Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Kardinal Meisner zur Nachfolgesuche: «Ich bin nicht zuständig»

7. Dezember 2013 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Joachim Meisner hat sich bei der Suche eines Nachfolgers als Erzbischof in Köln Zurückhaltung auferlegt: «Egal ist es mir nicht, aber ich bin nicht zuständig»


Köln (kath.net/KNA) Kardinal Joachim Meisner hat sich bei der Suche eines Nachfolgers als Erzbischof in Köln Zurückhaltung auferlegt. «Egal ist es mir nicht, aber ich bin nicht zuständig», sagte er im Interview der Kölner Kirchenzeitung (Freitag). «Die Kirche ist kein Kalifat, wo man für seine Nachfolge unmittelbar verantwortlich ist.» Meisner, der an Weihnachten 80 Jahre alt wird, hat in Rom sein Rücktrittsgesuch eingereicht.

Der Kardinal lehnt es ab, sich zum Profil seines Nachfolgers zu äußern. «Dazu habe ich schon meine Gedanken und Vorstellungen, werde aber davon keinen Laut in der Öffentlichkeit sagen», sagte er. Er sehe «den Dingen, die da kommen, mit Gelassenheit entgegen» und werde für einen guten Kölner Erzbischof beten.


«Ich habe in Köln immer viel, viel mehr Bejahung als Ablehnung erfahren - und das vom ersten Tag an», sagte Meisner. Damals habe der Generalvikar und heutige Dompropst Norbert Feldhoff gesagt, dass die Menschen, die negativ über ihn reden und schreiben, schon seinem Vorgänger Kardinal Joseph Höffner das Leben schwer gemacht hätten. «Der eine Journalist hat beim anderen das Falsche über mich abgeschrieben», so Meisner. Oft hätten aber diejenigen, die schlecht über ihn geschrieben hätten, ihre Einstellung geändert, wenn er ihnen begegnet sei.

Als Höhepunkte seiner fast 25-jährigen Amtszeit in Köln nannte Meisner das 750-Jahr-Jubiläum des Kölner Doms 1989, den Kölner Weltjugendtag 2005 und den Eucharistischen Kongress in diesem Jahr. Allerdings sei der Weltjugendtag «ein Ereignis außer Konkurrenz». Das Treffen habe mit seiner Zentrierung auf die Eucharistie, also die in Brot und Wein gefeierte Gegenwart Gottes, prägendenden Einfluss auf die Gestaltung aller Weltjugendtage gehabt.

Unterdessen veröffentlichte der Kardinal persönliche Erinnerungen zur Weihnachtszeit im Leipziger Sankt Benno Verlag. In der bebilderten Publikation mit dem Titel «Adeste Fideles» erzählt der Erzbischof von seiner Kindheit in Schlesien, der Flucht nach dem Krieg und von der Weihnachtszeit als Bischof und Erzbischof in Berlin und Köln.

Kardinal Meisner: 'Die deutsche Einheit und die Geheimnisse eines Papstes'


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Köln

  1. Katholische Kirchgemeinde in Düsseldorf lädt zu Gottesdienst zum CSD ein
  2. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  3. Kita des Erzbistums Köln – Kritik an ‚geschütztem Raum’ für Masturbation
  4. Kölner Erzbistum streicht Dom aus dem Logo
  5. Angriffe auf Kardinal Woelki aus den eigenen Reihen
  6. Kardinal Woelki gewinnt erneut gegen BILD vor Gericht
  7. "Anbetung ist unser Dienst"
  8. Kölner Theologie-Hochschule weist FAZ-Behauptungen zurück!
  9. Deutsche Medien verbreiten nach Kleriker-Hetze Fake-News über Kardinal Woelki
  10. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz