


3. Latein

Das Zweite Vatikanische Konzil spreche hier eine eindeutige Sprache, schreibt Archbold: „Der Gebrauch der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben, soweit nicht Sonderrecht entgegensteht.“ (SC 36) Zumindest die feststehenden Teile der heiligen Messe könnten lateinisch gebetet werden. Den Gläubigen könnten entsprechende Hilfen wie zweisprachige Texte angeboten werden, schlägt Archbold vor.

4. Mundkommunion auf den Knien empfangen

Diese Art des Kommunionempfanges erinnere die Gläubigen daran, was dabei vor sich gehe und stelle eine respektvolle Haltung gegenüber der Eucharistie sicher, schreibt Archbold. Im übrigen habe Papst Benedikt XVI. in seinem Buch „Der Geist der Liturgie“ alles Wesentliche zu dieser Frage gesagt, schreibt Archbild.

5. Keine außerordentlichen Kommunionspender

Die ordentlichen Spender der Kommunion sind die Bischöfe, Priester und Diakone. Wenn jeder zum Tabernakel laufen und die Kommunion austeilen könne, stärke das nicht unbedingt das Bewusstsein für die Heiligkeit des Sakramentes, kritisiert der Blogger.

6. Passende Kleidung

Niemand würde zu einem Vorstellungsgespräch, einer Audienz beim Papst oder beim Präsidenten in Strandkleidung erscheinen. Wenn wir in der Messe unserem Herrn und Erlöser begegnen – wie sieht es da aus, fragt Archbold. Jedem sei bewusst, wie die Kleidung das Verhalten und die Einstellung beeinflussen würden, fügt er hinzu.

7. Ehrfurcht und Heiligkeit

Mit vielen anderen Elementen könne man Ablenkungen vermeiden und die Ehrfurcht vor den heiligen Handlungen unterstützen. Dazu gehörte die Abschaffung des Friedensgrußes unter den Gläubigen. Dieser sei optional, müsse also nicht durchgeführt werden. Würden die Priester auf improvisierte Erklärungen und Stellungnahmen während der Liturgie verzichten, würde das ebenfalls zur Feierlichkeit der Messe beitragen. Auch der Einsatz von Weihrauch würde dieses Anliegen unterstützen.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen seien für viele Priester oder Gläubige zunächst nicht leicht zu akzeptieren. Sie seien aber alle möglich und auch von Priestern umgesetzt worden. Viel hänge von der richtigen Unterweisung der Gläubigen durch die Priester ab. Pfarren, in denen die angeführten Ideen umgesetzt worden seien, hätten viele Segnungen erlebt, schreibt Archbold abschließend.

Pat Archbold arbeitet für ein internationales Logistikunternehmen. Er lebt mit seiner Frau und fünf Kindern in Long Island (New York).


Link zum Artikel von Pat Archbold (englisch):
http://www.ncregister.com/blog/pat-archbold/7-things-to-restore-sense-of-sacred-your-pastor-could-do-tomorrow?fb_action_ids=10203634518077992&fb_action_types=og.likes


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