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Syrien: Niederländischer Jesuitenpater in Homs getötet

7. April 2014 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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P. Frans Van der Lught am Montagmorgen von Unbekannten erschossen


Damaskus (kath.net/KAP) Der niederländische Jesuitenpater Frans Van der Lugt (75) ist in der syrischen Enklave Homs laut Medienberichten am Montagmorgen von Unbekannten getötet worden. Der Geistliche, der seit 1964 in Syrien wirkte, wurde in einem Kloster im Stadtviertel Bustan al-Diwan zuerst geschlagen, dann mit zwei Kopfschüssen ermordet, hieß es in einer Nachricht des Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte an den Jesuitenorden. Die Motive der Täter sind vorerst unklar.


Van der Lugt hatte sich bis zuletzt geweigert, die umkämpfte Stadt zu verlassen, solange dort noch Hunger und Not herrschten. Auch nach der Evakuierung von 1.400 Bewohnern unter Führung der UNO im Februar wollte er bei den verbleibenden Bewohnern ausharren.

In den Vormonaten hatte der Priester noch eindringliche Appelle aus der drittgrößten Stadt des Bürgerkriegslandes gesandt. Die Lebensmittel seien knapp und sogar ein Verlassen des Stadtviertels sei aufgrund der Schießereien und des Einschlusses von allen Seiten unmöglich, so der Ordensmann zu Weihnachten 2013. Viele der Menschen in Homs würden längst unter der Mangelernährung leiden.

Der in Syrien erschossene niederländische Jesuitenpater Frans Van der Lught (Rome Reports)


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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