Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  6. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Evangelischer Pfarrer: Hamas hat Schuld an der Eskalation der Gewalt

3. August 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ungewohnt deutliche Worte: Israel sieht sich einem Feind gegenüber, der das internationale Recht verachtet und verletzt – „Wenn Israel die Zivilbevölkerung vor einem Angriff warnt, hindert die Hamas sie an der Flucht.“


Bad Boll (kath.net/idea) Mit ungewohnt deutlichen Worten hat ein Vertreter der württembergischen Landeskirche um Verständnis für das israelische Vorgehen im Gazastreifen geworben. Wie der evangelische Beauftragte für das Gespräch zwischen Christen und Juden, Pfarrer Michael Volkmann (Bad Boll), in seinem Internet-Rundbrief schreibt, sieht sich Israel einem Feind gegenüber, der das internationale Recht verachtet und verletzt: „Die Hamas ist seit ihrer Machtübernahme in Gaza verantwortlich für über 10.000 Raketen auf die israelische Zivilbevölkerung. Sie gräbt Tunnel unter der Grenze hindurch auf israelisches Gebiet, um dort Terroranschläge oder Entführungen durchzuführen – ihre Kämpfer sind kriegsrechtswidrig in israelische Uniformen verkleidet. Sie lagert Raketen und andere Waffen in Wohnvierteln, Schulen, Moscheen, Krankenhäusern und sogar UN-Gebäuden und macht sie durch diese Rechtsverstöße zu legitimen militärischen Zielen.“


Volkmann zufolge tut die Hamas nichts zum Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza, vielmehr missbraucht sie diese als menschliche Schutzschilde für ihre Waffenlager: „Wenn Israel die Zivilbevölkerung vor einem Angriff warnt, hindert die Hamas sie an der Flucht.“ Ein eklatanter Rechtsverstoß seien auch die Raketenangriffe der Hamas gegen den zivilen Luftverkehr in Israel. Während man vermute, dass in der Ostukraine prorussische Separatisten ein malaysisches Verkehrsflugzeug versehentlich abgeschossen haben, ziele die Hamas nach eigenen Angaben in voller Absicht mit Raketen auf zivile Verkehrsflugzeuge.

Zivilisten werden gewarnt

Volkmann ist überzeugt, dass Israel mehr als jede andere Armee in den Schutz der gegnerischen Zivilbevölkerung investiere. Auf bevorstehende Angriffen werde mit Flugblättern, telefonisch oder mit Warnschüssen hingewiesen. Manche Angriffe, die Zivilisten gefährden würden, seien abgebrochen worden. Israel halte auch die Versorgung der Bewohner Gazas mit Wasser, Energie, Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff aufrecht. Das seien Standards, die in keiner anderen Auseinandersetzung im Nahen Osten Anwendung fänden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Naher Osten

  1. Eklat in Jerusalem rund um einen "Völkermord"-Vorwurf
  2. ‚Trump hat eine realistische Chance als großer Held aus der Geschichte herauszugehen‘
  3. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  4. Erzbischof: Papst will Aussterben der Christen in Nahost stoppen
  5. Naher Osten - "Es wäre gut, wenn die Christen mehr Kinder hätten"
  6. Großes katholisches Jugendtreffen auf der Arabischen Halbinsel
  7. Nahost-Bischöfe fordern USA und Iran zum Dialog auf
  8. Vatikan: Nahost-Friedensgebet in Bari ist Papst sehr wichtig
  9. Abbas gibt Juden Schuld an Holocaust
  10. Saudischer Kronprinz überrascht mit Äußerungen zu Israel






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  15. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz