Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  9. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

‚Glaube an Dreifaltigkeit ist das Alleinstellungsmerkmal des Christen'

15. Juni 2014 in Spirituelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick zum Dreifaltigkeitssonntag: „Dreifaltigkeit bedeutet: Gott ist Kommunikation und fordert, dass seine Geschöpfe Menschen der Kommunikation sind.“


Bamberg (kath.net/ bbk)
Erzbischof Ludwig erläuterte zum Dreifaltigkeitssonntag, dass der Glaube an den Dreifaltig-Einen Gott nicht theologische Spekulation sei, sondern lebensprägende Bedeutung habe. Gott müsse in sich Kommunikation sein, deshalb Dreifaltig-Einer. „Ohne Kommunikation gibt es kein biologisches Leben und nur durch Austausch macht geistiges und geistliches Leben Fortschritte“, sagte Schick zum Dreifaltigkeitssonntag. „Alles, was wir sind und lernen, von der ersten bis zur letzten Stunde unseres Lebens, lernen wir durch Kommunikation.“

Deshalb sei Teamfähigkeit auch in Forschung und Produktion sowie für das Leben und die Geschichte insgesamt ein wichtiges Kriterium für Innovation und Evolution, betonte der Erzbischof. Wenn Gott der Schöpfer, Erhalter und Vollender allen Lebens sei, müsse er Kommunikation in sich sein, mit andern Worten Dreifaltig-Einer, um dem Leben Leben zu geben. Auch Religion und Glaube seien Ergebnis von Kommunikation. Gott kommuniziere mit uns, er teile sich mit in der Offenbarung. Gebet und Gottesdienst seien unsere Antwort auf Gott. So geschehe Kommunikation mit Gott, wodurch das religiöse Leben begründet und erhalten werde.


Der Glaube an den Dreifaltig-Einen Gott habe Konsequenzen für das Leben. „Wer an den Dreifaltig Einen Gott glaubt, muss ein Mensch der Kommunikation und des Austausches sein, denn der Glaube will das Leben prägen“, betonte der Erzbischof. Wer an den Dreifaltigen Gott glaubt und von ihm sein Leben bestimmen lässt, denke nicht nur an sich, sondern immer auch an die anderen, er suche Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen, um sich kommunikativ selbst zu entfalten sowie zum Fortschritt des Ganzen und zum Gemeinwohl beizutragen.“

Wer an den Dreifaltigen Gott glaubt, verkriecht sich nicht in sich selbst, sondern nimmt aktiv und produktiv Teil an der Gesellschaft in Familie, im Beruf, in Nachbarschaft und Vereinen. „Wer an die Heiligste Dreifaltigkeit glaubt und sie bekennt, der wird von ihr bestimmt und geprägt zur guten Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen.“ Der Glaube an den Dreifaltigen Gott verhindere Monaden, Isolation und Einsamkeit, baue Gemeinschaft und Gemeinwohl mit allen Menschen weltweit auf.

Der Glaube an den Dreifaltig-Einen Gott im Vater, Sohn und Heiligem Geist, sei keine „Vielgötterei“, sondern das unabdingbare Alleinstellungsmerkmal des christlichen Glaubens. Diesen Glauben habe Jesus selbst geoffenbart. Er habe sich als Sohn Gottes bekannt, den Vater gepriesen und den Heiligen Geist als die dritte göttliche Person verkündet, die Vater und Sohn in Liebe verbindet und die Brücke zwischen Gott und Mensch, Himmel und Erde bildet. Wäre Gott nicht dreifaltig, könnte er nicht Ursprung des Lebens sein. „Als Gott der Kommunikation kann er die Geschichte innovativ lenken und die Schöpfung evolutiv zur Vollendung führen. Deshalb ist Gott Dreifaltig Einer und muss es sein“, betonte Schick.

Den Glauben an den Dreifaltig-Einen Gott müssten die Christen immer so leben und ausbreiten, dass er das Leben der Menschen präge, zur Kommunikation, zum Austausch und zur Gemeinschaft weltweit anrege und zur globalen Zivilisation der Liebe führe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Dreifaltigkeit

  1. Wer darf sich dem dreifaltigen Gott nahen?
  2. 'Schönheit ist im letzten wie die Liebe ein Geheimnis'
  3. 'Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns'
  4. 'Genitori Genitoque…'
  5. Pater Wallner kritisiert Trinitätsvergessenheit
  6. 'Die Dreifaltigkeit Gottes ist Liebe pur'
  7. Papst bekräftigt Lehre von der Dreifaltigkeit
  8. Papst: ‚Mit Kreuzzeichen bekennen wir die Dreifaltigkeit’
  9. Gott ist kein ‚Macher’






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz