Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  3. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  4. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  8. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  12. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  13. Oster: „Irritierend, dass Sie nicht auf Problematik des ungeschützten jungen Lebens eingehen“!
  14. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  15. Mehr protestantisch brauchen wir nicht

Italien: Positive Reaktionen auf Ernennung Parolins

2. September 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Tauran: Unter dem neuen Staatssekretär wird der Vatikan wieder internationaler - Glückwünsche von Staatspräsident Napolitano


Vatikanstadt-Rom (kath.net/KAP) Die Ernennung des neuen vatikanischen Staatssekretärs Pietro Parolin (Foto) hat in kirchlichen und politischen Kreisen Italiens breite Resonanz gefunden. Staatspräsident Giorgio Napolitano äußerte in einem Glückwunschtelegramm die Zuversicht, dass sich die Beziehungen seines Landes zum Vatikan weiter verbesserten, und die Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sich weiter konsolidierten. Kardinal Jean-Louis Tauran, der als früherer vatikanischer Außenminister der direkte Vorgesetzte Parolins war, sprach von "optimalen Wahl" des Papstes. Parolin sei in der Lage, Franziskus bei der anstehenden Kurienreform zu begleiteten. Zudem dürfte er stärkere internationale Akzente setzen als sein Vorgänger Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, sagte er in einem Interview.


Er habe stets die fachliche Kompetenz, den Arbeitseifer, die Loyalität und die priesterlichen Qualitäten Parolins geschätzt, betonte Tauran, der heute Präsident des vatikanisches Rates für den interreligiösen Dialog ist. Er habe sich als hervorragender Vermittler gezeigt und viele Missionen etwa nach China, Vietnam und in den Nahen Osten geführt. Parolin genieße hohes Ansehen im diplomatischen Corps. "Ich denke, er hat alle Qualitäten für dieses Amt", so der französische Kurienkardinal. Einen Bruch mit der Ära Bertone sehe er nicht, aber Parolin werde sich vor allem internationalen Fragen widmen. "Die Auswahl des Karriere-Diplomaten ergänzt gut die Qualitäten des Papstes".

Die italienische Bischofskonferenz sagte dem neuen vatikanischen Staatssekretär ihre volle und vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohl der Kirche und der Menschheit zu. Roms neuer Bürgermeister Ignazio Marini gratulierte dem Diplomaten und unterstrich die "alten Wurzeln des Glaubens und der Kultur", die die Stadt Rom mit dem Stuhl Petri verbänden und ihre universale Bedeutung betonten.

Große Freude herrschte in der norditalienischen Heimat des neuen "zweiten Manns" im Vatikan. In der Diözese Vicenza, aus der Parolin stammt, läuteten nach Bekanntwerden der Ernennung zahlreiche Kirchenglocken. Der Pfarrer seiner Heimatgemeinde Schiavon, Don Luigi Chemello, sagte in einem Interview, Parolin sei ein "Mann des Volkes" und immer mit seiner Heimat Venetien verbunden geblieben. Regelmäßig habe er seinen Sommerurlaub bei seiner Mutter Ada Miotti, einer ehemaligen Lehrerin, in seinem Geburtsort verbracht. Diese haben seit dem frühen Tod des Vaters, der bei einem Autounfall starb, als Pietro elf Jahre alt war, die Familie allein großgezogen. Parolins Schwester Maria Rosa lebt in Verona, sein Bruder Giovanni ist Magistrat in der Gemeinde Bassano del Grappa. Jedoch hatte Parolin diesem Jahr auf seinen Italien-Urlaub verzichten müssen, so der Pfarrer.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Parolin: © Wikipedia/Osservatore
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Marx bleibt Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrats
  2. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  3. Päpstliche Akademie für das Leben verteidigt ihr jüngstes „Gott-loses“ Dokument zur Covid-Pandemie
  4. Medien: Früherer Nuntius in Paris soll vor Gericht
  5. Kurienerzbischof Paglia retweetet Foto mit mehreren nackten Erwachsenen und Kindern
  6. Vatikan lässt Mobilgeräte von Banker beschlagnahmen
  7. Kardinal Zen: Keine Antwort auf ‚dubia’ zu China
  8. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung
  9. Sarah: „Ich freue mich, meine Aufgabe fortführen zu können“
  10. Vatikan entlässt Investmentbanker aus Untersuchungshaft








Top-15

meist-gelesen

  1. Hamburger Erzbischof Heße meint: 'Christus ist nicht Mann geworden'
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert
  4. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  5. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  6. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  7. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  8. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  9. Was für ein Desaster!
  10. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  11. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  12. Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?
  13. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  14. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  15. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz