Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  12. Leere der kirchlichen Lehre
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Maria, die Mutter des Friedens

Vom 'Kölner Klinik-Skandal' zum Kölner Medien-Skandal

27. Jänner 2014 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für fragwürdige Medienberichte bekommt der Verantwortliche nun sogar einen Preis. Ein Gastkommentar von Rudolf Schöttler


Köln (kath.net) Der Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) schreibt am 31.12.20013, „Peter Berger, NRW-Korrespondent des ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘“, hat bei der vom ‚Medium Magazin‘ ausgeschriebenen Wahl zum Journalisten des Jahres in der Kategorie Lokales den zweiten Platz belegt“. Die Jury würdigte seine Recherche der Geschichte einer vergewaltigten Frau, die „von zwei katholischen Krankenhäusern in Köln abgewiesen wurde“. Die Preisverleihung findet am 3. Februar 2014 im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt.


In einer achtseitigen Analyse von Werner Rothenberger veröffentlichte kath.net am 15. Januar 2014 erstmals den genauen Verlauf der Vorgänge vor einem Jahr. Danach lief die vom KStA initiierte und dann allgemein übernommene Berichtsserie unter dem oben genannten Slogan. Jeder Kundige wusste aber, dass der Anruf der Notfallärztin, die die Frau medizinisch versorgt hatte, wegen einer gynäkologischen Spurensicherung bei den beiden Krankenhäusern im Wesentlichen deshalb abschlägig beschieden wurde, weil diese die Untersuchung weder durchführen konnten noch durften (kath.net hat berichtet)! Trotz dieser und anderer Faktenhaben dann Günther Jauch und ARD die Berichterstattung in der Linie des KStA fortgesetzt und verstärkt.

Ein zweites Blatt aus der Kölner Medien-Gruppe DuMont Schauberg, der „Express“, war ein Jahr später wegen seiner Dokumentation des Nacktprotestes im Kölner Dom am ersten Weihnachtstag 2013 auch Gegenstand einer Fachtagung Anfang Januar dieses Jahres in Köln mit dem Thema „Täuschung, Inszenierung, Fälschung“ (Kirchenzeitung Köln vom 17.1.2014). Der Münchener Medienwissenschaftler Professor Alexander Filipovic bezeichnete dort den „Express“ praktisch als „Mitveranstalter der fragwürdigen Protestaktion“.

Eine Preisverleihung für den „Express“ ist noch offen.

Der Verfasser, Prof. Dr. Rudolf Schöttler, lebt in Bensberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ollaw 28. Jänner 2014 
 

Was interessiert die deutsche Medienlandschaft die Wahrheit ! Die wollen Meinungen verbreiten und keine Wahrheiten . Na , und Meinungsmache gegen die Kath. Kirche sind doch immer Preis-wert .


3
 
 waghäusler 27. Jänner 2014 
 

2.Versuch

Es steht im Evangelium geschrieben:
Lass die Toden ihre Toden begraben.

Hierzu könnte man sagen:
Lass die Toden ihre Könige selbst wählen.
Wir aber wissen dass die Wahrheit uns befreien wird.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst Leo XIV. spricht mit Erzbischof Gänswein
  4. Wie die Dominikaner auf den Hund kamen
  5. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  6. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  7. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  8. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  9. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  10. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  11. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  12. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  13. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  14. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  15. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz