Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

Papst Franziskus: Beginne mich als Römer zu fühlen

30. Juni 2014 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst kritisierte in Interview allerdings, dass bereits Minderjährige als Prostituierte an Roms Ausfallstraßen stünden. Die Kunden könnten ihre Großväter sein, «für mich sind diese Personen Pädophile»


Rom/Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus hat Rom vor seiner Wahl nach eigenen Worten so gut wie nicht gekannt. Allerdings beginne er jetzt, sich «als Römer zu fühlen», sagte er im Interview der römischen Tageszeitung «Il Messaggero» (Sonntag). Vor der Papstwahl 2013 sei er selten in Rom gewesen und habe dort keine Museen besucht. Die Sixtinische Kapelle habe er zum ersten Mal beim Konklave 2005 gesehen. Aber jetzt als Papst lerne er durch die vielen Pfarreibesuche und Kontakte die Metropole mit ihren schönen Seiten, aber auch mit ihren Problemen allmählich kennen.


Von Haus aus sei er nicht Römer sondern Piemontese, stellte der Papst aus Argentinien, dessen Eltern aus Norditalien stammten, klar. Er entdecke Rom nun «Schritt für Schritt». Es sei eine «wunderschöne, einzigartige Metropole, mit den gleichen Problemen wie andere Metropolen». Besorgt äußerte sich Franziskus über die neue Armut in der italienischen Hauptstadt. Viele Menschen kämen heimlich zur Caritas, um Lebensmittelrationen abzuholen, weil sie sich schämten.

Abscheu äußerte der Papst in dem Interview über die Ausbeutung von Kindern. Besonders kritisierte er, dass bereits Minderjährige als Prostituierte an Roms Ausfallstraßen stünden. Die Kunden könnten ihre Großväter sein. «Für mich sind diese Personen Pädophile», so Franziskus.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 PBaldauf 30. Juni 2014 
 

Der Papst, wie ich soeben lese
Von Haus ein: Piemontese
Doch er beginnt - ‘Piano, piano!‘ -
sich schon zu fühlen als ‘Romano‘
entdeckt die Schönheit seiner Stadt
doch auch das Elend, das sie hat
Die Schönheit Roms macht IHN nicht blind:
Am Straßenrand…, ein halbes Kind

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


2
 
  30. Juni 2014 
 

Petrus Romanus

Als Bischof von Rom bezeichnet er sich von Anfang an, Geschichte schreibend präsentierte er die Knochen des hl. Petrus auf dem Petersplatz. Es weist hin auf die Erfüllung der sogenannten Prophezeiung des heiligen Malachias.

Totus tuus


1
 
 Leonid 30. Juni 2014 
 

Hurra

Der Heilige Vater beginnt sich als Römer zu fühlen! Jetzt braucht er nur noch den argentinischen Reisepass abzugeben, dann passt es ;)


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz