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Gabriele Kuby: 'Das wussten Sie nicht, Herr Nachbar, Frau Nachbarin?'

26. Juni 2014 in Interview, 45 Lesermeinungen
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„Nehmen wir an, meine Nachbarn haben schulpflichtige Kinder/Enkel, dann erzähle ich ihnen, was den Kindern in der Schule über Sexualität beigebracht wird“ - Gabriele Kuby im kath.net-Interview über die „Demo für alle“/Stuttgart. Von Michael Hageböck


Stuttgart (kath.net) „Nehmen wir an, meine Nachbarn haben schulpflichtige Kinder oder Enkelkinder, dann erzähle ich ihnen, was den Kindern in der Schule über Sexualität beigebracht wird: Dass sie Sex haben können, wann immer sie Lust dazu haben, mit sich selber (Masturbation ab der Kleinkindzeit), mit Junge oder Mädchen oder beiden, und wie das geht, z. B. oral und anal, und wo sie ohne Wissen der Eltern abtreiben können, falls es nicht klappt mit der Verhütung. Das ist Standard der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Weltgesundheitsorganisation…. Das wussten Sie gar nicht, Herr Nachbar, Frau Nachbarin?“ Dies sagt Gabriele Kuby im kath.net-Interview. Die Soziologin, Autorin und Genderforscherin wird am 28.6. bei der „Demo für alle“ in Stuttgart teilnehmen.

kath.net: Am Samstag findet in Stuttgart die "Demo für alle" statt. Wie erkläre ich meinem Nachbarn, dass er dorthin mitgehen soll?

Gabriele Kuby: Nehmen wir an, meine Nachbarn haben schulpflichtige Kinder oder Enkelkinder, dann erzähle ich ihnen, was den Kindern in der Schule über Sexualität beigebracht wird: Dass sie Sex haben können, wann immer sie Lust dazu haben, mit sich selber (Masturbation ab der Kleinkindzeit), mit Junge oder Mädchen oder beiden, und wie das geht, z. B. oral und anal, und wo sie ohne Wissen der Eltern abtreiben können, falls es nicht klappt mit der Verhütung. Das ist Standard der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Weltgesundheitsorganisation (vgl. "Standards for Sexuality Education in Europe" der WHO und BZgA). Das wussten Sie gar nicht, Herr Nachbar, Frau Nachbarin?

Die grüne Regierung von Baden Württemberg treibt es jetzt noch toller: Kinder sollen ab der ersten Klasse in jedem Schulfach mit LSBTTIQ konfrontiert werden. Was das heißt? Fragen Sie Ihre Kinder! Die werden Ihnen klarmachen, dass Sie hoffnungslos hinter dem Mond sind, wenn Sie lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle, kurz queere Lebensweisen nicht genauso gut finden wie die heterosexuelle.


Die Kinder werden nämlich zur "Akzeptanz" erzogen, das heißt, sie sollen jeden sexuellen Lebensstil gleich gut finden. Toleranz genügt den LSBTTIQ-Aktivisten und ihren Interessenvertretern in politischen Ämtern nicht. Sie können das nicht glauben? Kinder und Jugendliche wollen doch Familie, sagen Sie. Richtig! Umfragen zeigen übereinstimmend, das 80 bis 90 Prozent der Jugendlichen Familie wollen. Genau deswegen müssen wir auf die Straße gehen!

kath.net: Selten ging es der Masse so gut, wie den Menschen heutzutage in Deutschland. Die Bedrohung durch Gendermainstreaming scheint rein virtuell. Niemanden drückt der Schuh. Bitte zeigen Sie konkrete Gefahren dieser Ideologie auf.

Gabriele Kuby: Sind Sie da so sicher, dass niemand der Schuh drückt? Depression und Angst sind Massenphänomene, psychische Probleme sind mittlerweile eine der Hauptursachen für Fehlen am Arbeitsplatz, zwanzig Prozent der Kinder kommen mit Verhaltensauffälligkeiten in den Kindergarten.

Und dann hätten wir da noch das Problem, dass wir im Begriff sind auszusterben, man redet lieber von der "demographischen Krise". Diese Zahlen werden in den Statistiken und im öffentlichen Bewusstsein nicht mit dem Familienzerfall in ursächlichen Zusammenhang gebracht.

Der Familienzerfall wiederum wird wie ein Naturereignis behandelt, ist aber zu großen Teilen Ergebnis familienfeindlicher Politik, wie sie die EU mit aller Macht betreibt.

Politik wird von Ideen angetrieben. Ein Ideengebäude, das Machtinteressen manipulativ und schließlich totalitär durchsetzt, nennen wir Ideologie. Gender ist die Ideologie, die Familie zerstört. Ich bemühe mich seit mehr als zehn Jahren, Licht in diese Zusammenhänge zu bringen.

Allmählich gibt es ein Erwachen. Ich freue mich, dass mein Aufklärungsbüchlein, Gender - eine neue Ideologie zerstört die Familie, in zwei Monaten schon 40.000 mal unters Volk gekommen ist.

kath.net: Inwiefern richtet sich Gender-Mainstreaming gegen Ehe und Familie?

Gabriele Kuby: Die Gender-Ideologie behauptet, man könne sein Geschlecht frei wählen und jede sexuelle Orientierung sei gleich gut - beides kann jeder als unwahr erkennen und als ein Programm zur Zerstörung der Familie.

Unsere menschliche Existenz beruht darauf, dass wir Mann und Frau sind und uns durch geschlechtliche Vereinigung fortpflanzen.

Da wir als einziges Geschöpf nicht durch den Instinkt gebunden, sondern mit Willensfreiheit ausgestattet sind, brauchen wir moralische Kriterien für gut und schlecht.

Gut ist, was das Leben fördert, schlecht ist, was Tod, Unfreiheit und totalitäre Herrschaft fördert. Die Gender-Politik tut das Zweite. Großartig, dass nun auch in Deutschland immer mehr Menschen dagegen aufstehen.

kath.net: Herzlichen Dank für das Gespräch.

Alle Infos zur „Demo für alle“ finden sich unter www.demofueralle.de.

kath.net-Lesetipp:
Die globale sexuelle Revolution
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Von Gabriele Kuby
Gebundene Ausgabe, 453 Seiten
2012 Fe-medienverlag
ISBN 978-3-86357-032-3
Preis 20.60 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]
Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Video der April-Kundgebung „Demo für alle“ in Stuttgart


Die polnische Bischofskonferenz präsentiert auf ihrer Homepage einen Vortrag von Gabriele Kuby gegen die Gender-Ideologie


Gabriele Kuby - Gender Mainstreaming (Vortrag bei einer Konferenz des Gebetshauses Augsburg)


Foto Gabriele Kuby: © Gabriele Kuby


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Lesermeinungen

 Steve Acker 3. Juli 2014 
 

Bischof Laun verwendet beim Thema

Homosexualität den Begriff "änderbar".
Dann fühlen sich die Homos nicht so auf den Schlips getreten.
Ich find den Begriff eigentlich sehr gut,
und es gibt Menschen mit homosexuellen Neigungen, die das ändern möchten. Und diesen sollte geholfen werden. Die Organisation "Wüstenstrom" leistet hier z.B. Hilfe.
Das aber ist der Homolobby ein Dorn im Auge,denn sie behaupten Homosexualität sei angeboren, und es lasse sich absolut nicht ändern.
Ich kenne jemand der war homosexuell. Dann hat er eine nette Frau kennengelernt, sie geheiratet und mit ihr eine Familie gegründet. Und er hat sich total zu seinem Vorteil entwickelt,
ist ein lustiger fröhlicher Mensch geworden.


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 Paddel 2. Juli 2014 

@Nordlicht

Na prima, dann kommen Sie also auch mit zur nächsten Demo?
Gendermainstreaming ist nämlich gegen eine Behandlung, auch wenn sie gewünscht ist.
Im Übrigen verlässt sich auch die K13 auf den "Mainstream" und hofft auf die Durchsetzung der "Sexuellen Vielfalt". So lange sich Pädophile fröhlich zum "Mainstream" bekennen protestiere ich gegen den Bildungplan.
Solange Kinder mit Analsex konfrontiert werden sollen auch.


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 Nordlicht3 2. Juli 2014 
 

@Paddel - Behandlung

ganz Ihrer Meinung: wer seine Homosexualität als Krankheit wahrnimmt oder sonstwie davon sehr stark belastet wird, muss sich selbstverständlich behandeln lassen können! Ob dann als Ergebnis heraus kommt, dass der Patient nicht mehr homosexuell ist, oder dass er seine Homosexualität akzeptiert muss erstmal offen bleiben. Gleiches gilt auch oder noch stärker, für Trans- und Intersexuelle. Als solches ist Homosexualität laut überwiegender Meinung aber nicht als Krankheit zu sehen.
Ob angeboren oder nicht, lässt sich auch nicht sicher sagen. Aber auch Angeborenes lässt sich manchmal behandeln oder korrigieren. Aber halt immer unter der Voraussetzung, dass der Mensch selber darunter leidet, nicht weil seine Umgebung ihn drängen will....


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 Paddel 2. Juli 2014 

Nordlicht3

Achten, nicht akzeptieren! So habe ich es formuliert.

Ob angeboren oder nicht finde ich sehr wohl von Bedeutung.

Therapeuten, die Homosexuelle behandeln geraten massiv unter Druck, obwohl sie ausdrücklich nur diejeningen behandeln, die von sich aus kommen.

Wenn also Homosexualität nicht angeboren ist, ist sie behandelbar.

Es sollte geklärt werden, denn auf der einen Seite möchte man nicht, dass diese behandelt werden auf der anderen Seite behauptet Gender das Geschlecht und die Orientierung ist frei wählbar.
Gleichtzeitig bekämpft aber Gender die Wählbarkeit, weil Homos die zu Heteros werden nicht erwünscht sind.


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 Nordlicht3 2. Juli 2014 
 

werden wir uns noch einig, Paddel?

Das in einer vorigen Version nur von der Akzeptanz sexueller Vielfalt geschrieben wurde, fand ich einen schweren Fahler, fand es falsch und habe es immer kritisiert. Genau wie sie es sagen: JEDER sollte in seinem Glauben, Handeln und Denken akzeptiert werden...
Natürlich soll auch jeder therapiert werden können und dürfen, der seine sexuelle Orientierung als Krankheit oder Störung empfindet, in welche Richtung diese Behandlung geht, muss sich dann im Einzelfall ergeben... Ob Homosexualität angeboren ist oder nicht, streiten Leute, die mehr davon verstehen als ich. Ich finde diese Frage auch gar nicht so bedeutend.


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 Amos Libertas 2. Juli 2014 
 

Man kann nicht zwei Herren dienen

@Nordlicht
Jesus spricht davon, dass man nicht zwei Herren dienen kann, man wird den einen lieben und den anderen hassen.
Ist das nicht genau die zentrale Frage im Umgang mit der Homosexualität? Wem schenke ich mein Herz? Gott oder der Sexualität?
Kaum ein gläubiger Katholik hat etwas gegen Homosexuelle. Da bin ich mir sicher. Aber das Problem ist doch, dass nun meinen Kindern in der Schule beigebracht werden soll, sie sollten eine Lebensweise akzeptieren (nicht tolerieren), bei der die Sexualtität derart im Mittelpunkt steht, dass sich diese Menschen sogar als zum Beispiel "homosexuell" definieren! Hier wird doch Sexualtität zur Götze, oder nicht?
Also ich liebe meine Frau, aber deswegen definiere ich mich doch nicht über meine Sexualität, das wäre doch, entschuligen Sie das harte Wort, krankhaft, eine Besessenheit, oder?


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 Paddel 2. Juli 2014 

Liebes Nordlicht3

Ja, aber genau das hat unsere BW-Landesregierung gar nicht im Bildungsplan drin gehabt. Es ging eben nur um Sexuelle Vielfalt und sonst um nichts!!
Entweder wir erziehen unsere Kinder zu Achtung und Respekt gegenüber ihren Mitmenschen oder nicht. Dies ist eine Haltung, die jeden Menschen achtet, das sollte man nicht auf das rein sexuelle reduzieren. Entweder achte ich jeden Menschen als Person ohne Unterschied oder nicht, und da gibt es weit mehr als nur den sexuellen Aspekt.
Noch etwas, Behinderungen werden akzeptiert aber immer so weit wie möglicht geheilt oder therapiert. Bei Homosexualtiät ist das ja verpönt. Behinderungen werden nicht angestrebt, nicht dafür geworben, ob man selbst auch behindert sein möchte oder gesund usw. Auch Behinderte wären gerne gesund und würden viel dafür tun dieses Gut zu erreichen. Wie sieht das mit der Sexuellen Vielfalt aus? Sie wird als erstrebenswert dargestellt.
Eine Frage noch: Ist Homosexualität angeboren oder nicht?


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 Nordlicht3 2. Juli 2014 
 

Schimpfwörter auf dem Schulhof

"bist du behindert?" ist mit Sicherheit genauso schlimm. Sollte die Antwort darauf denn sein, den Kindern nicht mehr beizubringen, dass Behinderung akzeptiert werden muss?


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 Steve Acker 1. Juli 2014 
 

Paddel - ich möchte das bestätigen

ich hab verschiedene Kinder und Jugendliche gefragt, was an Schimpfwörtern
auf dem Schulhof verwendet wird.
Sie haben mir ähnliches berichtet wie Sie,Paddel in Ihrem Post schreiben.


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 Paddel 1. Juli 2014 

Schimpfwörter auf dem Schulhof

Im Jahr 2014 hört man auf Schulhöfen:

"Fick dich"
"Bist du behindert?"
usw.
"Schwule Sau" ist eher selten zu hören.

"Bist du behindert?" als Beleidung ist mindestens genauso schlimm und wird weit öfters benutzt!

Abgesehen davon, wenn man für jede diskriminierende Äußerung ein übergeordnetes Leitbild ausarbeiten würde, dann würden wir nicht mehr fertig werden.

"Schwule Sau" ist also nur ein billiger Vorwand um ander Interessen dahinter zu verstecken.


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 Amos Libertas 1. Juli 2014 
 

@Antares

Schwieriges Thema, das mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Grundsätzlich ist mir Toleranz sehr wichtig. Wirklich wichtig.

Gleichzeitig erleben wir eine Form der politischen Homosexualität, die sich offenkundig mit der Toleranz nicht zufrieden gibt.

Zwar können wir den allgemeinen Verfall der Familie in den westlichen Gesellschaft nicht alleine der homosexuellen Bewegung zur Last legen. Das sind vielmehr allgemeine Entwicklungen, eben dass Sexualität vor allem in den Medien als Konsumgut propagiert wird und nicht mehr als Teil einer verantwortlichen Beziehung zwischen Mann und Frau, die fruchtbar wird.

Da aber die Medien und insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk vollkommen vom Ideal der Ehe und Familie abgekommen sind, haben die politischen Homosexuellen leichtes Spiel, ihren Lebenststil immer und immer mehr als normführend zu propagieren und die Familie zu diskreditieren.

Hier muss gegengesteuert werden. Leider. Wie dies auch immer aussieht, so geht es nicht weiter.


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 Antares 1. Juli 2014 
 

Blinde Toleranz ist gefährlich

@Amos Libertas:

Ich habe früher auch nie verstanden, warum es den § 175 gab.
Heute weiß ich es.

Ohne diesen Paragraphen können die Schwulen Lobbyarbeit betreiben und die Politik unterwandern.

1969 wurde er für Erwachsene abgeschafft. Nur der Mißbrauch von Jugendlichen blieb strafbar.
Durch entsprechende Lobbyarbeit wurde 1994 das letztere ebenfalls abgeschafft.

Was als nächstes kommt, kann sich jeder denken.

So kranke Sachen wie eingetragene Lebenspartnerschaft haben wir bereits. Jetzt folgt der Griff nach unseren Kindern mit Forderung nach Adoptionsrecht und "Bildungsplan".


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 Amos Libertas 30. Juni 2014 
 

Folgen der Toleranz?

Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.(Lev 18,22)

Ich fand diese Aussage vor wenigen Jahren noch viel zu hart. Du meine Güte dachte ich, ist mir doch egal, was die machen. Inzwischen weht vor dem Bundesfamilienministerium die Schwulenfahne, während Kinderreichtum in Deutschland ein Armutsrisko darstellt und kein Vermieter einer Familie mit mehr als vier Kindern noch eine Wohnung vermietet.

Irgendetwas ist in Deutschland (und Westeuropa) schief gelaufen, was Familienpolitik und generell die Wahrnehmung der Familie anbelangt. Was sind die Ursachen? Warum dreht sich alles nur noch um Homosexuelle, während Familien mit Kindern immer mehr an den Rand gedrängt werden?

Warum wird in den Schulen die Akzeptanz von Promiskurität und Homosexualität gepredigt, aber Ehe und Familie mit keinem Wort mehr erwähnt?

Hatte das Verbot der Homosexualität also nicht auch Gründe? Gibt es einen vernünftigen Mittelweg zwischen Toleranz und Schutz der Familie?


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 Steve Acker 29. Juni 2014 
 

Nordlicht : Azeptanz und Zwang.

"Noch einmal: Ich bin der Meinung dass niemand gezwungen werden soll, Homosexualität toll zu finden. "
Da sind wir uns ja einig. Das ist aber das Ziel des "Bildungsplans" und dagegen wehren wir uns.


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 Steve Acker 29. Juni 2014 
 

Nordlicht _ Heterofragebogen

Zitat „Der Heterofragebogen ist eine konkrete Antwort auf solche Fragen, die Homosexuelle gestellt werden und auf Therapieversuche, die vorgeschlagen werden.“
Das stimmt eben so nicht ! Der Heterofragebogen wurde vor 40 Jahren in den USA entworfen.
Vielleicht hatte er damals dort bis zu einem gewissen Grad seine Berechtigung. Heute in Deutschland hat er diese Berechtigung nicht, denn es stimmt nicht dass Homos heute hier ständig
diese Fragen gestellt werden.
Hier zeigt sich wie perfide dieser ganze Bildungsplan ist.


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 Steve Acker 29. Juni 2014 
 

Nordlicht

Die Verwendung des Begriffs „Schwule Sau“ ist eine ebenso unbewiesene wie letztendlich nicht
beweisbare Ausrede der „Bildungsplaner“ in Bad.Württ. Da sagt jeder: „Jaja , in der Schule
oder anderswo wird ständig „Schwule Sau“ gerufen“, aber kein Mensch kann das wirklich beweisen. Ich will nicht bestreiten, dass es im Einzelfall vorkommen kann, aber ich wehr mich dagegen, dass aufgrund von Einzelfällen sämtlichen Schülern ein staatliches Umerziehungsprogramm mit Namen „Bildungsplan“ aufgezwungen wird.


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 Teetasse 29. Juni 2014 

@Nordlicht - Homosexuelle sagen ganz oft, was sie ekelig finden

Homosexuelle lehnen mit ihrer Lebensweise Kinder ab, weil sie sich dagegen entschieden haben, Kinder zu bekommen! Das ist eine Tatsache und das wissen die Kinder auch. Was sagen Sie denn dazu?

Außerdem finde ich es wirklich sehr, sehr ärgerlich, dass Sie Frauen mit Homosexuellen gleichsetzen! Das ist ja jetzt wohl wirklich eine Frechheit. Es gibt genügend männliche Homosexuelle, die Frauen entschieden ablehnen oder sagen, sie finden Frauen ekelig. Die sagen sie finden das weibliche Genital ekelig! Das muss ich auch tolerieren. Und es stört mich auch gar nicht.

Wenn Homosexuelle aber sagen dürfen, sie finden die Genitalien des anderen Geschlechts ekelig und das tun sie ganz oft und zur genüge (wenn Sie das jetzt abstreiten haben Sie noch nie mit Homosexuellen gesprochen), dann darf ich auch sagen, dass ich Homosexualität ekelig finde! Das ist mein gutes Recht!

Und das von Kindern erst recht!


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 Teetasse 29. Juni 2014 

@ Nordlicht - Sie vermissen lauter Dinge, die ganz andere Bedingungen haben

Es gibt ganz rationale Gründe, Homosexualität abzulehnen, soll ich die hier wirklich aufführen? Das ist mir zu doof, das hab ich jetzt schon unten gemacht:

- Homosexuelle vergeben sich selbst das Beste am Leben: Ehe und Familie. Mit dem Menschen, mit dem sie das Leben teilen, Kinder zu bekommen. Kindern das Leben zu schenken und zu erziehen. Eine wirkliche Sexualität ist mit dem Partner nicht möglich, die körperliche Vereinigung ausgeschlossen. Ehe und Familie ist einfach besser und wertvoller.
- Jedes Kind hat einen Vater und eine Mutter. Selbst wenn es Homosexuelle irgendwie schaffen, an Kinder zu kommen, was sie ja immer versuchen (dieses Motiv steht auch hinterm Bildungsplan) werden Kinder immer einen Vater und eine Mutter haben und die Bindung dahin suchen. Man bringt Kinder nur in eine unnötige Zwangslage.
- Homosexualität hat gesundheitlich schädliche Folgen, die immer tabuisiert werden (http://zukunft-familie.org/materialien/aufklaerungsmaterial/)


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 Teetasse 29. Juni 2014 

@ Nordlicht - sehen Sie Nordlicht und ich möchte meine Kindern beibringen

- das Homosexualität unsinnig und schädlich (Die Schäden sind ganz klar nachgewiesen, werden aber tabuisiert) ist, dass ich selbst es ekelig finde und dass Sie auch das Recht haben, es ekelig zu finden. Weitere Gründe erspare ich mir hier
- dann möchte ich meinen Kindern auch beibringen, dass Dicksein gesundheitsschädlich ist und wie man sich gesund ernährt.
- das mit den "Frauen" ist ja wohl ein schlechter Schwerz? Wer bringt den die Kinder auf die Welt? Auf so einen Gedanken würden Kinder nie von sich aus kommen, weil sie ihre Mutter lieben. Wenn so was kommt, ist das immer männlicher Gebärneid. (gibts übrigens auch psychoanalytische Abhandlungen)
- und natürlich will ich meinen Kinder beibringen, dass es absolut keinen Grund für Rassismus gibt. Gibt es auch nicht! Wenn dann nur, dass Gefühl der Gruppenzugehörigkeit in Abgrenzung zu anderen Gruppen. Die Bindung zur Gruppe bringt eben mit sich, dass die Gruppenzugehörigkeit für den einzelnen einen gewissen Wert hat.


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 Teetasse 29. Juni 2014 

@Nordlicht - nochmal: Schon wieder setzen Sie einfach Menschen mit Verhalten/Handlungen gleich

Ich habe nicht gesagt, dass ich Homosexuelle ekelig finde, sondern dass ich Homosexualität ekelig finde!!!!

Lesen Sie mal, was ich schreibe!
Und genau das ist der Trick, denn die Homo- und Genderlobby immer wieder anwendet. Diese ständige unzulässige Vermischung von Person und Verhalten.

Ich wehre mich schon mal grundsätzlich gegen den Begriff "Homosexueller"!
Ich schreibe immer von homosexuell lebenden Menschen, dass jeder selbst die Entscheidung trifft wie er lebt. Wir können uns immer und immer wieder entscheiden. Jeder von uns. Sie und ich und jeder.


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 doda 29. Juni 2014 

@Nordlicht3

Goethe sagt:
“Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.”
Das mag Goethes Meinung gewesen sein.
Diese Meinung muss man nicht teilen. Dulden heißt nicht beleidigen, sondern sie ist eine Haltung, die die Freiheit des Anderen respektiert und sie nicht antastet.
Die Freiheit des Gewissens und des Handelns.


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 Nordlicht3 29. Juni 2014 
 

Akzeptanz und Zwang

Noch einmal: Ich bin der Meinung dass niemand gezwungen werden soll, Homosexualität toll zu finden. Niemand soll gezwungen werden, selber homosexuell zu werden! Ganz klare Aussage. Allerdings finde ich es wichtig Glauben, Denken und Handeln Anderer nicht zu verurteilen, solange niemand geschädigt, herabgesetzt, entwürdigt, verletzt wird.

@Marienzweig: Natürlich haben sie Recht, dass es für ein Kind das Beste ist bei Mama und Papa auf zu wachsen! Jedes Waisenkind wird das sagen, aber kann es nicht sein, dass es bei liebenden Vätern oder Müttern immer noch besser aufgehoben ist als alleine im Heim?


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 Nordlicht3 29. Juni 2014 
 

Steve Acker

Das passiert sehr wohl noch! "Schwule Sau" ist immer noch ein Schimpfwort, das gebraucht wird, genau wie "Nigger" oder "Kanacke". Der Heterofragebogen ist eine konkrete Antwort auf solche Fragen, die Homosexuelle gestellt werden und auf Therapieversuche, die vorgeschlagen werden.

Goethe sagt:
“Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.”


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 Nordlicht3 29. Juni 2014 
 

@Teetasse - gute Frage, ob ich das akzeptiere...

ich hatte ja schon gesagt, dass ich jede Meinungsäußerung akzeptiere, es sie denn sie geht zu Lasten anderer Menschen. Von daher fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass jemand verkündet, er findet Homosexuelle, Dicke, Schwarze, Frauen eklig und macht um die einen weiten Bogen. Und er will dann auch seinen Kindern beibringen, dass Homosexuelle, Dicke, Schwarze, Frauen eklig sind. Nun werden sie mir ja gleich wieder vorwerfen, dass ich Menschen und verhalten gleichsetze. Aber genau das tun sie. Sie finden Homosexualität eklig und meiden daher homosexuelle Menschen. Ich finde Tomatensaft eklig, akzeptiere aber jeden Tomatensafttrinker. Zumindest solange er mich nicht zwingt selber Tomatensaft zu trinken. Das ist alles etwas was ich meinen Kindern beibringen möchte, dass sie grundsätzlich jeden in seinem Denken, Glauben, Handeln akzeptieren, solange dieser niemand anders schaden oder herabsetzen will.


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 Steve Acker 29. Juni 2014 
 

Ich hatte schon vor einigen Jahren in einem

Vortrag von Frau Kuby über Gender Mainstreaming gehört. Ich hielt die Sorge damals für übertrieben.
Heute sehe ich, da sogar die Caritas dem
Gender Mainstreaming verfallen ist: Frau Kuby hatte und hat weiterhin absolut recht.


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 Steve Acker 29. Juni 2014 
 

Nordlicht - Fortsetzung

Wenn heute einer sagt er sei Homo, dann sind alle voll
Mitgefühl und Verständnis. Siehe die Jubelstürme die ausbrachen als Hitztlsperger sich outete.
Und so ein Fragebogen wird den Kindern und Jugendliche in der Schule vorgelegt?
Um sie total zu verwirren?
Dagegen ist Widerstand angesagt!


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 Jerko 28. Juni 2014 

Danke dem Kath.net Team ...

... für den Mut, sich mit dem Thema Genderismus auseinander zu setzen und für das Interview mit Fr. Kuby.


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 Teetasse 28. Juni 2014 

Gretchenfrage @Nordlicht: gestehen Sie mir zur, dass ich sagen darf ich finde Homosexualität

ekelig, unsinnig und mache darum und um homosexuell lebende Menschen einen Bogen? Ich will davon einfach meine Ruhe habe!

Dürfen Kinder noch sagen: sie finden das ekelig? Gestehen Sie das den Kindern zu?

Oder begegnen Sie mir dann gleich mit der Moralkeule?

Akzeptieren Sie meine Meinung?
Akzeptieren Sie dahingehend mein Erziehungs- und Elternrecht?
Akzeptieren Sie meine Religionsfreiheit?
Akzeptieren Sie mein Persönlichkeitsrecht nach Art. II indem ich selbst bestimme, dass ich um Homosexualität und homosexuell lebende Menschen einen Bogen mache, mich davon abgrenze und davon meine Ruhe haben will?

Anscheinend ja nicht, denn Sie wollen die Kinder ja mit der Homo- und Genderideologie indoktrinieren. Und missachten daher die beschriebenen Freiheitsrechte.

Sie wollen Akzeptanz sexueller Vielfalt (ist Ihnen eigentlich klar, was da alles darunter fällt?) staatlich erzwingen, von oben oktrinieren. Und das ist für mich Faschismus.


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 Teetasse 28. Juni 2014 

@ Nordlicht - ganz einfach: weil ich eine andere Auffassung

von Homosexualität habe und diese meinen Kindern beibringen möchte. Ihre Schilderung halte ich von Grund auf falsch.
Und mein Elternrecht geht vor einer zeitgeistigen Homomäre.

In diesem Fall geht es nicht um Hans und Franz sondern um die Eltern, die Kinder und das Erziehungsrecht der Eltern, das in der Schule nichts zu suchen hat.

Und Hans und Franz haben schließlich keine Kinder, zumindest nicht zusammen. Sie haben sich dagegen entschieden, zusammen Eltern zu werden, zusammen Kindern zu bekommen und Kindern das Leben zu schenken. Trotzdem rücken Sie wieder Hans und Franz in den Mittelpunkt als würde sich um sie die Welt drehen anstatt die in den Mittelpunkt zu stellen, die das leisten, dass sich die Welt weiter drehen kann: gemeinsame Kinder, Elternschaft, Familie, Erziehung, Kindern zusammen leben schenken. Um die geht es doch: Eltern, Kinder, Familie, Erziehungs- und Elternrecht.

Das ignorieren Sie völlig und argumentieren immer in eine Richtung um die es gar nicht geht


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 Marienzweig 28. Juni 2014 

@Nordlicht

Es ist eine Sache, wenn zwei erwachsene Männer oder zwei Frauen sich sexuell zusammentun.
Es ist ihre Entscheidung, die ich zu tolerieren habe, weil sie mich nichts angeht.
Muss ich es deshalb toll finden?
Habe ich kein Recht auf meine Bewertungskriterien?
Und vor allem: Muss ein Kind solch ein Zusammenleben toll finden?
Ich glaube fest, würde man zB. das (Adoptiv-)Kind eines homo-sexuellen Paares fragen, was es sich wirklich wünscht, hätte es die freie Wahl, würde es mit ziemlicher Sicherheit sagen: "Mami und Papi!"
Das schließt seine Liebe für die beiden Papas oder Mamas ja nicht aus.

Warum muss man Kinder generell bereits so früh mit Dingen konfrontieren, für die sie zu jung und unausgereift ist.

Bitte glauben Sie mir, @Nordlicht, es geht mir nicht darum, Menschen herabzumindern.
Jeder von uns trifft seine Entscheidungen, die nicht jedem gefallen werden, aber Kinder können sich noch nicht gegenüber Indoktrination von Erwachsenen wehren.

, noch in


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 Nordlicht3 28. Juni 2014 
 

Akzeptanz - Toleranz

In meinen Augen sind die Grenzen hier absolut fließend. Wenn es am Wochenende regnet, muss ich das akzeptieren. ich muss es nicht gut finden, aber ich akzeptiere es. Wenn jemand Fan einer anderen Fußballmannschaft ist, akzeptiere ich das, auch wenn "meine" Mannschaft natürlich viel besser ist. Wenn jemand mit Überzeugung und gutem Willen einer bestimmten Religion anhängt, akzeptiere ich das, auch wenn ich es vielleicht für falsch halte. Eine Grenze wird für mich immer dann erreicht, wenn jemand durch sein Verhalten jemand anderen schädigt. Das kann ich hier aber nicht erkennen. Wenn Hans sich unsterblich in Franz verliebt und beschließt den Rest seinen Lebens mit ihm zu verbringen, beide sich Treue schwören und sich daran halten, kann ich nichts, aber auch gar nichts negatives daran erkennen...
Warum sollte man also Kindern beibringen so etwas NICHT zu akzeptieren?


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 gert 28. Juni 2014 
 

gert

Frau Kuby ein herzliches Danke für 'Das wussten Sie nicht, Herr Nachbar, Frau Nachbarin?'
Gender Mainstraeming lässt sich nicht mehr leugnen, und doch entgeht es der Mehrheit der breiten Öffentlichkeit, dass diese unsinnige Gender-Theorie, mit allem was sie beinhaltet und einbezieht, Länderübergreifend eingeführt wird. Gender-Theorie besagt, dass naturbedingte Verhaltensunterschiede zwischen Männern und Frauen in Wirklichkeit nicht existieren. Das würde alles von der Gesellschaft gemacht. Um Mädchen und Jungen diese neue Welt so früh wie möglich zu vermitteln beginnt man für die drei- bis sechsjährige Kinder, also in Kindertagesstätten schon, mit Umerziehungsprogrammen Das hat tief reichende Folgen für die Kinder und für unsere Gesellschaft.

Die entsprechenden Materialien für die Umerziehung werden über die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) geliefert.Sie haben es in sich.

In Rheinland-Pfalz wurde am 26. Mai 2014 ein Kita-Koffer zum Thema >Familien-und Lebens-vielfalt< von


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 Marienzweig 28. Juni 2014 

an @Nordlicht!

@Teetasse und @Paddel haben m.E. das Nötige schon gesagt und so kann ich es im Grunde nur wiederholen.
Dass bestimmte Handlungen, Haltungen und Ausrichtungen anderer Menschen Realtität sind, nehme ich wahr und stelle sie nicht in Abrede.
Und dieses Wahrnehmen und Wissen darum ist Toleranz.
Aber niemand, wirklich niemand, darf mich zwingen, dass das, was nun einmal Realtität ist, auch gut zu finden - das wäre dann die Akzeptanz, wenn nicht gar Zwang.
Lassen wir doch jedem Menschen die Freiheit, seine eigenen Bewertungen von etwas zu treffen.
Also: Toleranz ja!
Akzeptanz, die in Wirklichkeit Zwang ist, nein!
Ist das so schwer zu verstehen?

Auch Sie, @liebes Nordlicht, haben ihre Gefühle, Ihre Meinungen, Ihre Bewertungen Menschen und Situationen gegenüber, die Ihnen niemand nehmen darf.
Wir alle sind eigenständige Menschen mit eigenständigem Urteil - das darf uns nicht genommen werden.
Wir sind keine "Knetmasse", die man je nach Belieben formen darf.
Und die Kinder schon gar nicht!


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 Teetasse 27. Juni 2014 

@Nordlicht - Sie setzen immer wieder Personen mit Verhalten gleich, genau das ist der Fehler

und das sollten Sie als Katholik nicht tun.
Gott liebt alle Menschen, gleichwohl hat der Mensch einen freien Willen, kann sich von Gott entfernen und Gutes wie auch Böses tun.

Ich schreibe immer von Verhalten. Und ich bin davon überzeugt, dass wir alle einen freien Willen haben, alles andere würde uns als Mensch abwerten.

Niemand ist gezwungen als Mann wie eine kunterbunte Frau rumzulaufen. Niemand ist gezwungen, sich zu prostituieren. Niemand ist gezwungen, eine mehrere sexuelle Beziehungen einzugehen. Niemand ist gezwungen außerhalb der Ehe untreu zu werden. Niemand ist gezwungen ins SadoMaso-Studio zu gehen. Niemand ist gezwungen, sexuelle Handlungen mit dem gleichen Geschlecht zu vollziehen. ...

Gleichwohl gibt es Menschen, die das tun. Und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung stellt es ihnen frei. Ich muss das tolerieren. Aber jeder darf das ablehnen und sich abgrenzen.

Diese Unterscheidung ist im gesamten katholischen Menschenbild extrem wichtig.


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 mkh 27. Juni 2014 

Verdrängung

Es soll Frauen geben, die mit Verdacht auf Blinddarm ins Krankenhaus gehen und als Mutter wieder rauskommen.
Der ganze Gender-Quatsch ist so absurd, dass viele einfach nur darüber lachen und ihn nicht ernst nehmen. Selbst mein Computer boykotiert die Realität und schreibt immer "Genfer".


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 Rolando 27. Juni 2014 
 

Stefan Fleischer

Lk 23 29. hat sich erfüllt.


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 Passero 26. Juni 2014 
 

Sodom und Gomorrha

Der besonders die Kinder liebende Gott wird denen die Augen öffnen, die unsere Kinder und Jugendlichen versauen! Das kann weh tun, und dann wird keiner sagen: Herr, ich akzeptiere deine Weisungen nicht!


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 Paddel 26. Juni 2014 

Wir merken da noch gar nichts, ...

solche Sätze, oder "wir sind da noch behütet" oder "nicht alle Lehrer werden das dann auch umsetzen...", hören wir oft.
Das zweite ist, "keine Zeit,..."

Es ist tatsächlich für Viele einfach noch nicht angekommen. Warum auch immer.

Manchmal denke ich, dass man es nicht hören möchte, nicht wahr haben will, ja, es wird schon nicht so schlimm sein oder werden. Manche können sich dieser Wahrheit nicht stellen, weil es sie sonst zu sehr erschüttert. "Lieber nicht so viel darüber nachdenken." Habe ich auch schon gehört.

Die Leute wollen es einfach auch nicht hören. Sie wollen ihre Ruhe haben. Lieber Augen zu, als etwas tun zu müssen. Leider.
Ja, und es gibt auch schon die Angst vor den Konsequenzen!!


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 Nordlicht3 26. Juni 2014 
 

und noch eine Ergänzung

ich komme immer noch nicht ganz damit zurecht, zum ersten mal überhaupt ein Faschist zu sein... Mir wurde ja schon alles mögliche vorgeworfen, aber Faschist ist echt neu.
Wenn ich also bei der nächsten Nazidemo rufe "Naszis raus" bin ich ein Faschist, weil der Nazi ja ein Grundrecht hat gegen Schwarze und Juden zu sein?
Wenn das so ist... Na dann bin ich halt auch noch Faschist, stolz darauf un d erziehe meine Kinder zu Faschisten, damit sie den Nazis sagen können, dass es nicht in Ordnung ist gegen Juden, Schwarze Homos und Katholiken zu hetzen...


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 Paddel 26. Juni 2014 

Liebes Nordlicht

Es geht um Kinder !
Die sollen erst einmal Kinder sein dürfen und sich nicht mit allen möglichen Sexuellen Ausrichtungen beschäftigen. Manche sind bis 12 oder 13 noch in der sexuellen Ruhephase und darin sollte man sie nicht stören.
Danach müssen sie sich erst einmal sexuell (nicht nur körperlich sondern auch psychisch)voll entwickeln und sind damit beschäftigt. In aller Regel durchläuft jeder Jugendliche dabei auch eine homosexuelle Phase, die aber in der Regel nur vorübergehend ist. Ich finde es durchaus gefährlich, wenn schon Jugendliche, die eben noch in der Reifephase sind schon als schwul oder lesbisch bezeichnet werden. Sie sollten erst mal fertig Erwachsen werden.
Sie sind eben noch nicht fertig!! Warum sollen sie dann schon ihre Identität hinterfragen (wie es vorgesehen ist), wenn sie erst noch in der Identitätsfindung sind? Erst sollten sie sich als das was sie sind kennenlernen und zwar in aller Regel als Mann oder als Frau, erst dann können sie von sich auf andere schauen.


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 Teetasse 26. Juni 2014 

Niemand kann zur Akzeptanz gezwungen werden

Das ist dann Faschismus, nichts anderes.

Ich empfehle jedem die Anhörung des Verfassungsrechts- Prof. Palm vor dem BW-Landtag. Da steckt alles drin.
Akzeptanz als Lehrinhalt ist ganz einfach Verfassungswidrig. Im Unterricht kann nur Toleranz gelehrt werden, d.h. ich lasse auch das stehen, was ich ablehne. Aber jeder hat weiterhin persönlich das Recht etwas abzulehnen, sei es Geschlechtsumwandlung, Transvestiten, homosexuell lebende Menschen, bisexuell lebende Menschen, Pädophilie, polyamore Beziehungen, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe, Stiefkonstellation, Prostitution, Sodomie, Sado-Masochismus,...

Wir alle und jeder einzelne von uns hat das Recht, dies abzulehnen und wir haben auch das Recht unsere Kinder dahingehend zu erziehen, bzw. sie davon abzugrenzen.

Wir oder unsere Kinder können nicht gezwungen werden irgendeine sexuelle Handlung zu akzeptieren.

Lehrinhalt kann nur sein Menschen mit diesen sexuellen Lebensformen zu tolerieren.


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 Teetasse 26. Juni 2014 

@Nordlicht - genau das Recht Homosexualität nicht zu akzeptieren, das ist

Art. II freie Entfaltung der Persönlichkeit
Art. IV Religionsfreiheit
Art. V freie Meinungsäußerung
Art. VI Elternrecht der Erziehung

Das Grundgesetz garantiert jedem, Homosexualität abzulehnen, sich dahingehend zu äußern, eine Religion auszuüben und ihr anzuhängen, die Homosexualität ablehnt, sowie seine Kinder dahingehend zu erziehen und von anderen Einflüssen abzugrenzen.

All das garantiert das Grundgesetz.

Nicht das, was Sie schreiben. Das Grundgesetz sieht nicht vor, dass irgendjemand von irgendjemand akzeptiert werden muss. Nirgends im Grundgesetz werden Sie das Wort Akzeptanz oder akzeptieren finden. Genau das wäre nämlich Faschismus und Ideologie

Und ich lehne schon mal grundsätzlich die Begriffe und Kategorien Homosexueller und Heterosexueller ab und auch das ist mein vom Grundgesetz geschütztes Recht. Sexualität sind Handlungen, nichts weiter. Wir alle sind Menschen. Die Behandlung von Menschen unterliegt wiederum dem Grundgesetzes, natürlich auch Art. III.


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 Nordlicht3 26. Juni 2014 
 

Warum Erziehung zur Nicht-Akzeptanz?

Wenn Frau Kuby meint, Kinder dürfen nicht beigebracht werden, auch Nicht-Heterosexuelle zu akzeptieren, heißt das doch im Umkehrschluss, sie will den Kinder beibringen Homosexuelle nicht zu akzeptieren. Genauso schlimm würde ich es finden, zu fordern Heterosexuelle, Christen, Katholiken, Farbige, Weiße, etc. nicht zu akzeptieren


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 Stefan Fleischer 26. Juni 2014 

Herr

Der Link verweist auf den kompletten TExt des Grenchner Tagblattes/Solothurner Zeitung.
Für meinen Text:

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/frei.html


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 Stefan Fleischer 26. Juni 2014 

Kinderfreie Erfülllung

lautete der Kommentar in unserer Zeitung zu einem Artikel (inkl. Zusammenfassung auf der Frontseite) unter dem Titel: "Immer mehr Frauen sagen: Mutterschaft, nein danke. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht unter http://bit.ly/1jlZ4xw


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