Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Wir können NICHT schweigen!
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen

Italien: Positive Reaktionen auf Ernennung Parolins

2. September 2013 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Tauran: Unter dem neuen Staatssekretär wird der Vatikan wieder internationaler - Glückwünsche von Staatspräsident Napolitano


Vatikanstadt-Rom (kath.net/KAP) Die Ernennung des neuen vatikanischen Staatssekretärs Pietro Parolin (Foto) hat in kirchlichen und politischen Kreisen Italiens breite Resonanz gefunden. Staatspräsident Giorgio Napolitano äußerte in einem Glückwunschtelegramm die Zuversicht, dass sich die Beziehungen seines Landes zum Vatikan weiter verbesserten, und die Zusammenarbeit für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt sich weiter konsolidierten. Kardinal Jean-Louis Tauran, der als früherer vatikanischer Außenminister der direkte Vorgesetzte Parolins war, sprach von "optimalen Wahl" des Papstes. Parolin sei in der Lage, Franziskus bei der anstehenden Kurienreform zu begleiteten. Zudem dürfte er stärkere internationale Akzente setzen als sein Vorgänger Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, sagte er in einem Interview.


Er habe stets die fachliche Kompetenz, den Arbeitseifer, die Loyalität und die priesterlichen Qualitäten Parolins geschätzt, betonte Tauran, der heute Präsident des vatikanisches Rates für den interreligiösen Dialog ist. Er habe sich als hervorragender Vermittler gezeigt und viele Missionen etwa nach China, Vietnam und in den Nahen Osten geführt. Parolin genieße hohes Ansehen im diplomatischen Corps. "Ich denke, er hat alle Qualitäten für dieses Amt", so der französische Kurienkardinal. Einen Bruch mit der Ära Bertone sehe er nicht, aber Parolin werde sich vor allem internationalen Fragen widmen. "Die Auswahl des Karriere-Diplomaten ergänzt gut die Qualitäten des Papstes".

Die italienische Bischofskonferenz sagte dem neuen vatikanischen Staatssekretär ihre volle und vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohl der Kirche und der Menschheit zu. Roms neuer Bürgermeister Ignazio Marini gratulierte dem Diplomaten und unterstrich die "alten Wurzeln des Glaubens und der Kultur", die die Stadt Rom mit dem Stuhl Petri verbänden und ihre universale Bedeutung betonten.

Große Freude herrschte in der norditalienischen Heimat des neuen "zweiten Manns" im Vatikan. In der Diözese Vicenza, aus der Parolin stammt, läuteten nach Bekanntwerden der Ernennung zahlreiche Kirchenglocken. Der Pfarrer seiner Heimatgemeinde Schiavon, Don Luigi Chemello, sagte in einem Interview, Parolin sei ein "Mann des Volkes" und immer mit seiner Heimat Venetien verbunden geblieben. Regelmäßig habe er seinen Sommerurlaub bei seiner Mutter Ada Miotti, einer ehemaligen Lehrerin, in seinem Geburtsort verbracht. Diese haben seit dem frühen Tod des Vaters, der bei einem Autounfall starb, als Pietro elf Jahre alt war, die Familie allein großgezogen. Parolins Schwester Maria Rosa lebt in Verona, sein Bruder Giovanni ist Magistrat in der Gemeinde Bassano del Grappa. Jedoch hatte Parolin diesem Jahr auf seinen Italien-Urlaub verzichten müssen, so der Pfarrer.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Parolin: © Wikipedia/Osservatore
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
  2. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  3. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  4. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  5. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  6. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  7. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  8. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  9. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  10. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  3. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  6. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  7. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  8. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  9. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  10. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  13. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  14. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  15. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz