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Hahne: Pazifisten sind keine besseren Menschen

3. Februar 2014 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Nur wer die Bibel missversteht, lehnt den „Einsatz des Schwertes“ grundsätzlich ab


Berlin (kath.net/idea) Pazifisten sind keine besseren Menschen. Diese Ansicht vertritt der Journalist und Bestseller-Autor Peter Hahne (Foto) in seiner Kolumne in der Bild am Sonntag. Anlass ist die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz in der vergangenen Woche. Sie gehöre „zu den größten, die ein Bundespräsident je gehalten hat“, so Hahne. Mitten in der Debatte um den Einsatz deutscher Soldaten in Mali forderte Gauck mehr Engagement Deutschlands in den Krisenherden der Welt. Dazu gehören für ihn auch Militäreinsätze im Einklang mit den Vereinten Nationen und der Nato.


Hahne: „Eine klare Ansage, die ich von einem Pastor, der Gauck ja ist, nicht erwartet hätte.“ Theologen seien meist „voll auf Pazifismus-Linie. Frieden schaffen ohne Waffen, dieser Illusion geben sich friedensbewegte Pfarrer selbst dann hin, wenn in Krisenstaaten Bürgerkrieg oder Tyrannen herrschen.“ Natürlich sei Krieg immer die allerletzte Möglichkeit. Aber mit der Bergpredigt lasse sich die Welt nicht regieren. Nur wer die Bibel missverstehe, lehne den „Einsatz des Schwertes“ grundsätzlich ab, schreibt Hahne.

Allerdings gehe es nie ohne Schuld. Denn Nichtstun könne genauso falsch sein wie Eingreifen. Das müsse man bedenken, bevor man Soldaten als Mörder beschimpfe und den Dienst in der Bundeswehr als unchristlich brandmarke.


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