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Europaparlament sendet überfälliges Signal gegen Christenverfolgung

11. Oktober 2013 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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EU-Abgeordneter Martin Kastler äußerst sich hochzufrieden, den Worten müssen nun Taten folgen - Erfolgreiche Initiative: Resolution verurteilt Gewalt in Syrien, Pakistan und Iran


Straßburg-Nürnberg (kath.net/pm) Es ist ein Anfang: Mit einer breiten Mehrheit hat das Plenum des Europäischen Parlaments am Donnerstag erstmals eine Resolution (RC-B7-449/2013) verabschiedet, die Christenverfolgung und Verbrechen an der religiösen Minderheit in Syrien scharf verurteilt und wortwörtlich nennt. Für den CSU-Europaabgeordneten Martin Kastler (Foto), Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Mitautor des Papiers, ist das ein wichtiger Schritt: "Endlich folgen auch Linke und Liberale dem klaren Kurs der Europäischen Volkspartei (EVP) und sprechen im Plenum das aus, was hunderte Millionen Menschen weltweit erleiden: Verfolgung, Vertreibung und Tod - weil man an Christus glaubt." Einzig die Abgeordneten der extremen Linken stimmten nicht für die Resolution: "Sie sollten sich schämen!", so Kastlers empörter Zuruf im Straßburger Plenum.


Die Zeit des Wegschauens, so Kastler, habe "nun endlich auch für die anderen politischen Kräfte im Europaparlament ein Ende." Im Namen der gesamten christdemokratischen EVP-Fraktion hatte Kastler dem Plenum einen Resolutionstext mitvorgeschlagen, der aktuelle, ganz konkrete Fälle der Christenverfolgung im syrischen Maaloula und dem pakistanischen Peshawar sowie den Tod des iranischen Pastors Saeed Abedini verurteilt.

Andere, von ihm bislang miteingebrachte Resolutionen waren von Linken und Liberalen entweder abgelehnt oder so verändert worden, "dass sie das Problem der Christenverfolgung nicht beim Namen nannten" sondern lediglich allgemein die Missachtung der Religionsfreiheit oder die Unterdrückung von Minderheiten kritisierten. "Und das, obwohl Christen weltweit nachweislich die am meisten verfolgte Gruppe sind", so Kastler. "Das Europaparlament steht solidarisch an der Seite der Opfer von Christenverfolgung."

Der verabschiedeten Resolution müssten nun Taten folgen: "Ich werde nicht müde, die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wegen ihrer Untätigkeit gegenüber Christenverfolgung zu verurteilen. Diese Menschenrechtsverbrechen dulden kein Wegducken - sie müssen auf die europäische Agenda und ihren Niederschlag in Guidelines und Arbeit des Auswärtigen Dienstes der EU! Ein Europa der Werte muss sich mit aller Macht schützend vor die verfolgten Christen stellen - weltweit", stellt Kastler im Straßburger Plenum ausdrücklich fest.


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Lesermeinungen

 Christine 11. Oktober 2013 

Weiter so!


1
 
 treuesKreuz 11. Oktober 2013 
 

Dem müssen auch Taten folgen!

Immer nur darüber zu reden macht keinen Sinn. Es müssen auch Taten folgen. Wir können uns das hier im sicheren Europa gar nicht vorstellen, was die Menschen in diesen Regionen erleiden müssen. Allein das verlangen von Kopfsteuer für Christen verstößt bei weitem gegen die Menschenrechte. Die Welt muss langsam die Augen öffnen und nicht immer Angst haben als Islamophob oder rechtsradikal dargestellt zu werden.


7
 
  11. Oktober 2013 
 

Sehr mutig

Herr Kaster verdient alle Unterstützung. Hätte nicht gedacht, daß das EU-Parlament solch klare Worte findet.
Aber wie Herr Kaster es sagt müssen auch Taten folgen, um den bedrängten Christen in den Verfolgerstaaten wirksam zu helfen.


6
 

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