Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  2. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  3. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  4. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  5. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Arbeitsverbot für Ungeimpfte in Italien - Jetzt wacht sogar Amnesty International auf
  8. Tirol: 225-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinung von Absam
  9. US-Universität: Die umstrittene George-Floyd-Ikone soll nicht mehr ausgestellt werden
  10. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  11. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  12. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  13. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!
  14. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser
  15. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat

Israels Parlament erklärt im Film die Beschneidung

2. Februar 2014 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In dem Kurzfilm kommen Ärzte von Israels führenden Krankenhäusern zu Wort. Sie verweisen auf Vorteile der Vorhautentfernung bei der Verhütung gegen sexuell übertragbare Krankheiten


Jerusalem (kath.net/KNA) Mit einem Kurzfilm will das israelische Parlament beim Europarat für ein Recht auf die rituelle Beschneidung von Jungen werben. In dem fünfminütigen Beitrag erklärt Parlamentssprecher Juli Edelstein, das jüdische Volk werde gegen alle Gesetzgebungen an dieser Praxis als einem der wichtigsten Gebote des jüdischen Glaubens festhalten. Die Produktion mit dem Titel «Für das Leben», die am Dienstag auch auf der Videoplattform YouTube eingestellt wurde, soll bei einer Sitzung des Sozial- und Gesundheitskomitees des Europarates gezeigt werden.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hatte im Oktober die rituelle Beschneidung von Knaben in einer Resolution als «Verstoß gegen die körperliche Unversehrtheit von Kindern» beurteilt. Dagegen betont Edelstein als Sprecher der israelischen Knesset, das religiöse Merkmal der Vorhautentfernung habe das jüdische Volk als Nation zusammengehalten. Jahrtausende hindurch seien Juden bereit gewesen, für das Beschneidungsgebot ihr Leben zu opfern.

In dem Kurzfilm kommen Ärzte von Israels führenden Krankenhäusern zu Wort. Sie verweisen auf Vorteile der Vorhautentfernung bei der Verhütung gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Unter anderem äußert sich der medizinische Direktor des italienischen «Krankenhauses zur Heiligen Familie» in Nazareth, Ibrahim Harbaji.

Der Leiter der medizinethischen Abteilung des Jerusalemer Medizinzentrums «Schaare Zedek», Abraham Steinberg, erklärte, Beschneidung sei nachweislich eines der wirksamsten Mittel gegen HIV-Übertragung. Aus diesem Grund ließen sich in Afrika sogar erwachsene Männer beschneiden. Die Risiken einer Vorhautentfernung seien bei gut ausgebildetem Personal zu vernachlässigen, so Steinberg.

Nach Aussage der befragten Mediziner verringert eine Beschneidung auch die Gefahr von Gebärmutterhalskrebs bei der Sexualpartnerin. Die Experten sprechen sich im Film mehrheitlich für eine frühe Beschneidung aus, da dann das Schmerzempfinden relativ gering sei.

Der Europarat hatte im Oktober nationale Gesetze verlangt, damit «bestimmte Operationen und Praktiken nicht ausgeführt werden, bevor ein Kind alt genug ist, um zurate gezogen zu werden». Die jüdische Überlieferung sieht dagegen eine Beschneidung am achten Tag nach der Geburt vor. Jüdische Organisationen und Israel kritisierten die
Europarats-Resolution auch wegen der Gleichsetzung von Knabenbeschneidungen und der Genitalverstümmelung von Mädchen.

Das israelische Parlament machte für den Europarat einen Kurzfilm für ein Recht auf die rituelle Beschneidung von Jungen (Englisch)


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 kluge Jungfrau 3. Februar 2014 

Film hin, Film her,

welche Absicht hat Gott mit diesem Bundeszeichen für SEIN auserwähltes Volk?
Welche Bedeutung kommt aus dieser Sicht dem männlichen Samen zu?
Haben derartige Fragen auch für Christen eine lebensnotwendige Relevanz, oder ist der Menn "seinem Schicksal" überlassen?


0
 
 uneasy reader 2. Februar 2014 
 

Wertloser Film

Ungefähr fünf mal werden dieselben Thesen wiederholt. Das war's.
Ansätze einer Erklärung oder Herleitung der Thesen fehlen völlig, auch die "Statistik" wird in keiner Weise erläutert und wirkt somit unseriös.
Der Film überzeugt leider nicht.


1
 
 antony 2. Februar 2014 

schöner Film

Die Frauenärztin, die Mutter von 13 Kindern ist, ist ja im doppelten Sinne "Fertility Specialist". Und die arabisch-stämmigen Chefärzte (z. B. in Sourasky, Tel Aviv) zeigen die Integrationsfähigkeit der israelischen Gesellschaft.

Es gibt allerdings ein Mittel, was noch sicherer vor der Übertragung sexuell übertragbarer Erkankungen schützt als Beschneidung: Warten bis zur Ehe und anschließende Monogamie.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  2. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  3. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  4. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  5. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  6. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden
  7. Das europäische Abendland steht auf jüdisch-christlichem Boden
  8. "Tag des Judentums": Papst betont Nähe der Christen zu Juden
  9. Muslimischer Antisemitismus ist der gefährlichste
  10. 'Eine Mission der Juden ist nicht vorgesehen und nicht nötig'






Top-15

meist-gelesen

  1. Jason ODER wenn man sich für Österreich schämt!
  2. Etikettenschwindel auf Kosten des ungeborenen Lebens – Das Dilemma mit Covid-19-Impfstoffen!
  3. Streit um schwule Transgender-Krippe in katholischer Pfarrkirche im Erzbistum Köln
  4. Die Mär vom Priestermangel – und warum „viri probati“ keine Alternative für die Kirche sind
  5. IMABE-Institut: Neuer Proteinimpfstoff ethisch vertretbar
  6. Plus 38,6 Prozent - Höchste Austrittszahlen in Österreich bei Bischof Glettler
  7. Es tauchen Fragen zu katholischer ‚Faktenchecker’-Seite auf
  8. Der politische Kampf gegen die Abtreibung ist verloren
  9. Die neue EU-Parlamentspräsidentin Metsola ist prolife!
  10. Manche Menschen wollen die Coronakrise nutzen, um unsere Gesellschaft fundamental umzubauen!
  11. Die Impfpflicht und die größte Spaltung Österreichs seit Jahrzehnten
  12. Demonstrationen gegen Kardinal Cupich nach Einschränkungen für traditionelle Messe
  13. Emeritierter Feldkircher Bischof Fischer verstorben
  14. Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser
  15. Arbeitsverbot für Ungeimpfte in Italien - Jetzt wacht sogar Amnesty International auf

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz